Das Spiel von Schatten und Licht - Hobbit Fanfiktion Teil 10

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2 Kapitel - 1.065 Wörter - Erstellt von: Lonukira - Aktualisiert am: 2015-11-07 - Entwickelt am: - 734 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

    1
    Elariels Sicht:
    Wir standen beunruhigt auf einer Lichtung zwischen einigen Felsen und warteten auf Bilbo. Als dieser zu uns stieß, brachte er die Nachricht, dass die Orks nicht mehr weit entfernt seien, aber auch etwas anderes hinter uns her sei.
    "In welcher Gestalt?", fragte Gandalf. "Etwa der eines Bären?"
    Ich lächelte grimmig. "Es gibt ein Haus", fuhr der Zauberer fort, als ich von einem Geräusch in der Nähe abgelenkt wurde. "Er wird uns helfen oder uns umbringen." "Haben wir eine Wahl?", fragte Thorin ernst. Ein lautes Brüllen ertönte und ich kam Gandalf mit einem "Nein!" zuvor. Wir rannten durch die Wildbad auf Beorns Haus zu, der uns in Bärengestalt verfolgte. Als wir ins Hausinnere gelangt waren, schafften es die Zwerge, die Tür zu verbarrikadieren, bevor Beorn hereinstürmen konnte. Ich zwinkerte Gandalf fröhlich zu und dieser schmunzelte. Die Zwerge standen am Fenster und beobachteten Beorn, derweilen unterhielt ich mich leise mit Gandalf.
    "Ich werde gehen und mit ihm reden.", sagte ich.
    "Du bist nicht bei Sinnen, Elariel. Beorn ist nicht zu unterschätzen. Er wird versuchen, dich anzugreifen." "Nein, das wird er nicht, Gandalf. Er kennt mich. Ich war hier schon oft zu Besuch."
    "Auch wenn er dich kennt, in Bärengestalt ist er unberechenbar."
    "Mir wird nichts geschehen!"
    Langsam wurde ich ärgerlich. "Und selbst wenn. Lieber das Risiko eines einzigen Todes eingehen als das Leben aller meiner Gefährten aufs Spiel zu setzen. Wie du bereits sagtest. Er ist unberechenbar und wer weiß, was passiert, wenn er dreizehn Zwerge und einen Hobbit in seinem Haus vorfindet?"
    Gandalf seufzte. "Also gut. Aber sobald du merkst, dass er dich nicht erkennt, lauf zurück. Versprich es mir!"
    Ich nickte ernst. Er senkte leicht den Kopf und ich ging durch die Seitentür, damit die Zwerge mich nicht bemerkten. Aber mein Weg würde am Fenster vorbeiführen...

    Thorins Sicht:
    "Was macht Elariel da draußen?", fragt Bofur verwirrt. Mein Herz bleibt stehen. Ich laufe zum Fenster und will daraufhin durch die Tür nach draußen sprinten, als Gandalf mich zurückhält.
    "Nein, lass sie.", sagt er ruhig.
    "Bist du noch ganz bei Sinnen, Gandalf?", begehre ich auf. "Da draußen wird sie sterben!" "Nein, wird sie nicht.", erwidert Gandalf ungerührt. Ich lasse mich nach einiger Zeit überzeugen und sehe Elariel mit in Falten gelegter Stirn aus dem Fenster hinterher.

    Elariels Sicht:
    Ich hatte gerade das Haus verlassen, als ich Beorn erblickte. Er knurrte mich an und ging zur Kampfhaltung über.
    "Hallo, Beorn.", sagte ich leise und nahm meine Hände als Friedenszeichen hoch.
    "Es ist schön, dich wiederzusehen."
    Er fletschte die Zähne.
    "Erkennst du mich nicht? Ich bin es, Elariel Cardúliath, Tochter der Drachenprinzessin."
    Er hörte auf zu knurren und musterte mich. Plötzlich brüllte er wütend auf und sprang in meine Richtung. Erschrocken schnappte ich nach Luft, doch Beorn machte einen Satz über mich hinweg. Als ich ein Quieken hinter mir vernahm, drehte ich mich um. Neben Beorn lag ein toter Ork. Der Bär senkte zur Begrüßung den Kopf und stupste dann leicht meinen Rücken an.
    "Ich brauche deine Hilfe, Beorn.", sagte ich leise und er machte sich klein. Dankbar setzte ich mich auf seinen Rücken und er brachte mich zu einem kleinen Schuppen, wo er mich auf einem Strohballen absetzte. Seufzend legte ich mich auf die Seite. Ich hatte es niemandem aus der Gemeinschaft gesagt, aber die Wunde Auf Meinem Rücken hatte sich wieder verschlimmert und es hatte angefangen zu eitern, trotz Gandalfs Heilkunst. Beorn folgte kurz darauf in Menschengestalt mit einem Bündel Heilpflanzen in der Hand.
    "Wer hat dir das getan?", fragte er sobald ich mein Hemd ausgezogen hatte.
    "Der Orkkönig. Er ließ mich in den Nebelbergen auspeitschen."
    Ich zuckte zusammen, als er die Pflanzen auf die geschundene Haut legte.
    "Der Großork also.", wiederholte er grummelnd.
    "Aber wie konntest du entkommen?"
    "Es waren einfach so keine Orks mehr da, als ich aufgewacht bin. Ich nehme an, meine Gefährten haben bei ihrer Flucht alle Aufmerksamkeit auf sich gezogen."
    Beorn sah mich ein wenig brummig an. "Gefährten? Etwa die, die ungebeten in mein Haus gelaufen sind?"
    Ich sah zu Boden, während er mich mit einer kalten Salbe einrieb. "Ja. Es tut mir leid, dass wir einfach so eingedrungen sind. Aber di hast uns nicht wirklich Raum für Erklärungen gelassen."
    Ich schrie auf, als er einen Splitter aus der entzündeten Haut zog.
    "Mir scheint, du achtest immer noch nicht auf deine Gesundheit.", meinte er. "Bleib hier und ruh dich aus." "Aber meine Gefährten-" "Ich rede mit ihnen. Du wirst bald wieder wohlauf sein." "Nein. Sag ihnen nichts von der Wunde. Bitte. Sie sorgen sich schon genug um mich."
    Beorn zog die Brauen hoch, neigte dann aber sein Haupt und ging. Ich lehnte mich langsam zurück und machte es mir auf dem Strohballen bequem. Schnell schlief ich ein.
    In meinem Traum sah ich einen schrecklichen Krieg. Viele Lebewesen starben. Ein Schatten am Himmel, es regnet. Vor mir der Umriss einer Person. Sie wendet sich von mir ab....Nein!...Ich schreckte auf. Trauer, Schmerz und Verzweiflung ergriffen Besitz von mir und ich begann hemmungslos zu weinen.

    2
    Mögt ihr diese FF? Soll ich weiterschreiben? Ich Bitte um Rückmeldung.
    Lonukira

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