Lily Allenson - Untrennbar (Kapitel 9)

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1 Kapitel - 1.293 Wörter - Erstellt von: Adhara - Aktualisiert am: 2015-12-26 - Entwickelt am: - 559 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Hey, das ist das erste Kapitel, dass ich neugeschrieben habe, seit mein Stick kaputt gegangen ist. Vielleicht ist es ja auch Schicksal, dass alles zerstört wurde und meine neue Version wird besser dadurch. Vielleicht habe ich durch diesen Verlust auch bemerkt, wieviel mir die Geschichte und ihre Leser mittlerweile bedeuten.


    Wenige Minuten später stand ich wieder vor Rachels Höhle. Ich hatte sie seit den Ereignissen letzten Herbst nicht mehr gesehen, aber ich war ihr auch nicht mehr sauer, weil sie mir nichts erzählt hatte. Sie hatte auf die Bitten Chirons gehandelt und ich konnte ihr das nicht wirklich verdenken.
    »Hallo? «, rief ich in die Höhle hinein. »Rachel, bist du hier? «
    »Ja warte, ich bin gleich bei dir! «, kam es mir entgegen.
    Nervös trat ich von einen Fuß auf den Anderen während ich darauf wartete, dass Rachel endlich kam.
    »Hey«, sagte sie, als sie bei mir war. »Du bist’s. «
    »Ja, Chiron schickt mich auf Mission. «, ich rieb mir den Nacken. Die Begegnung wurde doch peinlicher, als ich gehofft hatte.
    Sie räusperte sich, um etwas zu sagen, doch da ergriff auch schon der Geist von Delphi Besitz von ihr. Darüber freute ich mich wahrscheinlich mehr, als ich sollte. Denn plötzlich quoll dicker, grüner Rauch aus ihrem Mund und ihre Stimme klang verzerrt, als ob mehrere durchgeknallte Götter sie als Sprachrohr nutzen wollten.

    In den neunundneunzigsten Nomos sollt ihr ziehen,
    wo die Ägypter bitterlich frieren.
    Das Schwert des Heerführers werdet ihr finden
    und zwei Völker aneinander binden.


    Ägypter? Was hatte das zu bedeuten? Meine Gedanken ratterten.
    Aber es war logisch. Alexander der Große war durch Ägypten gezogen. Er hatte es erobert und sich deren Schätze an sich genommen. Kein Wunder, dass sie Entschädigung wollten. Ein wenig war ich verwundert, weil es die Ägypter überhaupt noch gab. Ihre Kultur ist vor Jahrtausenden untergegangen, aber dasselbe hatte ich auch über die Griechen und Römer gedacht und puff, lande ich in einem Camp für griechische Halbgötter und finde kurze Zeit später heraus, dass die Römer auch irgendwo ein Camp haben.
    Dann wurde ich von Rachel aus meinen Gedanken gerissen; sie kam wieder zu sich und schaute mich verwirrt an.
    »Bitte sag mir, dass die Mission für euch war. « Ein gequälter Gesichtsausdruck trat auf ihr Gesicht.
    »Ja, sie war an uns gerichtet. « Ich gab wieder, was das Orakel verkündet hatte. Ein nachdenklicher Gesichtsausdruck trat auf ihr Gesicht.
    »Mir gefällt nicht, dass die Ägypter da mit reingezogen werden. «
    »Du wusstest, dass es die Ägypter noch immer gibt? «
    »Alle Kulturen bestehen in irgendeiner Weise fort. Der Nebel arbeitet nicht nur für uns. « Erwidert Rachel lächelnd.
    »Warum sagt uns das keiner? Sie hätten uns helfen können in den Krieg gegen Kronos und sie könnten uns im Krieg gegen Gaia beistehen. «
    Ich fragte mich, was Chiron uns noch alles vorenthalten hatte.
