Naruto Fanfiction: A Fire Bird Story Teil 22

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1 Kapitel - 2.157 Wörter - Erstellt von: Ehhhwhat - Aktualisiert am: 2015-11-16 - Entwickelt am: - 419 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Den Gegner mit dem wir es hier zu tun bekommen ist wirklich einer meiner Favoriten.
Der Kampf folgt in Teil 23 den ich hoffentlich bald fertig habe.

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    A Fire Bird Story Teil 22

    Es war der dritte Tag nachdem wir die erste Organisation besiegt hatten. Wir saßen ruhig in einer Höhle in einer Höhe von an die 6000 Metern im Gebirge von Iwa und die Luft war so dünn das man nur schwer atmen konnte. Ist ja nicht so als ob die Luft unter dieser stickigen Maske nicht so schon schlecht genug wäre. Pain bringt mich irgendwann doch noch um.
    Ich sah mir die zitternden Männer einen nach den anderen an. Die Kälte hatte ihre Kleidung und Fleisch bis auf die Knochen durchdrungen. Als wir dieses Lager nach etwa sechs Stunden Fußmarsch aufgeschlagen hatten waren die meisten am Ende ihrer Kräfte.Seitdem waren ungefähr vier Stunden vergangen und sie sehen immer noch fertig aus, dabei müssten wir schon in einer halben Stunde weiter um den Zeitplan einzuhalten.
    Ich sah mir die Karte noch einmal an und ging die Strecke durch. Es sind noch circa dreieinhalb Stunden zu gehen bis wir da sind, aber so wie es denen geht haben wir wahrscheinlich kaum eine Chance. Die erfrieren mir eher schon auf dem Weg dahin als im Kampf zu sterben. Sie sind zwar hart im Nehmen aber bei der Luft und den Temperaturen geht selbst mir schnell die Pumpe aus und ich habe immerhin noch mein Kekkei Genkai das mich warm hält. Hm...was machen wir bloß?
    Ich schaute mich in der Höhle um. Ab und zu durchdrang ein Husten oder Schniefen die Stille was mich nur noch besorgter um ihre Gesundheitliche Situation machte. Hoffentlich fangen sie sich nichts allzu schlimmes ein. Eine Krankheit würde fatal sein. Gerade weil wir hier oben alle dicht zusammen sind. So würde eine Infektion schnell um sich greifen und wahrscheinlich die gesamte Mission gefährden. Mir wurde mit voranschreitender Zeit immer und immer mehr klar auf was für wackeligen Beinen diese Mission stand. Sie war wie ein Kind das gerade seine ersten Schritte macht.
    Von draußen wehte ein kühler Windstoß hinein und durchwirbelte meine Blätter. Bisher sind es nur kurze Böhen, aber auch ein Schneesturm fängt klein an. Vielleicht sollten wir lieber bis morgen abwarten. Das würde unseren Zeitplan zwar komplett ruinieren, aber vielleicht ist das Wetter dann besser. Wir haben bis jetzt nur Pech mit den Wetterbedingungen. Zuerst geraten wir in ein Gewitter und werden von einem verdammten Baum angegriffen und jetzt auch noch ein Schneesturm. Am besten werden wir auch noch von einer Lawine überrollt und letztendlich von einem Yeti als Mensch am Stiel gegessen. Ich zügelte meine Fantasie und fokussierte mich auf den weiteren Ablauf.
    ,, Meister?'' Ich drehte mich um.,, Was ist denn Kaniza-kun?'',, K-kun'', stammelte er verwirrt aber fasste sich wieder schnell.,, E-ehh meine tiefste Entschuldigung- Ich war nur kurz irritiert.'' Er hustete. Ich hatte gehofft wenn ich sie mit -kun anspreche stärkt das unser Gemeinschaftsgefühl und Vertrauen, aber die Idee ging scheinbar nach hinten los.,, Also was gibt's?'',, Ich und Hati wollten fragen ob wir vielleicht raus gehen können. Er muss rauchen.'',, Er muss?'',, Ja. Wie ihr mit Sicherheit bereits wisst ist Hati, Tyo's Bruder und ebenfalls ein Mitglied des Aburame Clan. Wenn er seinen Insekten nicht regelmäßig diesen Rauch zuführt dann werden sie unruhig. Sie können ihn selbst fragen.'',, Schon gut ich kenne seine Fähigkeiten.'',, Also geben Sie uns die Erlaubnis?'',, Ja, aber ich werde mitkommen. Ich habe draußen auch noch etwas zu erledigen.'',, Ich danke Ihnen vielmals.'',, Eine Sache nur noch?'',, Ja?'',, Was willst du draußen? Auch rauchen?'',, N-nein. Ich...also i-ich wollte einen Brief an meine Familie schicken.'',, Ohne mich vorher um Erlaubnis zu fragen?'',, Es tut mir leid! Bitte tuen sie mir und meiner Familie nichts an! Ich mach es auch wieder gut!'' Die übrigen Mitglieder unterbrachen ihre Unterhaltungen und sahen entsetzt zu mir und meinem Gesprächspartner.,, Schon gut'', versuchte ich die Arme Seele die vor mir auf den Knien kauerte zu beruhigen.,, Wenn ihr zu irgendetwas die Berechtigung haben wollt dann fragt mich vorher sodass ich es überprüfen kann aber macht es nie ohne denn das hat Konsequenzen. Du hast gut daran getan es mir selbst zu sagen bevor ich es herausgefunden habe.'',, Tut mir leid. Davon wusste ich nichts.'',, Schon gut du weißt es ja jetzt.'' Ich machte eine kurze Pause.,, Also zurück zum Thema. Händigst du mir bitte den Brief zum überprüfen aus.'',, Ja. Eine Sekunde.'' Er sprang kurz zu seinen Taschen und dann sofort wieder zurück zu mir.,, Hier.'',, Okay danke.'',, Nichts zu danken Meister.'',, Hm...lass mich das gerade lesen, dann gehen wir. Frag ob noch jemand mitkommen will wir machen keine weiteren Pausen bis wir angekommen sind.'',, Mache ich.'' Er stand auf und berichtete den anderen von unserem Gespräch. Ich schenkte Ihnen nicht lange meine Aufmerksamkeit sondern fing an den Brief vorsichtig auszupacken damit nichts beschädigt wurde. Überrascht überflog ich die Zeilen. Er hat eine schöne geschwungene Schrift. Nachdem ich das äußerliche Begutachtet hatte und auf irgendwelche Jutsus oder Siegel überprüft hatte widmete ich mich dem Inhalt.

