Das Spiel von Schatten und Licht - Hobbit Fanfiktion Teil 14

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2 Kapitel - 821 Wörter - Erstellt von: Lonukira - Aktualisiert am: 2015-12-08 - Entwickelt am: - 617 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

    1
    Elariels Sicht:
    Ich träumte. Ich stehe auf einem Berg, der Wind pfeift um meine Ohren. Am Horizont türmen sich Sturmwolken auf, es wird bald ein Gewitter geben. Neben mir steht eine Frau mit roten Haaren, die im Wind wehen. Ich kenne sie. Es ist Yavanna, meine Mutter, die Königin der Drachenelben. Liebevoll sieht sie mich an. "Meine geliebte Tochter."
    Ihre Stimme ist so wirklich, so deutlich, als wäre sie noch am Leben.
    "Ich habe dir etwas zu sagen. Die Prophezeiung, die dein Schicksal bestimmen wird. Erinnerst du dich an den Tag, als ich dir am Tag des Feuermondes etwas zeigte?"
    Ich nicke. "Ja. Du hast mich die alten Worte gelehrt." "Und dich ermahnt, sie erst zu benutzen, wenn die Zeit reif ist. Dieser Zeitpunkt rückt näher." "Wie meinst du das?" "Ich kann dir nichts sagen, meine Sonne. Doch bedenke: Du wirst über den Wald hinaus gehen, wo die Welt endet und das weiße Licht der Ewigkeit die Luft erfüllt. Wo die Quellen der Berge speien Gold in Die Flüsse und Seen. Wenn das letzte Wort gesprochen und das Feuer erlischt, erhebt sich aus der Asche die rätselhaft verhüllte Gestalt."
    "Was meinst du damit? Sag es mir! Bitte!"
    Doch ihre Gestalt verschwindet. Ich höre nur noch ein schwaches Flüstern: "Du bist die Drachenprinzessin. Du wirst es schaffen."

    2
    Mitten in der Nacht wurde ich von Stimmen aus dem Schlaf gerissen. Ich schlug die Augen auf und sah Legolas vor meiner Zellentür stehen.
    "Bruder", flüsterte ich und er lächelte. Kurz darauf tauchte Bilbo neben ihm auf; mit einem Schlüssel in der Hand. Grinsend sperrte der Hobbit eine Tür nach der anderen auf, während Legolas mir mein Langschwert und den Kurzbogen reichte. Bilbo führte uns in den Weinkeller. "Los, in die Fässer!" Wir kletterten in die leeren Fässer woraufhin Bilbo einen Hebel betätigte und wir uns kurz darauf im Fluss wiederfanden. Ich grinste. Dieser Hobbit steckte voller Überraschungen! Doch kurz darauf hörte ich Orkschreie und sprang aus meinem Fass ans Ufer. Die Orks kamen mir in großen Zahlen entgegen. Mit meinem Schwert begann ich, sie anzugreifen; bald kamen auch Legolas und Tauriel, die mich nach Kräften unterstützten. Ein Grinsen stahl sich auf meine Lippen.
    Ein Ork, zwei Orks, drei Orks....ohhh, was für ein hässlicher Kopf auf diesen kleinen Schultern...jetzt nicht mehr....elf Orks, zwölf Orks...Wehe, ihr rührt ihn an, ich töte euch sowieso, aber WEHE, IHR RÜHRT IHN AN!...
    Rücken an Rücken hielt ich mit Kili die Orkmassen zurück, doch unsere Kräfte ließen bereits nach. "Kili! Der Hebel!" Ich deutete auf das Flusstor. Während ich ihm den Rücken freihielt, kämpfte er sich einen Weg dorthin. Ich war so sehr in den Kampf vertieft, dass ich Bolg nicht bemerkte, der mit einem Pfeil auf mich zielte. Plötzlich spürte ich einen höllisch stechenden Schmerz in der Schulter. Laut schrie ich auf und ging in die Knie. Kili drehte sich erschrocken um und wollte mir helfen, doch ich hielt ihn zurück. "Den Hebel! Zieh den verdammten Hebel!" Nach kurzem Zögern drehte er sich um und lief wieder auf den Hebel zu. Als er ihn gerade zog, wurde auch er von einem Pfeil getroffen. Ich rappelte mich auf, nahm das Schwert in die Hand der unverletzten Seite und lief auf einen Ork zu, der Kili bedrohte, doch Legolas kam mir zuvor. Neue Hoffnung keimte in mir auf. Kili rollte sich gerade in ein leeres Fass, als ich eine Stimme hörte. "Elariel!"
    Unter mir erkannte ich Thorin. Ich ließ mich ins Wasser fallen und er zog mich zu sich. Als er den Pfeil in meinem Körper sah, weiteten sich seine Augen und er machte Anstalten, ihn herauszuziehen. "Später", sagte ich,"es werden immer mehr."
    Thorin griff nach meiner Hand. "Halt dich fest."
    Schon begann der wildeste Teil der Fahrt. Ein paar mal wäre ich beinahe ins Wasser gefallen, doch jedes mal hielt Thorin mich fest. Hinter mir sah ich Legolas' vage Umrisse. "Ich danke dir.", flüsterte ich, bevor wir endgültig verschwanden.

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