Springe zu den Kommentaren

Ff zu Pokemon Light&Darkness

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
10 Kapitel - 3.430 Wörter - Erstellt von: M (musique harmonia) - Aktualisiert am: 2015-12-07 - Entwickelt am: - 1.413 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier schreibe ich die FF zum RPG von Nightdragon. Viel Spaß!

    1
    Hier ist der Link zum RPG: http://www.testedich.de/quiz38/quiz/1443984783/Pokmon-LightDarkness-Destiny-of-the-World-RPG

    Wie jeden Tag fuhr ich mit der Metro. Es war erst 6 Uhr morgens, weshalb ich meinen Kopf ans Fenster lehnte und die Augen schloss. Da hielt die Bahn auch schon. Ich stand auf, verließ den Zug und stieß prompt mit einem pelzigen Ding zusammen, sodass ich hinfiel. Moment... PELZIG? Eine tiefe Stimme sagte:,, Tut mir echt leid!", und eine rosa Pfote half mir hoch. Ich sah mir das Ding genau an. Wenn mich nicht alles täuschte, war ich gerade tatsächlich mit einem Hasen zusammengestoßen, der so groß war wie ich und sich entschuldigen konnte!,, Ich heiße Kasimir. und du, junge Dame?" Ich starrte Kasimir nur an.,, es ist unhöflich, andere anzustarren", grinste Kasimir. Zumindest glaubte ich, dass er grinste. Das konnte ich durch sein Fell nicht sehen. Ich riss mich zusammen und stotterte:,, I-ich heiße H-Hannah." Kasimir klatschte in die Hände, äh Pfoten.,, Sie kann ja doch reden! Na dann ist gut. Ich muss weiter. Wiedersehen, Hannah." Mit diesen Worten verschwand er in der Menschenmasse. Ich starrte Ihm hinterher, bis ich von einem Mann angerempelt wurde, der sich an mir vorbei in die nächste U-Bahn drängte. Da erst kam mir in den Sinn, dass ich hier wie versteinert dastand und verließ schnell die Metro.

    2
    Ich stand am Ausgang und starrte die Gebäude, die Stadt vor mir an. Das war nicht New York. Nicht die Stadt, die ich seit 13 Jahren kannte. Seit ich mich erinnern kann, lebte ich schon in New York. Und es war ganz klar: das hier war eine andere Stadt. Ich ging mich umsehen und merkte nicht, wo ich lang ging.
    Langsam wurde es düsterer um mich herum. Ich sah irritiert in den Himmel. Es war doch erst 6 Uhr! Aber die Sonne war gerade erst aufgegangen. Daran konnte es nicht liegen... Ich sah mir meine Umgebung an und registrierte 3 Dinge:
    1. Ich war in den Gassen gelandet, dem gefährlichsten Labyrinth jeder Großstadt.
    2. Es stank entsetzlich.
    3. Ein Schatten verfolgte mich.
    Schnell kramte ich in meiner Umhängetasche nach etwas, womit ich mich verteidigen konnte. Ich ertastete mein Buch, dass ich gerade las, eine Flasche Wasser, einen Kulli und... BINGO! Pfefferspray. Wieso auch immer ich das dabei hatte. Ich brachte die Sprühdose in Position, um mich verteidigen zu können, als hinter einer Mülltonne ein katzen-ähnliches Wesen hervorkam. Es hatte lila Fell und sah aus, als wäre es geschminkt. Aber es war eine Katze, und denen konnte ich einfach nicht wiederstehen.,, SÜß!" Ich bückte mich, um die Katze zu streicheln, als mich etwas Hartes am Hinterkopf traf und alles schwarz wurde.

