Eine Middle-earth FF- Legolas-Lovestory

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2 Kapitel - 960 Wörter - Erstellt von: Werwolf 03 - Aktualisiert am: 2016-01-18 - Entwickelt am: - 1.174 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Die Geschichte wird von der neunzehn jährigen Kiara erzählt, die mit 12 Jahren von unserer Welt nach Mittelerde gespült wurde. Sie wurde mit dreizehn die zehnte Gefährtin. Nun ist sie neunzehn, das erste Kapitel spielt kurz nach Arwens Tod

    1
    Ich lief durch MinasTirith und suchte nach Legolas. Meistens fand ich ihn auf dem Dach der Zitadelle, doch nun vermutete ich ihn vor der Stadt. Ich lief während meine Tränen mir noch immer die Sicht verschleierten. Arwen war wirklich fort! Für immer!

    Ich erreichte eine riesige Wiese vor der Stadt. Der Duft des näherkommenden Frühlings erfüllte meine Lungen und es dauerte nicht lange, bis ich den blonden Elben im taubedeckten Gras fand.
    Ich legte mich neben ihn auf die gefrorene Erde und spürte wie die Kälte meinen Rücken hinaufkroch. Legolas blinzelte zur Silhouette des durchsichtig schimmernden Mondes auf.
    Es dauerte lange, bis er etwas sagte. Seine Stimme war nicht heiser oder tränenerstickt, er hatte nicht geweint wie ich.
    "Gehts dir besser?", fragte er leise, so als würde er in normaler Lautstärke sprechend einen Höhlentroll wecken.
    "Nein", brummte ich verbittert und wütend.
    "Mir auch nicht".
    Der Elb drehte seinen Kopf zu mir und ich spürte den Blick seiner Augen kribbelnd auf mir ruhen.
    "Kiara... Ich habe beschlossen an den Grauen Anfurthen ein Schiff zu nehmen, das mich nach Valinor bringt, mich und Gimli".
    Ich nickte. "Nur ihr?".
    "Ich hatte vor dich einzuladen mit uns zu kommen".
    "Wirklich?".
    Legolas blinzelte. "Natürlich! Du hast doch immer an unserer Seite gestanden, als wir gekämpft und gewonnen haben! Als Freundin!".
    Ein Stich fuhr durch mein Herz. Ich schien selber nicht zu wissen, warum. Freundin...
    "Ich komme natürlich mit! Auch Menschen dürfen dort hin, oder nicht?".
    Ein lächeln malte sich auf sein Gesicht.
    "Dir wird doch jeder gestatten ins Land zu kommen!".
    Er gab mir einen Stubser mit dem Ellenbogen.
    "So gefährlich wie du aussiehst!".
    Wenn ich eins nicht konnte, dann war es, furchteinflößend auszusehen. Zugegeben, mit meinen grünen Augen und den langen blonden Haaren sah ich schon fast aus wie eine Elbin, aber dermaßen respekteinflößend, war nur Legolas. Andere Elben hatte ich seit Galadriels Abschied von Mittelerde nicht mehr gesehen.

    2
    Am nächsten Morgen packten wir unsere Sachen, Legolas, Gimli und Ich. Wir wollten nicht sofort aufbrechen, weil Eldarion und seine kleinen Schwestern gerade jetzt sehr viel Aufmerksamkeit brauchten, jedoch hielten wir uns bereit. Auch Éowyn und Faramir von Ithilien waren gekommen. Faramir würde über das Land wachen, bis Eldarion alt genug dafür wäre, sein Erbe anzutreten.
    Irgendwann beschlossen wir drei schließlich einen Ausritt zu unternehmen.

