Das Schicksal einer kleinen Kätzin

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3 Kapitel - 1.762 Wörter - Erstellt von: Zimt - Aktualisiert am: 2016-01-05 - Entwickelt am: - 652 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Holunderpfote lebt in ihrem Clan und fühlt sich pudelwohl. Doch von einem Tag auf den anderen änderte sich alles schlagartig...

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    Holunderpfote saß am Ufer des großen Sees. Die Wellen schwappten gleichmäßig an das von Kies bedeckte Ufer und die Tannen hinter ihr rauschten im
    Holunderpfote saß am Ufer des großen Sees. Die Wellen schwappten gleichmäßig an das von Kies bedeckte Ufer und die Tannen hinter ihr rauschten im Wind. Die Schülerin sog die klare Luft ein. Es roch nach Frost und Eis. die Blattleere kam mit jedem Tag näher. es dämmerte bereits, doch das störte nicht. Im Gegenteil, sie liebte die Dunkelheit. In ihr fühlte sich die SumpfClan Schülerin sicher und geborgen. "Holunderpfote? Holunderpfote! Komm, wir müssen vor Sonnenuntergang im Lager sein!" rief eine Stimme, die Holunderpfote nur allzu gut Kannte. Sie gehörte ihrer Mentorin Tannenduft. Sie war eine der besten Kriegerinnen im Clan, aber zu gleich auch die strengste Mentorin. Holunderpfote seufzte. Drei Monde war sie nun schon Schülerin und drei Monde hatte sie ihre Mentorin nun schon ertragen müssen. "Komm endlich!" halte Tannendufts Stimme erneut an das Ohr der hellroten Schülerin. Sie rappelte sich auf und lief so langsam wie möglich, ohne es absichtlich erscheinen zu lassen zu ihrer Mentorin. "In dem Tempo sind wir nächste Blattgrüne noch nicht am Mondfelsen!" meinte die alte Kätzin schnippisch. Mondfelsen! Holunderpfotes Ohren schnellten in die Höhe. Das war der Versammlungs- und Treffpunkt der drei Clans. Dort trafen sich der SumpfClan, der WeidenClan und der BirkenClan jeden Vollmond um die wichtigsten Informationen aus zu tauschen. "Heißt das... ich darf mit?" fragte Holunderpfote mit großen Augen. Sie war erst einmal, vor zwei Monden da gewesen und auch nur kurz, weil es kurz nach Beginn der Versammlung angefangen hatte zu regnen. Und das letzte Mal hatte sie dank ihrer Mentorin nicht mit gedurft, weil sie und ihre beste Freundin Mohnpfote sich einen Streich an dem Ältesten Gänsebart erlaubt hatte. Aber diesmal war der Himmel wolkenlos und sie hatte sogar freiwillig die Moospolster der Kinderstube ausgewechselt. Tannenduft nickte: "Ja, das heißt es." Holunderpfote war nun nicht mehr zu bremsen. In Rekordgeschwindigkeit preschte sie ins Lager und rannte Mohnpfote fast um. "Ich darf mit zur Versammlung!" schrie sie überglücklich. Mohnpfote rappelte sich auf. "Nicht zu übersehen..." maunzte sie. "Und du?" fragte Holunderpfote und stupste ihre braungetigerte Freundin an. "Ich... ich frag mal Felskralle." meinte diese und lief zum Kriegerbau. Mohnpfote hatte Glück. Sie hatte einen jungen, netten und humorvollen Mentor, im Gegensatz zu Holunderpfote. Es dauerte nicht lange, da kam Mohnpfote zurück gesprungen, mit der Botschaft, sie könne mit. "Super!" jubelte Holunderpfote und da ertönte auch schon der Ruf des Anführers, Kieselstern, dass sich alle bereit machen sollen. Die beiden Schülerinnen stellten sich nebeneinander und dann ging es auch schon los.

