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Liebe übersteht alles (Harry Potter Lovestory)

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1 Kapitel - 6.843 Wörter - Erstellt von: Nici Potter - Aktualisiert am: 2015-11-22 - Entwickelt am: - 3.132 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Eine etwas andere Lovestory. Diesmal aus der Sicht des Jungen, den wir alle kennen und lieben!

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    1. Prolog
    Sie stand dort. Allein. Verlassen. Was hätte ich tun sollen? Ich war 11 Jahre alt und konnte noch nicht wissen ob es gut oder schlecht für mich sein würde. Aber sie war wunderschön. Ihre glatten braunen Haare waren lang, bis zu ihrem Rücken, und zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden. Sie hatte blaue Lippen, wahrscheinlich von der Kälte, außerdem strahlend blaue Augen, die aussahen wie Diamanten und mit Tränen gefüllt waren. Ich ging zu ihr und legte ihr meine Hand auf die Schulter. „Warum weinst du?“, fragte ich, obwohl ich die Antwort schon kannte. Zuerst sagte sie gar nicht und ich überlegte, ob ich sie nicht fragen sollte, ob sie ihre Mutter verloren hat. Ich hatte gerade den Entschluss gefasst sie zu fragen als sie zu Boden sah und leise murmelte: „Sie haben mich raus geworfen.“ Warum sollten Eltern so etwas tun? Ich wollte nachfragen aber als ob sie meine Gedanken lesen konnte, hielt sie mir einen Brief unter die Nase. Ich nahm ihr den Brief ab und sah sie an. Genau in dem Moment lösten sich die ersten Tränen aus ihren Augen und tropften auf ihr knielanges, rotes Kleid. „Sie wollen mich nicht mehr.“ Sie setzte sich auf den Boden und ich begann den Brief zu lesen. Es war der gleiche Brief, den auch ich vor ein paar Tagen bekommen hatte. Ich setzte mich neben sie. Könnte ich sie mit zu uns nehmen? Mama hätte bestimmt nichts dagegen. Ich gab ihr den Brief zurück und sah in ihre Augen, die jetzt einem Springbrunnen glichen. „Deine Eltern haben dich nicht verdient.“ Da sah sie wieder zu Boden und ich wusste, dass ich etwas falsch gemacht hatte. Mist. Entschuldigung, wollte ich sagen, aber es kam nichts. Vielleicht aus Angst, weil ich es nicht noch schlimmer machen wollt, vielleicht aber auch, weil ich der Meinung war, sich für die Wahrheit nicht entschuldigen zu müssen. „Vielleicht habe aber auch ich sie einfach nicht verdient.“ Ich konnte nichts antworten. Sie hatte große Selbstzweifel. Das musste ich ändern. Aber um keinen Streit an zu fangen, fragte ich zuerst nach ihrem Namen. „Wie heißt du denn?“ „Leila Silver, du?“ „Goerge Weasley.“ Sie zog einmal die Nase hoch und versuchte dann mich an zu lächeln, was aber misslang. Ich sagte jedoch nichts dazu, sondern nur: „Ich kann dich mit zu mir nach Hause nehmen.“ Leila drehte sich einmal um und sah das Haus an vor dem wir standen. Keiner sagte etwas. Es dürften nur Sekunden gewesen sein, aber mir kam es vor wie Stunden in denen ich sehnsüchtig darauf wartete dass sie ja sagte und hoffte das mein Bruder ich hier nicht finden würde. Womit ich nicht rechnete, er war schlecht in Verstecken spielen, anderer Seitz war ich auch nicht gut versteckt. „Ich komme mit dir.“ Sie riss mich aus meinen Gedanken, sie sah mich immer noch nicht an, aber das musste sie nicht, der Mondschein ließ sie auch von der Seite wunderschön aussehen. „Wenn ich darf.“ „Natürlich darfst du!“ Ich lächelte sie an. Hielt ihr meine Hand hin und verbeugte mich leicht. „Wenn sie dann so freundlich wären mir zu folgen.“, sagte ich so hochnäsig wie ich konnte. Sie musste kichern und ich spürte sofort Stolz, dass ich es geschafft hatte sie zum Lachen zu bringen. Sie legte ihre Hand in meine, sie war kalt, aber trotzdem breitete sich ein schönes Gefühl in mir aus. „Danke.“, sagte nun sie, aber nicht so wie ich, zum Spaß sondern ganz ernst. „Keine Ursa…“ „GEORGE?“ Leila erschrak und zog sofort ihre Hand zurück. „Keine Angst“, versuchte ich sie zu beruhigen: „Das ist nur Fred, mein Bruder. FRED! KOMM HIER HER!“ Ich hörte Schritte und sowohl mein als auch Leilas Kopf schellten sofort in die Richtung aus der Fred kam. „Das war aber nicht sehr schlau, Bruder. Weißt du beim Verstecken geht es darum NICHT gefunden zu…“ Er blieb wie angewurzelt stehen, als er Leila erblickte. „Goerge, wer ist das?“ „Luca, sie… Es ist kompliziert.“ „Goerge…“, sagte Leila und ich sah sie an. Ihre Stimme war zittrig. „Was ist los?“ „Mir ist so kalt.“ Keiner tat etwas und ich verstand die Aussage erst, als sie mir bewusstlos in die Arme fiel. Fred kam rüber gelaufen. „Bruder, was…“ „Erkläre ich später!“ Ich geriet total in Panik. Was sollten wir jetzt tun? „Was sollen wir tun?“ Fred sah mich an, als hätte ich sie nicht mehr alle. „Schnell, ich glaub sie stirbt!“ „Am besten bringen wir sie ins warme. Also ab nach Hause.“ Ich sah ihn an. Ich war nicht in der Lage mich zu bewegen. Er verdrehte die Augen. Wie konnte er nur so cool bleiben? Sie starb gerade, in meinen Armen und ich konnte nichts tun. Fred kam auf mich zu hob sie hoch und trug sie weg. Ohne ein Wort. Ich brauchte ein paar Sekunden um zu begreifen, was gerade passiert war. Aber dann stand ich auf du lief ihnen hinterher. „Fred! Warte!“
    2. Füreinander Bestimmt
