Lovestory Law - Love is passionating! Part 23

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1 Kapitel - 4.623 Wörter - Erstellt von: Azazel - Aktualisiert am: 2015-11-14 - Entwickelt am: - 2.166 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

    1
    Letzten Endes hatte ich mir einen ziemlich großen, blauen Fleck eingefangen. Der Captain zwang mich zur Bettruhe und die Jungs brachten mir das Essen
    Letzten Endes hatte ich mir einen ziemlich großen, blauen Fleck eingefangen. Der Captain zwang mich zur Bettruhe und die Jungs brachten mir das Essen.
    Das einzig Gute an der Situation war, dass Law seinen Posten als Captain wieder übernahm und ich wieder zurück auf meinen eigenen fiel. Wir hatten uns beide darauf geeinigt, dass er schneller arbeiten und ich mich etwas besser mit Koordination auseinandersetzten würde.
    „Oi..“
    Ein Blick in die Richtung der Tür in welcher Trafalgar stand und mich leicht anlächelte.
    „Hey, was gibt es?“
    Langsam kam er auf mich zu und setzte sich auf die Kante meines Bettes.
    „Ich wollte dich nur über ein paar Kleinigkeiten informieren. Zu einem, steuern wir als nächstes Arktia an. Zu anderem, werden wir Zoran ansteuern. Nachdem ich dich zum Schiff gebracht habe, mussten ja noch einige Kisten geholt werden. Ich habe mir nebenbei auch Informationen geben lassen zum Thema Kaido. Er scheint sich auf dieser Insel zusammen mit seinen Gefolgsmännern aufzuhalten. Es wird sicherlich ein schwerer Kampf...wir müssen mal sehen, wie wir die Sache angehen.“
    Verständlich nickte ich.
    „Ist Zoran weit von unserem jetzigen Standpunkt entfernt?“
    „Wir können ihn direkt nach Arktia ansteuern.“
    Es würde also nicht mehr lange dauern, bis wir unseren ersten großen Kampf ablegten.
    Zumindest der erste, in welchem ich auch dabei war.
    „Kämpfen wir allein?“
    „Nein, wir treffen uns auf Arktia mit den Strohhüten. Immerhin habe ich dafür diese Allianz überhaupt aufgebaut.“
    Wieder ein nicken meinerseits.
    „Mach dir nicht so viele Gedanken.“
    „Sagst du, nachdem du mich mit solchen Infos gefüttert hast. Gut gemacht..“
    Sanft legte er eine seiner Hände auf meinen Kopf und strich mir übers Haar.
    „Wie geht es deiner Hüfte? Starke Schmerzen?“
    „Ich werde es überleben...“
    Er war nicht wirklich talentiert darin gewesen, das Thema zu wechseln. Auch wollte ich viel lieber nicht mehr reden. Irgendwie machte ich mit viel zu viele Sorgen um alles was noch passieren könnte.
    Law schien dies auch zu bemerken und gab mir einen kurzen Kuss auf die Stirn, ehe er wieder aufstand und mein Zimmer verließ. Irgendwie schien er etwas angespannt zu sein.
    Vielleicht lag es an mir, weil ich verletzt war. Oder weil er mich nicht einengen wollte.
    Doch wichtiger war es gewesen, die nächste Insel zu erreichen. Ich war kein großer Fan der Strohhüte gewesen, jedoch freute ich mich wahnsinnig darauf Robin wieder zu sehen. Ein Gespräch mit ihr würde bestimmt auch mal ein wenig gut tun. Immerhin war ich hier das einzige Mädchen und manchmal brauchte man auch andere weibliche Menschen um miteinander zu reden. Schließlich konnte ich schlecht mit Shachi oder Penguin über Frauenprobleme reden. Keiner von beiden hatte eine Idee wie es als Frau war.