    3
    Als ich erwachte, war alles dunkel. Ich wollte nach meiner Tasche greifen, doch ich konnte meine Hand nicht bewegen. Genauso wie meine andere Hand und meine Beine. Ich war gefesselt. Jemand hatte mich an einen Stuhl gebunden und war dann verschwunden. Ich murmelte:,, Na ganz toll..." Da ging eine Tür auf, gleißend helles Licht drang herrein, sodass ich blinzeln musste. Eine Frau kam herrein. Sie hatte schulterlange, schwarze Haare mit neongrünen Strähnen, eisblaue Augen und war sehr groß. Ihre Kleidung war schlicht: ein schwarzes Top, eine dunkelgrüne Strickjacke, eine beige Hose mit vielen Taschen und schwarze Wanderstiefel.,, Ist unsere Schlafmütze aufgewacht?", meinte sie mit zuckersüßer Stimme.,, Gut. Wir haben ein paar Fragen an dich.",, W-Wir?", stotterte ich.,, W-wer s-seit ihr?" Die Frau lachte kalt.,, Wir... Ich werde von allen nur Komanderin genannt. Aber da du anscheinend nicht zur Elite gehörst, darfst du mich Sky nennen. Sky Walks." Ein Knurren ertönte hinter ihr.,, Ach! Wo sind nur meine Marnieren geblieben? Ich habe dir noch gar nicht meinen Partner vorgestellt." Sie trat einen Schritt zur Seite. Und dort stand...

    4
    ... Luchs? Nein. Es war etwas anderes. Es kam auf mich zu und schnüffelte.,, Darf ich vorstellen? Schwefel." Sky streichelte dieses... Ding. Es war so groß wie ein Pony, hatte rote Augen mit gelben Pupillen und kurzes blaues Fell. Über dem kurzen wuchs langes, schwarzes Fell um und auf seinem Kopf, um seinen Hals und über seinen Rücken. Es hatte einen Schwanz wie eine Katze, nur dass an seiner Spitze das Fell so wuchs, dass es aussah, als wäre dort ein gelber Stern.,, Also...", meinte Sky wieder, während sie Schwefel streichelte.,, Wie ich schon erwähnte, haben wir ein paar kleine Fragen.",, K-Könnten sie mich zuerst losbinden?" Sky überlegte lange. Ich wartete. Schließlich nickte sie, pfiff zweimal, Schwefel stellte sich vor die Tür und sie band mich los. Ich rieb meine tauben Handgelenke. Dann stellte sie sich wieder neben Schwefel.,, So. Jetzt kommen meine Fragen. Wenn du kooperierst wird dir nichts pa-" doch mitten im Satz platzte ein Mann herrein.,, Komanderin! Es ist wieder da!",, Was! Wo?",, In der Nordhälfte.",, Gut. Du wirst Snake informieren. Er soll Kohorte 3 losschicken",, Ja Komanderin!" Der Mann verschwand. Sky drehte sich zu mir um.,, Es tut mir leid, aber ich muss unsere Unterhaltung verschieben. Auf Wiedersehen! Und fühl dich wie Zuhause. Komm Schwefel!" Sie verließ mit Schwefel den Raum, schloss die Tür und ließ mich in völliger Dunkelheit zurück. Die Tür schloß sie ab.

    5
    Ich blieb traurig zurück. Dann fiel mir meine Tasche ein. Wo war sie? Im Dunkel konnte ich nichts sehen, weshalb ich aufstand und mich durch den Raum
    Ich blieb traurig zurück. Dann fiel mir meine Tasche ein. Wo war sie? Im Dunkel konnte ich nichts sehen, weshalb ich aufstand und mich durch den Raum tastete. Nein. Keine Tasche. Ich suchte mir meinen Weg zurück zum Stuhl und setzte mich. Da fiel mir was ein. Wenn ich Glück hatte... Ich kramte in den Taschen meiner Strickjacke und fand sie schließlich: meine Picolo-Flöte. Das Letzte, dass ich noch von meinem Vater hatte. Ich war überglücklich, dass sie mir nicht weggenommen wurde. Vorsichtig strich ich über das dünne, empfindliche Metall. Dann setzte ich an und spielte das Lied, dass mir im Dunkeln immer Mut gab. Wenn Mam dagewesen wäre, würde sie jetzt mitsingen:

    Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht.
    Es hat Hoffnung und Zukunft gebracht.
    Es gibt Trost,
    Es gibt Halt.
    In Bedrängnis, Not und Ängsten.
    Ist wie ein Stern in der Dunkelheit.


