Narutos Welt mal anders: (Weihnachts-Special) Die Macht der Zuckerstange

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6 Kapitel - 8.987 Wörter - Erstellt von: C - Aktualisiert am: 2015-12-21 - Entwickelt am: - 431 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Weihnachten rückt immer näher… oder auch nicht, kommt darauf an, wann du diese FF hier liest.

Jedenfalls wollte ich zur Feier des Tages ein weiteres lustiges Special machen, um euch so alle frohe Weihnachten zu wünschen. Allerdings wird hier auf Weihnachtslieder und Plättchen verzichtet, stattdessen gibt es ein Chaos sondergleichen.

Kleiner Hinweis: Das ist Satire und sollte nicht ernstgenommen werden.

1
Der fliegende Mann

Heilige Nacht, stille Nacht… wie auch immer der Song weitergeht. Ich würde sagen, wir halten uns auch nicht damit auf und besuchen unseren Freunden bei ihrem Weihnachtsfest.

Es war in einer kalten Nacht in Konohagakure. Das Dorf war unter einem dichten Schneekleid begraben, welches alles unter sich verschlang und die Straßen verwaisen ließ. Am Himmel strahlte ein silberner Vollmond wie die Scheibe einer Gottheit, begleitet von endlos vielen Sternen, die wie kleine Punkte am Nachtzelt funkelten.
In Sokurons Haus, ein stolzes weißes Haus mit schwarzen Dächern, dessen Hauptschiff von einem fünfstöckigen Pagode beherrscht wurde, hatten sich sämtliche Figuren dieser… sagen wir, seltsamen FF versammelt, um irritierenderweise ein Weihnachtsfest zu feiern, egal ob Helden oder Bösewicht, wie es schien.
„Hey, was heißt hier Bösewicht?“, fragte Turass, als er sich selbst Glühwein einschenkte. „Gehöre ich zu den Bösen, oder was?“
„Ach, komm, nimm dir das nicht zu Herzen“, beruhigte Sia und legte ihre Hand auf seine Schulter. „Unser Autor hat schon immer eine Meise gehabt.“
Jaja, ihr mich auch, ihr Säcke.
„Siehst du? Einfach ignorieren.“
Äh, ja, genau, unsere Helden und Anti-Helden versuchen gerade, mich zu ignorieren, aber ich erzähle trotzdem weiter. So!
Also, in dem großen geräumigen Wohnzimmer stand ein großer Weihnachtsbaum, der prächtig geschmückt war und fast majestätisch den Raum beherrschte. Erhellt wurde der provisorische Tanzraum von dem flackernden Kaminfeuer, der alles in ein kräftiges Blutorange tauchte. Aus einer großen Stereoanlage dröhnte hitzige Musik, zu der Sinea und Ira das Tanzbein schwangen, begleitet von grölenden Jubel und herzhaften Lachen.
Zu den Gästen zählten nicht nur die Schwertninjas, die weiß Gott nicht tanzen konnten, sondern auch unsere anderen ungewöhnlichen Helden.
Unter ihnen waren Turass, Vinora, Kisina, Serra und Vinuru, während auf der anderen Seite der Tanzfläche die Vier Könige die Ehre gaben… nein, das ist kein Tippfehler. Damit sind nicht die drei Heiligen Könige gemeint, sondern diese vier Kids, die sich für große Nummern halten.
„Was heißt hier, sich für große Nummern halten?“, fragte Juki gehässig und schaute mit geballter Faust nach oben. „Ich komme gleich zu dir hoch und haue dir dein Tastenfeld um die Ohren, du Klappstuhl!“
Blabla, genau, macht mich nur nieder. Komm, sei still und lass mich weitererzählen.
„Ja, dann hör auf, so einen Mist zu labern.“
Einfach ignorieren, das sind nur Figuren, die aus meinem kranken Verstand gekommen sind.
Naja, egal.
Also, ich wollte sagen, dass die Vier Könige der Unterwelt auf der anderen Seite der Tanzfläche standen. Unsere Juki, Sakina, Vitu und Jurak.
Selbst Asuron und Akia haben es geschafft, von der Avatar-Welt hierher zu gelangen, um zusammen mit ihren Drillingsbruder Sokuron zu feiern. Und zu guter Letzt gesellte sich neben Turass eine Gestalt, die einen schwarzen Umhang mit Kapuze trug und dessen Gesicht von einer silbernen Maske verborgen wurde.
„Oh, hallo, Boss, auch mal hier?“
„Ja, oder denkst du, dass ich keine Weihnachten feiere?“, erwiderte die hohle Stimme des Großmeisters.
„Naja, ich denke, dass… hoppla.“
Aus Versehen haute Turass dem Großmeister die Maske weg.
Damm! Damm!
(Trommelwirbel)
Unter der Kapuze schwebte nur ein Fragezeichen!
„Was?“, erwiderte der Großmeister unbeeindruckt. „Habt ihr Blödmänner echt geglaubt, hier wird jetzt gespoilert, wer der Großmeister ist? Das hättet ihr wohl gerne.“
Der Großmeister setzte sich die Maske wieder auf, um das schwebende Fragezeichen zu bedecken.
Plötzlich klopfte es an der Tür.
Verwundert stand Sokuron auf, um an die Tür zu gehen. Er konnte sich nicht erinnern, ob er noch jemanden eingeladen hatte. Höchstwahrscheinlich wieder einer dieser beschissenen Gags des verdammten Autors, dachte sich Sokuron.

