Springe zu den Kommentaren

The 100 - Tora's life

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
4 Kapitel - 1.791 Wörter - Erstellt von: ToraHunt - Aktualisiert am: 2015-12-21 - Entwickelt am: - 576 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Tora ist so ähnlich wie Raven auf die Erde gekommen, allerdings trifft sie - anders als von ihr erwartet - bei ihrer Ankunft keinen der 100. Also ist sie auf sich allein gestellt und muss überleben - ohne Essen, Waffen oder irgendetwas anderes.

    1
    Hi, ich bin Tora und bin auf die Erde gekommen, weil ich es interessant finde und oben auf der Ark sowieso niemand ist, der mich vermisst, oder den ich vermisse. Ich wollte zu den 100. Tja, es gibt aber ein Problem. Mein kleines Dropship ist ziemlich weit weg von den 100 auf der Erde gelandet und ich bin alleine. Ganz alleine. Aber Hey, ich schaff das schon.
    Ach ja, hier ein paar Informationen über mich:
    Name: Tora Hunt
    Alter: 18, fast 19
    Geschlecht: Mädchen
    Aussehen: hüftlange schwarze Haare mit roten Strähnen und grüne Augen, hat ziemlich dunkle Sachen an
    Charakter: klug, stur, kalt, abweisend, misstrauisch, spöttisch, neugierig, mutig, verbissen, kämpferisch
    Waffen: eigentlich keine, aber irgendwo find ich schon welche
    Familie: mein Vater hat “Verrat“ begangen, indem er Essen für mich und meine Mutter stahl, weil wir nicht mehr genug hatten. Deshalb wurde er geflaoted. Und meine Mutter... sie ist eine blöde Verräterin! Sie hat meinen Vater bei Jaha verpfiffen, dabei wollte er nur für unser Überleben sorgen!
    Beziehung: Nein

    2
    Ich schnallte mich ab und kroch aus dem Dropship. Wo bin ich hier? Ich sah mich um und hoffte inständig einen der 100 zusehen, die auf die Erde geschickt wurden. Aber nirgends auch nur eine Spur von ihnen. Seufzend lief ich los. Allzu weit weg konnten sie ja nicht sein. Doch ich suchte bis zum Abend und nirgends war irgendein Hinweis. Was, wenn ich ganz woanders gelandet bin?, schoss es mir durch den Kopf und leise grummelte ich: “Dann bin ich verloren.“ Erschöpft setzte ich mich auf einen Fels und ruhte mich einen Moment aus. Sollte ich heute Nacht lieber eine Stelle zum schlafen suchen oder weiterlaufen? Schließlich entschied ich mich für das Weiterlaufen. Schlafen konnte ich auch noch, wenn ich die 100 gefunden hatte. Also lief ich weiter. Ich irrte durch die Gegend, bis meine Beine mich nicht mehr tragen wollten. Mühsam machte ich noch ein paar Schritte, dann ließ ich mich auf den Boden sinken und schloss die Augen. “Mann bin ich müde!“, murmelte ich und schlief ein.

    Ein Schrei entfuhr mir, als eiskaltes Wasser über mir ausgekippt wurde. Sofort war ich auf den Beinen und sah einen Jungen an. Er war vielleicht zwei Jahre älter als ich und hatte eine Schüssel aus Holz in der Hand. “Wer bist du?“, fragte er mich misstrauisch. “Was sollte dich das angehen?“ “Immerhin hab ich dich gefunden und nicht gleich umgebracht.“ Ich musterte ihn nachdenklich. “Na gut, mein Name ist Tora und deiner?“ “Jack.“ “Bist du zufällig einer der 100?“ “Einer der was?“ Jack sah mich verwirrt an. “Ach, nicht's...“, seufzte ich, “Ich muss weiter.“ Damit drehte ich mich und und lief los, doch Jack folgte mir. “Wohin gehst du?“ Neugierig sah er mich an. “Das geht dich jetzt wirklich nichts an“, zischte ich genervt und beschleunigte. Auf einmal hörte ich lautes brüllen und aus dem Gebüsch stürmten zwei Männer mit Kriegsbemalung. “Reaper!“, schrie Jack, packte mein Handgelenk und rannte los. Gezwungener- und freiwilligermaßen folgte ich ihm. Die beiden rannten hinter uns her, als ich keinen Boden mehr unter meinen Füßen spürte und irgendwo in die Dunkelheit runterrutschte. Fast hätte ich erschrocken aufgeschrien, doch Jack hielt mir die Hand vor den Mund und mir landet stolpernd in einer Höhle. “Mein Geheimversteck“, grinste er mich an und ich sah nach oben. “Wer war das?“, fragte ich leise. “Reaper. Sie sind aggressiv und ohne Waffen ist es ziemlich schwer gegen sie zu kämpfen.“