    Meine geliebte Familie,
    Ich und meine "Kameraden" haben bereits einen weiten Weg hinter uns gebracht. Weshalb die Anführungszeichen? Nun ja, Kameraden wären vielleicht ein wenig überzogen. Schließlich sind wir nur ein großer zusammengewürfelter Haufen und keiner kennt irgendwen, aber das ändert nichts daran dass wir zusammenhalten müssen. Schließlich haben wir alle das gleiche Ziel: Unsere Familie wieder sehen.
    Für einen von uns ist diese Hoffnung jedoch bereits gestorben, er fiel im ersten Kampf. Es war ein schauderhaftes Unglück. Am Vormittag hatte ich noch mit ihm gesprochen und dann ging er von uns. Möge seine Familie in dieser schrecklichen Zeit halt finden.
    Aber dass er starb soll nicht bedeuten das er ein Schwächling war. Nein, ganz in Gegenteil. Wir sind alle stark, aber unsere Gegner sind Monster. Bestien von denen man nicht glaubt dass sie existieren können, die dir das Blut in den Adern gefrieren lassen. Doch sei unbesorgt. Ich werde überleben. Ihr macht mich stärker denn je und die Freude auf ein Wiedersehen mit euch, meiner geliebten Familie, stählt meinen Panzer. Ich hoffe und bete dass es euch gut geht. Jede freie Sekunde denke ich an euch und ich glaube ihr auch an mich.
    Der Schatten ist wirklich so mysteriös wie es in allen Erzählungen heißt. Ich hätte mir nie erträumt einmal an seiner Seite zu kämpfen. Nicht einmal in meinen schlimmsten Albträumen. Jedes Mal spüre ich das Unbehagen wenn ich in diese Maske schaue.
    Aber eine Sache will und kann ich euch bestätigen. Was man sich über seine Stärke erzählt sei nicht gelogen. Wenn ihr unseren letzten Kampf gesehen hättet. Man hätte als Aussenstehender sowie als Beteiligter glauben können zwei Götter duellieren sich. Doch lass mich keine weiteren Worte darüber verlieren. Krieg bleibt Krieg.
    Grüß unsere Kinder von mir und sag ihr das Papa sie liebt und zurückkommen wird. Ich liebe euch von ganzem Herzen. Auf das diese dunklen Tage bald enden.
    Dein Kaniza.

