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Aufregende Abenteuer in der Welt von Skyrim

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2 Kapitel - 3.260 Wörter - Erstellt von: Mera Kyoya - Aktualisiert am: 2015-11-07 - Entwickelt am: - 1.123 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Eigentlich wollte die junge Kriegerin namens Mera nach ihrer langen Pause, in der sie ein Haus gekauft hat, wieder Abenteuer in Himmelsrand auf sich nehmen. Und das nur um Kinder zu adoptieren, da sie Mitleid mit diesen armen Kreaturen hat und schon immer Mutter sein wollte. Aber wer weiß, vielleicht gerät sie ja in eine noch viel verzwicktere Geschichte als sie sich erhofft?

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Jetzt hatte ich mir endlich meinen Platz in Einsamkeit verdient und Elisif die Liebreizende bot mir ein schönes Haus in der Stadt an. Ich ahm das Ang
Jetzt hatte ich mir endlich meinen Platz in Einsamkeit verdient und Elisif die Liebreizende bot mir ein schönes Haus in der Stadt an. Ich ahm das Angebot dankend an und ging zum Vogt Flakenbart um das Haus von meinem ganzen gesparten Geld zu kaufen. Überglücklich nahm ich den Hausschlüssel entgegen und stürmte aus dem Blauen Palast, in Richtung meines neuen Zuhauses. Zum Glück hatte ich mich auf Leichte Rüstung spezialisiert und konnte deshalb wirklich stürmen. Dort angekommen sah ich mir mein Haus von innen an und überprüfte es als aller erstes auf das wichtigste: das Kinderzimmer. Ich fand es im ersten Stock gleich neben meinem und ich bemerkte, dass der Platz wohl für zwei Kinder ausreichen würde. Ich bin zwar noch sehr jung um Mutter zu sein, aber ich will so gerne zwei Waisen adoptieren und mich um sie kümmern. Die Zeiten in Himmelsrand sind hart und ich will meine Liebe und Fürsorglichkeit mit Leuten teilen, die zu wenig bekommen.
Ich hatte schon viel von Himmelsrand gesehen und in vielen Schlachten gekämpft ohne ein Ziel zu haben. Aber nun würde ich erneut in Himmelsrand umher ziehen um nach meinen zukünftigen Kindern zu suchen.
Es war gerade ein Turdas in Morgenstern und ich machte mir den Plan, am nächsten Morndas los zu ziehen. Mein erstes Ziel würde Dämmerstern werden.
Doch bis dahin grübelte ich viel, vor allem über den bitteren Krieg, der nach der Ermordung des Großkönigs ausgebrochen ist. Ich hatte mich zwar der kaiserlichen Armee angeschlossen, aber das war nur ein Mittel zum Zweck, denn irgendwie musste ich ja Elisif dazu bringen mir dieses wunderschöne Haus anzubieten. Ich war in diesem Krieg eigentlich weder auf der einen Seite noch auf der anderen.
Ich nahm Aufträge von jedermann an um mir etwas Geld zu verdienen, einen festen Job konnte ich mir bei bestem Willen nicht vorstellen, ich wollte immer weiter Abenteuer erleben.
Die Abende, die noch bis zum Tag der Abreise blieben, verbrachte ich im „Zwinkernden Skeever“ und hörte Lisette bei ihren Liedern zu. Es war wirklich schön ihr zu zu hören, wobei ich den Gesang von tiefen Männerstimmen mystischer finde. Vor allem bei meinem Lieblingslied, dass über das Drachenblut geht.
Als ich einmal die 7000 Stufen zu Hoch-Hrohtgar hoch gepilgert bin, traf ich einen Barden der eine wahrlich wundervolle Stimme hatte, ich hoffe darauf, seinen Gesang einmal wieder hören zu können.
Der Tag der Abreise war nun gekommen, ich meldete bei General Tuillus, dass ich wieder einige Zeit auf Reisen gehen würde und auch bei Elisif der Liebreizenden meldete ich mich ab. Ich packte meine 7 Sachen und ging zu den Ställen von Einsamkeit, dort kaufte ich mir ein Pferd. Es war ein durchaus mächtiges und schnelles Pferd.
Ich atmete die klare Luft Himmelsrands ein, stieg auf mein Pferd und ritt hinunter zum Hafen.
Es war zwar noch früh morgens, aber die Hafenarbeiter waren schon wieder an der Arbeit. E fröstelte mich etwas, es war ja gerade mal Morgenstern im neuen Jahr und somit hatte der Winter Einsamkeit noch nicht den Rücken zugewendet.