    Vielleicht würde auch Law bis zur nächsten Insel wieder etwas lockerer erscheinen. Es war immerhin nicht so gewesen, dass ich mich nicht mehr bewegen konnte, oder gar im sterben lag.


    Weitere vier Tage lag ich im Bett, ehe ich ohne jegliche Probleme wieder herum laufen und hüpfen konnte, wie es sich für ein junges Mädchen auch gehörte. Mit jedem Tag meiner Besserung schien auch Law sich mehr zu entspannen. Es war einerseits niedlich gewesen zu sehen, wie er sich Sorgte. Auf der anderen Hand war es auch etwas dumm, da ich mir dadurch Sorgen um Law machte. Wir waren beide wohl durchgehend um den anderen besorgt. Erst als ich mit ihm zusammen gekommen war, ließ er sich anmerken, wenn er Sorgen hatte.
    Allerdings musste man dann den Grund der Sorge förmlich aus ihm heraus prügeln. Männer und ihre Ehre! Beschwerten sich über das weibliche Geschlecht aufgrund von komplexer Struktur, dachten aber selber alle, Frau sei Hellseherin. Leicht genervt schlug ich mir mit der Hand gegen die Stirn. Da sollte mir noch einmal jemand kommen mit „Frau“!

    Während ich so mitten im Raum stand und meine übliche Kleidung zusammen suchte, dachte ich über die bevorstehende Insel nach. Wie sie wohl war? Vielleicht würde sich etwas anbieten, dass ich mit Law zusammen machen konnte. Mein Captain hatte meist viel zu wenig Spaß, weshalb ich an Dinge wie Märkte und Vergnügungsparks dachte.
    Nachdem ich meine Kleidung angezogen hatte, hörte ich auch schon, wie Bepo durch das ganze Schiff brüllte, dass wir an der Insel angelegt hatten.
    Auch wenn dieser Bär grundlegend recht leise sprach oder vor sich hin stotterte und sich entschuldigte, konnte er auch komplett anders.
    Schnell lief ich aus meinem Raum heraus und nahm die Stufen auf Deck doppelt. Oben angekommen sprang ich recht fröhlich auf Deck und sah mich um.
    Als mein Blick den Schnee und das Eis registrierte, fand ich Bauchfrei und dünn nicht mehr so toll und komfortabel. Stattdessen stand ich nun bibbernd da und starrte die Jungs an.
    „Das ist nicht dein ernst oder?“, belustigt sah Shachi mich an. Er konnte von Glück reden, dass ich festgefroren war.
    „Naoe... Hört Arktia sich irgendwie nach Sommer und wärme an? Ich dachte du könntest schlussfolgern, dass es hier ziemlich kalt sein wird...“, auch Penguin konnte den Mund nicht halten.
    „Jungs... Hört S.U.N. Camp sich irgendwie nach Sonne und Strand an? Ich dachte ihr könntet Schlussfolgern, dass ich Inselnamen nicht mehr vertraue!“
    Damit machte ich auf dem Absatz kehrt und ging zurück in das Innere des Schiffes, in dem es wenigstens angenehm war. Am Fuße der Treppe stieß ich auf Law, welcher mir nur ein spottendes Grinsen schenkte und wortlos an mir vorbei huschte. Sicherlich hätte ich ihm was erzählt, wäre er so frei gewesen mein Aussehen auch noch zu kommentieren.

    Meine Kleiderwahl im Bezug auf das Wetter war relativ einfach. Ich entschied mich für eine schwarze Hose, da ich der festen Überzeugung war: Schwarz hält warm! Zumindest war es im Sommer immer so. Dazu einen grauen Strickpulli, welcher mir leicht über den Po ging. Stiefel behielt ich genauso bei wie immer. Da ich nicht sicher war, ob die Kälte so ertragbar war, entschied ich mich auch noch für einen weichen Mantel, eng anliegend aus Wildleder. Der Geruch war wie neu. Ich würde es sogar mit einem neuen Auto vergleichen.