    Ich ging durch den Gang, auf der einen Seite Fred und auf der anderen Leila. Wir waren auf dem Weg zu Verteidigung gegen die Dunklen Künste. Aber ich war in Gedanken nicht beim Unterricht, dass musste ich auch gar nicht. Das war der erste Schultag und ich malte mir gerade aus wie es Ron wohl in seiner ersten Unterrichtsstunde erging. Ach ja, war mein Leben nicht unkompliziert? Nein, war es nicht. Ich versuchte mich zu konzentrieren, aber ich konnte es nicht. Jedes Mal, wenn ich gerade wirklich daran dachte, streifte Leila meinen Arm und schon konnte ich an nichts anderes Denken. Was war nur los mit mir? Ich meine, ich hatte gehört, dass man in die Pubertät kommt, aber mit 13? Ach Gott, wenn du mich hörst, mach dass ich nicht immer nervös werde wenn ich meine beste Freundin sehe oder wenn sie mich berührt und sich wie beim ersten Mal vor 2 Jahren dieses warme Gefühl in mir ausbreitet. War das Liebe? Ich hoffte nicht, denn das würde nur zu Streit führen. Ich schielte zu Leila hinüber. Sie war noch schöner geworden. Ihre Haare trug sie jetzt brustlang und offen, ihre Augen sahen immer noch aus wie Diamanten und pechschwarze Wimpern machten den Kontrast noch schöner. Leila war keines Wegs perfekt. Ein paar Pickel hatten sich in ihr Gesicht geschlichen, genau zwischen ihren Augenbrauen. Sie waren rot und sie stachen aus ihrer blassen Haut sehr heraus. Ihre Nägel waren kurz geschnitten und ihre Haut nicht ohne Makel. Andere Mädchen hatten reine Haut, ohne Pickel und waren schön gebräunt und dazu hatten sie meistens auch noch große Brüste. Aber Leila, hatte etwas ganz besonderes. Sie war nicht wie die anderen Mädchen, sie war natürlich und das machte sie so wunderschön. Ihre Arme hatte sie um ihr Buch für den Unterricht geschlungen und drückte es sich gegen ihren dünnen Bauch. Sie lächelte und sah zu uns rüber. „Ich frage mich, ob Quirrel dieses Jahr so weit kommt, das wir vielleicht sogar etwas lernen.“ Fred antwortete darauf mit einem Lachen. Und ich sagte so cool wie möglich: „Nicht, wenn unser Plan aufgeht.“ Sie stellte sich vor mich und versperrte mir den Weg. Ihr Blick durchbohrte mich, aber ich hatte nur Augen für ihr Lächeln. „Welcher Plan?“ „Ein Männer Plan.“, antwortete Fred für mich und ging an uns vorbei. Wir gingen weiter und ich wusste schon jetzt was kommen würde. „Was meinst du?“ „Damit meine ich, dass nur Männer ihn kennen dürfen.“ „Ihr wollt mir nicht verraten?“ Nun kam ich wieder zu Wort, aber natürlich ließ Fred mich nicht ausreden. „Nein,…“ „…hatten…“ „…wir…“ „…nicht vor…“ „…gehabt!“, beendete ich unser Zwillings-Gespräch und war froh, dass wir angekommen waren, da konnte sie uns nicht mehr ausfragen. Fred und ich setzten uns an einen Tisch und Leila setzte sich zu Angelina und schaute uns böse an. Ich lächelte ihr zu, worauf hin sie nur schnaubte und anfing mit Angelina zu reden. Fred schaute sich einmal um, wie um zu kontrollieren ob die Luft rein ist, was ziemlicher Schwachsinn wäre, denn auch ohne mich umzugucken, wusste ich das überall Menschen waren. Ich wollte gerade ein Kommentar abgeben als er anfing zu reden: „Ich weiß was, was du nicht weißt.“ Er lehnte sich zurück und ließ mich mit dieser Aussage zurück. Was sollte er bitte wissen, was ich nicht weiß? „Was meinst du?“ Er lehnte sich vor, ich war schon gespannt, bitte eine gute Nachricht. Er flüsterte: „Aber wenn ich es dir sage, dann wissen wir ja beide gleich viel.“ Er sah mich an und lächelte. Der Unterricht hatte begonnen, aber wir achteten beide nicht darauf. Ich sah kurz zu Leila, sie schien auf zu passen, ich würde sie später einfach fragen. „Sag schon!“ Er lächelte noch mehr. Ich wusste, dass ich genauso reagierte, wie ich sollte, aber das war mir egal. „Was willst du?“ Jetzt war es kein Lächeln mehr, sondern ein Grinsen. Und ich kannte dieses Grinsen. „Nein. Nein nein nein nein. Nein!“ Er sah mich belustigt an. „Doch. Doch doch doch doch. Doch!“ „Du willst nicht wirklich…“ „…den Splasher!“ Ich stöhnte. Die halbe Klasse drehte sich zu mir um. Aber darauf konzentrierte ich mich nicht, weshalb sie sich nach kurzer Zeit schon wieder dem Unterricht zuwendeten. Der Splasher, war eine Idee von Fred gewesen, den Plan hatten wir vor etwa 4 Jahren entworfen, aber nie ausgeführt. Meinet Wegen. Ich fand es witzig ihn auf zu malen und zu planen, aber ich war der Meinung gewesen, dass wir es dabei belassen sollten. Ein eigentlich einfacher Plan, aber nicht die beste Idee… Wir jagen eine Toilette in die Luft. Es ist nicht schön beschrieben, aber es stimmt. Fred wollte es immer machen, aber ich habe ihn immer davon abgehalten. Ich verzog meine Augen zu schlitzen. „Okay.“ Er klatschte leise in die Hände und hielt mir seinen kleinen Finger hin. „Zwillings Ehrenwort?“ Ich stöhnte, diesmal aber leiser als vorher. „Aber dafür lassen wir Quirrels Plan ins Wasser fallen.“ „Einverstanden.“ Sein Finger hing immer och in der Luft und so nahm ich ihm und gab ihm damit mein Ehrenwort. Also gingen wir nach dem Unterricht los. Ich sah Fred an und wusste sofort dass es ihm Spaß machen wird. Ich sah mich um und da war sie. Ich blieb unweigerlich stehen und sah Leila einfach nur an. Sie redete mit Angelina, aber das war egal. Ich sah sie jeden Tag, aber es war egal. Sie war wunderschön und mein Körper musste sich einfach daran erfreuen. „Bruder“ Ich sah Fred geschockt an, er sah mich nur doof an. „Komm schon.“ Also gingen wir zu den Männer Toiletten und, ich glaub es kaum, sprengten eine Toilette, kassierten eine Strafe und durften Nachsitzen, danke Fred. Aber er schien zu finden, dass es sich gelohnt hatte.
