Draco Malfoy- Hält die wahre Liebe ewig? Teil 1

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13 Kapitel - 13.350 Wörter - Erstellt von: Shady`sGirl - Aktualisiert am: 2015-11-14 - Entwickelt am: - 11.820 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.78 von 5.0 - 9 Stimmen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Wasserstoffblondes Haar, sturmgraue Augen, arroganter Blick- Draco Malfoy.
Aber seine harte Schale trügt, auch er hat einen weichen Kern.
Doch wie weit würde Draco für seine wahre Liebe tatsächlich gehen, falls es die wahre Liebe wirklich gibt?

1
Ärger in Sicht

„Lydia!“, schreit mein Vater. „LYDIA! Zum Teufel noch einmal! Komm jetzt!“ „Schrei nicht so, Magnus.“, beschwichtigt ihn meine Mutter. „Gaja, verdammt noch einmal hör auf sie in Schutz zu nehmen“, sagt er mürrisch und fügt hinzu: „Du solltest lieber zu deinem Ehemann stehen, anstatt zu deiner vermaledeiten Tochter. Ihr wird noch leidtun, dass sie meinen Namen schon wieder beschmutzt hat. Sie tanzt mir auf der Nase herum und dir auch. Und das nicht zum ersten Mal!“ „Ich weiß Magnus, ich weiß, aber diesmal war es doch wirklich nicht so schlimm, was sie getan hat. Und eigentlich bist du doch stolz darauf.“ „Ja, meine Liebe, eigentlich. Aber nicht, wenn sie das in aller Öffentlichkeit macht und dafür von der Schule fliegt!“, sagte mein Vater und knallt die Tür seines Arbeitszimmers zu. Ich brauche nicht mehr zu ihm herunter kommen. Das will ich auch gar nicht. Ich will nicht, dass mein Vater mir zum wiederholten Mal den Cruciatus Fluch auf den Hals hetzt und mich für das bestraft, was er mir seit Kindestagen in meinen Kopf prügelt.

„Muggel, die verdammten, widerlichen Muggel“, hatte er gesagt. „Sind nichts als Dreck. Machtlos, Ahnungslos und dumm“, er verzog sein Gesicht zu einer Grimasse. Offensichtlich zuckend vor Ekel, den er immer empfand, wenn er mir dies erzählte, sprach er weiter: „Doch manche Zauberer und Hexen lassen sich dennoch auf sie ein, zeugen elende Halbblüter. Sie sind genauso wertlos. Alle!“, rief er. „Hast du verstanden?“, er wartete nicht auf eine Antwort von mir. Er wusste, dass ich verstanden hatte. „Du kannst stolz darauf sein, Lydia mein Engel, dass du in diese Familie, die ihr reines Blut noch wertzuschätzen weiß, geboren wurdest.“ Ich weiß alles wertzuschätzen was ich habe, alles. Und ich will meinen Vater stolz machen, das wollte ich schon immer. So beherrschte ich die unverzeihlichen Flüche schon im Alter von acht Jahren und schrecke nicht davor zurück sie einzusetzen.

„Lydia“, sagt meine Mutter und legt mir ihre kalte, zarte Hand auf meine Schulter. Ich sitze in meinem Zimmer vor den riesigen weißen Fenstern starre in den prächtigen Garten. „Lydia, Liebes“, sagt sie. „Du weißt, du hast nichts falsch gemacht. Papa und ich sind stolz auf dich.“ „Ach ja?“, frage ich kühl, wage es jedoch nicht sie anzusehen. Ich will nicht, dass sie weiß, dass ich weine. Sie soll die Tränen nicht sehen, die meine blasse Haut herunter laufen und die schwarze Farbe meiner Wimperntusche, die meine Augen verschmiert. „Mum, ich hab euch gehört.“ „Lydia. Sieh mich an.“ Doch ich schüttele nur den Kopf. Meine Stimme ist gebrochen und ein dicker Kloß steckt in meinem Hals. Sie weiß, dass ich weine, doch sie nimmt mich nicht in den Arm. Stattdessen nimmt sie ihre Hand von meiner Schulter und redet weiter: „Hör zu Liebes, es ist nicht gut, den Cruciatus Fluch in der Schule zu verwenden. Und schon gar nicht bei einem Lehrer, aber ich bin mir sicher, du hattest einen triftigen Grund dazu und deshalb werde ich dir verzeihen. Auch dein Vater wird das tun, aber du wirst die Konsequenzen dafür tragen müssen. Und egal wie dein Vater sich entscheidet, ich werde hinter ihm stehen, so sind meine Pflichten als Ehefrau.“ Ich nicke. Ich weiß, wie sich eine gute Ehefrau zu verhalten hat. Schließlich bin ich fünfzehn Jahre alt und nicht elf. Ich kenne alle Benimmregeln und Aufgaben und Pflichten, die eine gute Gattin zu erfüllen hat, denn irgendwann werde ich auch eine sein. Eine ebenso gute Ehefrau, wie meine Mutter. Ich höre, wie sie leise die Tür zu meinem Zimmer schließt. Aber ich werde eine bessere Mutter sein. Ich starre einfach nur in die leere, überlege, denke über das Vergangene und das Bevorstehende nach und weine. Ich weine, weil ich mir doch manchmal wünschte kein reines Blut zu haben, denn auch wenn diese Muggel und Halbblüter noch so ekelhaft und dumm sind, so scheinen sie glücklich zu sein. Ich dagegen, stets in schwarz gekleidet, scheitere bei jedem Versuch meine Eltern stolz zu machen. Nun bin ich auch von der Schule suspendiert worden von der Außenwelt isoliert. Jetzt führe ich ein noch kläglicheres Leben, als ein Muggel.

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