    So ging ich zurück an Bord, wo der Rest schon auf mich wartete. Inu schien dieses mal nicht mit auf die Insel zu kommen.
    „Was jetzt?“, meine Frage richtete sich an den Captain.
    „Wir warten. Wir wollen uns hier mit den Strohhüten treffen.“
    Doch irgendwie war wieder einer dieser Tage gewesen. Gerade als der Captain seinen Satz beendet hatte, stürmte Inu an Bord, in der Hand eine kleine Teleschnecke.
    Leicht aufstöhnend sah Law diese an. Er schien in etwa das selbe Gefühl zu haben wie ich.
    „Was gibt es?“
    „Hey! Traffy? Wo seid ihr!“
    „An der Stelle, wo wir uns treffen wollten...“
    „Ich kann dich nicht sehen!“
    Leicht betend faltete ich die Hände und hoffte inständig, dass Luffy überhaupt wusste, wo sie selbst waren.
    „Nami? Wo sind wir!“
    Nein...nein, er wusste es dem Anschein nach nicht.
    „Wir sind auf der Südseite der Insel...So wie du es sagtest...“
    Genervt schien der Captain die kleine Teleschnecke förmlich anzuschreien.
    „Bist du dämlich? Ich sagte Nordseite. NORDEN! Nicht Süden! Wieso zu Hölle fährst du nach Süden? Wie kommst du auf so eine blöde Idee?“
    Ein Lachen auf der anderen Seite des Apparates.
    „Dann treffen wir uns eben hier bei uns!“
    „Wer bitte sagt, das wir zu euch kommen werden? Der verabredete Punkt war hier! Also kommt ihr hier hin!“
    Luffy schien nicht einmal zugehört zu haben. Stattdessen redete er einfach weiter und beendete das Telefonat mit einem lockeren „Bis später“, während Law dezent an die nicht vorhandene Decke sprang.
    „Wir laufen zur Südseite...“
    Erstaunt sah ich ihn an.
    „Laufen? Wie wäre es mit segeln?“
    „Das ist zu gefährlich. Dazu müssen wir um die halbe Insel fahren. Das Wasser ist uneben, dass heißt wenn wir nicht richtig segeln, fahren wir entweder auf Grund oder wir bleiben an Riffen hängen.“
    Laufen schien die sichere Methode zu sein, um nichts kaputt zu machen. Auch wenn es sich hier um ein U-Boot handelte, und man unter Wasser die Lage genau abschätzen konnte, war ich vollkommen dagegen gewesen mich mit ihm anzulegen.
    Somit machten wir alle unsere Schritte auf die Insel und folgten Bepo, welcher genau zu wissen schien, wo es lang ging um die andere Seite zu erreichen.
    „Wir werden Pausen machen müssen. Es ist extrem kalt. Ein wenig enges beieinander sitzen schadet ja niemanden!“
    Bepo konnte also auch Befehle erteilen. So lang also niemand etwas einwarf, entschuldigte er sich nicht. Es war angenehm zu sehen, wie der sonst so schüchterne Bär etwas Selbstvertrauen zeigte.
    Wie auf der Gruselinsel zuvor liefen Law und ich als letztes. Diesmal jedoch hatte ich mich bei ihm eingeharkt, da es einfach schrecklich kalt war und er ein wenig Wärme abgab.
    Er hingegen duldete mich einfach. Er schien sich innerlich immer noch darüber zu Tode zu ärgern, dass Luffy ein Idiot war der nie zuhörte. Mal abgesehen von all den Befehlen, die er schon ignoriert hatte. Er warf grundlegend immer die Kalkulationen meines Captain über den Haufen und schien es auch noch witzig zu finden.
    „Captain...mir tut die Frage grade echt etwas leid, aber ist das nicht ziemlich dumm, jetzt zu denen zu laufen?“
    Kalt sah er zu mir herunter und wartete auf eine Fortsetzung meines Beitrages.