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    Der Versammlungsplatz bestand aus einer großen Steinplatte, die auf einer Anhöhe lag. Drumherum standen, wie überall auf den Territorien der drei C
    Der Versammlungsplatz bestand aus einer großen Steinplatte, die auf einer Anhöhe lag. Drumherum standen, wie überall auf den Territorien der drei Clans, hohe Tannen. Der Vollmond ließ die feuchte Steinplatte leuchten. das war der Grund für ihren Namen, Mondfels. Nun aber tummelten sich überall auf dem Felskatzen. Krieger und Schüler, Älteste uns Heiler, große und kleine Katzen, gefleckte und getigerte. Einfach unübersichtlich viele. Holunderpfote presste sich an Mohnpfote. Hinter ihr stand ihre Mutter, Morgenwind. Das gefiel der Schülerin überhaupt nicht. Deshalb stieß sie Mohnpfote in das Gedränge und tauchte hinterher. "Hey!" protestierte Mohnpfote. "Fluchtmanöver..."antwortete Holunderpfote knapp. Die beiden jungen Kätzin wühlten sich durch die Menge von Katzen. Sie kamen zu einer Gruppe Schülern aus dem BirkenClan. Ein schwarzer Kater saß auf einem Baumstumpf, tat wie ein Anführer und erzählte angeberisch von seinen vollbrachten Taten. "Ich, Nachtstern, der mutige, zog ganz alleine in den Kampf gegen den größten Dachs der Welt. Er war so hoch wie die großen Berge am Horizont und so breit wie der See. Er hat sich auf mich gestürzt, aber er hatte keine Chance..." Holunderpfote musste kichern. "Ich habe mich aufgebäumt," erzählte Nachtpfote weiter, "sodass er von mir abprallte wie ein Moosball..." Erstellte sich auf die Hinerpfoten, "Und dann... Ahh!" Der BirkenClan Schüler wurde von einem seiner Kumpels angestupst und verlor das Gleichgewicht. Wild mit den Pfoten rudernd viel er vom Baumstumpf... und direkt auf Holunderpfote. Ihr wurde Heiß unter ihrem Pelz und grub sich schnell unter dem Kater hervor, der sich ebenfalls aufrappelte und aus Versehen seine Nase an ihre drückte. Holunderpfote fühlte sich, als stände ihre Haut in Flammen. Schnell wandte sie sich ab und zog Mohnpfote mit dem Schweif mit sich. "Der war ja süß. Gib es zu, du hast dich in ihn verguckt." Neckte sie Mohnpfote. "Hab ich gar nicht! Er kommt aus einem anderen Clan!" wiedersprach Holunderpfote, doch trotzdem warf sie einen Blick zurück zu dem Schüler, der nun mit seinem Freund balgte.
    Buntstern die Anführerin des WeidenClans verkündete mit einem Jaulen, dass die Versammlung begann. Es wurde still auf dem Mondfelsen, die Katzen setzten sich und blickten zu den Anführern, die Auf einem uralten, auf der Steinplatte liegenden Baumstamm saßen. Buntstern begann. " In unserem Clan ist alles in bester Ordnung. Feuerblume hat dem Clan drei kräftige Junge geschenkt. Außerdem wurden Haselpfote und Silberpfote zu Kriegern ernannt und heißen nun Haselschatten und Silberfrost." Die beiden jungen Kater saßen stolz und mit ausgestreckter Brust im Schein des Mondes und genossen das Jubeln der drei Clans. Dann gab sie das Wort an Kieselstern weiter. "In unserem Cla..." Holunderpfote hörte schonlange nicht mehr zu. Sie suchte die Katzen nach dem BirkenClan Schüler ab. Sie entdeckte ihn schließlich wenige Fuchslängen von sich entfernt. "Und deshalb raten wir dem BirkenClan, die Pfoten von unserer Beute zu lassen, wenn er nicht noch unnötige Probleme haben möchte." Holunderpfote führ wieder zu den Anführern herum. Was hatte Kieselstern gerade gesagt? Der BirkenClan soll SumpfClan Beute gestohlen haben. Das war ihr ganz neu. Salbeistern, der BirkenClan Anführer richtete sich auf. "Ich weiß nicht wovon du redest, Kieselstern. Der letzte beutediebstahl, der nicht einmal bewiesen ist, liegt einige Monde zurück!..." "Wovon redet Kieselstern?" flüsterte eine Stimme in Holunderpfotes Ohr. "Keine Ahnung. Er muss irgendetwas missverstanden haben..." antwortete sie. da erst stellte sie sich die Frage, wer sie das gefragt hat. Sie fuhr herum und starte in Nachtpfotes Augen. Ihr wurde wieder heiß und ihr Herz fing an schneller zu schlagen. "Hätte mich auch gewundert. Wir sind ja ein ehrlicher Clan." miaute er und setzte sich ganz entspannt neben sie. Mohnpfote, die an Holunderpfotes anderen Seite saß stieß ihr kichernd in die die Seite. Holunderpfote stieß fauchend zurück. Von da an kroch die Zeit bis zum Ende der Versammlung im Schneckentempo vor sich hin. Abgesehen davon rückte Nachtpfote Stück für Stück immer näher an sie heran. Ihr wurde heißer und heißer. Dann endlich war die Versammlung zu Ende. Holunderpfote sprang auf und wollte los rennen, als aller erste im Lager und in ihrem Nest sein. Doch jemand hielt sie zurück. Nachtpfote... Er beugte sich vor und flüsterte ihr etwas ins Ohr. "Morgen Nacht. am kleinen Bach! Sei bitte da!" Dann war er auch schon verschwunden. Holunderpfotes blau-grünen Augen waren groß und sie hatte es nun gar nicht mehr eilig. Sie ließ sich einfach mit dem Katzenstrom mitreißen. Morgen Nacht am Bach... wiederholte sie in Gedanken.

