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Das Schicksal hat Augen wie der Mond Teil~4

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1 Kapitel - 3.422 Wörter - Erstellt von: Amayo~Yukiko - Aktualisiert am: 2015-12-13 - Entwickelt am: - 732 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Nach Rias Rettung vor dem Tod, enthüllt sich eine unerwartete und schockierende Wahrheit, sodass Ria hin und hergerissen wird zwischen Ungläubigkeit und Wahrheit. Denn manchmal scheint die Wahrheit nicht immer so zu sein wie von einem erwartet wird. Kapitel 4: Wahrheit- oder alles nur purer Wahnsinn?

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Kapitel 4: Wahrheit- oder purer Wahnsinn? ..und dieser Jemand war..Ace. Schockiert blickte ich in sein Gesicht. Und da bemerkte ich ein silbernes Schw
Kapitel 4: Wahrheit- oder purer Wahnsinn?

..und dieser Jemand war..Ace. Schockiert blickte ich in sein Gesicht. Und da bemerkte ich ein silbernes Schwert in seiner linken Hand und meine Augen weiteten sich um ein Vielfaches. Ich versuchte mich aus seinen Armen zu befreien, doch er lies mich von alleine los. "Alles in Ordnung? Warte hier und beweg dich nicht von der Stelle.", befahl er mir und wollte sich gerade von mir abwenden, als plötzlich ein schwarzer Blitz auf uns zugeflogen kam. Ich war zu starr um mich wegzubewegen also schloss ich die Augen und hoffte darauf, dass es nicht allzu sehr wehtun würde. Doch als auch nach einigen Sekunden kein Schmerz an meinem Körper zu verspüren war, öffnete ich sie einen Spalt und sah, dass Ace ihn mit seinem Schwert abgewehrt hatte. Alles um mich herum erwachte auf einmal wieder zum Leben: Die Schüler schrien und liefen alle panisch zum Ausgang, während der Junge von vorhin mit seinen rot glühenden Augen und spöttischem Grinsen im Gesicht mit schwarzen Blitzen nach einem schwarzhaarigen Mädchen warf. Ace war inzwischen wieder aufgesprungen und stürmte auf Akito zu, der mit zufriedenem Lachen gerade einen Blitz auf ihn schießen wollte. Gekonnt wich Ace ihm aus und auf einmal wurde er so unfassbar schnell, sodass ich ihn nur mit Mühe erkennen konnte. Das schwarzhaarige Mädchen entdeckte mich und lief auf mich zu. "Komm mit mir.", zischte sie mir zu. Als ich jedoch keine Anstalten machte mich zu erheben und ihr zu folgen, packte sie mich am Arm und zog mich hinter ihr her, wobei ich weiterhin nicht recht verstand was sich alles vor mir abspielte. Im letzten Moment, kurz bevor das Mädchen und ich zusammen durch den Ausgang verschwanden, sah ich wie Ace und Akito zusammenprallten, dann waren sie aus meinem Blickfeld verschwunden.

Das Mädchen brachte mich zu einem alten Haus, wo sie stehen blieb um die Tür zu öffnen und mich dann hineinzuzerren. Dann schloss sie die Tür sorgfältig ab und blickte wachsam aus dem Fenster so als wollte sie sichergehen, dass wir von niemandem verfolgt wurden."Gut sie scheinen uns nicht zu folgen.", sagte sie und lies erleichtert ihren Bogen sinken."Was ist hier überhaupt los? Was war das eben auf der Party? Und wer sind 'sie'? Was ist mit Ace und Akito? Und..", ich redete mich vollkommen in Rage und merkte gar nicht, dass ich dabei immer lauter wurde. Genervt hielt mir das Mädchen den Mund zu."Sei für einen Augenblick doch still, dann werde ich dir alles erklären, okay?" Ich nickte und daraufhin ließ sie mich wie versprochen los. "Also zu deiner ersten Frage: das was gerade eben auf der Party vorgefallen ist, bleibt ein Geheimnis verstanden niemand darf davon mitkriegen, was und wer daran beteiligt war.", erklärte sie mir, doch ich schaute sie immer noch mit verwirrtem Ausdruck an. "Also gut, dann fange ich ganz von vorne an, da du anscheinend wirklich von nichts weißt. Dabei sollte sie dir doch alles erzählen..", murmelte das Mädchen vor sich hin. Wer sollte mir wovon erzählen? Über was redete sie da überhaupt und wer ist sie? Was geht hier vor sich, wovon ich angeblich keine Ahnung hätte? So viele Fragen schwirrten mir im Kopf herum wie ein wild gewordener Schwarm Bienen. Mein Kopf schmerzte und langsam wurde mir schwarz vor Augen. Ich fühlte wie der Boden unter meinen Füßen schwanken begann, dann wurde alles schwarz.

