Yu-Gi-Oh! Austauschprojekt (mit Folgen...) Teil 3

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2 Kapitel - 3.538 Wörter - Erstellt von: Nayla-Chan6724 - Aktualisiert am: 2016-01-06 - Entwickelt am: - 718 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Dieses Mal trifft der Privatjet ein, von welchem schon im letzten Teil die Rede war. Nayla-Chan ist unglaublich aufgeregt und kann es kaum erwarten, den Besitzer des Flugzeuges mit ihren eigenen Augen (und in 3D!) zu sehen. Doch kaum ist sie in der Flughafenhalle wird sie von einem kleinen Jungen gebeten, ihm zu helfen. Natürlich kann sie dazu nicht Nein sagen, vor allem nicht, wenn er sie mit seinen tellergroßen Augen ansieht. Aber warum kommt er ihr so verdammt bekannt vor?

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Kapitel 9: Teilzeitjob (mit Extras)

Mit einem Tablett bewaffnet mache ich mich daran, das dreckige Geschirr der Gäste abzuservieren. Ich wurde sehr freundlich in Empfang genommen, allerdings scheint mit meiner Vorgesetzten nicht sonderlich gut Kirschen-essen zu sein... Egal, dafür sind meine heutigen Arbeitskollegen alle ausgesprochen nett!
„Ziemlich viele Kunden heute...“, meint Jan gestresst.
„Heute ist wirklich verdammt viel los!“, bemerkt Astrid,„Und dabei ist dieser rießen Passagierflieger noch gar nicht angekommen!“
„Ist doch toll!“, freue ich mich,„Ich mag es, wenn viel los ist!“
„Bist du irgendwie ein bisschen übermotiviert?“, fragt Jan mich grinsend.
„Nein, ich le-be in den Ta-ag! Mir ist sche!ß egal was ihr jetzt da-zu sa-agt!“, singe ich und serviere weiter ab. (Wer weiß, aus welchem Lied dieser Text ist, habe bitte erbarmen, dass ich diesen etwas abgeändert habe;))
„Das sollte dir vielleicht nicht egal sein! Schließlich haben wir deutlich mehr Erfahrung als du!“, sagt Astrid skeptisch.
„Das hab ich auch nicht angezweifelt!“, erwiedere ich,„Übrigens, ich muss so gegen zwölf mal weg, ist das in Ordnung?“
„Sicher, da hast du doch eh Pause, oder?“, antwortet Jan.
„Hab ich? Ok, dann bin ich ja beruhigt! Ach ja, Astrid?“
„Hm?“
„Die von Tisch vier wollen zahlen!“
Die junge Frau seufzt theatralisch, dann geht sie zu besagtem Tisch.

