Meine bisher unbekannte Geschichte in Mittelerde Kapitel 3

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1 Kapitel - 1.604 Wörter - Erstellt von: Luckymau - Aktualisiert am: 2015-11-22 - Entwickelt am: - 926 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Einige Tage später: Ich hätte nicht erwartet, dass Haldir so schnell mit unserem Vorhaben einverstanden ist. Arwen und ich sind gleich zu ihm gegang
    Einige Tage später:

    Ich hätte nicht erwartet, dass Haldir so schnell mit unserem Vorhaben einverstanden ist. Arwen und ich sind gleich zu ihm gegangen um ihn um Erlaubnis zu bitten. Als Erstes war er alles andere als begeistert, aber alles andere hätte mich auch gewundert schließlich kenne ich meinen Bruder allzu gut. Allerdings hatten wir für alle seine Einwände ein Argument, welches er nicht abstreiten konnte.
    Ich muss zugeben, Arwen hat deutlich mehr Übung und Talent darin, Leute zu überzeugen. Aber das liegt vielleicht auch daran, dass sie noch zwei große Brüder hat und so nicht nur eine, sondern gleich drei Personen überzeugen muss. Wie ich es schon erwartet hatte, war sein erstes Argument, dass wir kein geeignetes Pferd hätten. Daraufhin erklärte ich ihm, dass Arwen mir auf ihrem Pferd das reiten beibringen würde, was ihm wie Erwartens nicht sonderlich gefiel, denn er kennt Asfaloth nicht. Arwen versicherte ihm, dass Asfaloth richtig lieb ist, nie buckelt und auch nicht von alleine losrennt. Sie sagte Haldir, dass er ihn ja mal reiten könne und danach entscheiden kann.
    Aber wie zu erwarten war, hatte Haldir noch ein letztes Argument auf Lager. Er stellt fest, dass ich keine Reitkleidung besitze und er mich nicht ohne aufs Pferd lässt, doch glücklicherweise hat Arwen einiges an Gepäck mit, denn sie hat beschlossen vieles hier zulassen, weil sie jetzt öfters und teilweise längere Zeit nach Lorien kommen möchte. Die Größe ist auch kein Problem, denn ich bin nur ein kleines Stück größer als Arwen.

    Und heute ist es endlich soweit. Seit Jahren probierte ich schon Haldir zu überreden. Gestern ist Haldir Arwens Pferd geritten, und hat es als, wie er es bezeichnete, tauglich angesehen. Ich bin gerade auf dem Weg in den Stall, um Asfaloth fertig zu machen. Arwen kommt, wenn ich fertig bin, denn sie ist der Meinung, ich kann mich besser mit Asfaloth anfreunden, wenn sie nicht dabei ist. Und ich brauche sie dafür auch nicht, schließlich habe ich schon als ich klein war viel Zeit im Pferdestall verbracht und gelernt mit ihnen umzugehen. Als ich Asfaloth Box öffne und anfange ihn zu putzen guckt er mich ziemlich verwirrt an.
    >> Na mein Junge, mit mir hättest du nicht gerechnet hm<<
    Ich putze ihn weiter, was ihm scheinbar zu gefallen schein, denn er nimmt den Hals nach unten und lässt die Ohren völlig entspannt zur Seite baumeln. Als nächstes hole ich Sattel und Trense. Als ich ihn satteln will, wird der Schimmel ziemlich unruhig und ich fange wieder an auf ihn einzureden.
    >>Alles gut. Mach dir keine Sorgen. Arwen kommt auch gleich, ich habe nicht vor dich zu klauen. Genau entspann dich wieder. <<
    Ich trense ihn auf und führe ihn aus dem Stall, wobei ich feststelle, dass ich viel schneller fertig war als erwartet und Arwen noch gar nicht da ist.
    >> dann müssen wir wohl warten mein Lieber. ich hoffe du bist nicht allzu ungeduldig.<<
    Wie als hätte er mich verstanden nickt der Hengst mit dem Hals und wiehert.
    >> Du bist ein schlaues Tier. Kein Wunder, dass Arwen dich so sehr liebt.<<
    >>Komisch bei mir macht er das nie.<<
    Erschrocken drehe ich mich um.
    >> Arwen, hast du mich erschreckt, ich habe dich gar nicht kommen hören.<<
    Sie fängt an laut zu lachen, weswegen ich sie nur verwirrt angucken kann.
    >>Das ist ja auch kein Wunder. Du warst ja auch vollkommen auf das Gespräch mit meinem Pferd vertieft. Ihr scheint euch ja besten zu verstehen.<<
    >>Ja das tun wir. Nicht war Asfaloth<<
    Erneut fängt er an zu nicken nur dieses Mal so stark, dass mir sein e Zügel um die Ohren fliegen. Arwen muss nur noch mehr lachen, und sieht aus wie als würde sie sich gleich vorlauter Lachen auf dem Boden wälzen. Währen ihr Hengst nur empört schnaubt.
    >>Na dann wollen wir mal los. Ich schlage vor du steigst auf und dann führe ich dich im Schritt zu der großen Lichtung im Wald und da fangen wir dann an und uns kann nicht jeder beobachten.<<
    >> Du denkst auch echt an alles oder?<<
    Ich stelle meinen linken Fuß in den Steigbügel hole Schwung und lande auf der gleichen Seite auf dem Boden. Woraufhin Arwen mich verdutzt anguckt und mir wieder auf die Füße hilft. Ich probiere es noch einmal. Ich hole dieses Mal mehr Schwung, schwinge mein rechtes Bein über den Pferderücken und falle auf der anderen Seite wieder herunter, was Arwen als Anlass nimmt, um wieder lautstark los zu prusten.
    >> Ich habe noch nie einen Elben oder eine Elbin gesehen, die nicht von Anfang an aufsteigen konnte.<<
    Sie muss Luft holen bevor sie weiter reden kann.
    >> Zu mindestens wenn das Pferd stehen geblieben ist. <<
    Inzwischen sind schon einige andere Elben auf uns aufmerksam geworden, wobei es glücklicherweise keiner wagte etwas zu sagen oder zu lachen. Schließlich ist Arwen Galadriels Nichte und ich bin quasi ihre Ziehtochter. Ich probiere es noch einmal und dieses Mal klappt es endlich. Arwen konnte sich nicht beruhigen.
    >>Können wir dann los oder fällst du dann gleich wieder runter.<<
    >>Ich gebe mein bestes, aber nur, wenn du nicht gleich vor lauter Lachen erstickst. Ich wiederrum habe nämlich noch nie eine Elbin oder Halbelbin so sehr lachen sehen.<<
    Wobei ich mir gerade das Lachen selbst verkneifen muss, aus Angst, dass ich sonst doch wieder auf dem Boden sitze. Und ohne jegliche Vorwarnung sorgte Arwen dafür, dass sich ihr Pferd in Bewegung setzt, was zur Folge hat, dass ich ein entsetztes Quieken von mir gebe, was dann doch noch die Elben im direkten Umfeld zum Grinsen und schmunzeln bringt. Ja ich schaffe es schon immer sie gut zu unterhalten, obwohl sie teilweise vor meinem Wissen einen ziemlichen Respekt haben, auch wenn ich einige Jahrhunderte bis Jahrtausende jünger bin als die meisten von ihnen.