Sokuron riss die Tür auf.
Niemand war zu sehen.
Plötzlich hörte er ein mechanisches Lachen wie bei einem kaputten Auto. Als Sokuron runterschaute, saß eine Jigsaw-Puppe auf einem Fahrrad und lachte ihn an. Blitzschnell trat der Schwertninja die Puppe weg und schloss die Tür!
In der nächsten Sekunde hallte eine Explosion.
„Du blöder Arsch!“, fluchte Sokuron. „Sowas findest du wohl lustig, was?“
Ja, irgendwie schon.
„Na warte, dieser blöde Stifthalter.“ Sokuron hob einen Stuhl auf und warf ihn in die Luft.
Aua!
Hey, was schmeißt du hier mit Stühlen um dich?
„Selbst schuld, du Möchtegern-Autor. Du und deine Scheißwitze immer!“
Boah, diese Beule geht nie wieder weg.
„Dann heul doch!“
Plötzlich klopfte es wieder an der Tür.
„Ist das wieder so ein Scherz von dir, ja?“, motzte Sokuron. „Kannst du gerne haben!“
Sokuron riss die Tür auf und schleuderte eine gewaltige Welle aus weißen Flammen nach draußen wie ein durchgedrehter Drache, wobei er höhnisch lachte wie ein Besoffener.
Im Bruchteil einer Sekunde waren die Flammen weg und im Schnee war eine pechschwarze Schneise zu sehen, auf dem nie wieder Leben entstehen konnte.
„Das habt ihr nun davon!“
„Ähm, bist du sicher, dass wir hier richtig sind?“, fragte plötzlich eine weibliche Stimme. Sokuron blinzelte verwundert, als er das hörte. Vor seiner Tür standen drei Gestalten, die so schwarz waren vom Ruß, dass man sie unmöglich von Nachthimmel hätten unterscheiden können, würden sie nicht vom Licht des Hauses bestrahlt werden. Sie sahen aus, wie drei verwirrte Helden, die gerade im Feuer eines Drachen standen.
Eine passende Umschreibung für Sokurons Ausraster.
Es waren ein Junge und zwei Mädchen, alle sechszehn Jahre alt, soweit Sokuron erkennen konnte. Sie trugen schwarze Kampfkleidung mit Kampfwesten, auf dem ein schwarzer Wolf mit weißen Augen auf einem weißen Ritterschild abgebildet war.
Der Junge trug zusätzlich noch einen schwarzen Hut, als wäre er ein Jäger. Seine nachtschwarzen Haare reichten ihm zum Nacken und sein rechtes Auge wurde von einer Augenklappe verborgen, im Gesicht und an der linken Hand hatte er einige Narben. Nur sein linkes Auge war tiefblau wie das Meer. Auch seine Begleiterinnen besaßen schwarze Haare und hatten eine schlanke Statur. Sokuron konnte sofort erkennen, dass sie gut durchtrainiert waren, so wie Sia und Sinea. Das Mädchen mit den smaragdgrünen Augen und der Narbe über der linken Wange zum Hals hatte sich die Haare kurz geschnitten, die nur zu ihren Nacken reichten. Die andere Begleitung wiederum ließ ihre Haare länger wachsen bis zu den Schulterblättern. Unter ihrer Haarpracht verbargen sich dunkle weinrote Augen, die schon fast hypnotisch wirkten, und eine Tätowierung in der Form eines Wolfskopfes über ihr linkes Auge.
„Oh, ich denke wir sind hier richtig“, meinte das Mädchen mit den langen Haaren. „Dieser eine Heini mit der Maske und der schrägen Frisur hat doch gesagt, wir müssen nur bei dem Irren anklopfen.“
„Naja“, meinte der Typ, „aber wer hätte denn schon ahnen können, dass er es wörtlich meint und wir erstmal mit einem Flammenwerfer begrüßt werden?“
Die drei verbrannten Gäste klopften sich das Ruß ab und sahen wieder wie neu aus, seltsamerweise, aber was soll’s.
„Ähm, wer seid ihr?“
„Oh, Verzeihung, ich bin Asuru Wolf“, stellte sich der Junge vor. „Das hier sind Syra Kreuz…“ er verwies dabei auf das Mädchen mit den kurzen Haaren. „… und das hier ist Alynne Steinhaus. Wir wollten zu Sokuron. Und ich denke, das bist du, oder?“
„Äh, ach ja, richtig, ihr seid doch die Vögel aus der Attack-on-Titan-FF, die der Autor noch nicht geschrieben hat, der faule Sack.“
Äh, leck mich?
„Jaja, einfach ignorieren.“ Sokuron trat beiseite. „Kommt doch rein, alle sind bestimmt gespannt darauf, wer ihr seid.“