Nachdem ich am Anfang meiner Pause (so gegen halb 12) das ganze Zeug von Papas Liste eingekauft habe gehe ich zum Flughafen-Tower.
Am Eingang zeige ich meinen Ausweis und darf eintreten. Für die meisten ist, den Turm betreten zu dürfen, unglaublich spannend, für mich ist es eher ein von Kindheit an dagewesenes Privileg. Ich steige in den Lift und fahre in den obersten Stock.
„Lieferservice!“, rufe ich, als ich den Lotsenraum betrete.
„Juhuuuu, Essen!“, freuen sich die Arbeitskollegen meines Vaters.
Ich stelle das Zeug auf den Tisch und gebe meinem Papa die Rechnung.„Bitte sehr.“
„Danke!“, sagt er und nimmt den Zettel,„Ich geb dir das Geld nachher.“
„Jaja, kein Stress.“
Gerade, als die Fluglotsen zum Essen anfangen wollen, funkt ihnen wortwörtlich ein Flieger dazwischen. Ein Typ namens Horst dreht sich zu seinem Schreibtisch und gibt die Landeerlaubnis, dann stürzt er sich auf sein Überraschungsei. „Hoffentlich ist da ein Darth-Vader drinnen!“, sagt er und bricht die Schokolade auf.
Ich beginne zu lachen, manchmal sind auch Erwachsene noch kleine Kinder! Anschließend sehe ich aus einem der Fenster. Die Aussicht von hier oben ist echt immer wieder genial, auch wenn ich sie schon von klein an gewöhnt bin!
„Was ist das für ein Flieger?“, frage ich, als ich das Flugzeug landen sehe.
„Das ist der, von dem ich dir heute Morgen erzählt habe.“, antwortet mein Vater.
„Aber nicht der Privatjet von dem reichen Schnösel, oder?“, erwiedere ich grinsend.
„Nein, der Passagierflieger.“, sagt mein Vater und grinst ebenfalls.
Nachdem das Flugzeug auf seinen Parkplatz gerollt ist möchte ich eigentlich wieder gehen, doch in dem Moment funkt ein weiter Flieger dazwischen.
Diesmal gibt ein anderer Lotse die Landeerlaubnis, ich allerdings starre fassungslos auf den Radarschirm. „Papa...“, frage ich möglichst nebenbei,„Was ist das für ein Flieger?“ Ich zeige auf einen kleinen, weißen Punkt, welcher mit der Kennnummer "KC001" gezeichnet ist und sich direkt über dem Flughafen befindet.
Mein Vater betrachtet die Nummer einen Moment, dann antwortet er:„DAS ist vermutlich der Privatjet. Schau, jetzt muss ich dich nicht einmal anrufen!“
„Was für ein Zufall...“, bemerke ich, dann sehe ich wieder aus dem Fenster.
„Weißt du, wem dieser Jet gehört?“, fragt einer der Lotsen.
„Ich hab keine Ahnung...“, antwortet mein Vater.
Aber ich weiß es...denke ich mir noch, bevor das Flugzeug durch die Wolkendecke bricht und meine Vermutung bestätigt. Obwohl ich schon eine Vorahnung hatte, WESSEN Flieger das ist, schlägt mir mein Herz bis zum Hals, als ich Seto Kaibas Drachen-Jet landen sehe.
„Wenn ich schnell bin kann ich vielleicht noch einen Blick auf ihn erhaschen, bevor er wegfährt!“, schießt es mir durch den Kopf. Meinem Bauchgefühl folgend verabschiede ich mich von den Lotsen unter dem Vorwand, wieder arbeiten zu müssen, laufe die zehn Stockwerke des Towers in Rekordzeit nach unten und weiter in die große Flughafenhalle.
Dort angekommen bleibe ich kurz stehen, ordne meine Gedanken und versuche, mich zu beruhigen. Mein Herz rast noch immer wie verrückt und irgendetwas sagt mir, dass das nicht nur an meiner kleinen Laufeinlage liegt!
Als ich wieder klar denken kann sehe ich mich um- und muss zu meinem Entsetzen feststellen, dass tausende Menschen in der Halle sind! Verdammt, wie soll ich denn so Seto Kaiba finden? Da ich mich nicht so schnell geschlagen geben möchte gehe ich unauffällig in Richtung Gepäckausgabe. Vermutlich werden Kaibas Koffer nicht dort sein, was sollte das denn bei einem Privatjet für zwei Personen für einen Sinn haben?, aber warscheinlich muss er trotzdem hier durch, um zum Ausgang zu kommen. Ich stelle mich also eher an die Wand und bete, dass ich Glück habe.
Nach wenigen Minuten wird mir bewusst, wie dumm ich eigentlich bin. Ich meine: Wie hoch ist die Warscheinlichkeit, dass ausgerechnet jetzt der Manager der Kaiba-Corporation vorbei kommt? Warscheinlich ist er schon längst weg...
Die langsam zunehmenden Zweifel in meinem Kopf werden immer Stärker und ich ertappe mich dabei, wie ich mit dem Gedanken spiele, einfach wieder arbeiten zu gehen. Ich seufze und gehe in Richtung Vorhalle, als mich ein leichtes Ziepen an meinem Hemdärmel zurückhält.
Überrascht schaue ich nach unten, direkt in zwei rießige, grau-blaue Augen, eingerahmt von einer schwarzen Wuschelmähne.
„Entschuldigung...“, sagt der Junge verlegen. Gott, ist der SÜß!„Können Sie mir helfen, bitte?“ Er trägt eine dunkelblaue Hose, ein türkis-blau gestreiftes T-Shirt und darüber eine gelbe, ärmellose Jacke.
Moment mal, ist das nicht...?
„Natürlich!“, antworte ich freundlich, wobei ich versuche, den Kleinen vor mir nicht zusehr anzustarren. Kein Zweifel, das MUSS einfach Mokuba Kaiba sein! Oder ein verdammt guter Cosplayer...„Wenn es in meiner Macht steht helfe ich natürlich gerne! Was kann ich für dich tun?“
„Ich kann meinen Bruder nirgens finden!“, erwiedert der Junge,„Ich habe nur ganz kurz nicht aufgepasst und schon war er weg!“
Halleluja, entweder will mich jemand gehörig vera*schen oder die Glücksgötter meinen es gut mit mir! „Hast du schon daran gedacht, ihn ausrufen zu lassen?“, frage ich.
„Ja, habe ich!“, antwortet Wuschel,„Aber bei den ganzen Menschen hat die Frau mich einfach übersehen!“