    „Wir wollen hier nach den Weg nach Zoran antreten. Um genau zu sein, direkt nachdem wir die Strohhüte getroffen haben. Um nach Zoran zu kommen brauchen wir ein Schiff...“
    Dezent perplex blieb er stehen. Daran schien er nicht einmal mehr gedacht zu haben. Ich konnte mich nicht daran entsinnen jemals fliegen gelernt zu haben, also war das Schiff wohl notwendig gewesen.
    „Ja...“
    Ihm schienen die Worte im Hals stecken geblieben zu sein, weshalb ich ihm nur ein aufheiterndes Lächeln schenken konnte. Langsam zog er die kleine Teleschnecke, welche er vorher eingesteckt zu haben schien, aus seiner inneren Jackentasche und rief seine Crew an. Dieser gab er die Order das Schiff um die halbe Insel zu fahren. Obwohl er sich recht kurz hielt, klang er ziemlich herrisch. Wir für unseren Teil konnten jetzt den ganzen Weg laufen.
    Was war nur los? Auch wenn ich wusste, wie er in etwa drauf war, wenn etwas nicht wirklich sauber lief, merkte ich schnell den Unterschied in diesem Fall. Es schien als stände dort im Schnee eine vollkommen andere Person.
    Diese Person, im Körper meines Captain lief an mir vorbei, leicht gereizt und mit dem Kopf halb in den Wolken.


    „Ich schätze wir sollten eine Pause machen!“, viel sagend zeigte Bepo auf den Eingang einer Höhle.
    Alle gingen wir ein ganzes Stück hinein und setzten uns. Ich hatte nicht einmal bemerkt, wie sehr mir die Beine schmerzten.
    Law ließ sich genau neben mir nieder. Keine Ahnung, warum ich es Tat, aber ich stand noch einmal auf. Dieses Mal ging ich vor ihm in die Knie, rutschte zwischen seine Beine und zog ihn an mich. Sein Kopf fand Platz an meiner Brust.
    Er sprach nicht, gab nicht einmal einen Laut von sich, während ich meinen Kopf auf seinen legte und ihn fest an mich drückte. Ich hatte solche Aktionen schon so oft gesehen und meist fühlten sich betroffene Personen danach viel besser. In Folge dessen, hatte ich die Hoffnung, dass auch Law danach wieder bei der Sache war. Wenn es nicht zu viel Verlangt war, dann wollte ich wissen, was ihn bedrückte.
    Doch er würde mich auf diese Weise wohl nicht verstehen.
    „Law..was ist los? Ich bin keine Hellseherin, ich verstehe dich nicht von Anfang bis Ende, ich kann dir nicht sagen, wo das Problem liegt. Ich kann dir nur sagen, das da eines ist und ich will, dass wir darüber reden. Vielleicht finden wir zusammen eine Lösung..“
    Keine Reaktion. Gerade als ich dachte, ihn besser loszulassen, zog er mich zu sich herunter und sah mir fest in die Augen.
    „Ich weiß, ich muss mich jetzt hier drauf konzentrieren. Es ist nur, dass ich meine Planung zum Kampf gegen Kaido überdenke.“
    Fragend sah ich ihn an. Wozu musste er seinen Plan überdenken? Hatte er eine Lücke gefunden, welche man nur schwer beheben konnte?
    „Egal wie ich es drehe und wende...ich will dich nicht im Kampf dabei haben.“
    Meine Augen weiteten sich. Ich war mir nicht sicher ob er bei mir gerade auf Unverständnis oder Schock gestoßen war.