    Als wir dann eine Woche später vom Nachsitzen kamen, sprach ich ihn an: „Du hast es mir nicht erzählt.“ „Was?“ „Das weswegen wir jetzt hier sind.“ Er fing wieder an zu Grinsen, aber anders als erwartet sagte er mir sofort was los war: „Als du im Zug auf Klo warst, da hatten Leila und ich etwas Zeit zum Reden weißt du. Ich weiß ja, wie sehr du sie magst, also habe ich…“ Moment! „Woher weißt du dass ich sie mag? Ähm. Ich meine, ich mag sie nicht so wie du glaubst!“ Und da fing er an zu lachen. „Bruder, man muss echt blind sein um es nicht mit zu kriegen!“ Das stimmte gar nicht! Ich war nie auffällig gewesen… Als ob er meine Gedanken gelesen hätte, fing er gleich an auf zu zählen: „Immer wenn wir mit ihr abhängen, das heißt fast die ganz Zeit, bist du total nervös. Du starrst sie an, wenn sie gerade nicht darauf achtet. Außerdem…“ „JA! Ist ja schon gut!“ Ich war nicht in sie verliebt. Nein das war ich nicht… oder? Ich durfte nicht, sie war meine beste Freundin und selbst wenn wir füreinander Gefühle hätten, würden die wahrscheinlich nicht, bis ans Ende aller Tage reichen und dann wäre unsere Freundschaft zerstört und das war das letzte was ich wollte. Ich sah in Freds Gesicht, dass meinem so ähnlich war. „Erzähl schon.“ „Nun ja auf jeden Fall haben wir über dich geredet. Ob du es glaubst oder nicht, sie hat mir gesagt, dass sie etwas mehr als Freundschaft für dich empfindet!“ Wollte er mich auf den Arm nehmen? „Da… Dafür muss ich jetzt die nächsten 6 Wochen Nachsitzen?“ Sofort verging ihm das Grinsen. „Aber ich dachte…“ „Du dachtest? Halt dich aus meinem Liebesleben raus!“, mit diesen Worten ließ ich ihn stehen und ging in den Gemeinschaftsraum. Als ich ankam wusste ich, dass ich nicht viel Zeit hatte, bevor auch Fred ankommen würde, also schaute ich mich nur kurz um. Leila war schon ins Bett gegangen, also ging auch ich ins Bett. Aber ich hatte Angst. Das erste Mal hatte ich Angst davor meine Augen zu schließen, sie zu sehen und mich wohl zu fühlen. Ich durfte unsere Freundschaft nicht zerstören, was würde dann aus mir werden? Ein niemand, der alles verspielt hat, weil er sich von seinen Gefühlen leiten ließ. Aber ich musste diese Angst überwinden, nur so konnte ich vielleicht frei sein, ohne sie leben. Also schloss ich die Augen und bereute es. Ich sah sie, so wunderschön, mit ihren braunen Haaren und Diamant Augen und das Gefühl, was sich dann in mir ausbreitete, machte mir eins klar. Ich würde sie niemals vergessen können, die Angst niemals besiege können. Und warum nicht? Wir waren füreinander Bestimmt.