Ich seufze.Ja, das klingt nach Beatrice! Na warte, die kann sich auf was gefasst machen wenn sie mir das nächste Mal über den Weg läuft! Einfach kleine Kinder zu ignorieren, das kann sie echt nicht bringen! „Komm mit,“, sage ich zu dem Jungen und halte ihm meine Hand hin,„wir werden deinen Bruder bestimmt finden!“
Der Junge nickt glücklich, nimmt meine Hand und zusammen gehen wir in Richtung Information.
Dort angekommen sehe ich, was Wuschelkopf mit "den ganzen Menschen" gemeint hat, denn vor dem Schalter sind mindestens 300 Personen, die Schlange stehen!
„Okay...“, bemerke ich nachdenklich,„Das können wir wohl vergessen... Hast du dir mit deinem Bruder vielleicht irgendeinen Platz ausgemacht, wo ihr euch treffen wolltet?“
Der Kleine schüttelt den Kopf. „Als wir uns verloren haben wollten wir genau das besprechen!“
„Das ist jetzt natürlich blöd...“, bemerke ich, dann habe ich eine Idee,„Vielleicht weiß ich noch einen anderen Weg!“
Wir bahnen uns einen Weg durch die Menge und bleiben dann vor der Türe des Überwachungsraumes stehen. Ich klopfe an.
Keine Antwort.
Ich klopfe noch einmal.
Diesmal höre ich Schritte und kurz darauf öffnet sich die Türe. Vor mir steht ein breitschultriger, dunkelhaariger Mann mit einem Gesicht wie drei-Tage-Regenwetter und sieht uns finster an.
„Was wollt ihr?“, fragt er grimmig.
„Wir suchen jemanden, könnten Sie uns vielleicht helfen?“, frage ich mit meinem strahlendsten Lächeln, zum Glück kann ich recht gut schauspielen!
„Geht zur Information.“, antwortet er,„Hier darf nur Personal rein!“
Der Kasten will die Türe gerade wieder zuschlagen, als ich meinen Fuß dazwischen stelle und sage:„Ich BIN Personal!“
Perplex starrt er mich an. Erst jetzt scheint er meine Personalausweiskarte an meiner linken Brusttasche zu bemerken. „Oh.“, meint er nur.
„Dürften wir jetzt bitte herein?“, frage ich in einem Tonfall, der keinen Wiederspruch duldet.
Folgsam geht er aus dem Weg und lässt uns eintreten.
Drinnen sitzen noch zwei andere Männer, allerdings machen diese einen netteren Eindruck als ihr Türsteher. Einer von ihnen hat blonde Haare dreht sich zu uns um, der andere ist rothaarig und interessiert sich mehr für sein iPhone.
„Na wen haben wir denn da?“, fragt der Blonde,„Du bist doch die neue Kellnerin, oder?“
„Das macht aber schnell die Runde!“, bemerke ich lächelnd, allerdings habe ich im Moment keine Lust auf Smaltalk. Egal, ob der Junge neben mir Mokuba ist oder nicht, er sucht seine Familie und die soll er auch wiederfinden! „Wir suchen seinen Bruder, könnt ihr uns helfen?“
„Warum lasst ihr ihn nicht ausrufen?“
Mit meinem Sag-mal-für-wie-blöd-hältst-du-mich-eigentlich- Unterton erwiedere ich: „Glaubst du wirklich ich würde extra in den Überwachungsraum kommen und euch um Hilfe fragen wenn ich auch einfach zur Information hätte gehen können?“
„Gutes Argument.“ Der Mann wendet sich an Wuschel.„Sag mal, wie sieht dein Bruder denn aus?“
„Er ist circa 1,86, hat braune Haare, blaue Augen, trägt einen violetten Mantel, eine schwarze Hose, ein schwarzes T-Shirt und einen Aktenkoffer.“, erwiedert der Junge.
„Bis auf den Mantel klingt das nicht sonderlich auffällig...“, bemerkt der Diensthabende.
„Könntet ihr bitte trotzdem versuchen, ihn zu finden?“, frage ich mit bittendem Blick. Irgendwie ist es lustig, mal auf klein, lieb und unschuldig zu machen^^.
„Mach dir keine Sorgen, wir finden seinen Bruder!“, sagt Blondi und wendet sich den Monitoren zu. Auch der Rotschopf, welcher bis jetzt nur Doodle Jump gespielt hatte, sucht nun nach Wuschels Bruder.
„Mit welchem Flieger seid ihr denn gekommen?“, fragt der Erste.
„Mit dem Drachenjet.“, antwortet der Junge neben mir,„Der gehört meinem Bruder.“
Ich starre ihn an.
„Was ist denn?“, fragt er, als er meinen Blick bemerkt.
„Der Flieger gehört wirklich zu euch?“, frage ich, bemüht, mir meine Begeisterung nicht anmerken zu lassen. Also ist der Kleine wirklich Mokuba!
„Ja, wieso?“, antwortet Wuschel,„Gefällt er dir?“
„Ob er mir GEFÄLLT? Das Ding ist einfach mal nur hammergeil!“, erwiedere ich mit leuchtenden Augen.
„Vielleicht kannst du ja mal mitfliegen!“, ruft Mokuba enthusiastisch,„Wir müssen nur Seto fragen, aber wenn ich ihn bitte sollte das eigentlich kein Problem sein!“
„Das wäre so cool!“, sage ich begeistert, doch bei dem Namen seines Bruders läuft es mir kalt den Rücken runter, während gleichzeitig mein Herz wieder zu rasen beginnt. Mit gedämpfter Freude füge ich hinzu:„Aber ich will mich wirklich nicht aufdrängen oder euch zur Last fallen...“
„Aber du drängst dich doch gar nicht auf, schließlich war es mein Vorschlag! Und so nett wie du bist kannst du uns gar nicht zur Last fallen, mein Bruder wird dich sicher mögen!“
Ich werde rot.
„Oh, ich glaube, ich hab mich noch gar nicht vorgestellt! Ich bin Mokuba!“
Oh, stimmt, ich hab ihm ja noch gar nicht gesagt wie ich heiße! Hupsale...„Freut mich, ich bin Nayla-Chan!“
„GEFUNDEN!“, ruft einer der Flughafenmitarbeiter,„Dein Bruder ist gerade bei der Information und er sieht ziemlich wütend aus!“
„Dann sollten wir wohl los!“, bemerke ich,„Danke für eure Hilfe!“
„Keine Ursache, man sieht sich!“
Der grimmige Kasten öffnet uns die Türe und wir laufen nach draußen, in Richtung Information. Hoffentlich ist Kaiba noch da, wenn wir dort ankommen!