    „Ich will nicht, dass du dort in unnötige Gefahr gerätst. Du bist noch ziemlich neu hier. Ja, du kannst gut mit deiner Teufelsfrucht umgehen, du bist gut im Kampfsport, aber ich habe einfach das Gefühl, dass es für diesen Kampf nicht ausreicht.“
    „Captain, ich muss nicht gegen Kaido kämpfen um dir eine Hilfe zu sein oder? Ich selbst bin der Ansicht, dass ich stark genug bin, um mich seiner Crew zu stellen. Außerdem werden die meisten Crewmitglieder in unserer beider Crews mit denen Beschäftigt sein. Du, Luffy und Zorro sind sehr wahrscheinlich diejenigen, die so gegen diesen Mann kämpfen werden. Ich habe Shachi und Penguin an meiner Seite. Da kann absolut nichts passieren.“, mit fester Stimme gab ich ihm meine Antwort. Wenn er keine starken Aussagen bringen konnte, dann musste ich es tun.
    Noch etwas länger starrten wir uns in die Augen. Im Hintergrund konnte ich vernehmen, wie die Jungs wieder miteinander herumalberten.
    Im nächsten Moment wand er den Blick von mir ab und seufzte leicht auf, eher er mich ergebend anlächelte. Obwohl meine Entscheidungen nicht immer die besten waren, zweifelte er an keiner einzigen. Manchmal wusste nicht, ob ich darüber lachen oder weinen sollte, denn es war neben liebenswert wohl auch eine der gefährlichsten Sachen, welche man machen konnte.
    „Bepo du bist so weich..“, ein schnurren kam mehr als deutlich von den Jungs aus. Da benutzten sie doch wirklich Bepo als persönlichen Handwärmer.
    „Wir sollten weiter. Unsere Zeit ist begrenzt und für Albernheiten habt ihr später immer noch Zeit.“
    Entschlossen stand der Captain auf und marschierte voran, heraus aus der Höhle, in die Kälte.
    Etwas zögerlich folgten wir ihm. Außer Bepo hatte keiner Spaß daran gehabt, den Unterirdischen Temperaturen ausgesetzt zu sein.

    So liefen wir nun also alle den Captain hinterher. Shachi und Penguin versuchten nebenbei durch wildes herum tänzeln und wedeln mit den Armen, sich selbst etwas aufzuwärmen.
    Keine Ahnung ob das realistisch oder einfach nur dumm war.
    „Traaafffyyyy!“
    Von weitem konnte man schon Luffy rufen hören. Schnell linste ich kurz an Law vorbei um den Jungen freudig mit den Armen wedelnd zu sehen. Wieso freute er sich immer so darüber meinen Captain zu sehen?
    „Wir haben auf euch gewartet!“
    Nein wirklich! Genervt verdrehte ich die Augen. Wenn es etwas gab, was ich noch mehr hasste als diverse Menschen, dann waren es äußerst intelligente Anmerkungen.
    „Deinetwegen haben wir Zeit verloren! Kann ich dir und deiner Crew jetzt den Plan erläutern?“
    „Nicht so schnell!“
    Erschrocken drehten wir uns alle, außer Luffy welcher breit grinste, nach Rechts. Dort standen zwei Piraten die mir mehr als bekannt vorkamen.
    Neben dem rotnasigen Spaßvogel, genannt Buggy, stand zu allem Übel auch noch der in etwa genauso anmutige Vogel Foxy.
    „Luffy....was hast du angestellt...“, leicht gereizt wandte ich mich zu dem Strohhut.
    „Wir haben die beiden hier getroffen! Sie haben uns gefragt ob wir Lust haben auf ein Spiel und ich dachte es wäre noch lustiger, wenn wir mehr wären. Deshalb haben wir auf euch gewartet!“
    Das Entsetzten unsererseits war kaum mit Worten zu beschreiben. Während der Captain Luffy gereizt anmeckerte, dass unsere Zeit für so einen Kindergarten nicht zu verschwenden wäre, schlugen Shachi und Penguin sich verzweifelt mit der Hand gegen den Kopf. Wir hatten ja auch sonst nichts zu tun, als auch noch ein Spiel zu spielen. Wenn ich mich recht erinnerte, war Foxy in Spielen grundlegend an der gegnerischen Crew interessiert. Buggy hingegen schien gemeinsame Sache mit ihm zu machen, um seine eigene Crew ebenfalls etwas zu stärken.