„Nein“, brummte Vinuru und verschränkte die Arme.
„Ach komm schon, alle anderen tanzen auch“, versuchte Turass erneut. „So schlimm ist das nicht.“
„Was ist an Nein nicht zu verstehen?“
Als Sokuron mit den drei neuen Gästen ins Wohnzimmer kam, gesellte sich Sia zu ihnen. Nachdem sie sich kurz vorgestellt haben, fragte Sokuron amüsiert: „Was ist denn hier los?“
„Ach, wir versuchen nur, unseren Brummbären hier zum Tanzen zu bewegen, doch keiner kann sie dazu bewegen. Auch nicht dein Bruder mit seinen Charme oder Ira mit ihrer Aufdringlichkeit. Es wäre leichter, den Planeten mit bloßer Furzkraft in die Sonne zu schießen.“
„Ach, überlasst das mir“, meinte Alynne und zwinkerte verschwörerisch. Asuru und Syra lächelten breit, weil sie genau wussten, was nun kam.
„Äh…“
„Nein, nein, lass sie mal machen“, mahnte Asuru. „Glaub mir, wenn es jemand gibt, der Frauenherzen höher schlagen lässt, dann sie.“
„Heißt das, dass sie…?“
„Ja, unsere Alynne ist lesbisch.“
„Also eigentlich ist sie bi-sexuell“, verbesserte Syra ihren Freund. „Es ist nur so, dass sie oft Mädchen bevorzugt.“
Gespannt warteten die Schwertninjas und ihre Gäste darauf, was nun als nächstes geschah. Noch immer stand Vinuru ungerührt mit verschränkten Armen, als sich Alynne zu ihr gesellte. Sie beugte sich zu ihr runter, um Vinuru etwas ins Ohr zu flüstern.
Plötzlich wurde Vinuru knallrot, als würde sie glauben, nackt auf der Tanzfläche zu stehen!
Bevor sie etwas sagen konnte, wurde sie von Alynne auf die Tanzfläche gerissen wie eine Prinzessin, die von ihrem Prinzen geführt wurde. Die rechte Hand auf Vinurus Hüfte und mit ausgestreckten Armen tanzte das ungewöhnliche Paar mit heftigen Bewegungen in der Mitte des Raumes, wobei sie von den anderen laut bejubelt wurde. Vinuru versuchte verzweifelt, sich aus Alynnes Griff zu befreien, doch das betörende Mädchen ließ sie nicht los.
„Hey, wehe, du machst ein Foto!“
„Was ist?“, spielte Turass den Unschuldigen, als er mit dem Handy auf sie zielte. Dann machte es einmal Klick. „Wer weiß, wann wir das nächste Mal sehen, wie unsere Vinuru rot wird oder wie sie tanzt?“
„Du blöder Hutständer“, zischte Vinuru. „Das kriegst du zurück.“
Doch ihre Wut wurde noch weiter geschürt, als Alynne Vinuru herunterbeugte, ihr die Maske runterzog und sie küsste. Dafür kassierten sie anzügliches Pfeifen.
Vinuru stieß Alynne von sich und verpasste ihr eine Ohrfeige, bevor sie wieder ihre Maske hochzog. Doch das machte der jungen Kämpferin überhaupt nichts aus. Sie rieb sich nur die Wange und zwinkerte wieder zu ihren Freunden rüber.
„Moment, habt ihr beiden Fotos gemacht?“, fauchte Vinuru, als sie Serra und Kisina mit ihren Fotohandys sah. Die beiden kicherten wie kleine Mädchen, die Jungs beim Baden zugesehen haben.
„Ach komm, das war voll süß“, lachte Serra. „Vinuru in den Armen ihrer strahlende Ritterin.“
„Gib mir sofort das Handy!“
„Vergiss es!“ Vinuru rannte wie eine Verrückte Serra und Kisina hinterher. Alle anderen begleiteten die urkomische Verfolgungsjagd mit einem tosenden Gelächter, Sinea summte sogar das Lied von Benny Hill, um es noch weiter zu verulken.