    3. Warum nicht?
    Seit ich das erkannt hatte, ging es mir deutlich besser. Nun ja, zumindest bis zu dem Tag als Leila mit Cedric Diggory zusammen kam. Jetzt sind sie schon ein Jahr zusammen und dazu kommt, dass sie diesen Viktor Krum zu kennen scheint. Alle wollen sie, aber nur einer kann sie kriegen und ich werde versuchen, dieser eine zu sein. Ich sitze mit Fred und ihr am Tisch und wir warten darauf, dass der Champion aus Hogwarts gewählt wird. Also, sie warten darauf, ich sehe nur Leila an und frage mich, wie sie jemals etwas für mich empfinden könnte. Ich höre nur nebenbei das Dumbledor „Cedric Diggory“ ruft. Moment, Cedric? Unser Champion? Leila schien auch nicht sehr begeistert zu sein, denn nun sah auch sie zu mir. Sie hatte Tränen in den Augen und ich sah wieder das kleine Mädchen, in das ich mich vor 6 Jahren verliebt hatte. „Wie kann er mir nur so was antun?“ Nun war ich verwirrt. Sollte sie sich nicht mit ihm freuen? Außer, er hat ihr nichts erzählt… Warum nicht? Danke Diggory! So machst du mir es viel leichter! Trotzdem fragte ich sie mitfühlend: „Was ist denn los?“ „Wie kann er sich nur hier für anmelden? Er könnte dabei sterben!“ Oh ja, dass könnte er. „Mach dir nicht so viele Sorgen.“ Ich lehnte mich vor und strich ihr eine Träne vom Gesicht. „Es wird schon alle gut.“ Hoffentlich nicht. Hoffentlich führt das zur Trennung. Bitte Gott. Bitte. Für mich. Jetzt strich sie sich selbst auch Tränen weg. „Danke. Aber ich mache mir trotzdem Sorgen!“ Nun sagte auch Fred etwas: „Also ich mache mir ja viel mehr Sorgen um Harry…“ „Harry“, fragten darauf Leila und ich gleichzeitig. Fred zeigt nur mit dem Zeigefinger nach vorne und… wirklich! Harry ging zu den anderen. Das konnte nichts Gutes Bedeuten! „Harry, wo hast du dich jetzt schon wieder reingeritten?“, murmelte Leila leise und in Gedanken stimmte ich ihr zu. Das konnte nicht gut ausgehen…
    „Danke Gott!“, murmelte ich leise, als ich gerade von Kräuterkunde zum Gemeinschaftsraum wollte, denn davor standen Diggory und Leila lauthals streitend. „Dann bin ich dir also egal?“ „Nein, aber deine Meinung ist mir hierbei nicht wichtig.“ „Du bist so ein Arsch“ Leila gab ihm eine Ohrfeige und lief in den Gemeinschaftsraum, von wo ich sie noch „Ich will dich nie wiedersehen!“ brüllen hörte. Zufrieden ging ich zu Diggory und fragte: „Probleme, Diggory?“ Er sah mich nur vernichtend an und sagte darauf: „Dir hat das gefallen, nicht wahr Weasley? Schön für dich, jetzt hast du sie, bist du jetzt Glücklich?“ Ich lächelte auf seine Antwort nur noch mehr und sagte darauf: „Warum nicht?“ und verschwand im Gemeinschaftsraum. Man konnte echt Glück haben. Leila saß auf dem Sofa und schaute ins Feuer. Ich hörte sie ab und an mal schniefen. Sie weinte wohl. Was denke ich denn da, natürlich weint sie, ihre Beziehung ist gerade den Bach runter gegangen! Ich setzte mich neben sie und sofort kuschelt sie sich an mich. Sie war warm und die Berührung ließ mich sofort noch besser gelaunt sein, aber natürlich zeigte ich das nicht. „Willst du reden?“ Ich legte mein Kinn auf ihren Kopf und atmete ihren Duft ein. Sie richte immer leicht nach Zimt. Ich spürte wie sie den Kopf schüttelte. „Soll ich mit dir wach bleiben?“ Sie nickte und saßen wir dann da und es war wunderschön. Fred schlief wahrscheinlich schon, aber später musste ich ihm unbedingt hier von erzählen. „Er ist ein Idiot, wenn er dich nicht will.“ Sie löste sich aus meiner Umarmung und sah mich an, mit ihren wunderschönen Augen. Der Mond schien durch das Fenster hinein. „Weißt du, jetzt wo wir Schluss gemacht haben, hab ich keine Begleitung für den Ball mehr.“ Oh mein Gott, würde sie mich jetzt fragen ob ich mit ihr zum Ball gehen würde? Mein Atem wurde schneller, aber Leila schien es nicht zu bemerken. Gut. „Würdest du vielleicht…“, sie stockte, das war nicht gut. „Würdest du mir helfen ein neues Date zu finden?“ In mir drin, da zerbrach etwas und ich konnte das klirren hören. „Warum nicht?“, brachte ich hervor und versuchte dabei nicht enttäuscht zu klingen. Das Leben war so unfair. „Du bist der beste Freund den man haben kann.“ Nun stiegen mir Tränen in die Augen. Zum Glück, war es so dunkel, dass sie mich nicht sehen konnte. Nur ihre Diamanten Augen strahlten aus der Dunkelheit. Leila kuschelte sich wieder an mich und ich atmete wieder ihren Duft ein. Mein Körper beruhigte sich ein bisschen. Aber ich stellte mir eine Frage. Würde sie jemals mir gehören?
