Die Island-Katzen - DIE FF

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12 Kapitel - 3.837 Wörter - Erstellt von: Traumblick - Aktualisiert am: 2015-12-07 - Entwickelt am: - 2.318 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier ist die FF zu meinem RPG "Island-Katzen"

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    Ich bin Traumblick! In dieser FF geht es um den GeysirClan der in Island wohnt! Mehr Informationen gibt es im Rpg. Der Link: www.testedich.de/quiz38/q
    Ich bin Traumblick! In dieser FF geht es um den GeysirClan der in Island wohnt! Mehr Informationen gibt es im Rpg. Der Link:
    www.testedich.de/quiz38/quiz/1447415425/Die-Island-Katzen

    An alle, die in meinem RPG sind und diese FF regelmäßig durchlesen:
    Es wäre nett, wenn ihr Bilder zu der FF malen könntet ;) Es würde mir einiges an Arbeit sparen, den ich möchte in jedem Kapitel ein (wenn möglich) selbstgemaltes (ob Computer oder Hand) Bild!
    danke schon mal im Voraus ;))



    Meine Sicht:
    Der Mond schien hell am klaren Himmel und alle Sterne des Silberflieses leuchteten. Ich lag im Kriegerbau und konnte nicht schlafen. Unruhig wälzte ich mich hin und her. "Bleib doch mal ruhig!," knurrte Drachenblut, der 2. Anführer des Clans. "Man kann gar nicht schlafen!" Schnell hielt ich ruhig und flüsterte zurück: "Tut mir leid!" Eine gefühlte Ewigkeit lag ich wach in meinem Nest. Die Zeit verging gähnend langsam. -Ich mache einen Spaziergang!,- dachte ich. leise stand ich auf und huschte aus dem Lager. Meine Augen glühten in der Dunkelheit. Dann rannte ich. Meine Pfoten berührten den Boden kaum. Ich stoppte an der Küste. Plötzlich hörte ich eine klimpern. Schnell drehte ich mich um. Hinter mir stand ein Kater mit Sternen im Pelz. Wenn er sich bewegte, stoßen die Sterne aneinander und gaben ein hauchzartes klimpern von sich. "Klimperstern!," miaute ich überrascht. Klimperstern war vor ungefähr einem Mond von einem Zweibeinerhund getötet worden. "Hallo Traumblick!," miaute Klimperstern zurück. "Warum bist du hier?," fragte ich. "Warum kommt der SternenClan überhaupt zu mir?" Klimperstern schien belustigt. Aber dann sprach er: "Eine Gefahr wartet auf uns. Fünf Katzen mit besonderen Gaben werden uns retten. Treff dich in 2 Tagen um Mondhoch am großen Geysir" Dann verschwand er. Wie erstarrt blieb ich stehen und schaute dorthin, wo gerade noch Klimperstern stand. Ein Windhauch fuhr durch meinen Pelz. Ich blinzelte. Als ich die Augen wieder öffnete lag ich in meinem Nest. Sonnenstrahlen brachen durch das Dach des Baues. -War das nur ein Traum und ist das alles nur Schwachsinn? Oder ist es war?-

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    Kirschblüte's Sicht:

    Gähnend saß ich am Rand des Lagers und sah dem morgendlichem Treiben zu. In der Nacht hatte ich einen Merkwürdigen Traum gehabt. Heckenblüte, meine Mutter war mir erschienen und hatte mir eine Prophezeiung übergeben. "Was kann das nur bedeuten...," murmelte ich. "Was kann was bedeuten?," Drachenblut saß neben mir. Ich spürte, wie mir heiß wurde. "Ähhh... nichts. Ich habe nur... ähm... Nachgedacht!" Er sah mich an. "Aha.," und entfernte sich. Was war nur mit ihm los? Was war mit mir los. Schnell lief ich aus dem Lager. Ich brauchte frische Luft. Auf schnellen Pfoten lief ich zum Trainingsgelände. Finsterstern trainierte gerade mit Wirbelpfote. "Nein, nicht so!," hörte ich in rufen. "Mehr Kraft in deinem Schlag und schaue nicht dorthin wo du angreifen willst!" Ich lief weiter. An der Küste blieb ich stehen. Irgendwie hatte ich mich immer mit dem Wasser verbunden Gefühlt. Gedankenverloren lief ich weiter und krachte plötzlich in jemanden hinein. Erschrocken schaute ich auf. "Drachenblut!" War er mir gefolgt? "Ähmm...," peinlich berührt starrte er auf den Boden und rannte davon. -Irgendetwas stimmt nicht mit ihm! Irgendwie mache ich mir Sorgen!- "Na, machst du dir sorgen um ihn?," hörte ich eine altbekannte Stimme hinter mir. Traumblick hatte sich zu mir gesellt und starrte Drachenblut hinterher. "Stimmt! Woher weißt du das?" Traumblick schwieg. "Ich muss los, Jagen!," rief sie und verschwand in einem Busch. -Alle sind komisch, heute!- verwirrt lief ich zum Lager zurück.

