Ein ganz neues Leben...

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1 Kapitel - 1.504 Wörter - Erstellt von: Skygirl556611 - Aktualisiert am: 2015-12-27 - Entwickelt am: - 399 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Gerade hat Mia alles gewonnen, da wird ihr dieser Moment auch schon wieder genommen!
Warum?
Sie muss weg. Gegen ihren Willen. Wegen ihrer Eltern und deren bescheuerten Job.
Weg von ihrem zu Hause, ihren Freunden, aber vor allem weg von ihrer Mannschaft, oder wie sie und ihr Team sagen: Ihrer Frauschaft.
Und zu allem Überfluss, darf sie nie mehr Fußball spielen! Nie mehr! Dabei ist dieser Sport ihr halbes leben!

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    ,, Ihr könnt gar nicht anders, als mir mein Leben zu versauen, oder!“




    ,, Mia, spiel' ab!“, schreit meine beste Freundin Lena über den Platz. Ich habe den Ball und drei andere Mädchen hinter mir, die versuchen ihn mir abzunehmen. Geschickt trickse ich noch ein wenig herum und schieße die Kugel dann mit einem perfekten Seitfallzieher zu Lena. Sie versenkt das Leder gnadenlos im Tor!
    Der Pfiff des Schiedsrichters ertönt und jubelnd fallen wir uns in die Arme!
    Wir haben in letzter Sekunde das Siegtor geschossen! Es steht 2:1 für uns und damit sind wir die besten der Mädchen-Liga U-12 Altenburgs!
    ,, Wir haben gewonnen!“, kreischt mir meine Sandkastenfreundin ins Ohr und pflanzt mir einen fetten Schmatz auf die Wange.
    ,, Allerdings!“, pflichtet ihr unsere Trainerin Jezz bei und gesellt sich zu der Traube aus hysterischen Fußballerinnen.,, Und das bedeutet was?“
    ,, PARTY!“, schreien wir im Chor und bekommen das Grinsen gar nicht mehr von unseren Gesichtern.
    ,, Ab in den Bus!“, ruft Jezz und das lassen wir uns nicht zwei Mal sagen. Unsere Trikots lassen wir gleich an und schnappen uns die Taschen, die am Spielfeldrand liegen.
    Lena und ich halten uns an den Händen und hüpfen durch die Gegend, als hätten wir einen Zuckerschock!
    Im Bus setzten wir uns auf unsere Stammplätze in der ersten Reihe und singen laut:,, WE ARE THE CHAMPIONS, MY FRIEND!“
    Die anderen Stimmen ein und nach dem unser Siegeschor beendet ist, prusten wir laut los!
    Es geht zu McDonald's, wie immer, wenn wir ein großes Spiel gewinnen!
    Diesen Tag kann wirklich NICHTS mehr verderben!


    ,, WAS!“, schreie ich und springe auf.,, Ihr wollt mich verarschen, oder!“
    Das sage ich, doch was ich in diesem Moment über meine Eltern denke, ist ungefähr eine Billion Mal schlimmer!
    ,, Mia, wir haben keine Wahl!“, versucht mein Vater zu beruhigen.,, Du wirst dich in Grünwald ganz bestimmt wohl fühlen!“
    Doch ich beruhige mich keineswegs! Ganz im Gegenteil, ich werde – falls das überhaupt möglich ist – nur noch wütender!
    ,, Ihr wollt, dass ich meine ganzen Freunde verlasse, nur damit ihr neue Klienten findet! Ihr seid so egoistisch! Die ganze Zeit denkt ihr nur über euch nach und wie es euch am besten geht! An mich wird NIE gedacht! Ihr kommt nicht mal zum wichtigsten Spiel der Liga, weil ihr irgendein beknacktes Geschäftsessen habt! Ich HASSE euch!“
    Da wird der Gesichtsausdruck meiner Mutter plötzlich hart wie Stein.
    ,, Wir werden nach Grünwald ziehen! Ende der Diskussion! Und mit Fußball ist dann auch endgültig Schluss! Dieser Sport ist nichts für eine Anwalts-Tochter! Er verdirbt dich und deine Teamkameradinnen haben einen schlechten Einfluss auf dich! Du wirst NIE mehr Fußball spielen, hast du mich verstanden!“
    ,, Ihr könnt gar nicht anders, als mein Leben zu versauen, oder!“, schreie ich. Mit Wut-Tränen in den Augen stürme ich ohne meine Eltern eines weiteren Blickes zu würdigen in mein Zimmer. Dort schmeiße ich mich auf mein Bett, vergrabe meinen Kopf in den Kissen und schluchze los.
    Meine Eltern sind einige der schrecklichsten Menschen, die ich kenne! Sie haben sich NIE für den Sport, den ich liebe und lebe interessiert, geschweige denn zu einem meiner Spiele gekommen! Sie denken, weil sie Anwälte und stinkreiche Schnösel sind, stehen sie über den anderen und mich wollen sie dazu bringen, Piano zu spielen und wie ein Prinzesschen den Chor zu besuchen! Und jetzt reißen sie mich aus meinem Leben, fort von meinen besten Freundinnen, fort von meiner Mannschaft... Oder besser gesagt Frauschaft...
    Kurzerhand schnappe ich mir mein Handy und suche Lena in meiner Kontaktliste.
    ,, Hallo, hier ist Lena!“, ertönt es aus dem kleinen Gerät.
    ,, Hey.“, murmle ich traurig hinein.
    ,, Was ist denn los? Ist alles okay?“, fragt sie erschrocken. Wahrscheinlich hört man, dass ich weine und das passiert so gut wie nie.
    ,, Nein, gar nichts ist okay! Hör mal, können wir uns bei Pablo's treffen? Ich erzähle dir da alles.“
    ,, Klar, bis gleich!“
    ,, Bis gleich!“
    Ich lege auf und schnappe mir meine Tasche, in die ich mein Handy, mein Portmonee und meinen Schlüssel packe. Dann ziehe ich mir noch schnell eine Jeans und einen schwarz-weiß gestreiften Pulli an und laufe dann zur Tür.
    ,, Wo willst du hin?“, fragt mich mein Vater.
    ,, Weg.“, antworte ich knapp und werfe dann die Tür ins Schloss. Ich schwinge mich auf mein Fahrrad und mache mich auf den Weg zu Pablo's. Das ist Lenas und meine Lieblingseisdiele, seit ich denken kann. Immer wenn wir etwas besprechen müssen oder uns einfach nur nach einem langen Beste-Freunde-Gespräch zu Mute ist, treffen wir uns dort und reden stundenlang über alles Mögliche. Dazu gibt es mindestens zwei riesige Schokobecher mit mehr Sahne, als Eis drauf.