    4. Niemals
    Die Zeit verging und ich hatte immer weniger Zeit für Streiche. Zuerst hatte ich 5 Tage die Woche Schule, samstags ging ich mit Leila um und versuchte ihr ein Date zu besorgen und sonntags saß ich im Schlafsaal und Fred versuchte mich zu trösten. Ab und an brachten wir zwar einen Streich zu Stande, aber ich hatte den Spaß daran verloren. Ich hatte an allem den Spaß verloren und so kam es, dass ich Samstagmorgen wach wurde und Fred und Lee vor meinem Bett standen. Zuerst war ich verwirrt. Da fing Lee an zu reden: „Goerge, so geht das nicht weiter.“ Fred fuhr fort: „Genau, Bruder! Du hast den Spaß an Streichen verloren! An Streichen! Wie geht so was?“ „Auf jeden Fall, haben wir beschlossen, dass du sie heute fragst.“ Ich war geschockt. Mischten die sich etwa wieder in mein Leben ein? Ich wollte mich aufregen, aber ich konnte es nicht. Sie waren so Führsorglich. Dann mischte sich Fred wieder ein: „Sie wird auf jeden Fall Ja sagen Bruder.“ Nun bekam ich doch ein Wort heraus auch wenn ein ungeplantes, aber sehr passendes. „Niemals.“ Lee legte den Kopf schräg: „Warum nicht? Dein Leben wird dann besser!“ Und schon erklärte ich wieder, dass ich Angst hatte unsere Freundschaft zu zerstören. Aber sie schienen es nicht zu kapieren. „Aber…“ „Kein Aber!“, ich konnte nicht einschätzen ob ich schon schrie, aber ich war schon laut. „Sie. Mit ihr. Ich werde dann doch nur noch unglücklicher.“ „Wirklich?“ dieses Wort kam nicht von Fred und auch nicht von Lee. Unsere Köpfe drehten sich zur Tür und da stand sie. Heute hatte sie ihre Haare hochgesteckt, aber ein paar waren schon raus gefallen. Sie trug einen schwarzen Rock, darunter eine schwarze Strumpfhose und dazu einen roten Pullover. Ihre Augen glänzten so schön wie immer. Panik stieg in mir auf. Wie viel hatte sie mit gehört? „Warum hast du mich dann vor 6 Jahren mit zu dir nach Hause gebracht, wenn ich dich so unglücklich mache?“ Ich wollte sagen, dass sie es falsch verstanden hatte. Ich wollte sagen, dass genau das Gegenteil gemeint war. Aber aus mir kam kein Wort. „Das ist es also. Deshalb bist du so unglücklich, wegen mir.“ Ich schaute Fred und Lee an, auch sie schienen geschockt zu sein, zumindest sagte keiner ein Wort. Ich schaute wieder zu ihr. Sie hatte Tränen in ihren wunderschönen Augen, die vor zwei Wochen noch wegen Diggory gefüllt gewesen waren, füllten sich jetzt wegen mir. „Mein bester Freund ist wegen mir unglücklich.“ Sie sah mich an. Ich war nicht in der Lage etwas zu sagen oder mich zu bewegen. Ich war nur geschockt. „Sag etwas!“, schrie sie mich nun an. Aber ich wollte doch etwas sagen, aber ich konnte nicht. „Du bist so ein Arschloch.“ Diesen Satz flüsterte sie nur noch, dann machte sie auf dem Absatz kehrt. Auf einmal überkam es mich. Wut, Trauer, alles gleichzeitig. Ich nahm eine Vase die auf der Fensterbank stand und warf sie nach Lee, er wich aus. Dann nahm ich ein Buch und warf es nach Fred und schrie dabei: „Ihr habt alles ruiniert!“ Auch Fred wich aus. Das war aber egal. Ich lief Leila hinterher, ich musste es ihr erklären. Die Treppen runter, raus aus dem Schloss, in Schlafanzug Hose und ohne Shirt. Ungemachte rote Haare fielen mir ins Gesicht, aber ich pustete sie wieder zurück. Die anderen sollten doch denken, was sie wollten. Sie war wichtig. Leila war wichtig. Sonst keiner. Ich durchsuchte alles, aber ich fand sie nicht. Ich suchte den ganzen Tag, fand sie aber nicht. Als ich aufgab war es schon Zeit fürs Abendessen. Ich ging in die große Halle und sah sie dort sitzen, neben meinem Bruder und hörte sie kichern. Ich ging zu ihnen und sofort als Leila mich sah, verging ihr das Lachen. Sie sagte etwas zu Fred und als ich angekommen war, stand sie auf und ging an mir vorbei. Ich wollte ihr nachgehen, aber Fred hielt mich am Arm fest. „Es ist zu spät, Bruder.“ Er zog mich auf den Platz wo Leila vorher gesessen hatte. Es roch noch nach ihr, nach Zimt. Ich liebte diesen Geruch. „Warum sollte es zu spät sein? Ich kann ihr hinterher, mich entschuldigen und es ihr…“ Erklären, wollte ich sagen, aber Fred unterbrach mich: „Sie geht mit Zabini.“ Nun bewegte ich mich in Zeitlupe. Ganz langsam hob ich den Kopf und sah in das Gesicht meines Bruders. Das konnte nicht sein Ernst sein… Das konnte nicht ihr Ernst sein! Die Zeit schien stehen geblieben. Ich setzte mich richtig hin und nahm mir ein Stück Brot. Ich schmierte Butter darauf und biss rein. Bloß nicht aufregen. „Bruder.“ Fred legte mir eine Hand auf die Schulter. „Alles okay?