Als ich wieder meine Augen öffnete, fand ich mich in einem mir vollkommen fremden und gleichzeitig sehr vertrautem Zimmer vor. Ich lag in einem Bett. Verwundert stand ich auf und blickte mich im Zimmer um. Das Zimmer sah recht altmodisch aus aber auf irgendeine Weise sehr königlich wie in einem Schloss. Die Wände waren in einem sehr edlen violett gestrichen und auch das Bett selbst hatte eine dunkelviolette Decke. An den Wänden hingen Bilder von einem Mann und einer Frau zusammen mit einem Mädchen in der Mitte von ihnen. Ich betrachtete das Bild lange, denn es schien mir, als hätte ich die Personen auf dem Bild schon mal gesehen. Jedenfalls kannte ich sie. Vorsichtig, so als wäre dieses Bild etwas zerbrechliches, fuhr ich mit den Fingern über die Gesichter der einzelnen Personen und ein Bild erschien vor meinen Augen.
Ein kleines blondes Mädchen mit grünen Augen lag im Bett und neben ihr saß eine Frau mit scharlachrotem Haar, das wie Seide glänzte und ihr schönes Gesicht umrahmte wie ein Rahmen ein Bild. Ihre azurblauen Augen wirkten traurig, doch sie lächelte." Schlaf gut Ria und träum etwas Schönes." Das kleine Mädchen schaute ihre Mutter aus tiefgrünen Augen ängstlich an: "Sie werden uns doch nichts tun, oder Mama? Wir haben ihnen doch nichts getan. Ich habe Angst, Mama. Fürchterliche Angst." Die Frau mit den blutroten Haare nahm ihre Tochter in den Arm und wiegte sie tröstend, während sie mit Tränen in den Augen sagte: "Mach dir darüber keine Sorgen, meine kleine. Schlaf jetzt. Alles wird gut, du wirst schon sehen, meine kleine Ria." Dann verblasste dieses Bild vor meinen Augen und ich fand mich wieder in der Realität. Was war das gewesen? Wer waren diese Leute? Ein leises klopfen lies mich zusammenzucken. Die Tür wurde geöffnet und Ace betrat das Zimmer. "Wie ich sehe bist du schon wach, Ria." Er schloss hinter sich die Tür und schritt auf mich zu. Instinktiv ging ich einen Schritt zurück, sodass er abrupt stehen blieb. "Tut mir leid, nach all dem was du gesehen hast ist es verständlich, dass du jetzt Angst vor mir hast." "Was bist du?", fragte ich ihn mit wildpochendem Herz. "Ein Vampir einer Adelsfamilie, deren Auftrag es ist dich zu beschützen.", antwortete er als wäre es das normalste auf der Welt. Ungläubig starrte ich ihn an, unsicher ob ich laut lachen oder vor Angst zittern sollte. "Du bist verrückt, Ace. Vampire gibt es doch gar nicht..u-und w-wozu mich überhaupt beschützen?", stotterte ich leicht verzweifelt. Er war verrückt geworden. So etwas wie Vampire gab es doch gar nicht! Schon gar nicht in einer Stadt des 21. Jahrhunderts! Mein Körper fing an zu zittern und meine Beine drohten mir wegzuknicken. Die Ereignisse des Abends schienen meinen Körper zu belasten. Plötzlich fühlte ich eine Hand, die mich am Arm packte und mich stützte. Ace. "Ganz ruhig. Ich weiß es ist ziemlich viel passiert, aber du hättest eigentlich schon längst die Wahrheit erfahren müssen." Wovon sprach er bitte? War er jetzt total übergeschnappt? Langsam führte er mich zum Bett und ich setzte mich hin. Einige Zentimeter von mir nahm auch er Platz. "Tut mir leid, dass du es auf so eine Weise erfahren musst, Ria." "Wovon redest du? Es gibt keine Vampire, nicht in unserem Zeitalter.", versuchte ich mir einzureden, obwohl ich wusste, dass er Recht hatte.