Ich war gerade dabei mit meinem Pferd vom Hafen aus, hinüber zu dem moorigen Gebiet nahe der Stadt zu schwimmen. Es bestand aus lauter kleinen Inselchen zwischen denen das Wasser knietief steht. Zum Glück waren die Pferde in Himmelsrand ziemlich zähe Tiere, denn durch das eiskalte Wasser zu schwimmen, war eigentlich wie einen Troll mit bloßen Händen nieder zu strecken. Ich hatte das einmal machen müssen, deshalb weiß ich genau wovon ich rede…
Ich gab meinem Pferd einen Namen, Ardanwen sollte er von nun an heißen.
Wir waren jetzt schon ein paar Stunden unterwegs, als ich vorsichtshalber meine Waffe zog. Wir waren nämlich beim Querfeldein laufen durch den Wald in der Nähe des Sumpfes, auf eine verfallene Hütte gestoßen, der wir uns jetzt von hinten näherten. Solche wurden gerne von Banditen und ähnlichem als Unterschlupf und für Hinterhalte genutzt. Doch als ich in die Hütte schlich erwartete mich nur ein toter Nord auf einer Pritsche. Ich hielt mir sofort die Nase zu, denn der Gestank der Leiche war schon abartig. Ich sah mich trotzdem etwas genauer um, und entdeckte auf dem Nachttisch ein Buch, also fing ich an zu lesen:
„Es ist nun bald so weit, Sovngarde erwartet mich, das ist schon ok, ich habe mich damit abgefunden. Ich hoffe nur mein armer und treuer Hund Meeko wird losziehen und einen neuen Besitzer finden. Zumindest so lange bis wir uns dann eines Tages wieder sehen.“
Es war also das Tagebuch des Nord, er erwähnte einen Hund, also sah ich mich um, konnte aber nirgendwo einen entdecken.
Ich war etwas traurig über das Schicksal und auch, da ich Begleitung eines weiteren Tieres durchaus schön gefunden hätte. Ich beschloss den Nord noch vor meiner Weiterreise zu beerdigen.
Nachdem ich das getan hatte und das Buch wieder zurückgelegt hatte, lief ich auf den nahe gelegenen Weg und pfiff nach meinem Pferd. Bevor mich Ardanwen erreicht hatte, wurde ich plötzlich mit voller Kraft von etwas zu Boden geworfen und stand nun auf meinem Brustkorb.
Ich schloss panisch die Augen und wartete auf die ersten Hiebe, aber nicht dergleichen passierte, stattdessen bellte es und schleckte mein Gesicht ab. Ich öffnete langsam meine Augen und sah in das Gesicht eines Hundes, sofort dachte ich an die Hütte und fragte ihn ob er Meeko sei. Als Antwort bellte er fröhlich. Ich hatte den Beschluss gefasst mich um ihn zu kümmern, er hatte anscheinend auch schon beschlossen mir zu folgen, also machten wir uns, nun zu dritt, auf den Weg nach Dämmerstern.
Wir waren mehrere Tage durch das eisige und gnadenlose Gebiet unterwegs. Vor allem waren wir länger unterwegs, weil ich am Anfang in die falsche Richtung gelaufen bin…aber nur so haben wir Meeko gefunden!
Wir liefen an der Küste entlang, plünderten alte Schiffswracks und zerschlugen Banditenlager. Beide, Ardanwen und Meeko, waren mir eine wirklich große Hilfe.
Allerdings hatte ich mich mit Ataxie angesteckt, dadurch zittern meine Hände und ich kann keine Türen, Truhen und anderen mehr öffnen. Deswegen war ich überglücklich, als ich die Häuser Dämmersterns erspähte.
Dort angekommen ging ich sofort zum Alchemisten und ließ mir einen Heiltrank brauen. Danach sah ich mich nach einer Schlafgelegenheit um. Zwar gab es das Gasthaus „Zum windigen Gipfel“ aber ich wollte kein mehr ausgeben, das war alles schon für den Heiltrank drauf gegangen.