Alynne stellte sich wieder neben Asuru und Syra an der Bar. Doch Sokuron und Sia drängten sich ihr förmlich auf wie Kleinkinder, die unbedingt etwas von ihrer Mutter wollten.
„Was?“
„Jetzt sag schon“, bat Sokuron ungeduldig. „Was hast du ihr ins Ohr geflüstert? Ich habe noch nie erlebt, dass Vinuru rot wurde oder überhaupt eine Emotion zeigt.“
Alynne grinste anzüglich und genehmigte sich ein Schluck aus ihrem Glühwein. „Sorry, ist ein Geschäftsgeheimnis. Eine Lady genießt und schweigt.“
„Hä? Seit wann das denn…?“
„Willst du damit sagen, dass nur Gentlemans genießen und schweigen?“, entgegnete Alynne Syras Bemerkung. „Das ist schon irgendwie…“
„Nein, das meinte ich nicht. Ich habe mich nur gefragt, seit wann du eine Lady bist.“
Alynne lachte plötzlich, als sie gerade trinken wollte. Der Glühwein verteilte sich dabei auf ihr Gesicht, was natürlich das Gelächter ihrer Kameraden auf sie zog.

„Jetzt gib mir das verdammte Handy!“
„Nichts da! Vielleicht schicke ich das meinen Freunden“, lachte Serra herzhaft. „Das wird echt spaßig!“
„Oh nein, das wirst du nicht!“ Vinuru hob eine Vase hoch und warf sie nach Serra. Die Prinzessin wich den Wurf aus, indem sie sich bückte. Stattdessen bekam Sia das Keramikmeisterwerk ins Gesicht und fiel mit einem Schnaufen zu Boden.
Alle zuckten zusammen, als Sia leise stöhnte.
„Oh scheiße.“
Wie vom Blitz getroffen sprang Sia auf, schnaufte wie ein Drache und ließ ihren Kopf rot anlaufen wie ein Kessel, der kurz vor der Explosion stand. Aus ihren Ohren schoss Dampf heraus und ihre Augen glühten auf!
„Hast du einen Knall!“, brüllte Sia so laut, dass die Wände wackelten. „Was wirfst du hier mit Sachen um dich, du Vogelscheuche!“
Oh Mann, dachte sich Sokuron, bitte lasst wenigsten das Haus stehen, Mädels!
Sia verpasste Vinuru einen Schlag in die Magengrube, bevor sie die Killerin am Kragen packte und wie eine Wahnsinnige anstarrte.
„Jetzt zeige ich mal, wie man was wirft!“