    »Ich glaube sie haben ihre eigenen Probleme. « entgegnete Rachel nachdenklich. »Außerdem erinnerst du dich, warum die Götter die Griechen und die Römer getrennt hatten? «
    »Weil sie sich sonst an die Gurgel gegangen wären. «
    »Genau. Und die Griechen und die Römer sind nicht die einzigen, die versuchen sich gegenseitig umzubringen, sobald sie sich sehen. Ich will mir nicht ausmalen, was passiert, wenn die Römer von den Karthagern oder den Germanen erfahren. «
    Die Germanen..., meine Mum stammte aus Deutschland, es wäre gut möglich, dass auch ich germanische Vorfahren hatte.
    »Und so werden die alten Völker auf ewig voneinander getrennt...«
    »Ja, und das soll auch so bleiben. Ich wäre dir sehr verbunden, wenn du Chiron nicht davon erzählst, dass du von all dem weißt. «
    »Chiron enthält uns ja eine ganze Menge. «, murmelte ich vor mich hin.
    »Zu unserem Besten. « sagte Rachel eindringlich.
    »Für das, was er für unser Bestes hält. « entgegnete ich.
    »Hör mal, Chiron ist in Ordnung. Er gehört zu den Guten. «
    »Ja, du hast wahrscheinlich Recht. « sagte ich, weil ich mich nicht mit ihr streiten wollte. Ich beschloss, fürs Erste keine Bedenken zu äußern.

    »Hm, «, Chiron sah nachdenklich aus. »Es gefällt mir nicht dass die Ägypter im Besitz von Alexander sind. « Chiron, Robert, Abby und ich saßen im Großen Haus um einen runden Tisch.
    »Was wollen die überhaupt von Alexander dem Großen? «, fragte Abby irritiert.
    »Alexander hatte seinerseits fast ganz Ägypten erobert. Vielleicht wollen sie ihn als Entschädigung. Früher hatte Ptolemaios ihn sich ja auch unter den Nagel gerissen, um seine Macht geltend zu machen. « erklärte ich.
    »Also wollen die Ägypter Rache, weil er und seine Männer plündernd und brandschatzend durch ihre Heimat gezogen ist? «, fragte Robert.
    »Das stimmt nicht ganz. « erwiderte ich ruhig. »Ja, er hat Gebiete erobert, aber er hatte auch Respekt vor der Kultur und der Religion der Ägypter. Für seine Zeit war er sogar ziemlich tolerant und fortschrittlich. «
    Chiron musterte mich neugierig. »Da hat wohl jemand im Geschichtsunterricht aufgepasst. Woher weißt du so viel über Alexander den Großen? «
    Meine Ohren färbten sich rot. Ich wollte ihm nicht erzählen, dass Alexander mich an Percy erinnerte.
    »Einfaches Interesse. Wer so viel Zeit mit Annabeth verbringt, muss diesen Wissensdurst doch irgendwie mitnehmen. «
    »Bei deinen Bruder schien das ja eher nicht so gut geklappt zu haben. «, murmelte Chiron und ich lächelte schief.
    Ich erinnerte mich an eine Anekdote über Alexander den Großen. Einst soll er vor dem Gordischen Knoten gestanden haben; der Legende nach sollte derjenige, der diesen Knoten lösen konnte, die Macht haben, die Herrschaft über Asien zu erlangen. Alexander nahm daraufhin sein Schwert und schlug diesen Knoten einfach durch. Diese Direktheit war etwas, dass ich auch in meinem Bruder wiederfand.
    »Naja, aber wichtig ist jedoch auch, dass ich weiß, das Alexander vor seinem Tod gefragt wurde, wer sein Reich übernehmen solle. Üblich wäre es, dass seine Söhne das Reich regieren sollten, aber Alexander hatte einfach nur geantwortet: „Der Stärkste...“ und daraufhin ist er gestorben. «
    Abby, Chiron und Robert sahen mich schweigend an. »Der Stärkste...«, murmelte Chiron. »Ein recht schwammiger Begriff.«
    »Was eines der Gründe war, warum sein Reich aufgeteilt wurde. « erklärte ich. »Der Legende nach soll er mit seinem Schwert beerdigt worden sein. Und dieses Schwert sollte diesen „Stärksten“ erwählen. «
    »Wie mit Excalibur? «, fragte Robert.
