Die Tribute von Panem- 66.Hungerspiele

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3 Kapitel - 971 Wörter - Erstellt von: Mrs.Reality - Aktualisiert am: 2015-11-16 - Entwickelt am: - 685 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Ich stand in einer Gruppe 15-jähriger Teenager aus Distrikt 1. Heute ist die Ernte und alle haben sich schon auf dem großen Platz versammelt, auf dem gleich die Tribute ausgewählt werden. Ich war so aufgeregt, denn ich werde mich freiwillig melden-> aber nicht weil ich das will, sondern weil es meine Mutter will. Sie redet mir seit meiner 1. Ernte ein, was es für eine Ehre sei bei den Hungerspielen teilzunehmen. Ehrlich gesagt habe ich davor Angst, mich in einer Arena sperren zu lasse, in der mich alles und jeder versucht abzuschlachten. Und trotzdem werde ich es tun. Wenn ich mich nicht melde, kriege ich zuhause wieder Prügel und darauf hab ich so gar kein Bock. "Gibt es Freiwillige?", fragte Shelley Kylber und dieser Satz brachte mich wieder zurück ins hier und jetzt. Sie stand auf der Bühne mit einem Jungen und einem Mädchen, die bereits ausgelost wurden. Sie sahen nun nicht mehr so glücklich aus, als sie sahen, das es Freiwillige gab. Und auch mein Arm schoss nach oben und ich brüllte: "Ich melde mich freiwillig als Tribut!". Shelley's Blick strich durch die Menge. Bei einer Person verharrte ihr Blick. bei einer eher kleinen, zierlichen Person. Bei mir.

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    Shelley Kylber deutete mit dem Finger auf mich und sagt: "Ja du meine Kleine. Komm hoch zu mir!". Zögerlich trat ich aus der Menge und auf dem Weg zur Bühne kam mir das Mädchen entgegen, das ausgelost wurde. Sie schaut mich finster an. Ich schluckte. Ich trat auf die Bühne auf der mich eine freudestrahlende Shelley begrüßte. Ich lächelte ihr zögerlich an und drehte mich zum Publikum um. Auf die Frage von Shelley wie ich heiße, presste ich, "Harper", heraus. "Harper McDaft.". "Wunderbar", trällerte sie und widmete sich wieder dem Publikum. ich schaute rüber zu meiner Mutter. Sie strahlte mit der Sonne um die Wette und verkündete den Leuten um sie herum, dass das da oben IHRE Tochter ist. wahrscheinlich ist sie das 1. Mal in meinem Leben stolz auf mich. Die Hymne Panems riss mich aus meinen Gedanke. ich sollte aufhören immer abwesend zu sein, denn das wird mir in der Arena kaum weiter helfen. Als die Hymne zu Ende war, kamen Friedenswächter und nahmen mich und einen Jungen (dessen Namen ich vor Träumerei nicht mitbekommen habe) in ihre Mitte. Wir betraten ein Gebäude und ich wurde in einem Raum geführt, in dem ich mich von meiner Familie verabschieden kann. Ich war Einzelkind, also kamen nur meine Mutter und mein Vater, denn Freunde hatte ich auch nicht. Nur flüchtige bekannte aus der Schule. Als meine Eltern kamen, stürzte meine Mutter auf mich zu und zerquetschte mich fast. "Ist gut Mum", sagte ich und drückte sie von mir weg. "Wir sind ja so stolz auf dich Harper!" Nun umarmt mich auch mein Vater. Wir saßen so lange zusammen bis einer der Friedenswächter kam um sie hinauszuschicken. Danach fuhren der Junge (der übrigens Dexter Johns hieß) und ich zum Bahnhof und wir stiegen in den Zug zum Kapitol.

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    Dexter und ich gingen zuerst zum Speisewagon. Wir hatten beide einen Riesenhunger und man hatte uns gesagt, dass unsere Mentoren dort auf uns warten würden. Ich zog die Tür des Wagons auf und schaute zum Tisch. Dort saßen eine junge Frau und ein junger Mann. Beide strahlten uns an. Es waren Cashmere und Gloss, ich erkenne sie wieder. "Sieh sie dir an Gloss", trällert Cashmere, "die zukünftigen Gewinner der Hungerspiele aus Distrikt 1!" Sie kam auf uns zu, drückte uns beide fest an sich und schmatzte uns ein Küsschen rechts und ein Küsschen links auf die Wange. Gloss erhob sich ebenfalls und deutete auf 2 freie Stühle für uns. Dexter und ich ließen uns auf sie fallen. Er machte sich über das Essen her, als würde er Zuhause nichts bekommen. Was aber nicht stimmt seinen Körperbau entsprechend. Anders als bei mir. Ich durfte Zuhause nur das nötigste essen, damit ich nicht umkippe. Meine Mutter wollte nicht, dass ich eins dieser übergewichtigen Kinder werde, auch wenn ich Meilenweit vom Übergewicht entfernt bin. Ich betrachtete die zahlreichen Speisen. "Nur zu Kleien, iss ruhig.", riet mir Cashmere, "das hast du nötig." Sie zwinkert mir zu. Ich muss lächeln und falle ich ebenfalls über das Essen her. Als wir fertig waren, plauderten wir noch alle miteinander, berieten uns über die Arena und über Gott und die Welt. Danach begab ich mich zu Bett, obwohl ich wusste, dass wir eh ziemlich bald im Kapitol ankommen werden.
    Ich wurde von einer Lautsprecherdurchsage geweckt, die ankündigte, dass der Zug in 10 Minuten den Bahnhof im Kapitol erreichte. ich sprang auf und kämmte mir schnell mein goldblondes Haar, bevor ich mich zu den anderen begab. Als wir das Kapitol erreicht hatten, rannten Dexter und ich zu den Fenstern und schauten hinaus. Draußen auf der Straße liefen Leute herum und als sie ins erblickten, blieben sie stehen, zeigten mit dem Finger auf uns und spendeten uns Beifall. Wir winken ihnen zu und zum ersten Mal genieße ich es, im Mittelpunkt zu stehen.

Kommentare Seite 1 von 1
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Ineri� ( 9.227 )
Abgeschickt vor 413 Tagen
Ganz gut, etwas kurze Kapitel vielleicht ;)