Das Spiel von Schatten und Licht - Hobbit Fanfiktion Teil 16

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2 Kapitel - 678 Wörter - Erstellt von: Lonukira - Aktualisiert am: 2016-01-02 - Entwickelt am: - 520 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    Elariels Sicht:
    Wenig später verlangten die Zwerge nach den versprochenen Waffen. Bard verschwand und kehrte kurz darauf mit einem langen, nassen Bündel zurück, das er auf dem Tisch ablegte. Zum Vorschein kamen....Dinge, die man kaum Waffen nennen konnte. "Wir haben Euch für Waffen bezahlt!", protestierte Thorin lautstark und die Zwerge warfen das Zeug wieder auf den Tisch. Bard sah bestürzt aus und Balin verteidigte den Seemenschen: "Thorin, ich bin schon mit weniger ausgekommen. Nehmen wir die Sachen und gehen."
    Auch ich kam nicht umhin, meine Meinung kundzutun: "Wir sollten dankbar sein für diese Waffen. Ich fürchte, die einfachen Bewohner haben nicht mehr."
    "Alle anderen Waffen sind verboten und in der Waffenkammer des Bürgermeisters untergebracht.", fügte Bard hinzu. Das hätte er lieber nicht sagen sollen...

    Es war Abend geworden. Das Wasser klatschte leise gegen Holzplanken, während ich vor der Waffenkammer Wache hielt. Mit wachsamen Sinnen beobachtete ich die Umgebung. Auf einmal ertönte aus der Hütte ein lautes Scheppern. Ich drehte mich erschrocken um- und spürte eine eisige Klinge an meinem Hals. Die Wachen ergriffen uns und brachten uns zum Rathaus, wo bereits Alfrid und der Bürgermeister warteten. Es kam zu einer Diskussion und einer bewegenden Rede, in der Thorin erklärte, dass er Esgaroth wieder reich machen wolle. Doch Bard war der festen Überzeugung, dass die Zwerge nur Tod und Zerstörung bringen würden. Mit gehässiger Miene fragte der Bürgermeister: "Wer würde für dich bürgen, Eichenschild?"
    Ich hob die Hand. "Ich bürge für ihn! Thorin ist einer der Aufrichtigsten, die ich kennenlernen durfte; und wenn er etwas verspricht, hält er es auch. Bei dem Gedanken an Gold und Edelsteine weiteten sich die Augen des Bürgermeisters und er versprach uns seine volle Unterstützung.
    Am Abend gab es eine große Feier, es gab viel Essen und noch mehr Alkohol. Doch ich hatte weder Lust, mich vollzuschütten, noch mich zu überfressen. Also schlenderte ich aus dem Rathaus hinaus und blieb auf dem Platz stehen. "Genug von den Feierlichkeiten?"
    Ich drehte mich um und grinste Thorin schief an. "Ich denke, es ist noch zu früh zum Feiern. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns." Ich sah zum Einsamen Berg. "Und ein Feuerdrache versperrt das Ziel..."
    Liebevoll sah Thorin mir in die Augen. "Mit dir zusammen bringe ich jeden Feind zur Strecke."

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    Am nächsten Morgen liefen wir in Reih und Glied zum Boot. Kili, Fili, Oin und Bofur blieben leider zurück, da Thorin den Verletzten nicht mitnehmen wollte. Also fuhren wir los. Die Fanfaren wurden immer leiser, als wir immer weiter auf den See hinaus getragen wurden. Der Einsame Berg wurde immer größer und klarer; und gegen Ende des Tages legten wir am anderen Ufer an. Der Weg nach oben war lang und anstrengend, doch als wir oben angekommen waren, konnte ich im Bett des Tales die Ruine der verlorenen Stadt sehen. Dale. Thorin lief immer weiter. "Aber Gandalf hat doch gesagt, wir sollen hier warten!", warf Bilbo ein. Doch die Zwerge kletterten immer weiter. Oben angekommen suchten die Zwerge nach dem Schlüsselloch und ich sammelte meine Kräfte. Langsam versank die Sonne am Horizont, hinter den Berghängen im Westen, und die Zwerge wurden von Panik ergriffen. Als auch der letzte Strahl verschwunden war, ließ Thorin enttäuscht den Schlüssel fallen und die Zwerge machten sich an den Abstieg.

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