Wie aus einer Kanone geschossen, wurde Vinuru aus dem Fenster in die kalte Winternacht geworfen! Dabei schrie sie so laut wie eine pfeifende Rakete.
Auf einmal donnerte sie gegen etwas.
Ein leises Fluchen war zu hören und das Grollen großer Tiere.
Im nächsten Moment vibrierte der Boden, als etwas Schweres urplötzlich landete wie ein Meteorit.
„Was war das denn?“, hallte es aus dem Haus.
„Keine Ahnung. Wir sollten mal nachschauen.“
Wie eine Gruppe betrunkener Enten watschelten unsere Helden und Schurken aus dem Haus, um sich das anzuschauen, das vom Himmel kam.
„Hä, was ist das denn?“
Vor ihnen erschien ein roter Schlitten, der tief im Schnee steckte. Um ihnen herum lagen bewusstlose Tiere, die alle kleinen Geweihe hatten wie Rehe und Hufen wie Pferde. Wenn sie es nicht besser wüssten, würden sie sagen, es seien Rentiere. Im Schlitten war ein großer offener Sack, der mit Geschenken überladen war. Vinuru lag dabei auf einen älteren Mann, der mit X-Augen und einer großen Beule an der Stirn auf der Sitzbank zusammengesunken war. Er trug einen roten Mantel mit Zipfelmütze und besaß schneeweißes Haar und Bart.
„Junge, ich wusste schon immer, dass du auf ältere Männer fliegst“, scherzte Turass.
„Jaja, wirklich witzig“, maulte Vinuru zurück. „Was kann ich dafür, wenn der da in meine Flugbahn segelt, hm?“
„Moment, in deine Flugbahn geflogen?“
Erst jetzt erkannten alle, wer der Unglücksrabe war, den sie aus Versehen vom Himmel geholt hatten. Der Großmeister schob sich zwischen die Menge mit einen Glas Whisky in der Hand.
„Also wirklich“, lachte der Großmeister drollig. „Ich weiß, ich bin eigentlich der Antagonist dieser FF, aber nicht mal ich käme auf die Idee, den Weihnachtsmann umzulegen.“
„Quatsch, der ist doch nicht tot… oder?“
„Nee“, versicherte Ira, als sie sich den kaputten Mann ansah, „der ist nur platt. Unsere Vinuru hat ihn ins Reich der Träume befördert.“
„Wieso ich wieder?“, wehrte Vinuru ab. „Was kann ich dafür, wenn Sia mich wie einen Baseball direkt auf den Typen da wirft?“
„Ja, genau, immer alles auf mich wälzen, schon klar, weil ich das böse Rotkäppchen bin.“
„Ist ja auch so!“ Vinuru zeigte ihr den Vogel. „Was schmeißt du mich auch in der Gegend herum?“
„Selbst schuld, wenn du mir eine Vase ins Gesicht wirfst!
„Ich kann nichts dafür, wenn du im Weg stehst…“
„Hey, Mädels!“, funkte Sokuron dazwischen und hielt Sia und Vinuru davon ab, sich an die Kehlen zu springen. „So gerne ich diesen Catfight weiter verfolgen will, muss ich euch hier unterbrechen. Was machen wir denn mit dem hier?“
„Du meinst den Weihnachtsmann“, verbesserte der Großmeister ihn. „Du brauchst nicht so tun, als wäre er Voldemort, dessen Namen man nicht sagen darf.“
„Jaja, Maskenmann, wir haben es kapiert.“
Sokuron ging zum Schlitten rüber, kletterte darauf und hievte den Weihnachtsmann auf den hinteren Bereich, wo sich auch der breite Sack befand.
„Der wacht nicht mehr so schnell auf.“ Sokuron warf einen Blick auf den riesigen Berg aus Geschenken. „Wir könnten die Geschenke für ihn weiter verteilen, bis er wieder wach ist.“
„Oh Mann, unser Sokuron, der große Held, nicht wahr?“
„Natürlich können wir auch darauf scheißen, nur habe ich die Befürchtung, dass wir am nächsten Tag eine Flutwelle aus Tränen und Flüchen erleben, wenn die Kinder nichts bekommen“, fuhr Sokuron fort und griff dabei in den bunten Berg. „Ich meine, wir können… ahaaaaaahhhhh“
Auf einmal rutschte Sokuron aus und fiel in den Sack, als wäre er gerade auf dem Balkon über das Gelände gefallen!
„Ah, autsch, ah ui“, fluchte Sokuron weiter, als er immer tiefer runterfiel. Es hörte sich an, als würde er einer endlosen Treppe herunterrollen und dabei jede Stufe erwischen, bis es abrupt aufhörte.
Sofort eilten die Gefährten zum Schlitten, um sich wie aufgeregte Touristen um den Sack zu stellen, der eines tiefen Schwarzes Loch glich, der gleich eine Galaxie verschlingen wollte.
„Sokuron!“, rief Sia besorgt runter. „Bist du okay?“
„Äh, ich glaube schon“, echote es aus dem Sack. „Zumindest bin ich nicht tot, glaube ich. Ich stecke irgendwo fest.“
„Warte, ich wir kommen gleich zu dir runter!“
Sia packte sich plötzlich Vinuru, Turass und Asuru wie eine Mutter, die ihre Kinder am Kragen packte, um sie gleich übers Knie zu legen. „Hier kommt jetzt Hilfe!“
„Hey, Moment mal, was soll das?“
„Na was schon?“, schnauzte Sia Vinuru an. „Das ist doch alles deine schuld! Hättest du nicht so einen Scheiß hier gebaut, wäre er nicht da drin. Also wirst du ihn wieder rausholen!“
„Und was haben wir damit zu tun?“, fragten Asuru und Turass gleichzeitig. „Wir haben…“
„Ach unsere Vinuru braucht ein paar starke Jungs an ihrer Seite.“
Ohne auch nur noch ein weiteres Wort zu verlieren, schleuderte Sia die drei unfreiwilligen Retter in den Sack wie in Spieler seinen Basketball.
„Und wehe, ihr bringt ihn mir nicht am einen Stück zurück!“, rief Sia hinterher.

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Cc ( 26.38 )
Abgeschickt vor 395 Tagen
Ich hoffe, ihr hattet Spaß daran. Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten^^