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Die Dornen der Rose - Warrior Cats FF

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3 Kapitel - 2.054 Wörter - Erstellt von: Rari - Aktualisiert am: 2016-01-05 - Entwickelt am: - 923 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Dies ist die FanFiktion zu meinem RPG „Vier Clans, viele Schicksale“.
Aber sie wird auch für Außenstehende verständlich sein

Es geht um die vier Clans: FlammenClan, DornenClan, WellenClan und HöhlenClan, außerdem um diverse andere Katzen.

Link zum RPG:
http://www.testedich.de/quiz38/quiz/1449302433/Warrior-Cats-Vier-Clans-viele-Schicksale-RPG

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    ((cur))Kapitel 1: Während des Sturms((ecur)) Der Wind peitschte ungnädig über das Gras, dunkle Wolken türmten sich unheilvoll am Himmel. Blitze zu
    Kapitel 1: Während des Sturms



    Der Wind peitschte ungnädig über das Gras, dunkle Wolken türmten sich unheilvoll am Himmel. Blitze zuckten in ihren Bäuchen, Donner grollte wie das Magenknurren eines gigantischen Raubtiers. Schemenhaft duckten sich einige Gestalten unter einem Felsblock, der ihnen Schutz vor den schneidenden Böen gab. Ihre Augen funkelten böse und schlitzartig aus dem Dunkel hervor, und durchbohrten die weite, stoppelige Wiesenlandschaft mit ihren gierigen Blicken. Vier Katzen waren es, die damit aufgeplusterten Pelzen hockten, wie Hyänen, die warteten, bis die Löwen sich satt gefressen hatten. Sie starrten geradewegs auf die karge, felsige Wiesenlandschaft hinaus, nur am Horizont ragten die kahlen, sich im Sturm bückenden Kronen des Ahornwaldes hervor. Neben dem Unterschlupf der vier Unbekannten knarzte eine schlanke, hoch aufragende Fichte, und schwankte gefährlich. Die Katzen sprangen auf, um sich vor dem fallenden Baum zu schützen. Sehnige Muskeln streckten sich, Pfoten trommelten über das harte, kurze Gras. Ein gewaltiges Krachen ertönte, und der Nadelbaum fiel genau auf den Fleck, wo die vier vorher Schutz gesucht hatten. »Rattendreck.«, zischte ein dunkelroter Kater, aber sein Fluch wurde vom Wind weggetragen, ehe er die Ohren der anderen Katzen erreichen konnte. Doch ein anderer, recht auffällig gemusterter Kater, schien zu verstehen. »All das wird eines Tages uns gehören!«, trumpfte er auf, und sprang gleichzeitig geschickt einem herumwirbelnden Kiesel aus dem Weg. Alle drei Katzen jaulten ihm zustimmend zu, und verfielen schließlich in ein dreckiges Lachen. »Wir sollten sofort eine ihrer Jagdrotten angreifen!« Eine dunkelrote Kätzin fuhr ihre geschmeidigen Krallen aus, und als ein Blitz das wilde Funkeln ihrer Augen unterstrich, wirkte sie wie das Unheil in Person. Eine dunkelbraune, große Kätzin stellte sich vor ihr auf. Ihre Stimme klang dunkel und tief, sie strahlte eine eisige Ruhe aus, und keine impulsive Aura. »Nicht jetzt, Blood. Du hast den Boss gehört. Es wäre unklug, jetzt einen Rückschlag zu kassieren!« Blood fuhr ihre Krallen wieder ein und brummelte genervt, aber auch irgendwie zustimmend. Der Anführer der Gruppe, Marik, sprang vor. »Im Grunde wäre es gar nicht mal so dumm, in diesem Sturm einen Kampf anzuzetteln.«, sagte er mit einem lauernden Unterton in der Stimme. Dann wandte er sich an die purpurrote Kätzin, die immer noch schweifschlagend im Kreis lief. »Aber Aphra hat einen Plan. Und der ist hundertmal besser als ein spontaner Angriff.« Sie spuckte nur abfällig auf den Boden und blieb in einer provozierenden Haltung stehen, doch Marik ging nicht weiter darauf ein. Er ging stattdessen etwas weiter auf das fremde Gebiet hinaus, und sog die Luft scharf ein. »Niemand wird uns an der Herrschaft hindern können, wenn wir erstmal einen dieser Clans unterworfen haben!«, schrie er in den geißelnden Sturm hinaus. »Niemand, habt ihr gehört!«, brüllte Hack, der dunkelrote Kater, noch einmal wie eine Bestätigung hinterher. Dann schnippte der Anführer der kleinen Expedition abfällig mit dem Schwanz, das Zeichen für die Gruppe, sich zurück in die Stadt zu begeben. »Aphra wird zufrieden sein...«, murmelte er mit einem gehässigen Blick über die Schulter.