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    Mondschweif's Sicht:

    "Nein, nicht so!," rief ich langsam genervt. Feuerpfote starrte peinlich berührt auf seine Pfoten. "Wie oft habe ich dir heute schon gesagt, dass du den Wind prüfen musst, bevor du dich an Kaninchen anschleichst? Wie viele Kaninchen hast du heute den schon verpasst?" Ich seufze. "ich weiß nicht...," miaute Feuerpfote. "Ich glaube so um die... 10 mal hast du es mir gesagt... und ich habe so ungefähr 5 Kaninchen entwischen lassen..." er schaute immer noch auf seine Pfoten. "Gut! Versuch es noch einmal! Und achte dieses Mal auf den Wind!" Feuerpfote nickte und prüfte die Luft. Er schien ein Kaninchen zu wittern und schlich los. Langsam folgte ich Feuerpfote und beobachtete, wie er sich vorsichtig anschlich. -Gut!,- dachte ich zufrieden. Plötzlich durchschnitt ein Bellen die Luft. Darauf folgte ein klägliches miauen. Ich riss erschrocken den Kopf hoch. "EIN HUND!," schrie ich und raste auf die Geräusche zu. Da sah ich ihn. Ein riesiges Vieh. Der Hund stand vor einem kleinen Jungen. Das Junge drückte sich mich angstgeweiteten Augen auf den Boden. Auf einmal hörte ich Pfotengetrampel und eine wütende Stimme die rief: "Hau ab du Miststück!" Traumblick sprang auf den Hund und zerfetzte seine Flanken. Feuerpfote kam zu mir. "Sollen wir nicht helfen?," fragte der ängstlich. Gerade als ich auch auf den und springen wollte, floh der Hund schon. Traumblick stand mit gesträubtem Pelz vor dem Jungen, schien aber unverletzt. "Traumblick!," rief ich erleichtert. "Du hast den Hund ganz alleine vertrieben!" Schnell rannte ich zu ihr. Sie nickte nur und wendete sich dann zu dem kleinem Jungen. "Hallo," sagte sie sanft. "Wer bist du?" Das Junge - eine Kätzin - antwortete: "Glutjunges. Mama und Papa wurden von dem Hund getötet!" "Du Arme!," schnurrte Traumblick mitfühlend. "Wir bringen dich zum Clan!" Sie packte Glutjunges am Nackenfell und trug sie zum Lager.

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    Meine Sicht:

    Schnell trug ich Glutjunges zurück zum Lager. Die Arme! Keine Eltern mehr! Im Lager angekommen, ging ich sofort mit Glutjunges zum Anführerbau. "Finsterstern?," fragte ich. "Komm rein, Traumblick!," antwortete Finsterstern. Glutjunges zuckte bei Finstersterns Stimme zusammen. "Psst Glutjunges, er tut dir nichts!," flüsterte ich beruhigend. Dann betrat ich den Bau. Finstersterns gelbe Augen funkelten mich aus der Dunkelheit an, sein schwarzes Fell machte ihn sozusagen unsichtbar. "Wenn hast du da mitgebracht?" Ich setzte Glutjunges ab, die sofort zu mir rückte. Schnell erzählte ich Finsterstern alles. "Und jetzt, möchte ich dich bitten, das du sie aufnimmst!" Finsterstern blinzelte und sagte dann: "Wirst du ihre Ziehmutter sein? Dann würdest du in die Kinderstube umziehen und dich um sie kümmern." Glutjunges quiekte erfreut auf. "Das werde ich machen, Finsterstern!," sagte ich und verließ mit Glutjunges den Bau. Kaum hatte ich den Bau verlassen, kam Finsterstern hinter mir aus dem Bau und sprang auf den Hochstein. "Alle Katzen, die alt genug sind Beute zu machen, vordere ich auf, sich hier unter dem Hochfelsen zu einem Clantreffen zu versammeln!" Sofort versammelten sich die Katzen. Feuerpfote, Sandpfote und Wirbelpfote kamen aus dem Schülerbau, Briesenschwinge, Abendwind, Drachenblut, Dreiherz und Eiswind kamen aus dem Kriegerbau. Tropfenwasser verließ den Heilerbau und Schwarzmond, Kirschblüte, Klippenfall und Mondschweif rannten ins Lager. Finsterstern begann zu sprechen:
    (Das kommt im nächsten Kapi ;))