    Dieses Lied, diese Melodie gab mir wieder Hoffnung. Sie ließ das Dunkel heller erscheinen. Ich spielte weiter. Immer diese Musik. Da ging die Tür wieder auf. Ich erwartete Sky und erschreckte mich, als ein Mann hineinlugte. Er hatte kurze stachelige Haare mit blauschimmernden Spitzen, einen 3-Tage-Bart, war leicht gebräunt, hatte kräftige Arme und Beine. Er trug ein dunkelblaues Oberteil mit schwarzen Flammen, eine schwarze Dreiviertel Jeanshose, schwarz-blaue Sneakersschuhe, ein blaues Halstuch, eine schwarze Sonnenbrille und einen komischen Armreif. Als er mich sah, grinste er kurz und sprach dann in ein Walkie-Talkie:,, Habe die Gefangene gefunden. Bringe sie nun in Sicherheit." Im ersten Moment war ich verwirrt. Gefangene? Dann sah ich mich in dem Raum um. Er entpuppte sich als ein einfaches Viereck, dass in dunkelgrauen Beton gehauen wurde. Stimmte ja. Gefangene. Der Mann sagte mit rauer Stimme zu mir:,, Komm. Ab zum Schrauber." Ich fragte:,, Wer bist du?",, Das erzählt dir mein Partner. Jetzt ist keine Zeit. Komm. Bitte." Ich wusste nicht, wieso, aber ich vertraute diesem Typ. War so eine Eingebung. Deshalb stand ich von meinem Stuhl auf, steckte meine Flöte wieder ein und folgte ihm.

    6
    Ich folgte Dings durch viele graue Gänge. Wie viele es waren, wusste ich nicht. Ich hatte nach 30 aufgehört zu zählen. Endlich erreichten wir das T
    Ich folgte Dings durch viele graue Gänge. Wie viele es waren, wusste ich nicht. Ich hatte nach 30 aufgehört zu zählen.
    Endlich erreichten wir das Tor nach draußen. Wir kamen auf den Hof einer Fabrik. Und mitten auf dem Hof stand ein Hubschrauber. Wir rannten schnell drauf zu und kletterten rein. Dings setzte sich auf den Pilotensitz und ich mich hinten rein. Denn auf dem Kopilotensitz saß...,, Kasimir! Was machst du denn hier?",, Ganz einfach!", er drehte sich auf dem Sitz, während Dings startete.,, Wir retten dich. Der Stumme hier...", er klopft unserem Piloten auf die Schulter,,, Ist Tayfun. Er und ich sind für diese Mission Partner. Ich komme von der internationalen Polizei und er von Elite Shield." Ich erinnerte mich daran, was Sky gesagt hatte: Aber da du anscheinend nicht von der Elite kommst... ,, Kennt ihr die Frau, die da war?" Tayfun knurrte nur:,, Sky. Sky Walks. Seit ein paar Jahren versucht sie mit ihrem Team, die Welt zu übernehmen. Und ihre Pläne werden immer waghalsiger. Letztes Mal hätte sie fast Blau umgebracht.",, U-Umgebracht!" Ich war mit einer Fast-Mörderin in einem Raum gewesen!,, Ja." Tayfun nickte.,, Und als nächstes hat sie die Aurawächter, also mich und ein paar andere, auf der Zielscheibe. Sie will unsere Auren stehlen, um eine Maschine anzutreiben, die Tote wiederholen kann..." ...Tote? Dann... Könnte ich vielleicht... Ich sah mich im Hubschrauber um. Er sah aus wie Dad's... Und wir waren schon in der Luft. Wenn ich den Fallschirm finden könnte... Ich stand vorsichtig auf, doch gerade, als ich das Gleichgewicht halten konnte, quetschte Kasimir:,, Achtung Tayfun! Fassrolle!",, Was!" Ich setzte mich ganz schnell wieder hin und blickte aus dem Fenster. Auf uns kamen wirkliche, echte RAKETEN zugeschossen! Tayfun drehte erst eine scharfe Kurve, um der ersten auszuweichen, dann riss er den Schrauber gerade noch nach oben, bevor die zweite ihr Ziel fand. Ich krallte mich fest. Doch wir alle übersahen die, die von hinten kam... Da bildete sich eine Art flimmerndes Schutzschild um uns. Die Rakete krachte dagegen und fiel zu Boden, wo sie in einem kleinen See gelöscht wurde und versank. Ich seufzte erleichtert und sah aus dem Fenster,.um nach unserem Retter Ausschau zu halten. Was ich sah, war: dass wir gerade zu einer Insel flogen. Und auf einer Klippe stand... Ein Hirsch. Ein blauer Hirsch mit Diamanten in der Krone. Das war zu viel. Bevor noch irgendwas passieren konnte, schaltete mein Gehirn aus und ich wurde ohnmächtig. Das letzte, dass ich mitbekam, war, das Kasimir aufsprang und mich auffing.