    „Wir werden auf jeden Fall gewinnen!“, tönte Foxy laut, während Buggy überlegen den Kopf reckte.
    Wir würden nicht entkommen, vor allem da Luffy ja schon zugestimmt hatte.
    „Jungs, können wir das nicht auf morgen verschieben? Wir sind alle ziemlich durchgefroren und müde.“
    „Nein wir spielen jetzt!“
    „Willst du Wurm mir etwa widersprechen?“, wenn ich eines wusste, dann dass ich stärker war als Foxy und Buggy zusammen. Außerdem war ich zu Tode gereizt und hatte nichts gegen ein warmes Plätzchen und etwas zu Essen.
    „Wen nennst du hier Wurm, Mädchen? Ich bin der große Kaiser Buggy!“
    Lächelnd ging ich auf ihn zu und sah ihm tief in die Augen.
    „Schau nicht so, wir spielen jetzt!“
    Damit hatte er mich. Gekonnt holte ich mit dem Bein aus und trat ihm mit voller Wucht vors Schienbein, sodass er aufheulend auf die Knie fiel.
    „Ich denke wir verstehen uns.“
    Damit drehte ich mich zu meinem Captain um, welcher mich leicht geschockt ansah und gab der Crew zu verstehen, dass wir zurück auf das Schiff gehen würden, welches für seinen Teil bereits neben dem der Strohhüte angelegt hatte.


    „Naoe-Chan, ich war echt überrascht, dass du die Initiative ergriffen hast und dich so gegen das Spiel gesträubt hast! Aber wir werden da morgen so oder so raus müssen.“, besorgt sah Shachi in die Runde.
    Wir alle saßen am Esstisch und warteten darauf, was Inu wohl servieren würde.
    „Immerhin haben wir noch genug Zeit um über manches nachzudenken. Foxy schummelt grundlegend bei Spielen und der Einsatz nennt sich Crew! Egal wie gut wir im Spiel abschneiden, verlieren wir die letzte Runde, verlieren wir alles.“
    Alles Blicke lagen, wenn auch unruhig, auf mir und versuchten alles genau aufzunehmen, was meinen Lippen entglitt. Wahrscheinlich fragten sie sich, woher ich das alles wusste. Sehr wahrscheinlich würde ich aber sagen, dass jeder Mensch seine Quellen hatte.
    „Das macht das Ganze noch mal etwas komplizierter...“
    Etwas nachdenklich lehnte der Captain sich etwas zurück und starrte an die Decke. Shachi und Inu hingegen sahen aneinander an, beinahe als wüsste der jeweils andere die Lösung.
    Bepo und John hingegen fingen an zu essen.
    Ohne das es einer mitbekommen hatte, wurde das Essen serviert. Erst als ich das realisiert hatte, zog der genüssliche Geruch in meine Nase. Neben gedünstetem Gemüse gab es auch noch eine kleine Auswahl an verschiedenen Fleischsorten, da die Jungs wussten, dass ich einige Dinge nicht mochte. Inu hatte eine Menge Reis zubereitet, dazu eine gut aussehende Soße. Als ich mich über sie beugte konnte ich mein Spiegelbild darin erkennen. Ich sah in etwa genauso nachdenklich aus, wie der Rest am Tisch.

    „Wir werden also morgen auf jeden Fall in der letzten Runde gewinnen müssen...“
    „Wir oder die Strohhüte..“
    Egal wie man es nahm, es stand zwei gegen zwei und somit waren die Chancen beinahe gleich gewesen, wenn man denn das Schummeln weg lies.
