Meine Hunger Games- Teil 3

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2 Kapitel - 1.917 Wörter - Erstellt von: Das Komische Ding - Aktualisiert am: 2015-12-26 - Entwickelt am: - 625 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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Ich drehe mich um und fange an, die Steinwand nach unten zu erklimmen. Zum Glück kann ich das gut und komme schnell und sicher voran. Die meisten and
Ich drehe mich um und fange an, die Steinwand nach unten zu erklimmen. Zum Glück kann ich das gut und komme schnell und sicher voran. Die meisten anderen Tribute haben jedoch kein so großes Glück und um mich herum höre ich sie schreien, während sie hinunterstürzten und ins Wasser plantschen, um dort zu sterben. Ich versuche, nicht hinzuhören, während die Kanone unzählige Male knallt. Der Wasserfall stürzt sich nun auf mich nieder. Er ist lauwarm, aber ungläubig stark. Er presst mich nach unten, doch ich wehre mich mit aller Kraft und kralle mich an die Felswand. Als ich endlich unten angekommen bin, bin ich pitschnass und meine nackten Arme haben rote Flecke. Ich sehe mich um. Die meisten Karrieros sind schon da und tauchen unter, um das Horn auszuplündern. Ich atme tief ein und stürzte mich ins Wasser. Es ist wie der Wasserfall lauwarm. Ich sehe alles verschwommen, jedoch kann ich die dunklen Formen der Sachen erkennen. Da, gleich neben mir, befindet sich etwas. Ohne zu kontrollieren, was das überhaupt ist, schnappe ich es mir. Wenige Meter vor mir erkenne ich die große, unheimliche Form des Füllhorns. Ich sehe auch die verschwommenen Schemen der Karrieros. Meine Luft ist fast zu Ende, also schnappe ich mir noch etwas Glitzerndes, wahrscheinlich eine Waffe, und stoße mich dann am See Boden ab. Als ich wieder den Kopf über Wasser habe, atme ich gierig ein. Dann gucke ich mich um. Die Karrieros sind noch beschäftigt, doch bald werden sie jeden töten, der ihnen in die Quere kommt. Die anderen Tribute sind entweder tot, oder sie schwimmen noch im See, oder sie versuchen noch, zum See zu gelangen, und die schnellsten hauen schon ab. „ASH!“, ich drehe mich um. Am Ufer steht Hord. Er hat eine Plastiktüte in der linken Hand und ein Kurzschwert in der rechten. Schnell schwimme ich zu ihm. Endlich kann ich sehen, was ich ergattert habe: Einen kleinen Rucksack und ein kleines Messer. „Schnell!“, sagt mein Bruder. Wir rennen zu der Steinwand. Hinter mir höre ich schon die Schreie, die denjenigen gehören, die mit den Karrieros kämpfen- und meistens verlieren. Das Wasser hat sich rot gefärbt. Ich spüre, wie mir mein Frühstück hochkommt, unterdrücke es jedoch rechtzeitig. Ich will gerade die Wand erklimmen, da erinnere ich mich an etwas ganz wichtiges. Ich drehe mich um. Navina taumelt in unsere Richtung. Außer einer kleinen Wolldecke hat sie nichts. Auf der Stirn hat sie einen tiefen Kratzer. Nein, kein Kratzer- ein Loch. Irgendeine Waffe muss sie von den Karrieros gespürt haben. Blut tropft ihr wie ein Wasserfall übers Gesicht, versperrt ihr die Sicht und verschmutzt ihre Kleider. Sie ist kreidebleich. „Navina, komm!“, schreie ich ihr zu und fange an, in ihre Richtung zu rennen. Doch Hord packt mich am Arm. Er drückt mir seine Tüte in den Armen und rennt selber auf Navina zu. Er ist viel schneller als ich. Während er läuft, ziehe ich die Plastikflasche heraus, die ich in meinen Rucksack gefunden habe, und fülle sie mit Wasser. Endlich ist Hord wider an der Felswand. Er hat Navina auf seine Schultern gehoben. „Lass uns verschwinden“, keucht er. Wir beginnen, nach oben zu klettern. Ich trage den Rucksack und die Tüte, Hord trägt Navina. Er kommt langsam voran, und wir sind schon von den Karrieros gefunden worden. Sie pfeffern Pfeile auf uns, aber die Karrieros sind vom Schwimmen geschwächt und zielen nicht so gut, und wir können den Pfeilen und Wurfsternen gut ausweichen. Zentimeter für Zentimeter kommen wir voran. Endlich spüre ich unter meinen Finger Gras. Mit letzter Kraft ziehe ich mich über die Felswand und ziehe dann Hord und Navina hoch. Dann lassen wir uns außer Atem auf die Wiese fallen, auf der wir uns befinden. Eine ziemlich kleine Wiese, dann fängt schon der Wald an. Er ist schwarz, und sieht bedrohlich aus. Wir haben keine Zeit, um uns auszuruhen. Die Karrieros sind bestimmt schon auf den Weg nach oben, um die restlichen Tribute zu jagen. Mühsam rappeln wir uns auf. Navina kann nicht alleine laufen, also trägt Hord sie wider. Wir humpeln Richtung Wald. Als wir endlich zwischen den hohen, dunklen Stämmen sind, setzten wir uns und widmen uns Navina. Ich schüttle ihr ein bisschen Wasser auf der Stirn, wasche das Blut ab, und Hord wickelt ihr die Wolldecke um den Kopf. Navina ist immer blasser, ihre Augen sind geschlossen und sie atmet kaum.
„Es ist zu spät.“, sagt eine Stimme hinter uns.
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1450711823
Meine Hunger Games- Teil 3
Meine Hunger Games- Teil 3
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2015-12-21
402G
Die Tribute von Panem

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