Kommentare Seite 1 von 1
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Ann-P.17 ( 63185 )
Abgeschickt vor 19 Tagen
Bitte schreib bald weiter deine Story ist Mega cool! 🙏
Mimi-chan ( 21954 )
Abgeschickt vor 143 Tagen
Bitte schreib weiter ich finde die geschichte
echt tol
Bahar ( 97219 )
Abgeschickt vor 163 Tagen
Ich glaube ich kann zu diese Geschichte nur
eins sagen/schreibe und zwar.......WOW.
Es ist lustig und spanend zu lesen Bitte schreib
weiter sonst sterbe ich
None ( von: Ariche )
Abgeschickt vor 255 Tagen
Ich finde es immer noch toll ^^
Und super, dass du weitergeschrieben hast *Daumen hoch*
Nayla-Chan6724 ( 22199 )
Abgeschickt vor 449 Tagen
Danke das is echt lieb von euch!*rot werd*
Ich verspreche das ich weiterschreibe sobald mein Laptop wieder funktionstüchtig ist^^"
None ( 68775 )
Abgeschickt vor 486 Tagen
Hey Nayla-chan,

bitte schreib weiter, die Geschichte ist nämlich echt gut geschrieben und auch deine Tests sind echt gut.^^
Mach weiter so!

Liebe Grüße

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