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Gefühle der Dämonen (1)

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1 Kapitel - 1.346 Wörter - Erstellt von: SternenJuwel - Aktualisiert am: 2015-11-08 - Entwickelt am: - 848 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

In dieser Welt leben neben den Menschen auch noch Dämonen, wie die Halb-Dämonin Rin.
Doch wann immer Mensch und Dämon zusammentrifft, gibt es nur eins, Verzweiflung!

    1
    Gefühle der Dämonen
    In dieser Welt leben neben den Menschen noch die Dämonen, es gibt unzählige Arten von ihnen.
    Doch was die Menschen nicht über uns wissen... ist, das auch wir Gefühle haben...
    und leben wollen, wir wollen auch existieren!

    Mein Name ist Rin, ich lebe in einem Schrein, tief im inneren des Waldes mit meiner Mutter, dort wo die Menschen sich nicht hin wagen... oder sich zumindest nicht hin wagen sollten...
    Doch als dies was einst war... existiert in dieser Welt nun nicht mehr.

    ,, Los, fangt sie! Wenn es sein muss tötet sie!“
    mehrere Dämonenjäger drangen in unseren Wald ein, und nahmen alles was ich je besessen habe...
    Meine ganze Welt in nur wenigen Stunden zerstört...

    ,, Mutter, warum müssen wir eigentlich so tief im Wald leben? Ich würde gerne mal die Welt dort draußen sehen.“
    ,, Weil wir nicht die einzigen sind, dort draußen leben die Menschen, wir leben hier im Wald, wo sie uns nicht finden... so können beide Seiten koexistieren.“
    ,, Das verstehe ich nicht... also dürfen Menschen und Dämonen sich nicht begegnen?“
    ,, Ja, sonst würde es wohl zu einem Krieg führen, und krieg bedeutet für beide Seiten nur Schmerz und Leid.“
    ,, Aber du und Vater seid euch doch auch sehr nahe gewesen, ihr habt doch auch keinen Krieg angezettelt!“
    ,, Nun ja, das ein Mensch und ein Dämon sich lieben, ist wohl eine sehr seltene Ausnahme... und genau genommen ist es ja sogar verboten.“
    ,, Aber wieso denn? Liebe ist doch etwas tolles, oder?“
    ,, Ja! Das ist es...“

    Die Dämonenjäger sammelten sich um den ganzen Wald herum, es war nur eine Frage der Zeit bis sie in den Schrein eingedrungen waren und meine friedvolle Welt in ein riesiges Chaos verwandelten...

    Meine Mutter schreckte auf.
    ,, Was ist?“ fragte ich ängstlich.
    ,, Rin, lauf!“
    ,, Wieso denn!“
    ,, Tu was ich sage, lauf jetzt!“
    ,, Und was ist mit dir!“
    ,, ich komme nach!“
    ,, Ich gehe nicht ohne dich!“
    Meine Mutter stellte sich in eine Kampfstellung.
    Und kurz darauf folgte der erste Kontakt zwischen Dämon und Dämonenjäger...
    ,, Da ist der Fuchsdämon! Fangt ihn!“
    Eine Gruppe von 20 Dämonenjägern rannte direkt auf uns zu.
    ,, Rin lauf!“
    ,, Nein!“
    Die Dämonenjäger warfen die ersten Netze, meine Mutter wich aus, doch...
    ,, Da ist noch einer! Los fangt ihn! Er ist noch klein!“
    Der Blick meiner Mutter wanderte besorgt zu mir.
    Mehrere Dämonenjäger kamen auf mich zu!
    Ich wich langsam einige Schritte zurück.
    Doch in meinen Augen spiegelte sich nur das Netz das auf mich zugeflogen kam.
    ,, Rin!“ meine Mutter warf sich vor mich.
    ,, Mutter...“
    ,, Los jetzt, fangt die kleine!“
    ,, Aber sie sieht doch menschlich aus!“
    ,, Sie ist auch ein Dämon! Na los jetzt!“
    Wieder kamen einige Leute auf mich zu.
    Doch ich konnte mich nicht bewegen... ich wusste nicht was vor sich ging...
    gerade eben saß ich doch noch friedlich mit meiner Mutter zusammen...
    Was ist hier los!
    Meine Mutter schlug die Leute zurück.
    ,, Rin! Bitte lauf weg!“
    ,, ich will nicht! Ich will nicht ohne dich leben!“
    Tränen rannen mir übers Gesicht.
    Ein Scharfschütze zielte auf mich, er drückte ab... doch anstatt das sie mich traf, traf sie meine Mutter die sich vor mich geworfen hat.
    Meine Augen weiteten sich, mir spritze das Blut meiner Mutter ins Gesicht.
    Ich habe Angst....! Mutter!
    Meine Mutter drehte ihren Kopf ein letztes mal zu mir.
    ,, Rin... bitte flieh... und lebe...“
    Die Augen meiner Mutter schlossen sich.
    Ich drehte mich um, und rannte tiefer in den Wald hinein!

