Das Spiel von Schatten und Licht - Hobbit Fanfiktion Teil 11

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2 Kapitel - 815 Wörter - Erstellt von: Lonukira - Aktualisiert am: 2015-11-18 - Entwickelt am: - 644 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    Elariels Sicht:
    Ich erwachte und bemerkte, dass ich mich nicht mehr in Beorns Schuppen befand, sondern am Rand eines großen Waldes. Kein Zweifel, es war der Düsterwald, wo ich mehrere Jahre meiner Kindheit verbracht hatte. Aber wie war ich hierher gekommen? Ein Stück entfernt sah ich die Silhouette eines Bären auf einem Hügel und lächelte. Die Schmerzen waren vorüber, fast weg. Nach einiger Zeit kamen die Zwerge auf Beorns Ponys an. Thorin sprang von seinem Reittier, lief zu mir und nahm mich vorsichtig in die Arme.
    "Jag mir nie wieder so einen Schrecken ein!", wisperte er.
    Ich grinste. "Ich werde es versuchen."

    Wir liefen nun schon eine ganze Weile durch den Düsterwald und versuchten, zurück zum Weg zu finden.
    "Hier ist er nicht!", hörte ich Fili rufen. "Und hier auch nicht."
    Dieser Teil des Waldes machte uns allen zu schaffen, sogar mir. Die Luft zerrte an meinen Nerven und mein Rücken pochte schmerzhaft. Als die Zwerge auch noch zu streiten begannen, war es mit meiner Geduld endgültig am Ende.
    "Bei den Valar!", brüllte ich.
    "Hört auf zu streiten oder ich mache euch einen Kopf kürzer! Jetzt benehmt euch mal wie zivilisierte Männer!"
    Ich drehte mich um und kletterte hinter Bilbo einen Baum hinauf. Oben hatten wir eine wundervolle Aussicht, jedoch bemerkte ich weiter unten in den Ästen eine Bewegung.
    "Bilbo!", zischte ich und gemeinsam kletterten wir ein Stück tiefer. Plötzlich rutschte der Hobbit ab und riss mich mit in die Tiefe, wo wir in einem Netz landeten. Verdammt! Wir waren den Spinnen in die Arme gelaufen! Bilbo verlor ich aus den Augen, doch ich schaffte es, mich mithilfe meines Schwertes zu befreien. Ich suchte die Zwerge, doch diese waren bereits von Bilbo befreit worden und befanden sich in einem Kampf gegen die Spinnen. Schnell zog ich meine Waffen und unterstützte sie nach Leibeskräften. Spinne um Spinne tötete ich, bis schließlich eine von ihnen mich von hinten anfiel und meine Wunde aufriss. Schreiend und halb betäubt von Schmerzen ging ich zu Boden. Immer mehr Spinnen kamen auf mich zu. Ich war mir so sicher wie nie zuvor, dass dies mein Ende war. Doch plötzlich rauschten Pfeile an mir vorbei und bohrten sich in die dunklen Körper. Die Waldelben kamen uns zur Hilfe und griffen an, während ich hilflos am Boden lag und mich nicht rühren konnte. Verzweifelt schloss ich die Augen.

    2
    "Hilfe", rief ich leise. "Hilfe, ich brauche Hilfe."
    Doch niemand hörte mich. Ich blieb liegen und hoffte darauf, dass jemand mich finden würde, bis auf einmal jemand über mich stolperte.
    "Bei Nessa und Varda. Entschuldigt, es war keine Absicht.", hörte ich eine Elbin sagen. Ich erkannte sie sofort.
    "Mae govannen, Tauriel."
    Sie kniete sich neben mich. "Elariel, was tust du hier? Der König hat dich verbannt." "Ich liege auf dem Boden und genieße die Aussicht, sieht man das nicht?"
    Meine Stimme war schwach und ich riskierte ein schiefes Grinsen. Tauriel sah mich tadelnd an.
    "Musst du in für dich gefährlichen Situationen immer Witze machen?"
    Sie drehte mich auf die Seite um meinen Rücken zu begutachten.
    "Du blutest, aber die Wunde ist nicht tief." Sie legte eine Hand auf meinen Rücken, augenblicklich verflog der Schmerz.
    "Danke.", keuchte ich und setzte mich auf.
    "Elariel!", hörte ich Thorin hinter mir . Er rannte auf mich zu und nahm mich fest in die Arme. "Ich dachte, du wärst tot!" Erleichtert wandte er sich an Tauriel. "Danke, dass Ihr sie gerettet habt."
    Sie nickte nur und stand auf, Thorin stützte mich. Bei der Lichtung angekommen traf ich auf Legolas.
    "Ich freue mich, dich zu sehen, Bruder.", meinte ich und er umarmte mich. Nachdem ich ihm und Tauriel erklärt hatte, warum ich dort war, worüber er nicht ganz so erfreut schien, brachte er uns in Thranduils Festung. Auf dem Weg dorthin wurden wir noch einmal von Spinnen angegriffen. Etwas traf mich am Kopf und alles wurde schwarz.

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