    »Ja, so ähnlich kann man sich das vorstellen. « erzählte Chiron.
    »Wie aufregend!« Abby hopste auf und ab.
    Ich lächelte. »Absolut.« Ich wandte mich an Chiron. »Aber was genau ist eigentlich ein Nomos?«
    »Ja, genau, was sind denn Nomosse?«, setzte Abby hinzu.
    »Nomoi. « berichtigte Chiron. »Das waren Herrschaftsgebiete im alten Ägypten, aber heute sind sie rund um den Globus verteilt.«
    »Und der 99. Nomos befindet sich wo?«, mischte Robert sich ein.
    »In Kanada. Besser gesagt in Vancouver. « Chiron sah amüsiert aus.
    »Super, ich wollte schon immer mal nach Kanada.« Ich grinste.

Kommentare Seite 2 von 2
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Adhara ( von: Adhara )
Abgeschickt vor 177 Tagen
Vielen, lieben Dank :D Bisher hat die FF 22 Kapitel^^
Amethyst ( 64336 )
Abgeschickt vor 186 Tagen
Ich halte Hermes' Verhalten gerechtfertigt, da er sich in der Tat nicht selbstsüchtiger als die anderen Götter benimmt... und er gibt quasi alles für Lily auf, weshalb er theoretisch schon mutig ist. Also gebe ich Eurytion Recht.
Und: wie viele Kapitel hat diese Geschichte momentan?
Amethyst ( 99362 )
Abgeschickt vor 187 Tagen
Der zweite Teil ist ja noch besser als der erste... okay, ich habe zwar grad mal das erste Kapitel gelesen, aber guuut... jedenfalls gefallen sie mir. Und das ist die erste Fanfiction, von der ich mehr als na ja, 2 Kapitel lese. Mittlerweile 16. Cooler Schreibstil!
Percabeth ( von: Percabeth )
Abgeschickt vor 241 Tagen
Ich finde es gerechtfertigt. Irgendwann will man mal nicht mehr alle Menschen um einen herum sterben sehen. Ich glaub Hermes kam so eine Gelegenheit ganz recht und ich finde es gut das er für Lilly die Unsterblichkeit aufgibt. Und dieser Teil ist dir übrigens echt gelungen ;) !
Cecily ( von: Cecily )
Abgeschickt vor 246 Tagen
Ich finde man kann es aus zwei Blickwinkeln betrachten. Der erste wäre, er kämpft für seine Liebe und wird den Göttern ja immer noch weiterhelfen. Der zweite, die Liebe macht ihn Blind und er erfasst nicht, wie gefährlich seine Entscheidung ist. Aber ich finde, er verhält sich weniger Egoistisch wie die anderen Götter. Weil er für jemanden kämpft und nicht andere für alleinig seinen Willen sterben lässt.
Lilian ( 00220 )
Abgeschickt vor 246 Tagen
Ja, sehe ich eigentlich genauso wie Torden.
Wenn Hermes die Aufgaben besteht und mit Lily zusammen sein kann, schön und gut - Aber wie stellt er sich eine Zukunft mit ihr vor, wenn Gaia sich erhebt, die Camps zerstört, die Götter vernicht und die gesamte Zivilisation auslöscht? Lily wird ja höchstwahrscheinlich auch gegen Gaia kämpfen und Hermes sollte ihr lieber helfen, als seine Herkules-Aufgaben zu meistern - Als Mensch oder als Gott.