    7
    Als ich wieder zu mir kam, lag ich in einem Bett. Ich ließ die Augen geschlossen und seufzte erleichtert. Das war alles nur ein Traum gewesen. Doch da sagte eine Stimme:,, Na? Auch mal wach?" Ich öffnete die Augen und sah, dass ich in einem Krankenbett lag. Ich sah mich in dem Raum um. Das Bett, in dem ich lag, war das einzige. Der ganze Raum war strahlend weiß. Es gab einen weißen Schrank, der neben einem Fenster mit weißem Rahmen stand, einen weißen Nachttisch neben mir, auf dem eine weiße Lampe und ein Tablett mit einem Teller dampfender Suppe standen, einen Tisch und 4 Stühle. Und auf einem der Stühle saß eine junge Frau mit langen schwarzen Haaren und einem weißen Kleid. Sie meinte vergnügt:,, Guten Morgen. Ich bin Luna. Und du?",, H-Hannah...",, Echt! Das muss ich den anderen erzählen. Du siehst genauso aus wie H-" Da ging die Tür auf. Tayfun und Kasimir kamen rein.,, Kasimir!", rief ich erleichtert. Endlich wieder jemand, den ich kenne. Tayfun meinte:,, Guten Morgen. Hast du deine Suppe gegessen?" Kasimir kletterte zu mir ins Bett. Ich schüttelte den Kopf und kraulte Kasimir.,, Dann solltest du", sprach mir dieser gut zu.,, Immerhin hat Erika gekocht. Und die macht die beste Sinelbeeren-Suppe, die man sich vorstellen kann.",, Sinel-beeren? Was ist das?" Luna sah mich verwirrt an:,, Du weißt nicht, was... Na hör mal! Was lernt ihr denn heutzutage in der Trainerschule!" Trainerschule?,, Vielleicht hat sie sich den Kopf gestoßen", überlegte Tayfun. Und Kasimir fragte:,, Weißt du denn, was ich bin?" Ich sah ihn ratlos an.,, Ein großer sprechender Hase?" Und Tayfun:,, Was ist ein Hase? Und zu wem hast du das gesagt?" Ich wurde immer konfuser.,, Na zu Kasimir!",, Wer ist Kasimir? Meinst du das Schlapor?" Langsam wurde mir das zu blöd.,, Na hört mal! Ich bin langsam echt überfordert! Als ich auf dem Weg zur Schule bin, und aus der U-Bahn aussteige, renn ich plötzlich gegen einen riesigen Hasen, der sich mir als Kasimir vorstellt. Dann werde ich von einem Schurken-Team entführt und später von demselben Hasen mit einem Hubschrauber gerettet. Und dann ist da noch ein Typ von einer Organisation, der sich als einer mit einem Namen vorstellt, der wie der Wind heißt! Und dann werden wir von Raketen verfolgt und ein kunterbunter Hirsch rettet uns! Ich glaub langsam, ich werde verrückt..." Die drei starrten mich an. Dann fing Luna vorsichtig an:,, Du... Du kennst sie wirklich nicht?",, Wen denn!",, Na die Pokemons."