Ich schlenderte also durch Dämmerstern und hörte plötzlich, dass es am Eingang der Stadt Unruhen gab. Man muss erwähnen, dass ich nicht nur bei der kaiserlichen Armee war, sondern auch bei den Sturmmänteln mitmischte. Natürlich wusste nur ich das, wenn das jemand herausfinden würde, wäre ich schon so gut wie tot. Dann würde mich nämlich sowohl das Kaiserreich als auch Ulfric Sturmmantel aufgrund von Verrat suchen. Ich ging in Richtung Eingang. Dort angekommen, fand ich eine bekannte Szene vor: die Wachen der Stadt wollten eine Khajiit Karawane nicht hier verweilen lassen. „Ihr könnt hier nicht bleiben, wir haben zu wenige Wachen als dass wir auch noch auf eine Bande Schmuggler und Diebe aufpassen könnten! Also verschwindet!“
Das konnte ich mir nicht länger anschauen, also versteckte ich mich hinter einem Haus, zog‘ meine Pelzrüstung aus und dafür die von den Sturmmänteln an. Dämmerstern gehörte nämlich zu dem Teil Himmelsrands, das nicht mehr dem Kaiserreich gehörte.
Fertig umgezogen ging ich zu der Ansammlung. „Was ist hier los! Wache, warum wird ihnen der Aufenthalt verwehrt?“ sprach ich mit starker Stimme. Die Wache sah mich verdutzt an „Wer bist du denn? Warum sollte ich dir etwas erzählen, ich hab dich hier noch nie gesehen!“ blaffte er als Antwort. „Ich bin Verstärkung und komme geradewegs aus Windhelm, geschickt von Jarl Ulfric!“ gab ich zurück. Anscheinend hatte ich ziemlich überzeugend gelogen, denn die Wache beruhigte sich und erklärte: „Die Karawane will hier ihr Lager aufschlagen aber wir brauchen sie hier nicht! Außerdem haben wir zu wenige Wachen.“
Ich hörte ihm zu und meinte schließlich „Na wenn dem so ist, mir wurde noch keine Arbeit zugeteilt, ich werde heute Nacht aufpassen!“ Ich wartete keine Antwort ab, sondern wandte mich an die Khajiit die das ganze still beobachtet hatten. „Ihr könnt euer Lager hier auf der freien Fläche aufbauen. Ich hoffe es macht euch nichts aus, wenn ich heute mit an eurem Lager schlafe“ Sie bedankten sich und nahmen mich herzlich auf.
Den Abend über erzählten sie mir viele Geschichten und brachten mir noch einige Techniken bei. Ich unterhielt mich unter anderem mit Kharjo, der mir erzählte, dass die Karawane neulich überfallen worden war und ihm ein Amulett geklaut wurde. Er bat mich, meine Augen offen zu halten, und es ihm wieder zu bringen sollte es mir irgendwann einmal in die Hände fallen. Außerdem hörte ich, dass etwa vor einer Woche, ein Drache das Dorf Helgen völlig nieder gebrannt haben soll. Und, dass ab diesem Punkt die Karawane schon mehrere dieser Kreaturen am Himmel hat fliegen sehen. „Was wirklich? Hoffentlich ist Hadvar nichts passiert! OH! Ehm ich meine...öhm…eeh…böses Kaiserreich, geschieht denen Recht!“ Hadvar war ein alter Bekannter von mir und er war meistens in Helgen, dort wurden nämlich verurteilte Verbrecher zu Tode verurteilt und gerichtet. Offensichtlich hatten die Khajiit schon längst bemerkt, dass ich nicht nur den Sturmmänteln angehörte sondern noch einigen anderen Organisationen, denn Kharjo meinte leise und mit einem verstohlenen Lächeln: „Mit uns Khajit rredet niemand…dabei wissen wir über wichtige Sachen zu schweigen…“ Auch die anderen nickten. Natürlich kannte ich diese Leute noch nicht lange und man konnte nie vorsichtig genug sein, aber sie schienen mir doch die Wahrheit zu sagen. Sie erzählten mir noch einige wissenswertige Sachen, auch, dass anscheinend Ulfric Sturmmantel, der Jarl von Windhelm, in Helgen hätte umgebracht werden sollen, aber mit dem Drachen Glück im Unglück hatte und entkommen war. Irgendwann beschlossen wir schlafen zu gehen und ich fiel in einen unruhigen Schlaf. Vor allem die Drachen machten mir Angst, ich wusste nämlich, dass nur ein Drachenblut in der Lage war einen Drachen für immer zu töten. Dies hatte ich damals gelernt, als ich auf Hoch-Hrohtgar Halt gemacht hatte. Ich war eh total überrascht gewesen, dass die Graubärte mit mir geredet haben, denn eigentlich sind sie ziemlich zurückgezogen und wollen keinen Besuch.