    „Es wird fünf Runden geben. Ich denke, wenn wir alle aufpassen, können wir sie sogar mit ihren eigenen Waffen schlagen!“, aufmunternd sah ich die Jungs an, welche mir mühevoll ein Lächeln schenkten. Sie schienen eher weniger davon überzeugt zu sein, so ein Spiel einfach für sich zu gewinnen. Insgeheim blieb mir somit nichts anderes übrig, als meine Hoffnungen an die Strohhüte zu übertragen. Sie hatten immerhin schon einmal gegen diese Piraten gewonnen. Nur weil Buggy dieses mal auch dabei war, hieß es ja nicht, dass wir schlechter abschneiden würden.

    Schnell fing ich an, mich den Essen zu widmen und stopfte mit die Wangen voll, während ich weiter über einen Plan nachdachte. Leider wusste ich nicht einmal im Ansatz was es für Spiele sein würden, welche uns erwarteten. Einfacher wäre die Idee gewesen, sich spontan überraschen zu lassen, auch wenn ich die Stimmung auf den Schiff nicht mochte. Theoretisch war es wieder einmal Luffy's Schuld gewesen, weshalb jeder innerlich unruhig auf und ab wanderte.


    Nach dem Essen saß ich in meinem Raum. Auch wenn ich mit aller Kraft versuchte an etwas anderes als den folgenden Tag zu denken, war es allein absolut nicht möglich gewesen.
    Entschlossen stand ich auf ging hinüber zur Tür meines Captain. Was er wohl gerade tat?
    Vielleicht las er mal wieder eines seiner Bücher. Etwas unentschlossen, ob ich ihn wohl stören sollte, klopfte ich an die Tür. Kurz darauf folgte ein „Herein!“.
    Gesagt, getan. Gerade als ich sein Zimmer betreten hatte, sah ich, dass er zur Abwechslung kein Buch las. Viel eher hockte er auf dem Stuhl seines Schreibtisches und starrte die Decke an. Schien ebenfalls einer seiner Lieblingsbeschäftigungen zu sein.
    Aufstöhnend ließ ich mich auf sein Bett fallen und sah ihn an.
    „Weißt du, ich denke nicht, dass es etwas bringt sich über morgen Gedanken zu machen.“
    „Was soll ich dann machen?“
    Breit grinsend sah ich ihn an. Eigentlich war es eine gute Idee gewesen zum Captain zu gehen.
    „Weißt du, eine Beziehung mit dir, ist in etwa wie ein großes Geheimnis!“
    Verwundert sah er zu mir herüber. Um ihm nicht in die Augen schauen zu müssen, starrte ich an die Decke.
    „Immerhin traust du dich nicht einmal mich draußen in der Öffentlichkeit zu Küssen, oder vielleicht nur zu umarmen!“
    Ehe ich mich versah wurde ich grob nach hinten auf das Bett gedrückt, über mir mein Captain.
    „Du willst mir also sagen, dass ich etwas falsch mache?“, verführerisch lächelnd schob er sein Knie zwischen meine beiden Beine. Dabei konnte ich mich nicht davor zurück halten, leise, erstickte Piepser von mir zu gegen. Ich klang in etwa wie ein Vogel vor dem ersticken.
    „Oder willst du schlicht weg einfach mehr?“
    Langsam kam er zu mir herunter und Küsste mich sanft auf den Mund, um kurz darauf wieder von mir ab zu lassen und sich neben mir auf das Bett zu legen.
    Lächelnd hatte ich wieder Sicht auf die Decke.
    „Weißt du, ich finde es...wie soll ich sagen....interessant, wie das hier überhaupt passieren konnte.“
    „Wie? Naoe, ich bezweifle, dass Beziehungen unüblich sind. Außerdem bin ich nicht unantastbar..“
    In diesem Moment drehte ich mich auf die Seite und platzierte meine rechte Hand auf seiner Brust.