    Der Wald war still und die Idylle lullte mich in Blumenduft und der Schönheit der gesamten umliegenden Natur ein. Fast beneidete ich die Elben um ihre Gabe mit den Pflanzen zu "sprechen".
    Mittelerde hatte mich verändert. Damals hatte ich die "Herr der Ringe"-Bücher schon gelesen und hatte mich beinahe damit abgefunden, nie so sein zu können wie die Helden in der Geschichte.
    Ob mein Name wohl jetzt auch in den Büchern auftaucht...?
    Ein Rascheln im Gebüsch erweckte meine Aufmerksamkeit. Gimli stöhnte entnervt. "Wer auch immer uns verfolgt, er möge rauskommen", rief er mit seiner Nebelhornstimme. Keine Antwort.
    Plötzlich surrte ein Pfeil knapp an meinem Gesicht vorbei.
    "Was zum...?", entfuhr es mir. Sofort standen Legolas und Gimli mit gezückten Waffen vor mir und meinem Pferd.
    Ich stieg ab und nahm mein Schwert aus der Sattelhalterung.
    "Wer ist da!", rief Legolas. Er hatte den Bogen gespannt und zielte in die Richtung, aus der der Pfeil kam.
    Als Antwort hagelte es nun Armbrust-Bolzen.
    Die Pferde gingen durch und rannten in den Wald, während ich versuchte die Geschosse mit meinem Schwert von meinem Gesicht abzuhalten.
    Endlich versiegte der Regen aus tödlichen Pfeilen und ich atmete auf. Legolas hatte alle Pfeile verschossen und offensichtlich hatten sie ihr Ziel gefunden. Wir lugten ins Gebüsch und fanden zehn Orkleichen.
    Legolas hatte Glück gehabt, jeder von ihnen war tot, von einem Pfeil durchbohrt. Gott selbst musste die Geschosse gelenkt haben, damit sie zwischen all den Bäumen und Sträuchern ihren Weg finden konnten.
    "Oh Mann", seufzte ich. "Ich dachte, die gäbe es hier gar nicht mehr. Vor allem so nah an der Stadt".
    "Die überlebenden des Krieges haben sich fortgepflanzt. Was sie mit diesem Angriff erreichen wollten weiß ich nicht", sagte Gimli, ebenso außer Atem wie ich.
    Plötzlich nahm ich etwas wahr, eine Bewegung am Rande meines Blickfeldes.
    Als ich herumfuhr sah ich den Körper eines Orks, mit einem Pfeil in der rechten Brusthälfte. Wie er sich mit letzter Kraft aufrichtete und sein Messer hob um es dem Elben, der ihm den Rücken zugewandt hatte, zwischen die Rippen zu treiben.

Kommentare Seite 1 von 1
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Werwolf 03 ( 50962 )
Abgeschickt vor 489 Tagen
Ich habe die Info auf Ardapedia gefunden
Tinúviël Ithildraug ( 59556 )
Abgeschickt vor 490 Tagen
Das tut jetzt deiner Geschichte keinen Abbruch. Lass es einfach so. Ich bin nur überrascht, dass jemand sowas falsches bei wiki schreibt. Weißt du zufällig noch die Seite bzw. den Link? Das gehört verändert!
Namarië
Tinúviël Ithildraug ( 59556 )
Abgeschickt vor 490 Tagen
Schönes neues Kapitel!
Tut mir leid, aber wer auch immer das geschrieben hat... Das ist totaler Quark. Tolkien schreibt in seinen Anhängen zum HdR, dass Arwen und Aragorn im ersten Jahr des Vierten Zeitalters heiraten und dann 120 Jahre zusammen regieren. Dann ist Aragorn des Lebens müde und gibt die Herrschaft an Eldarion, der mittlerweile längst erwachsen ist. Aragorn stirbt und Arwen geht nach Lothlorien, legt sich dort auf einen Hügel und schläft für immer ein.
Werwolf 03 ( 29844 )
Abgeschickt vor 492 Tagen
Arwen und Aragorn sterben sieben Jahre nach ihrer Hochzeit, so steht es im wiki
Tinúviël Ithildraug ( 62974 )
Abgeschickt vor 502 Tagen
Ich will wissen wie es weitergeht! Und ich finde die Beschreibung Nebelhornstimme für Gimli sehr gut getroffen. Allerdings ist mir ein Denkfehler in der Geschichte aufgefallen. Faramir und Eowyn sind schon lange tot, bevor Aragorn und dann Arwen sterben. Das ist aber nicht so schlimm. Finde ich zumindest :)
Tina waschy ( 19529 )
Abgeschickt vor 504 Tagen
Schreib weiter. Würde mich riesig freunen. Und die anderen
Die es gelesen haben sicher auch...
Klasse schreibstiel mach weiter so.
Tinúviël Ithildraug ( 05759 )
Abgeschickt vor 518 Tagen
Deine Idee gefällt mir richtig gut! Ich freue mich auf das was kommt :D
Minka 2.0 ( 11193 )
Abgeschickt vor 519 Tagen
Einfach toll..........
Wirklich richtig gut..., du musst um-
bedingt weiter schreiben.
Ich will wissen wie es weiter geht.
Biiiittteee !!!! (*flehend gucken*)

Bis bald
Minka 2.0