    8
    Ich starrte Luna an. Pokemon! Moment... Da klingelte was... Davon hatte mein großer Bruder früher immer geredet, bevor er... Mein Blick wurde traurig.,, Alles in Ordnung?", fragte Luna besorgt. Ich blinzelte und nickte dann.,,...Ja. Alles gut.",, Na dann!", schaltete Tayfun sich wieder ein.,, Soll ich dir das Bad zeigen? Da haben wir auch ein paar Anziehsachen für dich. Ich hoffe, sie passen. Wir haben gesammelt." Ich nickte abermals.

    Das Bad war genauso weiß wie mein Zimmer. Es war eines dieser Hightech-Bäder. Es gab eine Dusche, ein Waschbecken, ein WC und einen runden, roten Teppich vor der Dusche. Tayfun ging raus und ich duschte schnell. Dann zog ich die Sachen an, die auf dem WC lagen. Eine einfache blaue Jeans, ein weißer Plüschpulli mit schwarzem Zick-Zack-Muster und schwarze Socken. Meine anderen Sachen waren zu mitgenommen von meiner Entführung, weshalb ich sie wegwarf. Nur meine weiße Strickjacke mit Leoparden-Muster und Leoparden-Ohren auf der Kapuze hatte alles überstanden, wodurch ich sie behalten konnte. Zum Glück. Fertig ging ich zurück zu meinem Zimmer.

    Luna war weg. Stattdessen saß Tayfun auf dem Stuhl und unterhielt sich mit einem Mann in Laborkittel. Er hatte rote Haare, graue Augen und eine Brille. Als er mich sah, stand er auf und kam auf mich zu.,, Hallo. Ich bin Marc.",, H-Hallo. Ich bin Hannah", meinte ich leicht eingeschüchtert.,, Gut dass du wieder da bist", fing Tayfun an.,, Marc ist gekommen, um dir dein erstes Pokemon zu geben. Da du noch nichts über sie weißt, musst du es einfach lernen." Marc ging zurück zu seinem Stuhl und kramte aus seiner Tasche, die auf der Lehne hing, eine runde Box raus. Sie war mit einem schwarzen Strich in der Mitte geteilt. Die obere Hälfte war rot, die untere weiß. Er klappte sie auf und drei genauso gefärbte Bälle kamen zum Vorschein.,, Wähle."

    9
    Ich wollte gerade einen der drei Bälle nehmen, den, auf dem noch eine Blume prangte, da wackelte Marc's Tasche und fiel von der Lehne. Dann kippte er um und ein Ball kullerte raus. Er sah genauso aus wie die anderen drei. Aber seine Färbung war etwas anders. Die Hälfte, die eigentlich rot hätte sein sollen, war stattdessen lila mit einem Schuppenmuster. Der Ball kullerte bis zu meinem Fuß und stieß dagegen, bevor ich ihn wegziehen konnte. Marc versuchte noch, den Ball zu schnappen, aber zu spät: durch den Zusammenstoß mit meinem Fuß war ein kleiner runder Knopf gedrückt worden und der Ball klappte auf. Ein Lichtblitz zischte heraus und formatierte sich zu einem kleinen, drachenähnlichen Wesen. Es hatte eine blaue Körperfarbe und auf seinem Kopf so etwas wie eine Haube aus Pelz. Der gleiche Pelz wuchs auch auf seinem Rücken. Es rief:,, Bitte sei mein Trainer!",, Kapuno! Ab in deinen Ball! Dieser Trainer ist kein Kauspielzeug!", rief Marc und versuchte, das Ding, dass anscheinend Kapuno hieß, zu fangen. Doch das krabbelte unter mein Bett und blieb dort. Marc versuchte, es darunter hervor zu angeln, aber Kapuno schnappte nach seiner Hand. Ich ging schnell auf die Knie und fragte unter mein Bett:,, Du willst wirklich mit mir mitkommen?",, Jaaa! Du riechst so interessant! Nach Thymian, Traurigkeit und etwas, dass ich nicht definieren kann." Marc sah mich verwundert an.,, Kannst du wirklich..." Aber bevor er den Satz beenden konnte, krabbelte Kapuno unter dem Bett hervor und kuschelte sich an mich. Ich streichelte es. Marc kratzte sich am Kopf und stand auf.,, Sie konnte sich nie mit ihren Trainern anfreunden. Aber du scheinst ihr zu gefallen.",, Sie sagte, ich rieche nach Thymian." Den Rest wollte ich erstmal noch für mich behalten. Marc nickte und ging zu Tayfun.,, Meinst du, Sulie kommt mit so einem Pokemon als Starter zurecht?",, Ich wüsste nicht, was dagegen sprechen sollte", erwiderte Tayfun.,, Sie scheint hart im Nehmen zu sein. Also Hannah? Wie soll sie heißen?" Ich sah ihn verwirrt an. Da kam Kapuno mir zu Hilfe.,, Er meint meinen Spitznamen. Damit wird klar, dass ich zu dir gehöre. Und denk dir was gutes aus. Ich hatte schon viele Namen. Veronika, Tessa, Marie, Elena, Claire..." Marc erklärte mir das noch einmal deutlich:,, Manche Trainer geben ihren Pokemon Namen. Meistens deutet er auf ihren Typ hin. Oder ihre Rasse. Wie ein Dartiri Sartri genannt werden kann. Oder ein Flabébé Blume." Ich dachte nach. Dann fiel mir der perfekte Name für meine kleine Drachendame ein:,, Drakie. Du heißt ab jetzt Drakie."