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    Glutjunge's Sicht:
    Ängstlich starrte ich die anderen Katzen an. So viele Katzen. Schnell drückte ich mich an Traumblick, die mir beruhigend den Kopf leckte. Ich lies ein leises Schnurren hören. Der schwarze Kater auf dem Hochfelsen begann zu sprechen: "Unser Clan hat ein neues Mitglied. Herzlichst begrüße ich Glutjunges! Traumblick hat sich bereit erklärt sich um sie zu kümmern und wird deshalb vorläufig in die Kinderstube umziehen!" Der Clan rief: "Glutjunges, Traumblick, Glutjunges, Traumblick!" Endlich wurde ich mutiger und schwellte stolz die Brust. "Die Versammlung is..." "STOOP!," schrie Abendwind. "Ich habe noch was zu verkünden! Als ich heute Morgen Spazieren war, fand ich ein komisches Ding, das offensichtlich von Zweibeinern stammt. Es glänzt, ist Spitz und scheint Gift zu versprühen! Jede Katze im Clan soll gewarnt sein!" Ängstliche und Wütende Rufe ertönten nach der Rede. Sandpfote zuckte zusammen, Eiswind kreischte entsetzt. Drachenblut und Dreiherz jaulten wütend. Ich selber duckte mich und kroch wieder näher zu Traumblick die mir ins Ohr raunte: "Schleich dich ja nicht aus dem Lager!" Finstersterns wütendes Jaulen unterbrach den Tumult! "RUHE! Die Versammlung ist beendet!" Sofort Teilte sich die Menge in kleinere Gruppen auf, die Miteinander Tuschelten. "Komm, Glutjunges," sagte Traumblick. "Wir gehen in die Kinderstube!" Schnell folgte ich ihr in ein Dornengebüsch. Im inneren war es warm und gemütlich. Ich legte mich zu Traumblick ins Nest. Von draußen war das Plätschern von Regentropfen zu vernehmen. "Schlaf gut!," flüsterte Traumblick sanft. Gähnend schlief ich ein.

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    Wirbelpfote's Sicht:

    Gelangweilt trottete ich durch die Wiesenlandschaft. Der Wind zerzauste meinen Pelz und die Grashalme wiegten sich hin und her. Alles wirkt so idyllisch. Als wäre die ganze Welt Perfekt. Doch das täuschte. Überall konnte so ein Zweibeinerding liegen. Auf einmal hörte ich ein quieken. "Hey!" Überrascht schaute ich nach unten. Ein Katzenjunges lag dort. "Pass doch mal auf!," quiekte es. "Tschuldigung, habe dich nicht gesehen...," murmelte ich abwesend. Das Junge plapperte weiter: "Ich heiße Nebeljunges. Meine Schwester hat mich hier abgesetzt und ist Jagen gegangen. Hilfst du mir sie zu suchen? Wie heißt du? Woher kommst du?" Genervt antwortete ich: "Ich heiße Wirbelpfote, komme aus dem GeysirClan und ja, ich helfe dir beim Suchen!" -Dann bist du hoffentlich auch endlich mal ruhig!-

    Gleiche Zeit - Klippenfall's Sicht:

    Flink huschte ich durch das hohe Gras. Mir gefiel es gar nicht meine kleine Schwester alleine zu lassen, aber mit ihrem endlosen Geblabber würde sie nur die ganze Beute verscheuchen. Gerade schlich ich mich an ein Kaninchen an, als eine Stimme hinter mir ertönte: "Was machst du auf dem Territorium des GeysirClans?" Erschrocken drehte ich mich um. Vor mir stand ein cremefarbener Kater mit grauen Pfoten. Seine braunen Augen glänzten. "Ich jage!," miaute ich trotzig. "Ich muss mich und meine Schwester ernähren!" Der cremefarbene Kater entgegnete ruhig: "Du befindest dich immer noch auf dem Territorium des GeysirClans. Hole deine Schwester und verschwinde von hier." Ich nickte und wollte loslaufen, da rief der Kater: "Ich begleite dich! Damit du wirklich verschwindest!" Wir liefen los. Ich fragte: "Du gehörst wirklich einem Clan an?"
    "Ja."
    "Und wie heißt du?"
    "Brisenschwinge."
    "Schöner Name! Ich bin Klippenfall! Und könnte ich und meine Schwester in den Clan kommen?"
    "Vielleicht."
    "Was heißt "Vielleicht"?"
    "VIELLEICHT!"
    "Schrei nicht so!"
    Der Kater - Brisenschwinge - schüttelte nur den Kopf und ging weiter. Schon von weitem konnte ich den Geruch meiner Schwester riechen. Aber da war noch jemand anderes!

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    Weidenschwinge's Sicht:

    Die Kiste in der ich saß schaukelte hin und her. Wellen schlugen an ihre Wände. Mir wurde schlecht. Schon viele Stunden saß ich in dieser Kiste. Mein Magen knurrte und mein Mund war trocken. Ich brauchte Wasser! Plötzlich stieß die Kiste an etwas dran. Ich sprang auf und stoß mir den Kopf an der Kistendecke. "AU!" Mit ein paar Schlägen an den Kistendeckel öffnete sich die Kiste. Erleichtert streckte ich meinen Kopf aus der Kiste und erwartete Bäume mit rotem, orangenem und gelben Laub zusehen. Aber ich sah nur Wiese, Felsen, Gestrüpp und den ein oder anderen Fluss. "Wo ist der Wald? Wo sind die Vögel?," fragte ich schaudernd. Ein kalter Wind zerzauste meinen dünnen Pelz. "Warum ist es hier so kalt?" Zitternd lief ich los. An einem Bach trank ich ein paar schlucke und lief dann weiter. Auf einmal sah ich Dampf aufsteigen. Schnell rannte ich dorthin. Ich stand vor einem...ähmm... Teich mit dampfendem Wasser. -Das wird mich aufwärmen!- Gerade, als ich meine Pfote in das - wahrscheinlich warme - Wasser stecken wollte, brodelte es und eine RIESIGE Fontäne aus brodelnd heißem Wasser schoß in die Höhe. Erschrocken kreischte ich auf. Taumelnd ging ich ein paar Schritte zurück und hielt meine Pfote in die Luft. Sie schmerzte und war voll Brandblasen. Behutsam leckte ich über sie. -Ich brauche Wasser um sie zu kühlen!,- dachte ich. Sofort lief ich los. Nach ein paar Minuten laufen, fand ich einen breiten, schnell fliesenden Fluss. Das Wasser war angenehm kühl und ich lies meine Pfote eine Zeit lang drin. Da hörte ich eine Stimme: "Hallo!" Mit weit aufgerissen Augen wirbelte ich herum. Ein großer, schwarzer Kater mit gelben Augen stand vor mir. Blitzschnell rannte ich davon und sprang auf einen Trittstein im Fluss. Panisch schaute ich mich um und sprang auf den nächsten Stein. Plötzlich rutschte ich aus und mit einem lautem >Platsch< landete ich im Fluss. "HILFE!," schrie ich, bevor ich nach unten gezogen wurde.

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    Finsterstern's Sicht:
    Überrascht und etwas verwirrt schaute ich der Kätzin nach. -Ich folge ihr lieber! Sie hat eine verbrannte Pfote und ihr Pelz ist so dünn! Sie scheint nicht von hier!- Schnell rannte ich ihr hinterher. Plötzlich hörte ich einen Schrei: "HILFE!"Sofort rannte ich zum großen Fluss und sah die Kätzin davontreiben. "Was ist los?" Traumblick, Luchssprung und Abendwind gesellten sich zu mir. "Da ist eine Kätzin im Fluss!," rief ich zurück und folgte dem Fluss. -Oh nein! Sie treibt direkt auf den großen Wasserfall zu!- Ich hatte die Kätzin eingeholt und wollte ihr gerade helfen, als Abendwind an mir vorbeischoß, auf ein paar Trittsteine sprang und die Kätzin am Nackenfell packte. Die Kätzin stieß ein protestierendes Miauen aus und strampelte um sich, als Abendwind sie auf die Trittsteine zog. Fauchend rappelte sie sich auf. "Ist das der Dank, dass ich dich gerettet habe?," fauchte Abendwind zurück und sprang an Land. Die Kätzin fauchte nur und folgte ihm. Ich fragte: "Wie heißt du denn?" "Weidenschwinge," sagte die Kätzin knapp. "Komm, Weidenschwinge! Komm mit in unser Lager!," miaute ich. Abendwind sah skeptisch drein. Im Lager angekommen, wurden wir von vielen Katzen angestarrt. Klippenfall und Kirschblüte tuschelten miteinander. Mit einem Satz sprang ich auf den Hochstein: "Alle Katzen, die Alt genug sind, Beute zu machen, vordere ich auf, sich hier unter dem Hochfelsen zu einem Clantreffen zu versammeln!" Alle Katzen versammelten sich. "Weidenschwinge wird unserem Clan beitreten!," jaulte ich. die Katzen riefen: "Weidenschwinge, Weidenschwinge!"
    ...