"Am besten fange ich von vorne an.", er räusperte sich." Also noch einmal: ich bin ein Vampir einer Adelsfamilie und habe den Auftrag bekommen dich zusammen mit Xelia, dem Mädchen, das dich hierher geführt hat, zu beschützen. Xelia stammt auch von einer Adelsfamilie der Vampire ab und war bereit mir zu helfen, aber das tut hier nichts zur Sache. Du möchtest sicher wissen was das Ganze mit dir zu tun hat?" Ich nickte. "Auch wenn du glaubst, dass es keine Vampire gibt, kannst du nicht leugnen was du heute gesehen hast.", fuhr er fort. Sofort tauchten rot glühende Augen vor meinen inneren Augen auf und schneeweiße Reißzähne. Akitos Reißzähne. Ich versuchte die Erinnerung daran abzuschütteln, doch sie war bereits zu tief in meinen Gedanken verankert, als dass ich sie hätte vertreiben können. "Aber was wollte er von mir?", fragte ich und spürte dass mein Körper wieder anfing zu zittern. Ich unterdrückte es. Ace atmete hörbar aus. "Er wollte deinen Tod, wie so viele anderen von seinem Clan." Panisch riss ich die Augen auf:"Aber wieso! Ich habe doch niemandem etwas getan!" "Du nicht aber deine leiblichen Eltern." Jetzt Verstand ich gar nichts mehr. Er versuchte mir weiß zumachen, dass es Vampire gab, okay, ich glaubte ihm, aber dass meine Eltern, Haruna und Kemito, nicht meine leiblichen Eltern waren, dass konnte ich ihm einfach nicht glauben. "Ja Ria. Deine Eltern, Haruna und Kemito sowie deine kleine Schwester Azami sind nicht mit dir verwandt. Sie haben dich lediglich bei sich aufgenommen." "Du lügst!", schrie ich ihn an."Hör auf mir irgendwelche Geschichten zu erzählen, die nicht wahr sind, hörst du?" "Ria, hör auf!", eine mir sehr gut bekannte Stimme zerschnitt den Raum und augenblicklich verstummte ich und blickte zur Tür. Dort stand niemand anderer als Haruna selbst und in ihren Augen konnte ich erkennen, dass all das was Ace mir hier gerade erzählt hatte, stimmte. Ohne dass ich etwas dagegen tun konnte, fielen mir die Tränen in kleinen Bächen von den Wangen. "Aber wieso?", fragte ich mit erstickter Stimme. " Deine Mutter, Hikari, wollte es so. Und ich war gerne bereit dich bei mir aufzunehmen. Dein richtiger Vater, Yukito, starb bei einem Kampf mit Akitos Vater und deine Mutter nutzte die Chance dich zu schützen in dem sie ihr Leben für dich gab und dich hier bei uns versteckte. Ich kümmerte mich liebevoll mit Kemito um dich, wie um eine richtige Tochter, bis er leider verstarb." "Wieso aber? Wieso das alles? Warum wurden sie umgebracht? Ich verstehe das alles nicht.", sagte ich schluchzend. "Weil du die Tochter einer Reinblüterfamilie bist. Du bist die letzte Nachfarin der Familie Ibura und somit auch die letzte reinblütige Vampirin. Deshalb will der Yami- Clan dich tot sehen, als Rache dafür, dass deine Eltern beinahe den ganzen Clan auslöschten um dich zu beschützen. Und Akito setzt alles dran um dich zu vernichten, weil auch er der letzte seiner Art ist, da dein Vater seinen Vater tötete." Ich konnte nicht glauben was ich da gerade alles hörte.. Ich eine Reinblüterin? Ein