Der Junge im Schatten

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
2 Kapitel - 863 Wörter - Erstellt von: Mangasofi - Aktualisiert am: 2015-12-26 - Entwickelt am: - 780 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Dies ist eine FF zur Buchreihe Percy Jackson und Helden des Olymp sollte aber an sich nichts mit der Geschichte zu tun haben. Es kommen die gleiche Charaktere und Orte vor aber die Geschichte wie wir sie aus dem Buch kennen besteht nicht.
Hoffe trotzdem das es einigen von euch Gefallen wird.

    1
    Ich schlug meine Augen auf als ich Polizei Sirenen hörte. Ich schlug mir meine dünne Decke vom Leib und stand schwungvoll auf. So schnell ich konnte packte ich die Decke in meinen kleinen Rucksack und warf ihn mir anschließend um die Schultern. Ich rannte durch die schmale Gasse und versuchte so wenig Lärm wie möglich zu machen. Die kalte Winter Luft schlug mir ins Gesicht als ich in eine andere Gasse rannte. Mit meinem T-Shirt und der zerlumpten Jeans drang die Kälte tief in mich ein und lies mich von einer Sekunde auf die andere wie verrückt zittern. Ich konnte meinen Atem sehen wie er an meinem Gesicht nach hinten verschwand und mich wie eine Lokomotive aussehen ließ. Meine abgelaufenen Turnschuhe rutschten auf dem vereisten Boden und so konnte ich mein Tempo nicht erhöhe als ich Schritte und bellende Hunde hinter mir hörte. Verzweifelt versuchte ich bei einer Regen rinne hinaufzuklettern. bis zur Hälfte des Hauses schaffte ich es auch aber ich konnte mit der Zeit meine Finger nicht mehr spüren. Das Metall der Regen rinne wurde immer rutschiger je weiter ich nach oben kletterte und als ich schon fast oben angekommen war hörte ich die Hunde erneut aber diesmal unter mir. Sie sprangen an der Wand hinauf und versuchten mich zu schnappen egal ob ich jetzt einen Meter oder Zehn hinaufgeklettert wäre. Nun kamen auch die Polizisten an und richteten ihre Waffen auf mich. Panisch versuchte ich mich die letzten Zentimeter hoch zu ziehen und schaffte es noch gerade so über die Kante als ich hörte wie sich ein Schuss löste und mein Bein streifte. Ein brennender Schmerz durchzog mein ganzes Bein. Ich konnte mir das aufschreien verkneifen und man konnte nur ein leises wimmern hören. Ich legte mich auf meinen Rücken und wartete bis der Polizist mit seinem Hund die Verfolgungsjagd beendete.

    2
    Mein Name ist Hanea. Ich bin so weit ich weiss erst vor einer Woche 15 geworden. Ich lebte bis jetzt auf der Strasse und das war bis gerade eben auch noch sehr toll. Aber als mich eine etwas Arrogante Frau mich sah verständigte sie ohne zu zögern die Polizei. Ich wusste nicht warum sie das getan hatte. Ich war ja nur ein Strassenkind das in einer Gasse gerade ein Becher Wasser trank und sich mit dem restlichem Wasser das Gesicht wusch. Sie hatte mich angewidert angestarrt und wild auf das Handy getippt. Seit dem verfolgt mich die Polizei und versucht mich krampfhaft zu fangen. Mein Schokoladen Braunes Haar fiel mir mit leichten Wellen bis zum Po hinab und meine Augen haben eine Schöne hell braune Farbe. Ich war natürlich für mein Alter sehr dünn und hatte bleiche Haut was mich vielleicht ein wenig Furchteinflössend wirken lies. Von meinen Eltern weiss ich nichts. Das einzige was ich von meiner Kindheit noch in Erinnerung hatte war das ich von einem Heim zum anderen geschoben wurde. Manche Kinder hatten Angst vor mir und kamen nicht in meine nähe. Mit sieben bin ich dann abgehauen und niemand machte sich um mich Sorgen. Ich wurde nicht gesucht oder in ein anderes Heim geschickt. Beim fünften Heim habe ich aufgehört zu zählen. Einmal wurde ich sogar von einer Seite des Kontinentes zum anderen Geschickt da mich kein Heim aus der Gegend aufnehmen wollte. Traurig nicht wahr? Egal. Mir ging es ja gut bis diese Frau kam.
    Ich lag nun auf dem Dach des Hauses und versuchte den Schmerz zu ignorieren der sich immer noch in meinem Bein fest geklammert hatte. Zum Glück war es nur ein Streifschuss aber die taten in manchen Fällen mehr weh als eine Gewöhnliche Schusswunde. Nach einer Weile traute ich mich meine Wunde anzusehen. Das Blut hatte mittlerweile eine kleine Pfütze gebildet. Es sah aus als wäre es ein Roter See in einer verschneiten Landschaft. Ich riss mir einen Stoff streifen von meinem T-Shirt ab und begann die Wunde zu verbinden. Vorsichtig linse ich über den Rand des Daches. In der Gasse war keine Menschen Seele mehr. Ich versuchte Aufzustehen aber der Schmerz meldete sich mit einem starken Brennen wieder und lies mich auf die Knie gehen. Ich beschloss noch eine weile sitzen zu bleiben und beobachtete die Vögel die auf einem Baum in der Nähe sich in kleine flauschige Feder kugeln verwandelt hatten und dicht an dicht auf den Ästen hocken.

Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.