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    Feuerpfote's/herz' Sicht:

    Mein Herz raste. Sie hatte mit MIR gesprochen. Sie hatte mich was gefragt! "Willst du mit mir das Kaninchen teilen?," fragte Sandpfote erneut, dieses Mal lag ein klein bisschen Schärfe in ihrer Stimme. Das einzige was ich hervorbrachte war ein gezwungenes "Klar". "Toll!," schnurrte Sandpfote und lies sich nieder. Gerade als wir anfangen wollten, durchschnitt ein Jaulen die kalte Blattfall-Luft: "Alle Katzen, die alt genug sind Beute zu machen, vordere ich auf, sich hier unter dem Hochfelsen, zu einem Clantreffen zu versammeln!" Sofort traten die Katzen des Clans auf die Lichtung. Traumblick trieb Glutjunges vor sich hin, die aufgeregt jaulte: "Werde ich Schüler? Werde ich Schüler?" Traumblick antwortete: "Noch nicht, meine Kleine." Als sich alle Katzen versammelt hatten, fing Finsterstern an zu sprechen: "Es ist an der Zeit, zwei neue Krieger zu ernennen. Sandpfote, Feuerpfote, tretet vor!" Mit zitternden Schnurrhaaren trat ich mit Sandpfote vor. "Sandpfote, von diesem Tag an wirst du Sandsturm heißen! Der SternenClan ehrt deine Schnelligkeit und deine Schlagfertigkeit und wir heißen dich als vollwertiges Clanmitglied willkommen! Feuerpfote, von diesem Tag an wirst du Feuerherz heißen! Der SternenClan ehrt deine treue und deinen Mut und wir heißen dich al vollwertiges Clanmitglied willkommen!" "Feuerherz, Sandsturm, Feuerherz, Sandsturm!" Der Clan rief unsere neuen Namen und ich schwellte stolz die Brust. "Die Versammlung ist beendet!" Ich sah in den Abendhimmel. Die ersten Sterne leuchteten am Himmel...

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    Dreiherz' Sicht:

    Nach der Versammlung sah ich zum Himmel auf. Die ersten Sterne erschienen gerade. Um Mondhoch am großen Geysir... Ungeduldig wartete ich. Während ich wartete zogen dunkle Regen - oder Schneewolken auf. -Lass es bitte kein Schnee sein!- Ein starker Wind zerzauste mein Fell und ich plusterte es auf. "Blöder Wind...," murmelte ich vor mich hin. Kurz vor Mondhoch brach ich auf. Gerade hatte ich das Lager verlassen, fing es an zu Regnen. Es war Schneeregen. Fauchend rannte ich weiter. Dann kam ich am großen Geysir an. Vor Kälte zitternden stellte ich mich unter einen großen Stein. -Auf was warte ich eigentlich? Kommen die anderen vier Katzen auch hier her?- Kaum hatte ich diesen Gedanken im Kopf, hörte ich Pfotengetrampel und ein Geruch stieg mir in die Nase. -Kirschblüte und Traumblick!- Die zwei Katzen sprangen in die Senke zum Geysirbecken und schüttelten sich das Wasser aus dem Pelz. -Sollten sie mich sehen?- Schnell schlüpfte ich aus meinen Versteck und setzte mich hinter die zwei. -Hallo!,- dachte ich und unterdrückte ein lachen. "Hallo Dreiherz!," rief Traumblick plötzlich und drehte sich um. Überrascht trat ich ein paar Schritte zurück. "Ihr seid also die anderen drei Katzen?," fragte eine Stimme hinter mir. Da standen Mondschweif und Rabenpfote, ihr nasses Fell klebte an ihnen. "Jetzt sind alle da!," schnurrte wieder eine andere Stimme. Erschrocken wirbelte ich herum. Fünf Katzen saßen auf einem Felsen und musterten uns. In ihren Pelzen schimmerten Sterne. Ich erkannte Klimperstern, Minzduft und Fetzenkralle. Die anderen waren mir unbekannt...

