Ryo und Bakura-Licht und Dunkelheit (Yugioh) Teil 6

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4 Kapitel - 3.082 Wörter - Erstellt von: Yamiyo - Aktualisiert am: 2015-12-26 - Entwickelt am: - 398 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ein etwas kürzerer Teil. Aber keine Sorge, die nächsten werden wieder Normmaß bei mir haben.

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„Warum tust du das Ryo?" Leichte Verzweiflung schwang in meiner Stimme mit, während ich machtlos beobachtete wie mein Hikari, den ich immer al
„Warum tust du das Ryo?" Leichte Verzweiflung schwang in meiner Stimme mit, während ich machtlos beobachtete wie mein Hikari, den ich immer als schwach und verwöhnt betrachtet hatte, auf mich zukam. Er sollte aufhören! Er sollte wieder der Ryo werden, den ich kannte! Den... Ich trotz seiner Macken irgendwie gemocht hatte. Ryo grinste schief, als er antwortete, wobei ich panisch bemerkte, dass er keinen halben Meter mehr von mir entfernt war. Was hatte er nur vor? „Weil ich es kann. Endlich habe ich deine Schwäche herausgefunden... Ein schönes Gefühl..." Und das war der Zeitpunkt, an dem ich wirklich Angst bekam. Ich konnte es selber kaum glauben, aber ich konnte meine Furcht tatsächlich spüren. So intensiv wie schon lange nicht mehr. Ich hatte Angst vor Ryo. Hätte mir das irgendjemand vor wenigen Stunden prophezeit –ich hätte ihn ausgelacht. Aber jetzt…
Mein Hikari kam immer näher, ich konnte schon seinen Atem mein Gesicht streifen spüren. Ich musste hier weg! Ja, fliehen war feige, besonders vor so etwas (Etwas! Nicht Jemand?*lach*) wie Ryo, aber ich hielt es hier nicht mehr aus! Zum Glück reagierte mein Körper, sodass ich mich ruckartig umdrehte und losrennen wollte, doch ich kam nicht weit. Denn auf einmal stieg grauer Rauch aus dem Boden und fesselte mich. Ich wehrte mich so energisch wie möglich, doch es war, als würde ich gegen Luft kämpfen. Woher kam dieser Rauch? Hatte etwa Ryo ihn erschaffen? Aber wie? Das konnte doch nur ich! Wann hatte er das gelernt? Hatte er diese Fähigkeit etwa schon immer gehabt und sie bloß nie anwenden wollen? Aber was hätte ihn davon abhalten sollen? Verzweifelt merkte ich, dass ich keine Chance gegen den Rauch hatte, der mich nun an Beinen und Armen gefesselt hatte, sodass ich mir vorkam wie ein wehrloses Insekt in dem Netz einer Spinne. Ich hatte verloren. Gegen Ryo. Das klang wie ein schlechter Scherz. Wäre es nur einer... Nun kam Ryo wieder auf mich zu und stellte sich vor mich. Zögerlich schaute ich ihm ins Gesicht, das blass und abwesend wirkte. Wie ein Geist... Langsam, als würde er den Moment auskosten, holte Ryo mit der Hand aus. Wollte er mich etwa schlagen? Was erlaubte er sich? Allerdings... Hatte ich es nicht irgendwie verdient? Schließlich hatte er die Wunde an seinem Arm nur mir zu verdanken... Tief seufzte ich, aber ich merkte, dass ich Ryos Schlag seltsamerweise akzeptierte. Deshalb begann ich leicht zu lächeln und blickte Ryo abwartend an. Doch es kam anders, als ich es erwartet hatte. Ganz anders. Und das brachte mich noch mehr aus dem Konzept, als es der Schlag wohl getan hätte. Denn plötzlich umklammerte mein Hikari meine Arme mit seinen zerbrechlichen Händen und im nächsten Moment spürte ich schon, wie sich sein Gesicht an meiner Brust vergrub. Ein Zittern erfasste seinen schmalen Körper und ich traute meinen Ohren kaum, als ich ihn plötzlich leise schluchzen hörte. „Ryo... Du... Weinst?" Mein Flüstern hallte im Raum wie das Wispern eines Geistes - kaum hörbar, aber trotzdem so laut, dass es sich wie ein Dorn ins Herz stach. Zögerlich hob Ryo den Kopf und blickte mich mit tieftraurigen Augen an, aus denen Tränen quollen, so zahlreich wie Blut aus einer tiefen Wunde. „Weißt du, wie weh es tut verraten zu werden?" begann er leise zu fragen. „Im Vergleich dazu ist der Schmerz der Wunde an meinem Arm ein Witz... Warum machst du das? Wieso tust du mir weh, Yami?" Diese Fragen hätten eigentlich an mir abprallen sollen, doch sie taten es nicht. Im Gegenteil–wie Peitschen schnitten sie tiefe Wunden in mein gemartertes Herz und brachten mich so dazu, mir auf die Lippe zu beißen. Was war das für ein Gefühl in mir? War das mein Gewissen? Bereute ich etwa, was ich getan hatte? Aber mein Gewissen hatte ich doch schon vor langer Zeit verloren! „Ryo... Ryo, ich..." Ich schaffte es nicht, etwas zu sagen. Der Rauch, der mich gefesselt hatte, begann zu schwinden und Ryo weinte sich wieder an meiner Brust aus. Was sollte ich bloß tun?
Die Wahrheit sagen. Zum allerersten Mal zu mir selbst ehrlich sein. Ich würde meine Maske, mein zweites, falsches Gesicht abwerfen.
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Ryo und Bakura-Licht und Dunkelheit (Yugioh) Te...
Ryo und Bakura-Licht und Dunkelheit (Yugioh) Te...
Ein etwas kürzerer Teil. Aber keine Sorge, die nächsten werden wieder Normmaß bei mir haben.
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2015-12-22
407E
Yu-Gi-Oh!

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