Vampir? All die Jahre lang wurde ich also nur belogen und jedes Mal aufs Neue belogen. Vor Wut und Trauer gepackt, rannte ich aus dem Zimmer die Treppe hinunter und zur Tür hinaus in den kalten dunklen Wald. Es war Mitte Dezember und schneite, sodass ich schon bald fror. Doch nichts war so kalt wie der Verrat den ich in diesem Augenblick zusammen mit meiner Enttäuschung verspürte. Die Stimme, die nach mir riefen hörte ich nicht mehr, denn es gab Niemanden mehr, dem ich vertrauen konnte. Ich war allein. Haruna, Kemito und Azami..sie alle haben mich angelogen.! Jahrelang! Erst jetzt bemerkte ich, dass ich keine Schuhe anhatte und meine Füße schmerzten vor Kälte. Ich taumelte von Baum zu Baum und verlor schon nach kurzer Zeit die Orientierung. "Verdammt..", ich lies mich an einem Baum runtergleiten und schloss meine Arme um meine Knie. Warum? Diese Frage wollte mich einfach nicht in Ruhe lassen. Und ehe ich begriff, dass Schritte auf mich zukamen, schloss sich eine Hand, die so kalt war, wie Eis um meine Kehle und ich wurde an den Baum gedrückt. Nach Luft ringend, blickte ich in die blutroten Augen des Jungen, der nach meinem Leben trachtete wie kein anderer. "Ich habe doch gesagt, dass ich mein Versprechen einhalten werde.", sagte er mit düsterem Lächeln, dann drückte er noch enger zu und ich spürte wie die Dunkelheit um mich herum langsam in mich hineinkroch bis sie mich zu überwältigen drohte.

Ace' Sicht:
"Verdammt..!", fluchte ich, während ich zusammen mit Xelia den Wald nach Ria absuchte. "Na super. Unsere kleine Vampirprinzessin musste ja beleidigt und verletzt wie ein kleines Kind schmollend wegrennen", sagte auch Xelia hinter mir nicht mehr begeistert. Es hatte aufgehört zu schneien, aber es hatte auch die Spuren, die zu Ria hätten führen können, vernichtet. Zwar Verstand ich Xelias Wut auf Ria, doch auch ich konnte ihr Verhalten rechtfertigen, denn sie hatte erfahren, dass sie jahrelang von den Menschen, die sie geglaubt hatte zu kennen, hintergangen worden war und der Schmerz der Enttäuschung und der des Verrats, saß tief. Unsere Schritte knarrten im Schnee bei jedem Schritt den wie gingen. So würden wir sie niemals finden.. Ich blieb stehen. "Warum bist du stehen geblieben?", fragte Xelia hinter mir. "So kommen wir nicht weiter. Ich muss meine Kräfte aktivieren, um sie zu orten.", antwortete ich etwas außer Atem. Ich konzentrierte mich und aktivierte meine Kräfte. Meine sonst silbernen Augen nahmen die Farbe von Gold an und ich spürte meine Kraft durch mein Blut fließen. "Bist du soweit?", erkundigte sich Xelia. Einen Augenblick bündelte ich meine Kräfte, dann öffnete ich die Augen. Sofort spürte ich Ihre Aura und auch eine weitere düstere Aura. Akito. Sofort setzte ich mich in Bewegung und rief Xelia zu:"Beeilen wir uns! Akito ist bei ihr!" Auch Xelia aktivierte augenblicklich ihre Kräfte und so erhöhten wir unsere Geschwindigkeit. Bitte wir kommen nicht zu spät, dachte ich den ganzen Weg über, während die Bäume nur so an mir vorbei zufliegen schien.