    Verloren in den Worten bemerkte ich kaum wie sich Trauer in mir ausbreitete bis mein Herz anfing zu schmerzen als ob jemand es durchstochen hätte. Alte Diskussionen mit meinem Gewissen kamen wieder in mir auf und Geist und Seele stritten sich einmal mehr darum was richtig und was falsch war. Ich habe meine Schuldgefühle zurecht. Aber warum muss man töten damit die Welt besser wird? Einen Menschen im Kampf zu töten ist doch kein bisschen besser als ein gewöhnlicher Mord. Auch wenn wir verschiedene Ansichten haben kann man solche dich auch anders lösen. Warum-- Hör auf daran zu denken! Es ist meine Aufgabe. Meine Feinde würden auch nicht zögern wenn sie die Chance dazu bekommen würden mich zu töten...aber-- Nein, hör auf mit diesem "aber". Es gibt kein "aber" mehr. Ich habe Befehle und den Auftrag meine Maske aufrechtzuerhalten. Niemand würde Respekt vor einem Feind haben der bei jeder Kleinigkeit anfängt zu heulen. Gefühle haben hier keinen Platz.
    Ich entspannte mich wieder und setzte legte einen bedrohlich monotonen Ton auf.,, Kaniza!'',, Ja!'',, Der Brief ist genehmigt.'',, Ich danke euch vielmals. Sie können sich gar nicht vorstellen wie glücklich es mich macht meiner Familie schreiben zu können.'',, Freude wird dich wohl kaum am Leben erhalten.'' Er nickte und wir gingen zu dritt heraus. Ein paar Meter abseits der zwei rief ich einen kleinen Vogel mit dem Jutsu des Vertrauten Geistes und entsandte ihn mitsamt Informationen nach Amegakure.
    Warum kann ich nicht das nicht auch haben fragte ich mich als ich wieder an den Brief dachte. Eine richtige Familie. Jemand der auf mich wartet und sich freut wenn ich zurückkomme. Klar ich habe Konan als Freundin und Deidara als festen Freund...aber eine Familie war mehr als das. Ich versuchte mich vage an früher zu erinnern um wieder ein Gespür dafür bekommen wie sich eine Familie anfühlte aber dieses Feuer war schon längst vergangen und auch die Glut war erblasst. Schade.
    Ich schaute wie die paar Männer ein wenig abseits von mir standen und sprachen bis auf einmal etwas meinen Geist geradezu penetrierte. Schmerzerfüllt hielt ich mir die Hand am den Kopf und suchte einen ruhigen Platz um mit Pain Kontakt aufnehmen zu können.

    ,, Ja Anführer'', fragte ich und versuchte meinen genervten Unterton zu unterdrücken.,, Wie weit seid ihr?'',, Wir befinden uns momentan in Iwa und sind dabei zur zweiten Organisation vorzudringen. Eine wurde bereits ausgeschaltet. Ich habe die bisher gesammelten Informationen vor wenigen Minuten per Vogel auf den Weg nach Amegakure geschickt. Es sollte keinen Tag dauern bis er da ist Pain.'',, Es läuft also nach Plan.'',, Ja. War das alles?'',, Fast.'',, Ich höre?'',, Geht es dir gut?'' Überrascht blieb mir die Stimme im Hals stecken.,, J-ja, alles gut.'',, Gut dann kann ich Konan auch beruhigen.'',, Sie macht sich Sorgen?'',, Unnötigerweise ja. Das war dann alles. Ich erwarte Ergebnisse.'',, Die wirst du erhalten. Ich halte was ich verspreche.'',, Das hoffe ich.''

    Unsanft wurde ich aus der Verbindung wieder in die Realität gekickt. Der hatte ja mal 'ne Laune und gebracht hatte mir das Gespräch auch nichts außer Kopfschmerzen. Außer vielleicht... Ich musste grinsen. Sie denkt also an mich. Auch wenn er es als unnötig ansieht sich Sorgen um einen unwichtigen, austauschbaren Spion wie mich zu machen. Zumindest eine die mich vermisst.
    Ich blickte kurz zu Kaniza. Deidara hatte mir noch nie einen Brief geschrieben. Vielleicht war er aber auch einfach nur zu beschäftigt dafür. Klar, er arbeitet hart für die Organisation. Schließlich ist er sich seiner Pflichten sehr wohl bewusst. Genau, so wird es wohl sein. Er hat einfach keine Zeit für solche Dinge, er hat keine Zeit...keine Zeit für mich? Nein das bilde ich mir nur ein, er liebt mich. Genau, ich liebe und werde geliebt. Diese Vorstellung sollte mir Kraft geben. Ich sah in den Himmel um zu schauen wo die Sonne stand. Eine helle Stelle inmitten der dunklen Wolken ließ mich erahnen wo sie sich befand. Wir müssen weiter.
    Schnell trommelte ich die Truppe zusammen und wir machten uns wieder auf den beschwerlichen Weg durch die Berge über beschneite Pässe und Gletscher deren Spalten riesig genug wären um selbst Tausend Mann zu verschlingen.

    Neutraler Erzähler

    Inmitten des Schnees stand ein groß gewachsener Mann. Seine weißen Haare fielen ihm ins aschfahle Gesicht, lediglich durchstochen von zwei Eisblauen Augen. Auf seiner schmalen Nase saß eine eckige Brille.,, Sie kommen. Wir können Sie spüren. Jeder ihrer Schritte lässt Eis und Schnee unter unseren Füßen erbeben. Sie werden kommen, o meine Geliebte steh mir bei. O meine Einzige, ich flehe, steh mir vom Himmel hinab bei'', flüsterte er und drehte sich um wo er im eisigen Wind verschwand.

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