Am nächsten Morgen schloss ich mich, zusammen mit Ardanwen und Meeko, der Karawane an und reisten mit ihnen bis nach Weißlauf.
Es war eine harte Reise, aber was konnte man schon anderes erwarten wenn man durch Himmelsrand reist. Wir konnten nicht auf geradem Weg nach Weißlauf reisen, da die Karawane mehrere Stopps in verschiedenen Dörfern machen musste. Wir gingen also erst nach Morthal und blieben dort ein paar Tage. Hier erreichten uns wieder Neuigkeiten über weitere Drachenangriffe. Ich schlief immer schlechter und träumte von einem Helden der die Welt retten würde. Nach Morthal wartete Rorikstatt auf uns. Man erzählte uns, dass einer ihrer Leute neulich in Helgen war und den Drachenangriff nicht überlebt hatte…
Eine Woche würde unsere Reise nach Weißlauf noch dauern, dann würde ich mich von der Karawane trennen und alleine weiterreisen.
„Gut, haben wir alles gepackt? Dann auf geht’s nach Weißlauf! Und -“, ich wollte noch etwas zu den Khajiit hinzufügen aber ich wurde jäh unterbrochen. Ich hörte es. Ein Schrei. Ein markerschütternder Schrei. Zwar noch weit weg aber man hörte ihn durch das ganze Tal. Mit fuhr ein kalter Schauer über den Rücken und ich sah zu den Khajiit. Sie nickten.
„Ja Merra, das ist ein Drrache, eine teuflische Krreatur der Lüfte. Aberr komm', wirr müssen weiterr! Bevorr err sich dazu entscheidet in unserre Rrichtung zu fliegen.“
Gesagt getan. Mit leicht wackeligen Beinen liefen wir los Richtung Weißlauf.
Die Tage vergingen und wir hatten zum Glück keine Begegnung mit einem Drachen.
„Ohhh wir sind fast da! Vielen Dank, dass ich mit euch reisen durfte, ich hoffe wir sehen uns einmal wieder. Spätestens wenn ich das Amulett habe!“, bedankte ich mich bei meinen Freunden und zwinkerte Kharjo zu. „Möge das Glück stets mit dirr Wandeln Merra.“ „Danke Frreundin.“
Ich trennte mich schon einige Zeit bevor ankamen, von der Gruppe. Ich brauchte noch etwas Zeit für mich.
Der Weg nach Weißlauf führt über eine weite, karge Ebene und man könnte Feinde schon von weitem sehen. Trotzdem war es etwas gruselig und ungewohnt, nach so langer Zeit wieder alleine unterwegs zu sein. Alles war gut und ich wurde unachtsam, denn plötzlich herrschte um mich ein ohrenbetäubender Lärm. Ich drehte mich panisch in alle Richtungen und inspizierte den Himmel…und sah…einen Drachen gar nicht weit weg von mir am Himmel kreisen. Seine Schreie schallten wie uralte Lieder über die Ebene.
Mein Kopf wurde leer und ich fing an zu rennen, rennen wie ich noch nie in meinem Leben gerannt bin! Auch wenn mich der Drache vielleicht noch gar nicht entdeckt …oder er schon ein anderes Opfer hatte.
Ich rannte bestimmt 10 Minuten mit voller Kraft den Weg entlang und sah schon Weißlauf ganz nah vor mir. Meeko und Ardanwen hatte ich auf einem anderen Weg nach Weißlauf geschickt. Ich sah die Stadtmauern vor mir, den einen Wachposten der weiter vor der Stadt stand, hatte ich auch schon hinter mir gelassen. Es fehlten vielleicht hundert Meter.
Dann brüllte es wieder, dieses Mal jedoch nicht mehr weit in der Ferne, nein, diesmal war es nur einige Meter entfernt. Geschockt blieb ich stehen, drehte mich um und…blickte direkt in das Auge des Monsters.
Zu geschockt um mich zu bewegen bohrte sich mein Blick in eines der Augen des Drachen und ich wunderte mich, wie solch ein schreckliches Monster, Augen haben kann, die wirken als würden sie das gesamte Universum in sich tragen.
Der Drache bereitete anscheinend seinen vernichtenden Feueratem vor. In den Augenwinkeln sah ich eine Gruppe der kaiserlichen Armee her rennen. Ich war froh aber bewegen konnte ich mich trotzdem nicht…und die waren noch zu weit weg als, dass sie mich hätten retten können. Ich sah wieder nach vorne, jetzt direkt in den Schlund der Drachen. Ich konnte sehen wie sich der Atem ganz hinten aufbaute um dann als Feuer ausgestoßen zu werden.