    10
    (Zeitsprung bis zum Abend)
    Ich hatte den ganzen Tag trainiert. Ich kam mir vor wie unser Sportlehrer, Trainer Hegte, der auch die ganze Zeit Befehle brüllte.,, Drachenwut!",, Flammenwurf!",, Drachentanz!" und,, Ruckzuckhieb!" waren die einzigen, die ich mir merken konnte und auf die Drakie reagierte. Wir wurden am laufenden Band erst von Silver, einem jungen Mann mit roten Haaren, der der Sohn eines verbannten Bösewichts war, was mich anfangs schockierte, dann von Erika, der Frau von dem Champ und Mutter von Zack und Iris, und schließlich vom Champ persönlich fertig gemacht. Er heißt Rot und sein Partner Picachu. Der war total süß! Also Picachu. Nicht Rot. Der war irgendwie angeberisch. Er hatte doch nur ein Mädchen besiegt, dass das erste Mal kämpfte!

    Schließlich saßen wir alle in der Küche des HQ. Ich löffelte den letzten Redt der Sinelbeerensuppe von Erika, als die Tür aufging und ein junger Mann rein kam. Er hatte braune Haare, grüne Augen und trug einen Kapuzenpulli. Tayfun stand auf.,, Desi! Das war eine gute Ablenkung heute Morgen. Draco und Nico wirkten nie gruseliger.",, Jaja...", erwiderte der nur missmutig. Tayfun setze sich verwirrt wieder. Zack flüsterte mir zu:,, Das ist Descole. Er ist ein Star hier bei uns. Oder zumindest für die, die sich für Wettbewerbe interessieren. Er hat mit Draco, seinem Trikephalo, Nico, seinem Lucario und Psiaugon Team Darkness abgelenkt. Wieso er zu spät kommt, ist komisch. Sonst verpasst er nie das Essen." Aber ich hatte schon bei dem Wort,, Wettbewerb" nicht mehr zugehört. Ein Mädchen war nach Miese-Descole eingetreten. Es hatte kinnlanges, hellbraunes Haar, haselnussbraune Augen, die einen Stich grün intus hatten und trug eine flauschige weiße Strickjacke mit Leopardenmuster.,, Hallo alle zusammen!", sagte sie vergnügt und setze sich zu Desi. Zack sah von ihr zu mir und wieder zurück. Ich fragte erstarrt:,, Wer ist das?" Zack antwortete:,, eine weitere Wettbewerbsberühmtheit. Das ist... Hannah. Und sie ist die Tochter von Sky Walks."

Kommentare (0)

autorenew