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    Das erste Treffen

    Holunderpfote lauschte mit weit geöffneten Augen dem gleichmäßigen Atmen ihrer Baukameraden. Es war klar, dass sie schliefen, doch trotzdem zögerte sie, den Bau zu verlassen. Nachdem sie noch eine Weile wartend in ihrem Nest gelegen hatte, stand sie langsam auf und schlich um die Körper der anderen Schüler. Als sie endlich vor dem Schülerbau stand, atmete sie erleichtert auf. Geschafft! Jetzt musste sie nur noch unbemerkt aus dem Lager kommen. Blöderweise hatte heute ausgerechnet Tannenduft Nachtwache. Niemals würde die ihr glauben, dass Holunderpfote in der Nacht jagen wollte, obwohl sie wusste, dass ihre Schülerin die Dunkelheit liebte. Holunderpfote schlich an der Lagergrenze, die von dornen und Brombeersträuchern geschützt war entlang, auf der such nach einer Öffnung. Sie wurde auch bald fündig. Die Öffnung war nicht groß, aber groß genug für sie. Die orangene Kätzin hielt die Luft an und sprang durch das Loch. Dann rannte sie los. Vor Hindernissen musste sie keine Angst haben, denn selbst in der dunkelsten Nacht konnte sie so gut sehen, als wäre es Sonnenhoch. Die kleine Schülerin preschte durch den Kiefernwald, bis der endlich einer Wiese wich. Dann erschien der Bach in der Landschaft. Holunderpfote rannte auf ihn zu und sprang. Sie landete geschickt und schaute sich um. Da war er! Er stand etwas weiter bei einer hohen Kiefer und einem Felsblock. Holunderpfote trabte langsam auf ihn zu. Eine Fuchslänge vor ihm blieb sie stehen und starrte ihn fragend an. Nachtpfote schaute zu Boden. „Und, willst du mir weiter von deinen Heldentaten erzählen?“ brach Holunderpfote das Schweigen. „Also… das nicht, sondern…“ Er hob nun den Kopf und Holunderpfotes Blick verfing sich in seinen blauen Augen. Dies war ein Moment in ihrem Leben, den sie nie vergessen würde. Es war ein unbeschreibliches Gefühl und auf einmal kam es ihr selbstverständlich vor, mitten in der Nacht aus dem Lager zu gehen und sich mit einem Kater aus einem anderen Clan zu treffen.