    ,, Das ist nicht dein Ernst! Sag, dass das nicht dein Ernst ist!“
    ,, Es ist mein voller Ernst, Lena.“
    ,, Total beschissen.“
    ,, Allerdings.“
    Wir sitzen seit einer halben Stunde im Café, löffeln Eis und regen uns über meine Eltern auf.
    ,, Du darfst aber nicht gehen! Ohne dich ist mein Leben nicht komplett und unsere Frauschaft sowieso nicht! Du bist die beste Stürmerin, die ich kenne! Mit Ausnahme von mir natürlich.“
    Ich lächle ein wenig. Das machen wir schon seit wir im selben Team sind. Wir streiten uns immer spielerisch, wer die bessere im Sturm ist.
    ,, Davon träumst du.“, antworte ich. Auch sie lächelt, doch Sekunden später ist dieses Lächeln wie weggewischt.
    Eine einsame Träne rollt über meine Wange und betretenes Schweigen tritt ein.
    Das wird jäh durch mein Handy unterbrochen, das einen langen,, Tooooor!“-Schrei von sich gibt. Mein SMS-Ton.
    ,, Meine gestörte Mutter.“, sage ich mit einem finsteren Blick auf den Display.
    ,, Was schreibt sie?“
    Ich öffne die Nachricht und lese vor:

    ,, Schatz, bitte sei spätestens 18:00 Uhr wieder zu Hause. Wir müssen noch einiges besprechen, wegen des Umzugs.
    Kuss Mama.“

    Wütend schmeiße ich mein Handy zurück in die Tasche.
    ,, Den Kuss kann sie sich sonst wohin stecken!“
    Lena sieht mich mitfühlend an.
    ,, Es ist schon 17:50 Uhr. Das hätte ihr auch früher einfallen können. Du solltest langsam los. Sonst kommst du noch zu spät.“
    Ich nicke und stehe langsam auf. Auch sie erhebt sich und breitet die Arme aus.
    Ich lege meine um sie und drücke Lena an mich.
    ,, Bis morgen.“, sage ich und beiße meine Zähne fest zusammen.
    ,, Wieder hier?“, fragt sie und löst die Umarmung.
    Ich nicke und lege einen Zehner auf den Tisch.
    ,, Kannst du das Eis dann noch bezahlen, bitte?“
    Sie nickt und sieht mich traurig an.
    Ich steige auf mein Rad und fahre nach Hause. Unterwegs wische ich mir einige Tränen von den Wangen. Mama und Papa haben zwar gesagt, dass wir frühestens in drei Wochen wegziehen würden, doch es kommt mir vor, als müsste ich schon jetzt Abschied nehmen...








    Soooooo...
    Also, das war das erste Kapitel meiner Fanfiktion zu,, Die Wilden Kerle“.
    Ich würde mich freuen, wenn ihr mir eine Rückmeldung geben könntet, damit ich weiß, was ich eventuell noch verbessern könnte und was schon ganz in Ordnung war. Danke jedenfalls, dass ihr das hier gelesen habt.
    Oh! Und für jeden, den es interessiert: Das da unten ist Mias Outfit bei Pablo's!
    ( Ich weiß nicht, ob das mit dem Link geklappt hat, falls nicht: Sorry...:[ )
    Im nächsten Kapitel werde ich versuchen, Bilder von Mia und Lena zu finden.
    Bis ( HOFFENTLICH ) nächstes Mal!
    Winke winke! Skygirl!





    ( http://dvuifktgrlu5d.cloudfront.net/images/outfits /9103209/laessiges-outfit_web.jpg )

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Abgeschickt vor 482 Tagen
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