Hunger

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1 Kapitel - 858 Wörter - Erstellt von: Lady_Violet - Aktualisiert am: 2015-11-08 - Entwickelt am: - 343 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hollie ist ein Mädchen dass eine Vorliebe für gutes Essen hat. Bis sie sich verliebt...

Die Grundidee habe ich von einem Comic, den ich im Internet gefunden hab.

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    Hollie war schon immer ein Mädchen, dass eine bestimmte Liebe zum Essen hegte. Sie liebte das gute Gefühl dass ihr ein voller Magen bescherte, sie liebte den feinen Geruch der Gerichte, der ihren ganzen Körper erfüllte und sie liebte die verschiedenen Geschmäcker und Konsistenzen die bei jedem Gericht anders waren.

    Jeden Abend wenn Sie in ihrem Bett lag und bereits darüber nachdachte, was für ein Kunstwerk ihre Mutter am nächsten Tag wohl zaubern würde, schlief sie mit einem Lächeln auf den Lippen ein. Sie war dick, machte sich aber nichts daraus, schließlich ging es ihr gut und ihr Gesicht war trotz allem hübsch. Mit 16 verliebte sich Hollie das erste Mal. Er war groß, schlank hatte schwarze Haare und strahlend blaue Augen. Sie war hin und weg und nahm sich vor, ihn das nächste mal in der Schule anzusprechen.

    Nach ihrem wunderbaren Mittagessen dass ihr ihre Mutter mit viel Liebe zubereitet und mitgegeben hatte, wollte sie ihren Plan in die Tat umsetzen. Er stand bei seinen Freunden, lässig an eine Wand gelehnt und sprach mit ihnen. Sie ging auf ihn zu und zwang sich zu einem einfachen Hallo. Er unterbrach das Gespräch mit seinem Freund und blickte auf: "Hallo. Was willst du?". Sie lief knallrot an und fasste ihren ganzen Mut zusammen: "Ich... ich finde dich sehr schön... ich.. glaube... ich liebe dich!".

    Diesem Satz folgte ein Moment der Stille... dann brach von allen Seiten schallendes Gelächter los. "Wie zum Geier kann sich ein fetter hässlicher Marshmallow wie du erlauben mich überhaupt anzusprechen! Glaubst du ernsthaft ich stehe auf einen Schinken als meine Freundin! Zieh Leine!"

    Nach diesen Worten... starb etwas in Hollie. Sie rannte nach Hause und starrte in den Spiegel. Sie weinte... sie weinte mehrere Stunden lang und die Liebe für gutes Essen und sich selbst starb. Für Hollie begann nun die Hölle.

    Fortan weigerte sie sich in Spiegel zu sehen. Sie trank nur und aß nicht mehr. Wenn Sie aß, um ihrer Mutter keine Sorgen zu bereiten, schlich sie sich danach auf die Toilette und versuchte, das böse Essen dass sie so abstoßend gemacht hatte, wieder loszuwerden. In der Schule sprach Hollie kein Wort mehr. Ihr fehlte die Kraft. Nach nun schon 3 Monaten ohne Essen konnte sie sich kaum mehr zum aufstehen zwingen. Ihr Kopf war leer, nur ein einziger Satz hämmerte in den immer selben Impulsen in ihrem Gehirn. "Du bist ein fetter Marshmallow!"

    Sie quälte sich weitere Monate. Ihr Magen, der hilflos um Nahrung flehte, bereitete ihr unglaubliche Schmerzen. Ihr wurde schlecht, sie wurde oft ohnmächtig aber sie aß weiterhin nichts mehr. Sie weinte den Köstlichkeiten hinterher aber ihr Hass und Kummer waren stärker. Die Qualen die sie währen des Hungerns durchmachte trieben sie in den Wahnsinn. Nach einer sehr langen Zeit der Qual, wagte sie es in einen Spiegel zu sehen.

    Nun waren ihr Gesicht und ihre Taille schmal und ihre Beine dünn. Sehr dünn... Wieder in der Schule, sprach sie ihren Schwarm erneut an. "Hey... kennen wir uns Süße?". Sein blick zeigte nun keinerlei Abscheu mehr. Sie lächelte ihn an. "Nicht dass ich wüsste. Hallo ich bin Hollie". Mit diesem Tag sahen sie sich öfter und er lud sie zu einem Date ein. Sie standen auf einem Hügel und sahen in die Sterne. Hand in Hand lagen sie da... Ihr Magen schmerzte und plötzlich keimte in ihr ein unbändiger Hass auf. Als er sich zu ihr rüberbeugte um sie zu küssen, flüsterte sie in einem bedrohlichen Ton: "Und für dich, habe ich monatelang die Hölle durchlebt...." Ihm wurde mulmig zumute: "W...Was meinst du?".

    Er sah sie an. Ihr Gesicht hatte einen unheimlichen, wahnsinnigen Ausdurck. Er wurde nervös und wich zurück. "Komm her schöner Mann.. küss mich." Ihr Lächeln wurde fanatischer bis es sich in ein groteskes Grinsen verwandelte. Nun hatte er Angst, dieses Mädchen ist verrückt geworden! Sie schritt auf ihn zu, langsam und immer noch mit diesem Grinsen. Hollie drückte ihn an die Wand. Ihr Magen schmerzte unbeschreiblich. Sie kam seinem Hals langsam näher und.... biss zu. Sie fraß den Auslöser ihrer Qualen langsam und genüsslich auf. Der Hunger.... hat die verrückt gemacht.

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