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    ((cur))Kapitel 2: Im Dunst des Morgens((ecur)) Das Zwitschern eines Vogels durchschnitt die morgendliche Frische. Seichter Dunst lag über dem Lager,
    Kapitel 2: Im Dunst des Morgens



    Das Zwitschern eines Vogels durchschnitt die morgendliche Frische. Seichter Dunst lag über dem Lager, und zarter Reif, vom weichen Sonnenlicht beleuchtet, tauchte den Ort in einen goldenen Glanz. »Mäusedreck!«, hallte da ein verärgerter Ruf durchs Lager, und zerstörte die Harmonie der gesamten Szene. Aus diversen Bauen war vereinzeltes Stöhnen zu hören. »Diese verdammten kalten Nächte! Mein Moos ist ganz klamm!« Zeternd stakste Windröte aus ihrem Bau hervor. Ihr Fell war von einer unruhigen Nacht noch ganz zerzaust, und ihr Blick erzürnt und übermüdet zugleich. Sofort sprang der meckernden alten Katze, mit schnellen Schritten, eine goldene Kätzin in den Weg. Ihr Fell glänzte unter dem Schein der Sonne, und ihre Silhouette wurde von dem goldenen Schimmer umrahmt, doch das kümmerte nun niemanden. »Windröte, geh bitte zurück in den Bau! Es ist doch eiskalt hier draußen!«, bat die jüngere, deren Name Sonnenwind lautete. Die Alte neigte missmutig und grummelnd den Kopf, machte dann kehrt und stapfte durch das nasse Gras zurück zu ihrem Nest. »Aber hol' irgendeinen Schüler, der mir mein Nest wechselt!« Sonnenwind sagte nichts mehr dazu. Das ganze DornenClan-Lager musste von dem Lärm wach geworden sein. Da tapste schlaftrunken ein gähnender, rot-orange gescheckter Kater aus dem Schülerbau. »Laubpfote!« Sie sprang zu dem jungen Kater, der sie aus trüben Augen heraus ansah. Irgendwie tat er ihr ja leid, aber jeder musste seine Pflichten erfüllen. »Hmmh?« Er blinzelte die 2. Anführerin gegen das gleißende Morgenlicht an, während ein dünnes Atemwölkchen aus seinem Mund entwich. Sie schnippte mit der Schwanzspitze in Richtung Ältestenbau, einen leicht bedauernden Ausdruck in den Augen. Der Schüler schien zu verstehen, stöhnte und verdrehte theatralisch die Augen. »Das Moos, das ich in dieser Jahreszeit zusammenkriege, ist ja noch feuchter als das im Ältestenbau!« Er legte die Ohren an, als Sonnenwind einen befehlenden Gesichtsausdruck aufsetzte. »Jaja...«, murrte er und schlich davon.

    Laubpfote kletterte über eine günstige Stelle des felsigen Lagerwalls, dann stand er auf der weiten, rauen Wiese, die er sein Zuhause und sein Territorium nennen konnte. Der Tau auf den Halmen hatte sich unter der Morgensonne jetzt fast komplett in zarten Dunst aufgelöst, der nun über dem Boden lag. Der junge Kater kickte einen glitzernden Stein zur Seite. »Moos holen, Moos trocknen, Moos wechseln...«, grummelte er vor sich hin, während er durch das flache Territorium stapfte. Unter dem großen Findling an der Grenze ließ sich bestimmt etwas einigermaßen trockenes Moos finden. Doch plötzlich hielt er inne. Roch er da... Streuner? Laubpfote stellte sein Nackenfell auf, zischte, und bauschte das Fell an seinem Schwanz. Dann schoss er los wie eine Kanonenkugel, mit dem Ziel, die Eindringlinge in ihre Einzelteile zu zerlegen. »Wer ist da!«, rief er laut, als er vor dem runden Felsen stand. Die schöne Fichte, die normalerweise neben ihm stand, war eingeknickt und versperrte den Weg zum Moos. Der Geruch der fremden Katzen war nur noch schal, vermutlich vom Sturm letzte Nacht komplett weggeweht. »Fuchsdung!«, fluchte Laubpfote und drehte sich weg. Diesen Fund musste er in jedem Fall Stachelstern, seinem Mentor, berichten. So schnell er konnte sauste er also über das garstige Gras zurück zum Lager, und setzte vor dem Felswall zum Sprung an, da kam ihm genau in diesem Moment Tropfsteinbruch entgegen. »Pass auf, wo du hinrennst!«, zischte der hellgraue Kater verärgert und lief schwanzpeitschend weiter. Der Schüler achtete nicht groß darauf und kletterte flink über die Felsen hinweg, und sprang dann mit einem Satz ins Lager hinein. »Streuner im Territorium!« Sofort richtete sich alle Aufmerksamkeit auf Laubpfote. Kurzzeitig genoss er den Moment, bis Sonnenwind ihn zum Sprechen aufforderte, mit einem aufgebrachten Unterton in der Stimme. Er neigte den Kopf. »Ich habe drei oder vier Katzen am großen Findling gerochen. Die Marke war vom Sturm schon geschwächt, aber...« Da trat Stachelstern aus seinem Bau. Er schien alles gehört zu haben. »Ich habe Tropfsteinbruch eben zur Jagd geschickt. Laubpfote, hol ihn bitte für mich ein und geh mit ihm zum Findling, ich komme gleich nach.« Der Schüler nickte und verschwand wieder. Erst jetzt merkte er, wie sehr der Hunger bereits an seinem Magen nagte. Ja, Blattfall war zuende, und die Blattleere wartete nur darauf, wieder mit ihren eisigen Krallen die Beute zu stehlen.

