Der Junge im Schatten 2

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1 Kapitel - 949 Wörter - Erstellt von: Mangasofi - Aktualisiert am: 2015-12-26 - Entwickelt am: - 592 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Es begann zu schneien. Die Flocken tanzten leicht den Himmel hinunter und begannen den Boden mit einer neuen Frischen Schicht zu bedecken. Ich sass immer noch auf dem Dach und betrachtete die Stadt, die sich vor und hinter mir erstreckte. Der brennende Schmerz war mit der Zeit verschwunden und so konnte ich mich langsam an den Abstieg machen. Meine Fingerspitzen fühlten sich so an als wollten sie bei jeder Berührung die ich machte abfallen. Als ich mit den Füssen wieder auf den vereisten Boden auftrat war niemand in der Gasse zu sehen. Die Wolken waren so dicht, dass ich nicht sehen konnte wie die Sonnte stand aber als ich vor dem Polizisten geflohen bin war es jedenfalls viel heller in der Gasse als jetzt. Ich schloss daraus das es allmählich dämmerte und so entschloss ich mich einen neuen Schlaf platz zu suchen und der sollte ganz weit weg von dem alten sein. Vielleicht kamen arrogante Frauen wieder auf die Idee die Polizei zu raufen, kaum würden sie mein Gesicht erspähen. Ich zog noch schnell die Decke aus meinem Rucksack und schlang sie mir um meinen Körper. Ich fror und fand leider keinen Brennenden Mülleimer wo sich schon einige Obdachlose wärmten. Die Gegend war sehr düster. Die Häuser schienen höher zu werden und die Gassen Schmaler. Langsam schlich sich Unbehagen in mir herum und verwirrte meine Sinne. Nach jeder Kreuzung starrte ich lange in die beiden anderen Wege bevor ich weiter ging. Der Himmel wurde auch immer Dunkler und hier und da begannen auch schon kleine Lampen zu leuchten die die Gassen der Stadt nur noch unheimlicher wirken lies. Kurz darauf blieb ich vor Schreck stehen. Die Lichter in der Gasse fielen aus und tauchten ihn in eine vollkommene Dunkelheit. Langsam ging ich immer einen Schritt weiter und lies eine Hand an der Wand entlang gleiten damit ich keine Kreuzung verpasste. Plötzlich hörte ich Stimmen. Dutzende von verschiedenen Stimmen drangen in meinen Kopf und flüsterten mir Dinge zu von denen ich Angst bekam. Eine Mädchen Stimme fragte mich warum ich so traurig sei. Eine andere Stimme reif mir verzweifelt zu ich solle ihr helfen. Nun begann in einem Gewirr aus Tausend Stimmen immer die gleiche Frage gestellt zu werden. Einige Schrien, andere weinten und wieder andere flüsterten warum hast du uns zurückgelassen?. Ich hielt mir die Ohren zu aber auch dann verschwanden die stimmen nicht. Ich kniff die Augen zusammen und ging in die Hocke. Meine Hände zitterten aber diesmal nicht vor Kälte sonder vor Angst. Mein Blick wandet sich hektisch hin und her, und versuchte die Ursache für diese Schrecklichen Stimmen ausfindig zu machen aber da war nichts ausser Dunkelheit. Kurz bevor ich dachte ich würde komplett durchdrehen ging weit von mir entfernt eine kleine Glühbirne an. Sie flackerte in keinem bestimmten Rhythmus. Die Stimmen waren verschwunden als wären sie ein fürchterlicher Traum gewesen der mich heimsuchte. Gebannt starrte ich in das Licht und stand langsam auf. Meine Neugier wollte das ich zu dem Licht hingehe und wissen was sich dahinter verbarg während mein verstand mich immer wieder ermahnte die Beine in die Hände zu nehmen und so schnell ich könne weg zu rennen aber die Neugier Siegte über den Verstand. Ich ging langsam immer einen Schritt nach dem anderen setzend auf das Licht zu. Es flackerte immer noch aber das hielt mich nicht davon ab immer näher zu kommen. Kurz bevor ich ins Licht treten konnte löste sich ein Schatten von der Wand. Ich blieb wie angewurzelt stehen und jeder Muskel in meinem Körper Spannte sich an. Zuerst hatte der Schatten keine Richtige Form. Es war zu beginn eher ein Klumpen aus Dunkelheit der von der Wand tropfte doch dann formten sich Arme, Beine, ein Kopf und ein Körper daraus. Mit der Zeit wurden auch Kleider erkennbar und kurze dunkle Haare auf dem Kopf. Ein Junge mit Schwarzen Haaren und Schwarzer Kleidung verfestigte sich vor meinen Augen aus dem Schatten. Er klopfte sich die Kleider ab und streckte sich anschliessend als währe er gerade aufgestanden. Ich stand zwar direkt vor ihm aber für einen Moment dachte ich er hätte mich trotzdem nicht bemerkt und versuchte einen Schritt nach hinten zu gehen doch als ich mein Gewicht auf mein verletztes Bein verlagerte stach der Schmerz der Schusswunde wieder durch meinen Körper und wie als wäre ein Schalter umgelegt worden, fingen die Stimmen in meinem Kopf wieder an mich anzuschreien und verzweifelt um Hilfe rufen. Vor Schreck und dem Schmerz verlor ich mein Gleichgewicht und fiel auf meinen Hintern. Ich hätte am liebsten los geschrien um die Stimmen aus meinem Kopf zu verbannen und den Schmerz erträglicher zu machen aber ich kniff nur schnell die Augen zusammen und bis meine Zähne zusammen. Erst jetzt schien der Junge meine Anwesenheit zu bemerken den er hob seinen Kopf und schaute mir mit einer Emotionslosem Blick direkt in die Augen. Als er eine Hand in deine Hüfte stemmte bemerkte ich das Pech schwarze Schwert das daran hing und rutschte Automatisch einige Zentimeter von ihm Weg. Wer auch immer er war, er jagte mir verdammt noch mal einen Riesen Angst ein.

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