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    Mondschweif's Sicht:

    Mit halb offenem Mund starrte ich auf die SternenClankatzen. Kristallfell, eine der SternenClankatzen war meine Tante. Klimperstern trat vor. "Ihr wisst, dass ihr die Auserwählten seid." "Aber wir haben keine Gabe, wir können nicht die Auserwählten sein!," platzte es aus mir heraus. Kristallfell sah mich mit ruhigen Blick an. "Das wissen wir. deswegen werden wir euch die Gaben geben!" Sie kam auf mich zu und berührte meine Nase mit ihrer. Ein eiskalter und so gleich warmer Strom durchflutete meinen Körper. "Ich gebe dir die Gabe, dich unsichtbar zu machen. nutze sie gut und handle überlegt mit ihr!" Mein Körper wurde von Kraft erfasst und ich fühlte mich... sicher. Minzduft kam auf Kirschbüte zu und berührte ihre Nase. "Ich gebe dir die Gabe, über Wasser zu laufen. Aber denk daran, die Macht ist begrenzt!" Kirschblüte zuckte zusammen. Fetzenkralle gab Dreiherz die Gabe, ihre Krallen zu verlängern und Rabenpfote bekam von Federschatten die Gabe mit Tieren und Zweibeinern zu reden. Nun war nur noch Traumblick übrig. Klimperstern wandte sich ihr zu. "Dir muss man keine Gabe geben. Du besitzt sie schon seit deiner Geburt!" Da verschwanden die 5 SternenClankatzen.

    -Zeitsprung- (Sicht immer noch bei Mondschweif)

    "Glujunges, von nun an wirst du Glutpfote heißen! Ich werde dich ausbilden!" Ich sah zu, wie Finsterstern Glutpfotes Nase berührte. Der ganze Clan applaudierte. Traumblick rief besonders Laut. Ihr ziehjunges war Schülerin. Aber sie würde die Kinderstube nicht verlassen. Sie erwartete die Jungen von Finsterstern. Auch Sandsturm war in die Kinderstube umgezogen. Sie erwartete die Junge von Feuerherz. Dem Clan ging es gut. Aber die Blattlehre nahte. Die Stimmung war recht angespannt. Und es war immer noch nichts passiert.

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    Kampfjunges Sicht:


    "Aber Mama, warum darf ich noch nicht Schüler werden?"
    "Du bist noch zu...,"
    "Nein, ich bin groß!"
    "Nein!"
    "Doch!"
    "NEIN!"
    "DOOOOCH!"
    "NEEIN!"
    Ich seufze. "Na gut...," miaute ich und ging aus der Kinderstube. Die letzten, schwachen Strahlen der Blattleeresonne beschienen mein Fell. Die Katzen teilten sich Frischbeute, gaben sich die Zungen oder lagen einfach nur da.
    Da sah ich meine Schwester Dämmerjunges, mit Bernsteinjunges spielen. Schnell begab ich mich in Lauerstellung und schlich mich an sie an. Eine Schwanzlänge vor ihnen stieß ich ein Jaulen auf und sprang auf Dämmerjunges. Die kreischte überrascht und viel hin. Zusammen rollten wir über den Boden und ich biss ihr spielerisch in den Nacken. "Lass mich!," schrie sie. Auf einmal ertönte eine Stimme: "Kampfjunges, lass sie!" Dämmerjunges biss mir einmal kräftig in die Pfote und hüpfte zu Finsterstern, der sie besorgt ableckte. Leise fauchend legte ich mich an den Dornenwall und schlief ein.
    Im Traum befand ich mich in einem dunklen Wald. Verunsichert lief ich hin und her. Plötzlich hörte ich Pfotenschritte. Ein kleiner, schwarzer Kater trat aus dem Schatten der Bäume. "Hallo, Kampfjunges..."

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1447433820
Die Island-Katzen - DIE FF
Die Island-Katzen - DIE FF
Hier ist die FF zu meinem RPG "Island-Katzen"
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2015-11-13
406A
Warrior Cats

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