    Am Anfang saß ich einfach nur völlig verkrampft auf Asfaloth und klammerte mich in seiner Mähne fest, während Arwen ihn vorsichtig plappernd neben sich führ. Doch so weiter wir kommen, so mehr fange ich an, mich zu entspannen und lasse auch nach fast der ganzen Strecke die Mähne des Hengstes los. Arwen hatte Recht, jetzt wo ich mich langsam an seine ungewohnten Bewegungen gewöhne bemerke ich recht schnell, wie bequem seine Gang ist und wie leicht es eigentlich ist im Schritt auf ihm zu sitzen.
    >>Du scheinst dich ja inzwischen deutlich wohler zu fühlen als am Anfang<<
    >>Das ist auch so, so langsam gewöhne ich mich daran. War das für dich am Anfang nicht ungewohnt?<<
    >>Nein, das liegt aber vermutlich auch daran, dass ich sozusagen auf dem Pferderücken groß geworden bin.<<
    >>Wie meinst du das? Du bist doch auch nicht von klein auf geritten hast du mir gestern erzählt.<<
    >>Nein, das bin ich auch nicht direkt, aber ich saß immer mal auf einem Pferd, entweder ich habe meinen Vater dazu überredet, mich ein Stück auf seinem Pferd zuführen oder ich hatte meinen Brüdern so oft die Ohren voll gejammert, bis sie mich endlich vor sich aufs Pferd gesetzt haben. Deswegen war mir wenigstens schon die Bewegung vertraut. Anders als bei dir würde ich sagen. Saßt du denn vorher noch nie auf einem Pferd?<<
    >>Doch drauf gesessen habe ich schon oft, aber dann wurde ich hoch gehoben und das Pferde haben sich nie einen Meter bewegt. Wobei wenn ich genau darüber nachdenke, saß ich doch schon einmal auf einem laufendem Pferd, das war allerdings, als Haldir mich fand, also nicht erwähnenswert.<<
    >>Haldir scheint sich ziemlich Sorgen um dich zumachen, ganz anders als meine zwei Brüder die werden einfach nicht erwachsen ... <<
    >>Ja das macht er, aber meiner Meinung nach viel zu viele, Galadriel sagte vor kurzem zu ihm, er müsse mir langsam anfangen mehr Freiraum zulassen, schließlich sei ich kein kleines Kind mehr.<<
    >>Das sieht meiner Oma ähnlich. Aber jetzt heißt es erst mal sich konzentrieren und anstrengen. Zu mindestens für dich. ich erkläre dir, wie du lenkst, durch parierst und treibst. Aber keine Sorge nicht alles auf einmal. Fangen wir mit den Zügeln an, auch wenn du die Zügelhilfe später weniger nutzt als den Rest deiner Hilfen ...<<

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1447967502
Meine bisher unbekannte Geschichte in Mittelerd...
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2015-11-19
402C
Herr der Ringe

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