    „Ich meine eher, ich kenne keinen Piraten, der seine Freundin mit in seiner Crew herum schleppt. Stattdessen bevorzugt ihr Piraten es, auf eine Insel zu gehen und schlicht weg Spaß zu haben. Ihr seht uns Frauen eher als Objekt der Begierde.“
    „Es kommt dabei immer ganz auf den Piraten an. Du hast doch sicherlich schon von Gol D. Roger gehört! Er hatte eine feste Frau. Piraten können sich auch verlieben..“
    Auch er drehte sich jetzt auf die Seite und sah mich an.
    „Ist das nicht eher, um einfach Nachwuchs zu zeugen?“
    „Sagen wir es mal so, ich denke auch das kann passieren.“
    „Was würdest du tun, wenn es bei mir passieren würde?“
    Nachdenklich sah er mich an, ehe er mich zu sich zog und mir ins Ohr hauchte, „ Dann überlasse ich dir die Entscheidung. Unser Vorteil liegt darin, dass ich Arzt bin. Wenn du dich jemals dazu entscheiden solltest, ein Kind von mir zu bekommen, werde ich dich an einer schönen Insel raus lassen. Solltest du dich dagegen entscheiden, kann ich es immer noch einfach entfernen.“
    Sehr wahrscheinlich sprach er von Abtreibung.
    Glücklicherweise verstand ich, warum ein Pirat niemals seine Frau und sein Kind auf Bord lassen würde. Das Leben als Pirat war gefährlich. Natürlich würde man Frau und Kind fixieren und eher angreifen als den Rest. Es war immer sicherer gewesen, sein Leben auf einer Insel zu verbringen. Auch verstand ich, warum die meisten Entscheidungen auf Frauen an Land fielen. Die Wahrscheinlichkeit, das eine von ihnen ein Kopfgeld besaß, war extrem niedrig. Somit konnte man das Kind ohne Probleme groß ziehen. Leider größtenteils ohne Vater.
    „Law, was würdest du an meiner Stelle tun?“
    „Abwarten, bis es überhaupt zu so etwas kommen sollte und dann aus dem Bauch heraus entscheiden.“
    Mein Lachen, welches folgte, konnte ich mir nicht verkneifen. Ich wusste nicht, ob ich es einfach nur süß fand wie er reagierte, oder ob ich nicht verstand wie er so denken konnte. Immerhin würde ihn so etwas auch betreffen, nicht nur mich allein.
    „Naoe...denkst du nicht, dass das Thema ziemlich unwichtig ist im Moment?“
    Nickend stimmte ich ihm zu. Manchmal kam man auf die unmöglichsten Gesprächsthemen, wenn man einfach nur versuchte andere Gedanken zu verdrängen.
    „Ja...ja..was will man machen..“
    „Um auf deine Frage zurück zu kommen: Muss ich denn der Welt und jedem ganz offensichtlich zeigen, dass du meine Partnerin bist? Ich habe ehrlich gesagt nicht vor es auf ein Schild zu schreiben und jedem unter die Nase zu halten. Es ist doch gut so wie es ist, wozu willst du also noch so eine Bestätigung?“
    „Darf ich dich deswegen auch nicht Law nennen?“
    Seufzend setzte er sich auf.
    „Ich mag es einfach, wenn du mich Captain nennst.“
    Verdutzt sah ich ihn an. Er mochte es Captain genannt zu werden? Von mir? Klang es etwa auf irgend eine Weise niedlich? Oder sah ich süß dabei aus?
    Kopfschüttelnd setzte ich mich ebenfalls auf. Seinen Fetisch würde ich besser nicht hinterfragen.
    „Ich denke ich werde heute hier schlafen, ich hab keine Lust allein in meinem Zimmer zu hocken. So können wir wenigstens noch so lange miteinander reden, bis ich eingeschlafen bin!“
    Zwar war Law nicht sehr begeistert davon, ließ mir letzten Endes aber doch ein wenig Platz zum dazu-kuscheln.

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1447259926
Lovestory Law - Love is passionating! Part 23
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2015-11-11
407B
One Piece

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