Der Spiegel zu meiner Seele (Teil 17)

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4 Kapitel - 3.090 Wörter - Erstellt von: Yamiyo - Aktualisiert am: 2015-12-07 - Entwickelt am: - 1.116 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ein Blick in die Karten ist wie ein Blick in die Seele. Was bedeutet das für Kyoko und deren Fusionskarten? Auf welcher Seite steht sie denn nun?

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*aus Yutos Sicht* Der silberne Mond tauchte mein Zimmer in ein mystisches Weiß-grau. Dieses Licht spiegelte sich in den Augen meiner kleinen Schweste
*aus Yutos Sicht*
Der silberne Mond tauchte mein Zimmer in ein mystisches Weiß-grau. Dieses Licht spiegelte sich in den Augen meiner kleinen Schwester, die mich treuherzig anblickten, wider. Früher hatte ich ihre grauen Iriden immer mit einem Spiegel verglichen, der Einem das zeigte, was man sich wünschte. Darauf hatte sie immer gelacht und gemeint, dass meine Augen wie der Mond aussähen. Der Mond–er hatte mich immer nachts auf meinen Wachposten beobachtet und mir Mut zugesprochen, während die Stadt um mich herum im Feuer versunken war. Der Mond war es gewesen, der mich nie die Hoffnung an ein schöneres Leben verlieren lassen hatte.
„Weißt du noch... Früher... Dein Gute-Nacht-Lied?" riss mich plötzlich Kyoko aus meinen Erinnerungen. Ein Schmunzeln zog sich über mein Gesicht, als ich meinen Gesang der Vergangenheit in den Ohren begann zu hören. „Ich habe es dir ja jeden Abend vortragen müssen, damit du endlich Ruhe gegeben hast!" erwiderte ich grinsend und strich meiner Schwester eine ihrer hellblauen Strähnen hinters Ohr. „Kannst du es mir vorsingen?" Mit großen, flehenden Augen blickte sie mich an. Ohje... Ich lachte verlegen. Na, ob ihr das gefallen würde? Meine Stimme klang nicht sehr schön, um genau zu sein laut Shun wie ein Rabe mit Käfern im Hals. „Na gut, aber ich warne dich. Meine Stimme ist in den letzten Jahren nicht besser geworden!" „Ist das überhaupt möglich?" Kyoko kicherte, woraufhin ich schmollend knurrte: „Hey, sei nicht so frech!" Einige Sekunden kicherte meine Schwester noch, aber dann verstummte sie und beobachtete mich erwartungsvoll. Ein Seufzen entwich meiner Seele, aber ich ahnte, dass ich um das Singen nun nicht mehr herumkam. Deshalb schluckte ich hastig noch einmal, um das Kratzen in meiner Kehle wegzubekommen, dann begann ich zu singen:

„Wenn der Mond sein Licht der Stadt schenkt,
und der Wind sein Einschlafslied singt,
wird dein Weg ins Land der Träume gelenkt,
und du bist endlich daheim."

„Wenn der Mond dir leuchtet und dir den Weg zeigt,
verläufst du dich nicht,
überwindest Raum und Zeit,
und du bist endlich daheim."

„Du bist endlich daheim, kleine Schwester... Bei mir..." Leise flüsterte ich den letzten Satz und gab Kyoko, die mittlerweile eingeschlafen war, einen liebevollen Kuss auf die Stirn. Endlich war Kyoko wieder bei mir. Es war wie ein Traum.
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Der Spiegel zu meiner Seele (Teil 17)
Der Spiegel zu meiner Seele (Teil 17)
Ein Blick in die Karten ist wie ein Blick in die Seele. Was bedeutet das für Kyoko und deren Fusionskarten? Auf welcher Seite steht sie denn nun?
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2015-12-03
407E
Yu-Gi-Oh!

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