Ryo und Bakura-Licht und Dunkelheit (Yugioh) Teil 8

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4 Kapitel - 3.397 Wörter - Erstellt von: Yamiyo - Aktualisiert am: 2015-12-26 - Entwickelt am: - 357 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ein Duell und ein fragwürdiger Plan. Das kann ja nicht gut gehen, oder?

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Überraschend leise fuhr der Aufzug nach oben. Wenn der jetzt abstürzen würde... Ich hatte mich ja schon gewundert, dass Kaiba nicht zu Yugi und mir
Überraschend leise fuhr der Aufzug nach oben. Wenn der jetzt abstürzen würde... Ich hatte mich ja schon gewundert, dass Kaiba nicht zu Yugi und mir in den Aufzug gestiegen war, jetzt bekam ich doch ein mulmiges Gefühl. Ja, ich hatte zwar drei Jahrtausende mehr oder weniger problemlos überstanden, aber ein Absturz in einem Aufzug war für Ryos Körper sicher nicht so praktisch. Und falls Kaiba vorhatte, uns anstatt abstürzen, lieber verhungern zu lassen, dann würde ich wohl wahnsinnig werden. Schließlich wäre ich dann mit dem Pharao eingesperrt! Mit dem Pharao! Noch während ich überlegte, was ich wohl mit Aknamkanons Sohn anstellen würde, falls es zu dem Dilemma kommen würde, lösten sich meine dunklen Vorstellungen in Luft auf, denn ein helles "Pling" ertönte, das ankündigte, dass der Aufzug die gewünschte Höhe erreicht hatte. „Scheint so, als wären wir da, Bakura..." stellte Yugi, oder besser gesagt der Pharao, ruhig fest, wobei ich spürte, wie er mich misstrauisch musterte. Na, ob er schon etwas ahnte? Das Grinsen, das ich mir die ganze Zeit verkniffen hatte, bahnte sich nun auf mein Gesicht; ich bemühte mich nicht mehr darum, mich überzeugend zu verstellen.
Zugegeben war ich doch etwas überrascht, als wir aus dem Aufzug traten und ich bemerkte ein klein wenig beeindruckt, dass wir nun oben auf dem Dach des Zeppelins waren. „Verdammt, hier zieht es aber gewaltig! Da fliegen Einem doch die Karten aus der Duelldisk!" knurrte ich genervt und rubbelte mir fröstelnd die Unterarme, die dank des eisigen, starken Windes hier oben zu prickeln begannen. „Das bezweifle ich. Schließlich habe ich persönlich die Duelldisks konstruiert, da sind sicher keine Fehler nachzuweisen." Schon wieder war Kaiba urplötzlich hinter mir aufgetaucht! Wieso bemerkte ich diesen Kerl eigentlich immer erst, wenn er bereits einen seiner altklugen Sprüche losließ? Versteckt hinter meinen langen Haaren rollte ich genervt die Augen und meinte dann in Richtung des Braunhaarigen "demütig"... Naja zynisch traf es wohl besser...: „Natürlich nicht."
Man brachte den Pharao und mich auf eine Plattform in der Mitte des Zeppelins, auf der wir uns an den gegenüberliegenden Enden aufstellen mussten. Der Wind war wirklich ätzend kalt; ein Grund mehr, dieses Duell nicht in die Länge zu ziehen. Denn ich bekam schnell Erkältungen–vielleicht, weil ich solch Kälte von meinem Leben in Ägypten nicht gewohnt war. Schnell machte uns der Diener von Kaiba mit den Duellregeln vertraut, was mich fast zum Gähnen brachte (Der Typ hatte aber auch eine langweilig monotone Stimme! Vielleicht war er ja ein Roboter! Ich meinte, welcher Mensch arbeitete schon freiwillig unter Kaiba?), dann gab er uns das Signal, dass wir anfangen durften. Na endlich!
Doch das Duell lief anfangs sich nicht so gut wie geplant. Ich musste einige Male ordentlich Schaden einstecken, aber mir blieb nichts Anderes übrig, denn um Dark Necrofear zu beschwören, müssten nunmal erst meine Monster im Friedhof landen. Aber diese Warterei war zum Glück schnell vorbei, denn wie ich vermutet hatte, ließ der Pharao nichts anbrennen und griff munter an, sodass ich wenige Züge später eines meiner Lieblingsmonster beschwören konnte. Ha, Dark Necrofears 2200 Angriffspunkte würden Yugi sicher eine Menge Ärger bereiten! Dachte ich zumindest... Aber ich war zu optimistisch gewesen. Denn einen läppischen Zug später machte der Pharao meinem Monster schon mit seinem dunklen Magiermädchen mithilfe einer Ausrüstungskarte den Garaus. Verdammt, dieser verfluchte Pharao! „Nicht unruhig werden, nicht unruhig werden. Bleib konzentriert... Mein Ass im Ärmel habe ich ja noch... Gegen meine Schicksalstafeln wird der Pharao sicher keine Chance haben!" murmelte ich beruhigend vor mich hin, natürlich so leise, dass mich mein Gegner nicht hörte. Ich würde doch nicht gegenüber dem Pharao Schwäche zeigen! Das wäre ja noch schöner... Ich musste nur eine Karte ziehen. Eine verdammte Karte, dann würde ich das große Finale starten können!
Doch es kam alles anders… Meine Schicksalstafeln, mein absoluter Trumpf, wurden einen Zug, bevor ich gewonnen hätte, zerstört und nun stand ich mit weit offenem Feld einem wütenden Pharao samt Slifer, dem Himmelsdrachen gegenüber. Na super…
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1450804448
Ryo und Bakura-Licht und Dunkelheit (Yugioh) Te...
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Ein Duell und ein fragwürdiger Plan. Das kann ja nicht gut gehen, oder?
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2015-12-22
407E
Yu-Gi-Oh!

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