    Erschöpft ließ sich Holunderpfote in ihr Nest fallen. Bald würde die Sonne aufgehen. Die ersten Katzen wachten auf, doch sie, sie schlief gerade erst ein. Mit einem unbeschreiblichem Gefühl im Bauch… Ein sehr gutes Gefühl!

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1450697993
Das Schicksal einer kleinen Kätzin
Das Schicksal einer kleinen Kätzin
Holunderpfote lebt in ihrem Clan und fühlt sich pudelwohl. Doch von einem Tag auf den anderen änderte sich alles schlagartig...
http://www.testedich.de/quiz38/quiz/1450697993/Das-Schicksal-einer-kleinen-Kaetzin
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2015-12-21
406A
Warrior Cats

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Blutschweif (-.-) ( 67043 )
Abgeschickt vor 174 Tagen
Oh...(-.-) (sorry ist mein Lieblingssmiley)
Ich merkte gerade *geschwollen red*, dass an dieser Ff wahrscheinlich nicht mehr geschrieben wird (Schade)
@ Pfirsichblüte (sorry finde das Zeichen nicht)
Du hast so recht
Das ist echt schade-.-
Tschüss,
Blutschweif 👋🏻
Blutschweif (-.-) ( 67043 )
Abgeschickt vor 174 Tagen
Auch ich *geschwollen red* finde die Story sehr gut 😊
Mach unbedingt weiter
Als Namen hätte ich: Apfelblüte,Kirschblüte,Fischpelz,Hirschs ee,Mondauge
Sonnenschein,Sternenlicht, usw.
Mit freundlichen Grüßen
Blutschweif
Pfirsichbl�te ( 36255 )
Abgeschickt vor 174 Tagen
Alle gute Fanfictions sind unter 2015...Ein sehr seltsames Phänomen!!!
Zimt ( 18191 )
Abgeschickt vor 450 Tagen
Danke Schneefall. Ich schreibe bald weiter!
Schneefall ( 86291 )
Abgeschickt vor 451 Tagen
Echt super! Also meine Lieblingsnamen sind Schneefall (ach nee), Distelblüte, Blütenwind und Birkensturm
Lichtnacht ( 63339 )
Abgeschickt vor 452 Tagen
Ja das ist ne super FF ; D
Lucina ( 73420 )
Abgeschickt vor 453 Tagen
Du schreibst so toll! Super Schreibstil
Flockenwind,Sturmjunges,Sandjunges� ( 99066 )
Abgeschickt vor 457 Tagen
Toll mach weiter die Ff ist extrem gut
Zimt ( 16012 )
Abgeschickt vor 457 Tagen
Schon okay. Außerdem sind mir selbst noch mehr Fehler aufgefallen:

Ganz oben hab ich ein mal ragnen statt regnen geschrieben und Tannenduft ein mal Nadelduft genannt.
Ich bessere natürlich alles aus.
Lichtnacht ( 00943 )
Abgeschickt vor 458 Tagen
Und sorry dass ich soviel nörgle aber eins muss ich noch loswerden (nicht böse sein das ist echt ne tolle ff ;D)
Die können nicht HERBSTsonne (oder sommer, Frühling, winter) heißen, weil die das als blattfall (blattgrüne, blattfrische, blattleere) kennen ;) aber sonst perfekt ;)
Lichtnacht ( 00943 )
Abgeschickt vor 458 Tagen
Klugscheisermodus an

Es heißt wenn man dagegen spricht widerspricht also ohne ie

Tiger wird ohne ie geschrieben also auch rumTIGERN ;)

Klug[BEEP]modus aus

Aber sonst richtig cool ;)
Lichtnacht ( 00943 )
Abgeschickt vor 458 Tagen
Du hast einmal Nadel- statt Tannenduft geschrieben ;)

Was für Namen brauchst du? Kater- oder Katzinnennamen? Welcher Charakter, welches Aussehen, und welcher Rang? Wir wollen ja nicht dass der Name nicht passt ;)
Zimt ( 38617 )
Abgeschickt vor 463 Tagen
Ihr könnt mir noch tipps geben oder Namensvorschläge. ;)