Also nein, er ist nicht selbstsüchtig, aber auch nicht besonders klug.
torden ( von: torden! )
Abgeschickt vor 246 Tagen
Tolles Kapitel👍
Ich halte Hermes nicht für selbstsüchtig, sondern eher für unbedacht. Wenn er wirklich mit Lily glücklich sein will, sollte er alles tun damit die Götter diesen Krieg gewinnen. Würde Gaia siegen, würde sie die Halbgötter und andere Verbündete nicht in Frieden lassen. Nach dem Krieg, hätte Hermes seinen Plan in die Tat umsetzten können (Das würde ihn auch vor einem eventuellen schlechten Gewissen bewahren). Außerdem stellt euch mal vor, was passiert wäre, wenn einer der Alliierten im 2. Weltkrieg gesagt hätte: "Nö, die anderen werden es schon richten. Ich kümmere mich lieber um meine witschaftlichen Verbindungen nach Südamerika."
Tannenkralle ( 14392 )
Abgeschickt vor 400 Tagen
( Hey Bild ist a sorry das es so gedauert hat hatte kein wlan )
Adhara ( 41118 )
Abgeschickt vor 433 Tagen
Jetzt ist der online, aber irgendwie wieder unter einer anderen Kategorie, ich hoffe ihr findet ihn ;)
Percabeth ( 88620 )
Abgeschickt vor 436 Tagen
Ich mein beeilt.Kann es kaum erwarten
Percabeth ( 88620 )
Abgeschickt vor 436 Tagen
Ich hoffe das testedich Team berät sich
Adhara ( 63224 )
Abgeschickt vor 436 Tagen
Kapitel 10 habe ich gestern fertig gemacht, mal sehen wie lange es jetzt noch dauert :)
Adhara ( 97129 )
Abgeschickt vor 440 Tagen
Ja, der könnte etwas später rauskommen als sonst, aber ich denke bis zum Wochenende ist er fertig ;)
Percabeth ( 21870 )
Abgeschickt vor 441 Tagen
114 mal aufgerufen:D. Zeit für Lily Allenson Unntrenbar Teil 10
Adhara ( 90714 )
Abgeschickt vor 453 Tagen
Ja, das frag ich mich auch ;) aber naja, solange ihr es trotzdem findet ist ja okay
Percabeth ( 68553 )
Abgeschickt vor 453 Tagen
Die Fortsetzung ist dir echt gelungen. Nochmal danke dass du trotz zerstörtem Stick weitermachst.Aber es ist mir ein Rätsel warum man es bei den übrigen Teilen nicht findet.
Adhara ( 89995 )
Abgeschickt vor 455 Tagen
Viele, vielen Dank :) es bedeutet mir sehr viel so etwas zu hören, das Schreiben macht ja schon Spaß, aber wenn euch das Lesen auch Spaß macht, ist das auch ein großer Triumph ^^
hope♡ ( 65497 )
Abgeschickt vor 456 Tagen
Bisher (seit Kapitel 1 um genau zu sein), hab ich einfach nur
gelesen. Jetzt muss ich einfach meinen Senf dazu geben:
Deine Reihe ist super super super super toll😊
Hoffentlich schreibst du schnell weiter!
Adhara ( 60814 )
Abgeschickt vor 539 Tagen
Ich freue mich auch euch alle hier wiederzusehen ^^ Kapitel 2 ist auf dem Weg :D
Hollyleaf ( 93932 )
Abgeschickt vor 540 Tagen
Als ich das gesehen habe dachte ich einfach mal so: [BEEP]
WURDE JA MAL ZEIT! WAS HAT DIE DEN SO LANGE GEMACHT? ICH WARTE HIER UND DIE SCHAFFT ES EINFACH MAL NICHT WEITER ZU SCHREIBEN!
Oder ähnlich. ...
Auf jeden Fall freue ich mich grad gaaaanz doll!
Mein Schlaf ist gerettet. (21:53)