    3
    “Wo wir gerade davon sprechen... bist du auch so ein Skypeople?“ “Sky-was?“ “Na, ein Skypeople. Einer von denen, die vom Himmel gekommen sind.“ Mein Herz machte einen Sprung, als er das sagte. “Ja! Ja, bin ich!“, schrie aufgeregt, beruhigte mich aber wieder. “Weißt du wo die anderen sind?“ Er dachte kurz nach und nickte dann zögerlich. “Wenn du willst, kann ich dich glaube ich hinbringen.“ “Ehrlich? Danke!“ Wäre ich ein emotionaler Mensch, wäre ich ihm jetzt um den Hals gefallen, aber meine Reaktion eben - mit dem ganzen Rungeschreie und so - war für mich schon ziemlich außergewöhnlich. Also lächelte ich nur fröhlich.

    Ich lief hinter Jack her und blickte mich immer mal wieder um. “Sind wir bald da?“, wollte ich wissen und Jack stöhnte genervt. “Das fragst du alle paar Minuten!“ “Ich will halt endlich da sein! Wir laufen jetzt schon seit mehreren Tagen rum. Wie lange dauert es denn noch?“ “Keine Ahnung!“ Wow, er war echt gereizt, aber ich auch. “Wieso hast du keine Ahnung?“ “Weil ich es eben nicht weiß!“ “Du hast doch behauptet, zu wissen wo sie sind!“ Er blieb stehen, drehte sich rum und funkelte mich wütend an. “Ich hab gesagt, ich GLAUBE ich weiß wo sie sind! Ich habe nie behauptet es genau zu wissen! Also nerv mich nicht, kapiert?“ Ohne ihm eine Antwort zu geben lief ich an ihm vorbei und weiter. Ich hörte ihn ein weiteres mal genervt stöhnen, dann rannte er an mir vorbei und lief wieder vor mir her.
    Wir liefen ziemlich lange, bis endlich mal etwas erwähnenswertes passierte.
    “Dich kenn ich doch!“, rief jemand mit einer ziemlich tiefen Stimme und kam auf Jack und mich zu. “Ja, ich bin aus einem anderen Grounderdorf“, erklärte Jack. Er hatte mir bereits alles über Grounder und Reaper und so was erklärt. Der Blick des Fremden wanderte zu mir und er fragte etwas - anscheinend auf Groundersprache. Jack antwortete auch auf Groundersprache, doch ich entfernte mich bereits ein paar Schritte. Interessiert lief ich auf einen Fluss zu und sah in das Wasser, als ich jemanden auf der anderen Seite sah. Erschrocken riss ich den Kopf hoch. Dort stand ein Mädchen mit blonden Haaren und ich erkannte sie - Clarke Griffin. “Das ist ein Skypeople, oder?“, fragte Jack, der neben mich trat. Der andere Grounder war abgezogen. Sprachlos nickte ich und sah mich dann suchend um. “Kommt man da irgendwie rüber?“ Jack schien zu überlegen und ich darf noch mal einen Blick auf die andere Uferseite. Clarke stand nicht mehr da. “Tora!“ Ich drehte mich zu Jack um, der zu einem recht dicken Ast deutete. Ich schluckte. Das war wohl der einzige Weg über den Fluss. Vorsichtig setzte ich einen Fuß auf den Ast und dann den nächsten. Eigentlich klappte es recht gut, als ich aber in der Mitte war, bog er sich unter meinem Gewicht und knackte laut. “Spring!“, rief Jack und ich tat dies auch. Ich landete hart im seichten Wasser und für einen Moment musste ich ziemlich heftig husten, dann richtete ich mich aber keuchend auf, streckte die Arme gen Himmel und stieß einen Jubelruf aus. Jack lachte. “Wir seh'n uns bestimmt mal wieder!“ Ich nickte fröhlich und drehte mich rum. Dann lief ich in den Wald, als ich von hinten umgeworfen und zu Boden gedrückt wurde. Ich griff nach meinem Schwert, das ich gefunden und etwas erneuert hatte, doch der Angreifer trat es weg. “Lass mich los!“, schrie ich wütend. Dann drehte er meine Arme auf den Rücken und fesselte sie mit Seilen. Grob zog er mich hoch und stieß mich vorwärts. “Wer bist du?“, wollte er wissen, doch ich schnaubte nur. “Sag du mir doch erstmal deinen Namen. “Gut, ich bin Bellamy. Du wirkst nicht wirklich wie ein Grounder...“ Der letzte Satz schien mehr zu ihm selbst, ich antwortete aber trotzdem. “Bin ich auch nicht. Ich bin mit einem alten Dropship, das ich wieder in Stand gesetzt habe auf die Erde runter. Hatte keinen Bock mehr auf die Ark oder Jaha oder sonst was da oben. Und besonders nicht auf meine Mutter.“ Er hielt an. “Du bist von der Ark geflohen?“ Ich nickte stumm und spürte, wie er die Fesseln löste. Mit einem dankbaren Lächeln drehte ich mich zu ihm um. “Danke.“ “Keine Ursache. Komm, ich bring dich zum Dropship, unserem Lager.“ Ich nickte und folgte ihm.

