Engel und Dämonen - best friends

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2 Kapitel - 1.006 Wörter - Erstellt von: Katniss McAin - Aktualisiert am: 2015-11-23 - Entwickelt am: - 357 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hier habe ich eine kleine Geschichte geschrieben.. Keine Ff, aber wenn es ein Buch gibt, das so ähnlich handelt, bitte empfehlen.

1
Es war ein wunderschöner Sonntagmorgen in der Kirche. Bis der Pfarrer anfing zu sprechen. Nach einer geschlagenen Viertelstunde stieß Lucina, meine beste Freundin, mich in die Seite. „Schau mal! Da kommen irgendwelche komischen Dinger aus der Wand!“ Auch der Pfarrer hatte aufgehört zu reden. Mit vor Angst geweiteten Augen starrte er auf die Dinger, die ich liebevoll ‚Fratzen‘ nannte. „Los, weg hier!“, schrie Lucy und warf ein Gesangsbuch nach den Fratzen. Als wir hinausrannten, stürzte Lucy. Sie hatte die Stufe vor dem Gebäude übersehen. Ich schrie auf. Gleich würde sie zerfleischt werden! Als Lucy ebenfalls einen Schrei ausstieß, half ihr einer von denen hoch. „Aber nicht doch! Meister Charles ist für sie da! Wollen sie Tee? Mit Zucker? Oder mit Milch? „Zwei Stückchen Zucker bitte, keine Milch“, stammelte sie. „Halt- warte was?“ „Einen Moment bitte, Fräulein!“, meinte Master Charles. „Wir müssen uns noch um diese hohe Persönlichkeit kümmern!“ Mit diesen Worten gingen sie auf mich los. Ich wollte flüchten, aber ein goldener Schimmer schützte mich. „Was zum“, rief Lucy, aber auch von einem Schleier umhüllt, der im Gegensatz zu meinem schwarz war. Doch ich richtete meinen Blick auf das Innere des Schleiers, wo eine große Gestalt auf mich zukam. „Amethyst. Endlich sehen wir uns. Komm her.“ Wie benebelt ging ich einen Schritt nach vorne. Dann ging ich auf die Knie. „Steh auf.“ Die Stimme klang belustigt. „Und setz dich.“ Ich stand nicht auf, sondern setzte mich gleich hin. Und der Schatten begann zu sprechen. Ziemlich lang. Schließlich war ich dann doch fassungslos. „Warte- du bist Michael- so was wie der Handlanger Gottes. Ich bin deine Tochter. Ein Engel. Lucy ist so was wie das Gegenteil, ein Dämon. Tochter Luzifers. Und wir dürfen nicht befreundet sein. Dein Pech. Werde trotzdem noch mit ihr reden. So!“ Michaels Schultern sackten nach unten. „Das hatte ich erwartet. In Ordnung. Bitte versucht euch nicht umzubringen.“ Der Schleier fing an sich aufzulösen. „Bevor ich gehe- du wirst anders aussehen. Das davor war nur eine Maskerade.“ Dann war er weg. Ich setzte mich auf den Boden und wartete auf Lucy, die noch in ihrem Schleier steckte. Als er sich aufzulösen zu schien, rannte sie hinaus. „Tschüss du Spinner!“ rief sie, dann blieb sie vor mir stehen. „Los! Wir haben 10 Minuten, dann kommt unser wahres ich!“ Mit diesen Worten rannte sie los. So viel Schnelligkeit hatte ich ihr gar nicht zugetraut. Sie war eher pummelig, aber trotzdem rannte sie los. Als wir in der Sonnenblumengasse angekommen waren, rannte sie sofort zu sich ins Zimmer. Dort fiel sie auf die Knie. Ich wunderte mich zuerst, dann wurde mir auch schwarz vor Augen.

„Amy! Amy! AMY!“ Ich murmelte etwas Unverständliches. Dann spürte ich einen heißen Schmerz an meiner Wange. „Au!“ schrie ich und riss die Augen auf. Zwei Paar lila Augen starrten mich an. „Wow! Du bist wunderschön!“, meinte Lucy. Ich setzte mich auf. „Bin ich das?“ Dann schaute ich auf meine Klamotten. Tatsache! Ich trug ein himmelblaues Kleid mit weißen Turnschuhen. Als ich in Lucies Spiegel blickte, sah ich ein mittelgroßes schlankes Mädchen mit riesigen Flügeln und blonden Korkenzieherlocken. Meine Augen waren wie davor blau. Lucy trat hinter mich. Sie hatte sich richtig verändert. Sie ist mindestens 10 Zentimeter größer geworden, ihre roten Locken hatten sich zu schwarzen glatten Haaren verwandelt, die ihr bis zur Hüfte gingen. Ihre lila Augen starrten mich müde an. „Du hast tiefe Augenringe!“, meinte ich. Sie seufzte. „Ja. Von mir aus.“ Dann starrte ich ihre Flügel an. Riesig, fedrig, schwarz. Der Hammer. Und das Kleid von ihr.. ein Traum.. Lila, schulterfrei, schwarz verschnörkelter Brustkorb. Doch Lucy musterte mich. „Geiles Kleid.“ „Danke. Das Kompliment gebe ich gerne zurück“, lächelte ich. Dann hörte ich eine Stimme. „Ja, macht schön weiter Smalltalk, wir existieren ja gar nicht! Ich starrte verdutzt auf meine Kette. Der Drachenanhänger ist aufgesprungen und eine kleine… Fee sprang heraus. „Mann Kim, beschwer dich nicht immer!“, piepste die kleine Gestalt. „Oh doch! Und Lucina, ich wäre dir dankbar, wenn du mich mal raus lassen würdest!“, giftete eine Stimme zurück. Belustigt drückte Lucy auf ihren Schmetterlingsanhänger. „Hi Kim.“ Die kleine Fee schminkte sich. „Hallo Miss Ich-bin-die-Tochter-von-Luzifer-und-kann-mir-alles -erlauben!“ Ich starrte auf die kleinen Feen. Ich meine, Michael hat mir schon einmal davon erzählt…. Stimmt. Das waren Beschützer. Sie mussten uns in der Not beschützen… Ich überlegte. Wenn ich Flügel habe müsste ich auch fliegen können, oder? Ich rannte aus dem Zimmer…

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