    Warum passiert das alles!
    Warum! Was hat meine Mutter den getan!


    Ich streifte Fahne, Äste peitschten mir ins Gesicht... ich rannte so schnell ich nur konnte...
    Mutter! Meine Tränen rannen so schnell wie ich lief meine Wangen hinunter.
    ,, Da ist eine!“
    ,, Aber ist das nicht nur ein Menschenmädchen!“
    ,, Nein, hier leben keine Menschen, sie muss ein Dämon sein!“
    Verdammt! Noch mehr!
    Und ich stand in einer Sackgasse... ich war umzingelt.
    ,, na los, schießt!“
    ,, Jawohl!“
    Der Schuss streifte mich nur, doch es war ein harter Stoß, ich fiel den Abhang hinunter...
    Ich kam mehrfach hart auf, an meinem Arm lief mein Blut hinunter, alles tat weh...
    mein Herz... mein Körper... alles...
    Ich rollte langsam aus, und blieb liegen...
    Ich will nicht mehr! Was ist das für eine Welt! Warum tun die Menschen das!
    Ich raffte mich langsam auf... mein Arm schmerzte immer noch....
    Ich hatte überall Schirfwunden...
    Meinen Arm haltend kämpfte ich mich durch den Wald... der Wald der einmal mein Zuhause war...
    Ich wurde aus meinem Zuhause vertrieben... aber ich verstehe nicht wieso!
    Menschen sind abscheuliche Kreaturen... sie haben meine Mutter getötet... Menschen sind böse!
    Ich spitzte meine Ohren... wieder waren Leute hinter mir her.
    Ich blieb stehen drehte mich um, und wartete bis sie ankamen.
    ,, Bleibt weg...“ murmelte ich.
    ,, Was! Du bist ein Monster! Auf sie!“ schrie mich der Jäger an.
    ,, Ich sagte bleib weg!“ Mit tränen in den Augen schrie ich ihn an.
    Meine neun Fuchs Schwänze stellten sich auf und wurden umhüllt mit Fuchsfeuer.
    Ich entfachte ein riesiges Inferno!
    Einer der Jäger war tot.
    Der andere schrie mich wieder an:,, Du Monster!“
    Vielleicht war ich ein Monster... aber auch ich wollte friedlich leben!
    Der Mann stürmte auf mich zu, doch als er das Fuchsfeuer berührte, verkohlte er zu Asche.
    Ich drehte mich um und lief weiter.
    Ich taumelte mehrere Stunden durch den Wald.

    Ich spüre meine Hand nicht mehr...
    Ich fühle... nichts mehr....
    Meine Augen... verloren ihren Glanz... in diesem Moment, war ich eine Bestie!
    Licht...?
    Ein Ausgang?
    War es... der Ende des Waldes?
    Bin ich jetzt endlich aus dieser Hölle entkommen?
    Ich taumle immer weiter auf das Licht zu.
    Eine Windbrise stieß mir ins Gesicht.
    Vor wir, ist eine riesige Wiese, mit Ausblick auf ein Dorf.
    Wieder höre ich Stimmen hinter mir... ich muss... mich beeilen.
    Mit aller letzter Kraft schleppe ich mich nach vorne... alles was mich noch antreibt, ist der Wille zu leben.

    Das Dorf... ich bin angekommen... ich muss... mich... verstecken...
    Muss... leben...

    ,, Eren! Nun komm schon, wir müssen frisches Wasser holen!“
    ,, Ja, ja Lissa, ich komme ja schon!“

    ,, Na nu? Liegt da vorne ein Mädchen?“ Lissa rennt zu dem bewusstlosen Mädchen am Boden.
    ´W-wieso hat das Mädchen Fuchsohren und 9 Fuchsschwänze!´
    Mein blick wandert zu meiner Schwester Lissa.
    ,, Ist etwas?“ fragt mich Lissa.
    ,, nein, es ist nichts.“
    ,, Dann ist ja gut!“ Lissa lächelt mich an.
    ´Lissa scheint die Ohren nicht zu sehen! Aber warum sehe ich sie dann!´
    ,, Sie ist überall verletzt...“ murmle ich.
    ,, Bringen wir sie zu uns nach hause?“ fragt Lissa.
    Ich nicke.

Kommentare (1)

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Dämon (41495)
vor 611 Tagen
Super! !!!!!!! Bitte weiterschreiben! !!!!!