Pokemon Lovestory N&Liberty 15

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1 Kapitel - 994 Wörter - Erstellt von: LibbyPokemon - Aktualisiert am: 2015-12-13 - Entwickelt am: - 296 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    N´s Sicht:

    Normalerweise würde ich jetzt elektrische Phänomene beobachten, aber ich hatte wichtigeres zu tun. Ich hatte mit Liberty ausgemacht, dass wir uns hier treffen würden, damit ich ihr offiziell mitteilen konnte, dass ich sie ausgewählt hatte.
    Ich war ziemlich nervös. Schauspielern war nicht gerade meine Stärke.
    Ich strich mit der Hand über einen elektrisch geladenen Felsen. Die Elektrolithöhle war einfach wunderschön.
    Der Boden bebte leicht und das Voltula-Netz vor dem Eingang verschwand. Ich drehte mich nicht um, hörte aber Libertys leichte Schritte und dann die Stimme eines Finstrios: "Hier entlang"
    "Lächerlich", hörte ich Mylene sagen. Ihre Stimme war gedämpft, weil sie ausnahmsweise im Pokeball war "Als könnte Liberty nicht selber laufen!"
    "G-Cis hält das für eine wirkungsvolle Machtdemonstration", erläuterte ich, dann stand Liberty auch schon vor mir.
    "Hier Meister N, der Trainer den du sehen wolltest", sagte einer von ihnen
    "Danke", erwiderte ich. Dann wandte ich mich an Liberty und spulte meine vorbereitete Rede herunter "Du hast also Bekanntschaft mit zwei Mitgliedern des Finstrios gemacht. Das sind Angehörige von Team Plasma, handverlesene Untergebene von G-Cis. Wie es scheint, waren sie es übrigens auch, die das Voltula-Netz am Eingang der Höhle angebracht haben. Die Elektrolithöhle... Ich liebe diesen Ort. Zum einen bin ich fasziniert davon wie sich die elektrischen Phänomene hier mit mathematischen Formeln beschreiben lassen. Und dann ist da noch die Verbindung der Höhle zu den Pokemon... Wenn es hier keine Menschen gäbe, wäre dies der ideale Ort für mich." Ich tat so als fiele mir erst jetzt wieder ein, dass sie da war "Wie dem auch sei, du wurdest jedenfalls von mir auserwählt... Überrascht dich das?"
    Ich sah sie zum ersten Mal seit ich angefangen hatte zu reden an. Vorher hatte ich mich nicht getraut, weil ich befürchtet hatte Lachen zu müssen, aber Liberty spielte ihre Rolle gut: "Ich auserwählt?", stammelte sie und setzte ein ungläubiges Gesicht auf "Oh, ja das überrascht mich. Und wie!"
    "Perfekt", lobte ich sie auf Pokemon.
    Laut sagte ich "Nun ja... Es sollte dich ja auch überraschen. Ich habe G-Cis von dir erzählt. Er hat daraufhin das Finstrio darauf angesetzt alles über dich in Erfahrung zu bringen"
    Natürlich hatte ich Liberty schon im Voraus gewarnt, weswegen die Daten des Finstrio sie als mustergültigen normalen Trainer auswiesen.
    "Du lebst in vollständiger Harmonie mit deinem Pokemonteam und würdest alles für sie tun. Gut so. Wie dem auch sei... Team Plasma lauert bereits weiter vorn auf dich. G-Cis will rausfinden was du als Trainer wirklich draufhast"
    Liberty lächelte mir zu und nickte. Dann ging sie, um gegen die Team Plasma Mitglieder zu kämpfen.
    Ich sah ihr nach. Irgendwie hatte ihr Lächeln mich aus der Fassung gebracht.
    Wie ich erwartet hatte waren die Rüpel für Liberty keine Herausforderung. Ich wusste dass auch mein neues Team für sie kein ebenbürtiger Gegner sein würde, aber wir mussten irgendwie ihren Traum einbringen. Das Schöne war, dass wir hier gar nichts erfinden mussten. Libertys Traum von Freundschaft und Toleranz hatte heldenhaftes Niveau. Ich hingegen musste zitieren was G-Cis mir schon seit ich ein kleiner Junge war einzutrichtern versuchte: Pokemon und Menschen trennen, die Welt in Schwarz und Weiß teilen. Ich glaubte nicht an dieses Ideal. Sicher, Pokemon sollten nicht immer in Bälle gesperrt werden, aber sie ihren Trainern wegzunehmen würde sie nur unglücklich machen.
    Ich trat auf Liberty zu.
    "In einer Welt in der sich zu viele Wertvorstellungen vermischen herrscht undefinierbares Chaos", zitierte ich G-Cis.
    "Noch nie was von der Chaostheorie gehört?", witzelte Liberty auf Pokemon.
    Ich unterdrückte ein Lächeln. "Alles ist grau in grau", fuhr ich fort "Das kann ich nicht dulden!"
    "Glaubst du nicht das es erst die unterschiedlichen Vorstellungen sind die unsere Welt bunt machen?", fragte Liberty "Menschen und Pokemon ergänzen sich und helfen einander! Das ist mein Traum. Eine Welt in der wir mit den Pokemon weiterhin freundschaftlich zusammenleben. Eine Welt in der wir unterschiedliche Meinungen akzeptieren und in Harmonie zusammenleben"
    "Du hast also auch einen Traum", erwiderte ich und tat nachdenklich "Dann lass mich doch bitte mal in einem Kampf herausfinden wie sehr du diesen Traum verwirklichen willst"
    Natürlich gewann Liberty.
    "Warum nur! Schweren Herzens habe ich mich in die Rolle des Trainers begeben und habe doch nur verloren... So werde ich nie etwas erreichen können!" ich war stolz, dass ich wirklich wütend und verbittert klang.
    "N", Liberty legte mir ihre Hand auf die Schulter "Bist du dir sicher, dass dein Weg der Richtige ist? Überleg mal: Wenn Menschen und Pokemon getrennt werden kannst du nie wieder mit deinen Pokemonfreunden sprechen. Du würdest sie nie wiedersehen. Ist es wirklich das was du willst?" sie sah mir direkt in die Augen "bitte denk darüber nach"
    Ich nahm kurz ihre Hand, dann ließ ich sie los und sie ging. Ich blieb nun wirklich nachdenklich zurück. Warum war es mir so schwer gefallen ihre Hand wieder loszulassen?

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