“ Sollte das ein Witz sein? Er war schuld, dass sie nicht mehr mit mir Sprach und ich nicht mit ihr zum Ball gehen konnte. Ich setzte dazu an ihn anzuschreien, einen weiteren Wutanfall zu kriegen, als es mir aufging. Er war nicht schuld, ich war schuld. ICH hatte gesagt, dass sie mich unglücklich macht, auch wenn ich es nicht so gemeint hatte. ICH hatte nicht den Mut gehabt sie zu fragen, ob wir zusammen zum Ball gehen würden. ICH war schuld, dass mein Leben nicht mehr funktionierte. ICH. Nur ich. Wie hatte ich nur Fred die Schuld geben können? Er war immer für mich da, hat mir zugehört, als ich mich beschwerte, dass da nichts zwischen uns war. Er war jetzt nett zu mir, trotz der Vase, die ich nach ihm geworfen hatte oder hatte er das Buch bekommen? Ach, das war egal. Er und Lee hatten versucht mir zu helfen und ich gebe ihnen die Schuld für mein Unglück, dabei waren sie diejenigen, die es erträglich machten. Also sah ich ihn an und spürte wie mir Tränen in die Augen stiegen. „Es wird niemals wieder alles okay sein.“ Mit diesen Worten stand ich auf. Mein angebissenes Brot lies ich liegen, mir war der Appetit vergangen. Ich ging in den Gemeinschaftsraum, wo ich mich einfach aufs Sofa vor dem Ofen setzte. Ich saß dort und dachte nach. Fred und Lee kamen vorbei, aber als sie merkten, dass ich nicht reden wollte, gingen sie wieder. Erst spät in der Nacht beschloss ich es. Ich konnte sie nicht mehr haben, sie hasste mich. Aber ich würde dafür sorgen, dass Leila glücklich werden würde. Aber auf gar keinen Fall mit Flint. Ich hörte das beruhigende Knistern vom Feuer und sah in die Flammen. Ich würde sie glücklich machen und dann mir einen Gefallen tun. Ich würde Leila mit Fred zusammen bringen und mir dann das Leben nehmen, denn was bringt mir mein Leben, wenn ich nicht glücklich sein kann. Niemals wieder. Also ging ich hoch schlafen, gleich morgen würde ich Fred sagen was ich vorhabe. Ich hoffte, dass er es verstehen würde… Morgen. Morgen war der Ball auf den ich mit Angelina gehen würde. Aber ich ging nicht für mich, sondern für Leila. Ich hatte mir noch nicht überlegt was ich tun würde. Auf Freds Unterstützung konnte ich jeden Falls nicht hoffen. Seit ich ihm von meinem Plan erzählt habe, reden wir nicht mehr miteinander. Also war die Idee Leila und Fred zusammen zu bringen ins Wasser gefallen. Ron hatte noch nichts mitbekommen und auch sonst, schien keiner etwas zu bemerken. Aber es gab mir den Rest. Leila hasste mich, Lee vertraute mir nicht und Fred wollte mich nicht erlösen. Allen war egal was ich wollte. Allen dachten nur an sich selbst. Aber dann würde ich eben ohne Freunde sterben, Hauptsache Leila ist glücklich und meine Familie kommt darüber hinweg. Ich war in der Zeit sehr oft alleine unterwegs, so wie an diesem Tag. Ich kam vom Unterricht und versuchte, wie so oft nicht zu weinen. Ich dachte daran, was passieren könnte, am nächsten Tag. Was wenn Leila mit Zabini schlafen würde? Er war doch gerade wegen seiner Frauen Geschichten so beliebt bei den Slytherins. Da begegnete ich Ron. Er stellte sich vor mich, als ob er versuchte mir den Weg zu versperren. Es war wirklich lustig wie er sich da vor mir aufbaute, so klein war er, aber ich konnte nicht darüber lachen, ich hatte so wie so wenig gelacht in letzter Zeit. Er sah mich an und sagte: „Das muss aufhören.“ Ich brauchte ein paar Sekunden um zu verstehen was er meinte. Aber als ich nicht darauf antwortete redete er einfach weiter: „Du bist tot unglücklich, Fred ist tot unglücklich, Lee ist tot unglücklich und Leila ist tot unglücklich…“ Er redete weiter, aber ich hörte ihm nicht mehr zu. Leila war unglücklich? Wieso sollte sie? „Warum sollte Leila unglücklich sein?“ Ron brauchte ein paar Sekunden um zu verstehen was ich meinte. Er hatte wohl nicht mehr über sie geredet. Ups. Na ja, aber war ja egal. Alles war egal, mein Leben würde eh bald zu Ende sein. „Ähm, ja. Sie weint nur noch und… Ach ich weiß es doch auch nicht, sie hat mir nur gesagt, dass sie dich vermisst.“ Ich war sprachlos. Sie vermisste mich? Aber sie war doch sauer auf mich? Aber wenn sie mich vermisst, vielleicht können wir uns ja doch wieder vertragen! Freude stieg in mir auf, ein Gefühl, dass ich lange nicht mehr gespürt hatte. Ich ging an Ron vorbei, um mich sofort wieder mit Fred und Lee an zu Freunden. Er drehte sich um und fragte verwirrt: „Was machst du?“ Ich blieb stehen und sah ihn durch dringlich an. „Etwas, was ich schon vor langem hätte tun sollen! Und beweisen, dass man niemals nie sagen sollte! Merk dir das!“ Er kratzte sich am Kopf und murmelte: „Okay.“ und ich drehte mich um und lief in den Gemeinschaftsraum.