Akito's Sicht:
Sie hatte bereits ihr Bewusstsein verloren, sodass ich sie los lies. Wie eine Puppe glitt sie zu Boden. Ein herrlicher Anblick, der mich zum Schmunzeln brachte. Wenn du das sehen könntest Vater.. Wie die Tochter von Hikari und Yukito, die letzte Reinblüterin der Iburas, jetzt so hilflos und vollkommen naiv da lag. Es hätte dir bestimmt gefallen zu sehen wie unser Feind so leichtgläubig in meine Falle hineintappte und nur durch Glück ihr entkam. Ich stieß ein heiseres Lachen aus. Wie lange ich mich schon auf diesen Tag vorbereitet hatte, wie oft ich mir schon in meinen Träumen ausgemalt hatte sie zu töten..und jetzt..jetzt lag sie da völlig machtlos im Schnee und schlief ihrem Schicksal entgegen. Ehrlich gesagt hatte ich erwartet, sie würde kämpfen, sich wehren auch wenn sie sowieso verloren hätte, doch sie schaute mich nur ausdruckslos an, als ich sie würgte, so als wäre es ihr egal, dass sie sterben würde. Ich beugte mich zu ihr hinunter und fasste sie am Kinn. Wie unschuldig sie doch aussah in ihrem smaragdgrünen Kleid und dem hübschen Gesicht.. Nein. Ich stand wieder auf und schüttelte mich. Es wäre kein richtiger Sieg, wenn sie sich nicht dagegen wert und um Gnade bettelt, während ich ihr den gar ausmache. Das wäre einfach nicht fair..nicht witzig genug."Schlaf erst mal meine Schöne. Bereite dich auf den Kampf, der schon bald stattfinden wird vor. Der letzte und erbitterte Kampf, aus dem nur einer als Sieger hervortreten wird." Ich lächelte amüsiert. "Schön, dass ihr da seid. Ihr habt das beste verpasst.Doch keine Sorge, sie lebt., sagte ich mit arroganten Grinsen im Gesicht und fügte dann noch hinzu: noch jedenfalls. Bereitet sie auf den Kampf vor, der schon bald stattfinden wird. Ein Kampf auf Leben und Tod." Ich würdigte Ace und Xelia noch einen winzigen Augenblick, gerade lang genug um zu sehen wie Ace mit seinem Schwert auf mich losstürmte, dann verschwand ich lachend im Schatten der Nacht.

Ria's Sicht:
Stimmen waren zu hören und weckten mich aus meinem Schlaf. Langsam schlug ich die Augen auf und fand mich auf einem Sofa vor einem Kamin liegen. Die Stimmen kamen mir bekannt vor. Ich setzte mich auf und blickte mich noch etwas benommen um. Ace und Xelia saßen am Tisch und unterhielten sich leise. Aus dem hinteren Raum waren Geräusche von Tellern und Besteck zu hören. Anscheinend kochte jemand. Wahrscheinlich Haruna. Schlagartig erinnerte ich mich wieder an die Geständnisse über meine Vergangenheit und die Erinnerung daran, dass ich mein Leben lang nur belogen wurde. Doch zu welchem Preis? Ich lebte aber alle die ich liebte, waren bereits tot. Und warum? Nur um ihre liebe, kleine Ria zu beschützen. Das war einfach nicht fair. Heiß liefen mir die Tränen erneut von den Wangen. "Warum hast du es nicht zu Ende gebracht Akito?", flüsterte ich zu mir selbst. "Du musst weiterleben, Ria.", meldete sich Ace zu Wort. Mit tiefem Schmerz in den Augen schaute ich ihn an:"Für wen? Ich habe doch niemanden mehr für die es sich lohnen würde zu leben.", sagte ich mit gebrochener Stimme. Vorsichtig streckte Ace die Hand nach mir aus und wischte mir die Tränen weg. Erst von einem dann vom anderen Auge. "Du wurdest belogen. Doch das alles sollte zu