Bevor ich aber sehen konnte wie der Atem von dem Drachen tatsächlich aus dem Mund tritt, hörte ich den Kampfschrei eines Menschen und Millisekunden bevor mich das verheerende Feuer traf, warf sich jemand mit einem Schild vor mich. Ich kauerte mich hinter die Gestalt und hörte wie sie noch einen Zauber wirkte womit die Umgebung auf einmal sehr kalt wurde.
Der Drache stieß seinen Atem aus und die Person blockte ihn mit dem Schild. Dadurch, dass die Umgebung kalt war, war die Hitze auch einigermaßen auszuhalten.
Das Eingreifen der Personen lenkte den Drachen ab, sodass er sich auf sie fixierte.
Bei näherer Betrachtung konnte ich erkennen, dass ich von einem Mann gerettet wurde. Im gleichen Moment erinnerte ich mich, dass Drachen kein Interesse an toten Dingen haben, also legte ich mich flach auf den Boden und stellte mich tot. Dennoch ging ich sicher, dass ich den Kampf beobachten konnte.
Dieser Krieger kämpfte mit Leib und Seele. Seine Kampfschreie hörten sich so an wie ich sie mir immer vorgestellt habe wenn ich Bücher über große, vergangene Schlachten gelesen hab.
Auch sie ließen mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen.
Der Kampfstiel und die Bekleidung dieses Kriegers waren auch total ungewöhnlich.
Er trug leichte Rüstung und bewegte sich fast lautlos. Er hielt in der linken Hand einen leichten Schild und in der rechten ein Einhandschwert. Gelegentlich ließ er noch einen Zauber auf den Drachen los. Trotz der eigentlich schwachen Ausrüstung waren seine Attacken machtvoll und schnell. Er turnte auf dem Drachen herum, ließ sich unter ihm durch fallen und ließ diesen harten Kampf aussehen, als ob er das jeden Tag machen würde. Der Kampf dauerte einige Zeit und ich hatte viel Zeit um mich umzusehen. Ich erkannte, dass die Gruppe kaiserlicher Soldaten sich feige hinter einem großen Fels versteckt hielt. Was für Verlierer.
Endlich schien der Mann den Drachen besiegt zu haben, denn dieser stieß noch einen letzten grausamen Schrei aus und fiel dann, mit einem lauten Aufprall, reglos auf den Boden. Ich wollte schon versuchen aufzustehen, aber dann geschah etwas bei dem ich meinen Augen nicht traute.
Der Mann trat nah an den Kopf des Drachen, dann flogen Funken und es sah so aus, wie etwas über das ich einmal gelesen hatte. „Das Drachenblut tritt an den niedergestreckten Drachen und absorbiert seine Seele, auf dass dieses Monster nie mehr in die Welt der lebenden zurückkehrt.“ Murmelte ich erstaunt leise vor mich hin. Nachdem es zu ende war, wartete ich kurz aber der Mann rührte sich nicht. Ich stand auf und beschloss zu ihm zu gehen und ihn zu fragen ob er…tatsächlich das Drachenblut ist. Ich lief langsam und mit noch immer zitternden Beinen auf ihn zu, bis ich neben ihm stand und wir zusammen auf den Drachenkopf starrten. Ich tippte ihm mehrmals auf die Schulter aber er reagierte nicht. Ich beugte mich etwas nach vorne um in sein Gesicht schauen zu können und erkannte, dass er völlig geschockt da stand. Also wusste er wohl nicht was da eben abgelaufen ist. Gut.
„Ehm, Entschuldigung…vielen Dank, dass du mich gerettet hast! Darf ich dich auf ein Bier nach Weißlauf einladen?“ fing ich an, und tatsächlich, er rührte sich. „Ich…ehm ja sicher danke.“ So gingen wir noch die letzten Schritte nach Weißlauf. Zu meiner Erleichterung sah ich Ardanwen wohlbesonnen im Stall stehen und Meeko schloss sich mir wieder überglücklich an.
Dann betraten wir die Stadt.
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Aufregende Abenteuer in der Welt von Skyrim
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Eigentlich wollte die junge Kriegerin namens Mera nach ihrer langen Pause, in der sie ein Haus gekauft hat, wieder Abenteuer in Himmelsrand auf sich nehmen. Und das nur um Kinder zu adoptieren, da sie Mitleid mit diesen armen Kreaturen hat und schon imme...
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2015-11-03
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