    5. Nur du und ich
    Wir hatten uns sofort wieder vertragen und sie waren so froh gewesen, dass ich den Gedanken an Selbstmord weggeworfen hatte. Jetzt standen wir hier, vor der Treppe und ich war mir wieder unsicher. Hatte Ron das nur gesagt um mich auf zu muntern? Ich begann zu schwitzen, vielleicht sollte ich meinen Plan ins Wasser fallen lassen. Als ob er Gedanken lesen konnte legte Lee seine Hand auf meine Schulter und flüsterte: „Es wird schon klappen. Das ist ein wundervoller Plan, es wird ihr gefallen.“ Das hoffte ich auch. Ich wollte gerade antworten als Leila meine ganze Aufmerksamkeit auf sich zog. Sie sah wunderschön aus. Sie hatte ihre Haare geflochten und auf ihre Schulter gelegt. Sie trug ein weißes Kleid mit Spitze, das ihr bis zur Mitte ihrer Oberschenkel reichte. Jede andere hätte in diesem Kleid nuttig ausgesehen, aber sie konnte einfach alles tragen. Noch schöner als ihr Kleid, waren ihre Schuhe. Es waren weiße Schuhe mit einem kleinen Absatz und darauf, das gleiche Muster, wie die Spitze auf ihrem Kleid. Aber das allerschönste an ihr, konnte sie nicht ausziehen. Ihre Augen glänzten so schön wie nie und machten sie so wunderschön wie keine andere. Kurz schaute ich mich um, niemand drehte sich zu ihr, aber ich konnte nicht genug von ihrem Anblick bekommen. Sie kam die Treppe runter und kam direkt auf mich zu. Ich spürte wie mein Puls sich verdoppelte und ich noch mehr schwitzte. Nur um zu sehen, dass sie an mir vorbei ging und Zabini umarmte. Ich ballte meine Hände zu Fäusten und sah in Zabinis Gesicht. Großer Fehler. Er lächelte mich an und seine Hand, die vorhin noch an ihrer Hüfte gelegen hatte, wanderte tiefer. Ich wollte schon auf ihn losgehen, als Fred mich umdrehte und flüsterte: „Bloß nicht provozieren lassen.“ Ich schaute noch einmal zurück, aber die beiden gingen schon in die große Halle. Ich schaute ihnen nach. Ich schaute sie hinterher und fragte mich ob mein Plan wohl wirklich funktionierte. Jemand tippte mir auf die Schulter und ich drehte mich um und sah Angelina vor mir stehen. Sie trug ein bodenlanges rotes Kleid und ihre Schuhe konnte ich nicht sehen. Ihre Haare waren wellig und fielen ihr auf die Schultern. Sie hatte nur dezent Schminke aufgetragen und sah hübsch aus. Aber nicht so hübsch wie Leila. „Du siehst gut aus.“ Sie lächelte mich an und ich hoffte, dass ich heute nicht ihre Gefühle verletzten würde. „Du auch.“ Sie hackte sich bei mir ein und ich sagte noch zu meinen Freunden: „Wir sehen uns später.“ Und während wir gingen hörte ich noch: „Viel Glück.“, wusste aber nicht von wem es kam. Wir betraten die große Halle und Angelina fing an von der Dekoration zu schwärmen. Ich hörte nur mit halbem Ohr zu und suchte in der Halle nach Leila. Ich entdeckte sie an einem Tisch mit Viktor Krum und Hermine, Zabini musste wohl etwas zu trinken für sie holen sein. Wir hatten den Tanz verpasst, was aber nicht schlimm war. Ich sagte zu Angelina: „Ja, schön. Lass uns doch zu Krum und Hermine gehen." Sie schien verwirrt antwortete aber mit einem: „Ja… In Ordnung.“ Also gingen wir zu ihnen. Leila sah uns nur komisch an, als wir fragten ob wir uns zu ihnen setzten dürfen, aber Hermine schien über glücklich. Ich saß nur ein paar Minuten, in denen Leila mich weder angesehen noch gesprochen hatte, als ich Angelina fragte: „Soll ich uns etwas zu trinken holen?“ „Ja gerne.“ Also stand ich auf, aber nicht um etwas zu trinken zu holen. Ich würde meinen Plan ausführen. Ich ging zu Lee, der der Sprecher war und er gab mir ein Mikrofon. Ich atmete tief ein und aus. Was würde sie sagen? Ich durfte nicht so viel denken. Einfach reden. Ich sah zu Lee und er zeigte mir Daumen hoch. Na das kann ja heiter werden. Also ging ich auf die Bühne und schaute kurz, ob Leila noch da war. Sie saß immer noch bei Krum und Hermine und redete mit ihnen. Angelina beteiligte sich auch am Gespräch. Hoffentlich tue ich ihr nicht weh. Aber ich konnte nicht weiter Nachdenken, denn dann hörte die Musik auf zu spielen und alle sahen nach vorne. Alle hatten ihre Gespräche abgebrochen und starrten mich stattdessen an. Ich räusperte mich einmal kurz und hob dann das Mikrofon an meinen Mund. Aber was wollte ich eigentlich sagen? Ich ließ meinen Blick durch das Publikum streifen und mein Blick blieb bei Leila hängen. Auch sie sah verwirrt zu mir hoch und das warme Gefühl, was in mir aufstieg als ich in ihre Augen sah, ließ mich Lächeln und vergessen, dass da noch jemand anderes als nur Leila und ich waren. Ich fing einfach an zu reden: „Leila. Ich möchte mich bei dir entschuldigen.“ Meine Worte hallten im Raum. Keiner Bewegte sich, sie schauten mich nur an. Aber da war kein sie. Da waren nur Leila und ich. „Du hast das alles falsch verstanden. Ich habe gesagt, dass du mich unglücklich machst, aber so habe ich es nicht gemeint.“ Ihr Blick wurde weich. Sie sah aber immer noch nicht glücklich aus, dass musste ich ändern. „Nicht du machst mich unglücklich, sondern der Gedanke dich zu verlieren.“ Leila begann zu lächeln und ich wurde gleich glücklicher. „Du bist so wunderschön und so nett und so witzig, dass ich einfach Angst hatte du magst mich nicht so wie ich dich. Weil ich immer Angst hatte, dass du mich abweist und ich damit dann unsere Freundschaft zerstöre, habe ich gesagt, dass du mich unglücklich machst, ohne es so zu meinen. Dabei war doch mein größter Wunsch dieses Jahr, dass wir zusammen zu diesem Ball hier gehen.“ Sie stand auf und kam zu mir. Sie stellte sich vor die Bühne und fragte leise: „Ist das wahr?“ „Das ist wahr! Nichts wünschte ich mir sehnlicher, aber ich war zu Feige dich zu fragen und genau das, hat dann unsere Freundschaft zerstört. Ich kann nicht ohne dich.“ Leila lächelte und ich kniete mich vor ihr hin. Ich wollte gerade weiter reden, als sie mir das Mikrofon wegnahm und sagte: „Kein Wort mehr! Küss mich einfach.“ Ich lächelte und beugte mich runter und küsste sie. Das schönste Gefühl, dass man haben kann. In mir explodierte es. Ein Feuerwerk brach aus und deshalb bemerkte ich erst als wir uns voneinander lösten, dass alle klatschten. Sie schaute sich um und ich kletterte von der Bühne. Sie sah mich an. „Bei unserem ersten Kuss haben alle zugeschaut.“ Ich lächelte auf sie runter. „Also für mich gibt es nur dich und mich.“, sagte ich noch bevor wir in einem weiteren Kuss versunken.