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    ((cur))Kapitel 3: Zwei erloschene Feuer((ecur)) Bedrohlich verformten sich Flammensterns Augen zu schmalen, gefährlichen Schlitzen, mit denen er auf
    Kapitel 3: Zwei erloschene Feuer


    Bedrohlich verformten sich Flammensterns Augen zu schmalen, gefährlichen Schlitzen, mit denen er auf Windschweif hinabblickte. Der frisch ernannte FlammenClan-Krieger hockte niedergeschlagen da, mit eingesackter Haltung und hängendem Kopf. »...verbannt.« Das letzte Wort, das über die Lippen des Anführers sprang, ließ den jungen Krieger und die rote Kätzin, die neben ihm stand, zusammenzucken. Ahornflamme, so hieß sie, trat mit aufgebracht blitzenden, türkisen Augen nach vorn. »Du kannst Windschweif nicht wegschicken, Flammenstern! Nur, weil er nicht im Clan aufgewachsen ist, ist er doch nicht schuld an all dem!« Sie deutete mit dem vor Ärger aufgebauschten Schweif in die Runde. Katzen mit verrußten, zerzausten Pelzen saßen dort, hinter ihnen glimmte die orange Glut auf schwarz verkohlten Ästen, und Rauch stieg in Schwaden zum klaren Nachthimmel auf. »Keine Widerrede.«, beharrte Flammenstern dennoch mit zorniger Stimme. Die Kätzin mit dem geschwollenen Bauch fauchte und wirbelte herum. »Dann werde ich mit Windschweif gehen!« Der grau getigerte Kater starrte sie mit seinen Bernsteinaugen überrascht an. Sie schenkte ihm einen kurzen, zärtlichen Blick. Du weißt doch, dass ich dich niemals verlassen würde. Dem Anführer schien kurz außer Fassung zu sein, dann sah man, wie ganz kurz Unsicherheit über seine steinerne Miene huschte. »Ich verbiete es dir, Ahornflamme!«, knurrte er dann mit bebender Stimme und spannte die Muskeln an. »Noch ein Grund mehr für mich, diesen Clan zu verlassen!«, gellte der Ruf der trächtigen Kätzin. Sie und Windschweif sprangen auf, um so schnell wie möglich aus dem verwüsteten Lager zu entkommen, den Blick starr auf die unsichere Zukunft gerichtet.