    4
    Als wir beim Dropship waren, richteten sich alle Augen auf und und Clarke kam auf uns zu. “Bellamy, was soll das? Du bringst sie einfach so ohne Fesseln zu uns? Sie könnte gefährlich sein!“ “Oh ja!“, meinte ich, bevor Bellamy etwas sagen konnte und meine Worte streiften nur so vor Sarkasmus. “Ich will meiner einzigen Überlebenschance hier auf der Erde etwas antun. Das wäre ja das schlauste was ich machen könnte!“ Clarke musterte mich kurz, dann wandte sie sich an Bellamy. “Was redet sie da?“ “Sie ist kein Grounder, Clarke“, erzählte ihr Bellamy, “Sie ist von der Ark geflohen.“ Ein paar riefen etwas fröhlich in unsere Richtung, als ich jemanden auf mich zukommen sah. “Tora?“ Ich sah genauer hin. “Raven!“, rief ich fröhlich und sie nahm ich in den Arm. Gespielt verärgert verzog ich das Gesicht. “Du weißt doch, dass ich nicht gerne umarme!“ “Ach komm, das musste jetzt sein!“, lachte sie und grinsend nickte ich. “Ihr kennt euch?“, fragte ein Junge und Raven stellte ihn mir als Finn vor. Ach ja, ihr Freund! Doch als ich ihren Blick sah, war ich mir ziemlich sicher, dass sie wohl nicht mehr zusammen waren. Außerdem stand Finn ziemlich nah bei Clarke. Ich erzählte ihnen, dass Raven und ich uns kennen gelernt hatten, als die 100 runter geschickt worden waren und uns angefreundet hatten. Raven stellte mir ein paar vor - unter anderem Jasper und Monty, die ich ziemlich nett fand. Am Abend blieb ich noch recht lange wach, obwohl ich sehr müde war. Fast jeder schlief schon. Bellamy hielt Wache und sah kurz zu mir rüber. “Willst du nicht langsam mal schlafen? Du musst doch müde sein.“ Kurz erwiderte ich seinen Blick, sah dann aber wieder weg. Konnte der Kerl etwa Gedanken lesen? “Schon, aber ich will noch nicht schlafen.“ Er drehte sich wieder weg und starrte in die Dunkelheit.

Kommentare (0)

autorenew