    6. Kampf um Liebe und Tot
    Ich rann durch ganz Hogwarts. Wo war sie? Ich hatte Leila nach Aufbruch sofort aus den Augen verloren. Ihr durfte nicht geschehen. Ihnen durfte nichts geschehen! Ich rannte und rannte, schoss ab und zu mal auf einen Todesser und lief weiter. Ich hatte solche Angst um sie. Sie war aber auch ein Dickkopf. Wir hatten uns alles aufgebaut, lebten zusammen mit Fred in unserem Laden und erwarteten ein Baby! Und sie, wollte unbedingt mitkämpfen! Wir hatten bestimmt mehrere Stunden diskutiert, bevor ich sie mitkommen lies. Und jetzt? War sie verschwunden. Die Pause war schon zu Ende und nicht mal da hatte ich sie finden können. Alles was in meinem Kopf war, drehte sich um sie. „Leila!“, schrie ich, aber es würde eh nichts bringen. Ich lief raus, vielleicht kämpfte sie ja da. Und da sah ich sie, aber anders als in jeder erfundenen Geschichte machte sie alle Todesser platt. Kein Heldenbedarf. Sie war die Heldin. Ich lächelte kurz, aber es verging mir sofort. Ich wurde nach vorne geschleudert und landete im Dreck. Ich stand auf und sah sofort, von wem der Zauber gekommen war. Zabini. Ich wischte mir Dreck aus meinem Gesicht und versuchte es mit „Expiliamus!“ Aber er wich aus. Er lachte: „Ist das alles? Ach ja, du bist ja ein Weasley, die können ja nichts.“ Ich feurte einen weiteren Zauber ab, aber auch dieser verfehlte. „Das ist echt ermüdend, Weasley. Oh, sieh nur.“ Ich drehte mich um und sah wie Leila von einem Zauber getroffen und nach hinten geschleudert wurde. „Nein!“ Ich wollte zu ihr laufen aber Zabini tauchte vor mir auf. „Aber in diesem Moment, wird dein Bruder verfolgt. Er wird sterben, außer du rettest ihn.“ Ich sah ihn an. Er grinste. „Oh, ein Weasley, zwei Probleme. Da ist wohl eine Entscheidung nötig.“ Mein Herz rasste, meine Lunge brannte und ich konnte nicht klar denken. Ich durfte mich nicht von ihm verwirren lassen. Er log mich wahrscheinlich eh nur an. „Du lügst.“, sagte ich also und lief zu Leila, hob sie hoch und rannte rein. Ich wich jedem Zauber aus und hörte trotz des Lärms noch wie Zabini mir hinterher rief: „Wenn du das glauben willst.“ Ich rannte zu den Verletzten und ließ Leila dort behandeln. Ich wartete dort, ich wollte nicht mehr kämpfen. Nach einiger Zeit kamen Charly und Percy rein gelaufen, zwischen ihnen Fred. Ich stand sofort auf und lief zu ihm. Charly weinte und Percy gab sich mühe es ihm nicht gleich zu tun. Ich fragte: „Was ist los?“ Aber ich brauchte keine Antwort. Sie ließen Fred fallen und er landete mit einem Geräusch, das man nicht beschreiben kann, auf dem Boden. Ich ließ mich neben ihm auf die Knie fallen und begann sofort zu weinen. Ich rüttelte an ihm und schrie: „NEIN!“ Ich legte meinen Kopf an seine Brust. Kein Geräusch, kein Gefühl. Ich spürte nichts. Kein Herz, kein Atem, nichts. Ich hob den Kopf wieder. „Er ist Tod.“, sagte ich und weinte. Ich durfte weinen, ich wollte weinen. Ich flüsterte ihm zu: „Es tut mir Leid, es tut mir so leid.“ Ich spürte nichts mehr, ich hörte nichts mehr, da war nur die Trauer, die mich überrollte. Ich blieb dort liegen, bis Leila zu mir kam. „Alles okay?“ Ich sah sie an. Ihr Anblick ließ mich besser fühlen. Ich schaute wieder zu Fred herab. Vor 4 Jahren hätte ich mit ´Es wird niemals wieder alles okay sein´ geantwortet, aber jetzt wusste ich es besser. „Nein. Mein Bruder ist Tod und ich habe gewusst, dass er verfolgt wird, es aber für eine Lüge gehalten.“ Sie sah mich an, traurig, nicht vorwurfsvoll. „Aber es wird wieder alles okay. Ich werde wieder glücklich sein können, aber noch nicht. Ich muss erst mal hierrüber hinweg kommen.“ Ich weinte immer noch. Sie legt ihren Kopf auf meine Schulter und ich atmete ihre Duft ein, Zimt. Ich strich ihr durch dir Haare und war einfach nur froh, sie zu haben. „Ich liebe dich.“ Sie hob ihren Kopf und sah mich an. „Ich dich noch mehr.“ Wir küssten uns und ich wusste, dass wir drei, Leila, unser Baby und ich es überstehen würden. Wir drei würden alles schaffen können.
    (Das ist meine erste Story und ich hoffe sie hat euch gefallen! Lasst doch ein Kommentar da! Danke!)

Kommentare (2)

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Lunizabin (08716)
vor 558 Tagen
Ich finde die Idee mal aus der Schicht des jungen zu schreiben
Echt cool
Snowsun (88834)
vor 576 Tagen
Tolle Geschichte du musst unbedingt weiter schreiben.