    »Wirbelfell?« Als der rehbraune Heiler seinen Namen hörte, drehte er sich um. Er lächelte milde. »Was ist denn passiert, Birkenfell?«, fragte er die eintretende Kätzin freundlich, während er beinahe nebensächlich Blütenstängel sortierte. Birkenfell senkte verlegen den Kopf. »Ach, ich hab' mir einen Dorn eingetreten...« Man konnte ihr ansehen, dass ihr die Tatsache, als DornenClan-Kriegerin in einen Dorn getreten zu sein, gar nicht behagte. Wirbelfells Lächelt verbreiterte sich zu einem Grinsen, während er ihre Pfote untersuchte. »Es ist ewig her, seit jemand das letzte Mal wegen soetwas zu mir gekommen ist!«, erklärte er ihr, und zog mit einem heftigen Ruck den Dorn aus ihrem Ballen. Er spuckte den blutigen Plagegeist aus, dann zerkaute er eine Paste und schmierte sie auf die Wunde. Birkenfell ließ alles brav über sich ergehen. Der Heiler klebte einige Spinnenweben rundherum fest, und zum Schluss wickelte er ein langes Blatt um die Verletzung. »Du solltest dich ein wenig ausruhen und die Pfote so wenig wie möglich strapazieren. Komm morgen noch einmal zu mir, dann sehe ich es mir an.« »Danke!«, nickte sie ihm zu und verschwand wieder. Wirbelfell blieb allein im Heilerbau zurück. Er wollte gerade mit dem Sortieren der Kräuter fortfahren, als ihn etwas durchzuckte wie ein Blitz. Er torkelte zur Seite, dann wurde alles schwarz. Gleich darauf erwachte er aber auch wieder, und sah sich einem seltsamen Schauspiel gegenüber: Eine Rose, deren Blüten scheinbar aus Feuer bestehen zu schienen. Ein wunderbarer Anblick, von dem der Kater sich kaum losreißen konnte. »Die brennende Rose hat ihren Ursprung in den Flammen.«, hallte es in dem dunklen, nur durch die Rose erleuchteten Raum wieder. Die Schwärze war perfekt, allein durch die wunderbare Pflanze getrübt und vertrieben. Doch gegenüber der Dunkelheit war ihr Licht nur fahl und schwach, ja, wirkte beinahe zerbrechlich. »Ihr Licht allein wird die Rettung sein, die Rettung vor der Herrschaft der Nacht.« Die vielen Stimmen verklangen, und ein zerrender, beißend kalter Windhauch löschte die Rose mit einem Zischen. Dann fiel Wirbelfell in eine eisige, scheinbar bodenlose Finsternis.



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1450453144
Die Dornen der Rose - Warrior Cats FF
Die Dornen der Rose - Warrior Cats FF
Dies ist die FanFiktion zu meinem RPG „Vier Clans, viele Schicksale“. Aber sie wird auch für Außenstehende verständlich sein Es geht um die vier Clans: FlammenClan, DornenClan, WellenClan und HöhlenClan, außerdem um diverse andere Katzen. ...
http://www.testedich.de/quiz38/quiz/1450453144/Die-Dornen-der-Rose-Warrior-Cats-FF
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2015-12-18
406A
Warrior Cats

Kommentare (15)

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lol (60098)
vor 16 Tagen
Lol!!
Weiter
Fortsetzung bitte
SONNENMOND (60098)
vor 16 Tagen
Etwas Werbung
Geht mal auf : meine Quizzes und gebt dann den Nickname SONNENMOND ein dann geht auf einen NICHT aufgenommen Test.
Bitte lest es euch durch und bewertet... BITTE
Dunkelpfote,Eis,Ragna (97889)
vor 666 Tagen
Omg *-* Wie cool! kannst du bald Dunkelpfote, Eis & Ragna einbauen?
Frostflügel (61840)
vor 670 Tagen
Das ist echt Hammer!!!! Super geschrieben****
Wolfsherz, Nachtherz (85832)
vor 679 Tagen
Tritt ein in unsere Welt, junger Krieger!
Der Wald wird dich verändern ...

Wir haben ein RPG über Warrior Cats erstellt. Aber es besteht nich nur aus Katzen. Denn im Territorium des WisperClans treiben Dämonen ihr Unwesen, Waldgeister erleuchten deine Pfade und über alles wacht der Waldgott. 

Werde zum Anführer, Heiler, Krieger oder Schattenjäger. 

Wir warten auf dich ...

http://www.testedich.de/quiz39/quiz/1454168315/Die-Warrior-Cats-Welt
Eich,Birke,Falke (20210)
vor 710 Tagen
Kann man wohl sagen!! :)
Nebelblüte&co (36190)
vor 710 Tagen
Nice((((((((((((((((((((((((((((((((:
Eich,Birke,Falke (57277)
vor 710 Tagen
Haha super gut und ich muss natürlich ein Dorn in der Pfote haben ne'? xD
Dohlenpfote (56432)
vor 717 Tagen
Unglaublich gut geschrieben ! Weiter so! :D
Lucina (91465)
vor 720 Tagen
Toll geschrieben, du hast Talent!
Suzu (68266)
vor 721 Tagen
*o* wunderschön geschrieben ;) weiter so!❤
Morgenpfote (23044)
vor 722 Tagen
Cool! Echt super geschrieben
Silber,Eichen,Falken,Nacht (74325)
vor 724 Tagen
Geil?
Nein,super!
xP
Ahornflamme&co. (89357)
vor 724 Tagen
Danke ^^
Flamme,Wind,Dunst,Schatten,Tau (99066)
vor 724 Tagen
Wie cool ist das denn?XD Weiter *Q*!