deinem Schutz dienen und nicht dich verletzen. Du solltest wie ein ganz normales Mädchen aufwachsen, ohne Vampirismus zu kennen. Hikari wollte dir eine Chance gewähren als Mensch zu leben. Deshalb solltest du weiterleben. Für sie. Deinen Vater. Für deine Adoptiveltern, die sich nicht um ihr eignes Leben gesorgt hatten, als sie dich bei sich aufnahmen, um deine Schwester Azami, für die du immer eine Schwester bleiben wirst und vor allem für dich selbst. Du darfst niemals vergessen, dass du etwas ganz besonderes bist Ria und die Leute die für dich ihr Leben gaben, sollten nicht umsonst gestorben sein, findest du nicht?", sagte er mit ruhiger Stimme. Die ganze Zeit über hatte ich still gesessen und seinen Worten gelauscht, die mir so viel Kraft und Mut zu geben schienen. Er hatte Recht. Ich durfte nicht davor weglaufen, was ich bin. Ich sollte es akzeptieren und sogar stolz drauf sein, eine Reinblüterin zu sein, der es durch die unendliche Liebe ihrer Eltern erlaubt war zu leben. Ich straffte meinen Körper und blickte ihm fest in die Augen. Mein Entschluss stand fest. Ich würde nicht mehr davon laufen. Ich würde kämpfen, bis zum bitteren Ende. Ich würde Akito vernichten, genauso wie es einst unsere Väter taten. Nun war ich bereit mein Schicksal als Vampir anzunehmen. "Erzähl mir alles was ich wissen muss um Akito zu vernichten.", forderte ich mit fester Stimme. "Wurde auch mal Zeit, Prinzessin.", ertönte die Stimme von Xelia. "Also gut, aber dies wird dir deine Mutter erzählen., mit einem Wink betrat Haruna, meine Adoptivmutter, das Wohnzimmer." Erzähl ihr bitte alles was sie wissen muss und diesmal lass keine Einzelheiten aus.", befahl ihr Ace. "Ja diesen Fehler begehe ich kein zweites Mal.", antwortete sie mit entschlossenem Gesichtsausdruck und da wusste ich: Akito du würdest dich warm anziehen müssen, wenn du wirklich glaubtest mich, eine Reinblüterin, einfach so besiegen zu können. Denn mein Lieber, du unterschätzt mich ganz gewaltig. Der Kamp um Leben und Tod konnte beginnen. Ich lächelte
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Das Schicksal hat Augen wie der Mond Teil~4
Das Schicksal hat Augen wie der Mond Teil~4
Nach Rias Rettung vor dem Tod, enthüllt sich eine unerwartete und schockierende Wahrheit, sodass Ria hin und hergerissen wird zwischen Ungläubigkeit und Wahrheit. Denn manchmal scheint die Wahrheit nicht immer so zu sein wie von einem erwartet wird. Ka...
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2015-12-11
4070
Manga Trickfilme

Kommentare (5)

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Dark Angel (54055)
vor 560 Tagen
Ok ist egal, hab ihn gefunden😅
Dark Angel (54055)
vor 560 Tagen
Die Story ist richtig cool. Vielleicht nochmal Korrektur lesen, aber sonst cool.
Allerdings finde ich nur Teil 1,3,4,5 aber nicht Teil 2. Wo finde ich den?
DarkPhoenix (47623)
vor 635 Tagen
Ich mag die Story ^^ Bitte schreib weiter! :D
Amayo~Yukiko (40495)
vor 640 Tagen
Vielen lieben Dank ;)) Ich würde mich über weiteres Feedback sehr freuen..Außerdem würde ich gerne wissen,ob ich die Geschichte weiterschreiben soll oder ob sie euch langweilt :)
M (musique harmonia) (27122)
vor 662 Tagen
Wow! Cool geschrieben! Respekt von mir! ^^