Elfen Lied-Revolution

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1 Kapitel - 959 Wörter - Erstellt von: Jeffrey - Aktualisiert am: 2015-11-26 - Entwickelt am: - 418 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Lucy/Nyu ist nach Hause zurückgekehrt und alle sind überglücklich darüber. Doch der Leid der Diclonii ist noch nicht vorbei. Nana und Lucy werden nach wie vor von der Regierung gejagt. Dies soll sich jedoch ändern als ein Mann namens Rafael in die Stadt einreist. Rafael ist ein junger Mann welcher zwei lange Hörner auf dem Kopf hat. Ein männlicher Diclonius, ein sogenannter "Alpha-Diclonius" der die Hilferufe seiner "Schwestern" vernommen hatte und sie aus ihrer Sklaverei befreien möchte.

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Die Klingel des Tors läutete, als Mayu sich aufmachte um in die Schule zu gehen, wo Kohta hingegen sich fragte, wer dieses Mädchen sein könnte. Da Mayu schon auf dem Weg zur Schule war, ging sie zum Tor und öffnete es.
Als sie die Gestalt erblickte, welche soeben geklingelt hatte, schrie sie laut und hörbar auf.
„Nyu! Ist alles in Ordnung mit dir?“, fragte Mayu die junge Frau und sah sie mit besorgtem Blick an.
Als Kohta Nyus Namen hörte, eilte er mit Yuka und Nana zum Tor um nach dem Mädchen zu schauen. Als sie sie schließlich erblickten, war ihnen der Schock regelrecht ins Gesicht geschrieben. Die junge Frau stand zitternd, gar schon gebrechlich wirkend dort.
Ihr Gesicht sowie ihre Kleidung waren blutverschmiert, ihre Hörner waren abgebrochen und als sie zu Kohta sah brachte sie mit einem leisen und schwachen Ton einen unvollständigen Satz über ihre Lippen bevor sie zusammenbrach. „Kohta, ich bin zurück...“.
Sofort wurde Nyu ohne zu zögern geholfen. Kohta brachte die Zusammengebrochene mit Hilfe von Yuka ins Haus und sehr vorsichtig legten die Beiden sie auf Yukas Bett.
Mayu wollte unbedingt bei Nyu bleiben, obwohl Yuka sie weiterhin bat in die Schule zu gehen. Gerne wollte das Mädchen sich um sie kümmern, tat aber schlussendlich schweren Herzens, worum man sie gebeten hatte.
Yuka hatte Kohta inzwischen regelrecht aus dem Zimmer gejagt, damit sie und Nana die junge Frau von ihrer, durch das Blut ekelhaft verdreckten, Kleidung befreien konnten, um sie im Nachhinein nach möglichen Verletzungen untersuchen zu können. Abgesehen von einigen kleinen Schürfwunden an ihrer Schläfe und ihren Knien fand sie daraufhin nichts. Auf Grund der Tatsache, dass keine schweren oder gar lebensbedrohlichen Verletzungen vorhanden waren, säuberten Yuka und Nana den Körper mit einem feuchten Lappen, wobei Nyu sich zu regen begann und ihre Augen aufschlug.
„Geht es dir gut?“, fragte Yuka leise nach, wobei sich die Augen Nyus eine Weile auf die von Yuka richteten.
„Ja.“, antwortete die Angesprochene nach der kurzen Stille. „Wo ist Kohta?“ Sie hatte natürlich bemerkt, dass der Junge sich nicht im Raum befand.
„Ich vermute er ist vor der Tür. Ich hatte ihn hinausgeschickt damit wir dich säubern konnten. Es gehört sich doch nicht für einen Jungen bei so etwas zuzusehen.“, antwortete Yuka mit einem sachten Blinzeln.
Nyu bekam ein Kleidungsbündel zugeschoben. „Hier, zieh das an. Nana wird dir sicher helfen während ich Kohta hole.“ Mit diesen Worten verließ Yuka den Raum, um dem auf dem Flur nervös auf und abgehendem Kohta zu sagen, dass er sie nun gerne sehen dürfe.
Er erkundigte sich erst einmal nach dem Befinden der jungen Frau.
„Sie hat keine schweren Verletzungen, sie ist eben wieder erwacht. Du willst sie sehen, oder?“ Sie kannte die Antwort, welche Kohta ihr noch einmal mit einem „Ja!“ bestätigte.
Nyu hatte sich mit Hilfe von Nana angezogen, wobei Nana seit dem Erwachen nichts mehr gesprochen hatte. Ihr gingen viele Fragen durch den Kopf...vor allem eine, welche sehr dominierte und wichtig für sie war.
„Bist du jetzt….Nyu oder Lucy?“
„Ich...ich weiß es nicht. Wer bin ich denn deiner Meinung nach?“
„Ich spüre, dass du Lucy bist...aber deine Augen verraten mir das Gegenteil“, stellte Nana schlussendlich fest und sah in ihren hübschen Seelenspiegel.
„Nyu! Gott sei Dank geht es dir gut!“, sagte Kohta erleichtert als er das Zimmer mit Yuka betrat und sich neben die Angesprochene aufs Bett setzte.
„Du freust dich mich zu sehen, Kohta?“, fragte Nyu ein wenig verdutzt.
„Natürlich, du gehörst doch zur Familie!“ Das breite Lächeln, welches sich in seinem Gesicht ausbreitete, war nicht zu übersehen. Dennoch hatte er aus Freude einige glänzende Tränen in seinen Augen, welche fast überlaufen zu drohten.
Nyu war froh, dass Kohta sie als ein vollwertiges Familienmitglied sah. Alle, sie alle waren ihre Familie.
Schon immer hatte sie sich so etwas gewünscht.... Jetzt schien sie es zu haben. Aber irgendetwas daran machte sie nicht wirklich glücklich. Da sie nun eine Familie hatte, machte sie sich Sorgen um sie. Die Regierung wird weiter nach ihr und Nana suchen und irgendwann würde der Zeitpunkt kommen, an dem sie ihre neue Familie ebenfalls in Gefahr bringen würden. Das wollte sie unbedingt vermeiden. Bei dem Gedanken fing sie an zu weinen. Kohta konnte den jetzigen Anblick nicht ertragen und nahm sie, trotz der zornigen Blicke Yukas, in seine Arme.
„Es wird alles wieder gut. Es ist alles vorbei“, murmelte er leise und streichelte den Kopf des Mädchens beruhigend.
„Nein, es ist noch nicht vorbei. Es....es hat gerade erst begonnen!“

Kommentare Seite 1 von 1
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Nancy ( 63414 )
Abgeschickt vor 296 Tagen
BITTE SCHREIB WEITER!!
^_^
Mr. Nonperfect ( 87146 )
Abgeschickt vor 550 Tagen
Fängt schon mal gut an. Kann nicht abwarten die nächsten Kapiel zu lesen.