Der Erbe des dunklen Herrschers Kapitel 27

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2 Kapitel - 1.818 Wörter - Erstellt von: Morgoth25 - Aktualisiert am: 2015-11-04 - Entwickelt am: - 569 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Die Luft über Endor wird immer dünner. Kalt wird der Wind, der sich über den Völkern ausbreitet und die Hoffnung beginnt, langsam zu schwinden!

Es ist die Zeit des Krieges!

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Rasch eilten die Gefährten zum Elfenbeinturm, wo sie einen Blick in den Palantir warfen und darauf hofften, in diesem ihre letzte Hoffnung zu sehen.
Rasch eilten die Gefährten zum Elfenbeinturm, wo sie einen Blick in den Palantir warfen und darauf hofften, in diesem ihre letzte Hoffnung zu sehen. Stattdessen zeigte der sehende Stein aber nur ein wildes, karges Land, über dessen Oberfläche ein gewaltiger Schneesturm tobte. Arien hielt aber dennoch an dem Glauben fest, die Heiler hätten dort ihr Leben neu geordnet.,, Ich glaube nicht, dass die dürre Heide unbevölkert sei!``, gab Ithindil zu verstehen, doch Radagast war da anderer Meinung und trat an den, mit Runen verzierten Sockel heran, auf welchen der Palantir stand:,, Die dürre Heide ist ja auch nicht unbevölkert! Feuerspeiende Schlangen und anderes dunkles Getier treiben dort ihr Unwesen. Es heißt, die Brut Scatha´s lebt bis heute noch in dessen kalten Höhlen und Schluchten!``,, Scatha?``, fragte der leuchtende Istari unwissend nach.,, Ja! Scatha war zu seiner Zeit der gefürchtetste Drache. Jeder, der jenseits des nördlichen Anduintals hauste, kannte diese Bestie. Zum Glück wurde er vor über einem Jahrtausend von einem Manne Rhovanions erschlagen.``, erzählte Radagast seiner Herrin. Diese wollte sich aber nicht von ihrem Plan abbringen lassen und so schlich sie unbeeindruckt aus der Kammer und richtete ihren Blick auf das Königshaus, in dessen Wände der kleine Prinz lebte. Obwohl Galadhron noch nicht einmal ein Jahr alt war, so spürte er dennoch die Abwesenheit seines Vaters und schrie fast jeden Abend nach ihm. Als der Stadthalter Minas Tirith´s Arien aber Einlass in dessen Kinderzimmer gewährte, da hörte Galadhron auf zu schreien und die braun gekleidete Zofe, die sich um den Prinzen kümmerte und neben dessen Kinderbett saß, konnte es kaum fassen und machte den Weg für Ithindil frei. Wutentbrannt folgte der braune Istari seiner Herrin, ehe ihn die Wachen dazu aufforderten, leise zu sein. Erst jetzt bemerkte Radagast, wohin er dem weiblichen Maiar folgte und flüsterte Ithindil zu, während diese den Sohn Eldarions anstarrte und den Säugling sanft streichelte:,, Wir können nicht einfach zur dürren Heide! Ich sagte es dir bereits! Der Feind wird stärker und stärker und du hast nichts anderes im Kopf, als diese Heiler, die wahrscheinlich nicht einmal mehr leben!`` Genervt sah Ithindil zu Aiwendil hinüber:,, Ich klammere mich nur an jedem einzelnen Tropfen Hoffnung fest, den wir noch haben!`` Radagast konnte es kaum fassen, was ihm da zu Ohren kam und fuhr dabei regelrecht aus seiner Haut. Er schien sogar so laut zu brüllen, dass selbst seine Vögel unter seinem Hut das Weite suchten und nie mehr zurück kehren sollten. Kurz darauf verließ der Istari den Raum. Ithindil wollte ihm bereits folgen, doch davor segnete sie den jungen Galadhron mit all ihrer Macht, welche ihr von den Valar vermacht worden war und nuschelte:,, Du hast die Augen deiner Mutter!`` Infolgedessen verließ auch sie das Haus des Königs und stand dem Freund aller Tiere am Hofe des weißen Baums gegenüber. Ratlos musterten sie sich einen Moment von oben bis unten, bis Ithindil den ersten Schritt machte und den Freund aller Tiere entgegenkam:,, Was möchtest du, Radagast, der Braune!`` Dieser saß sich auf eine Holzbank in seiner Nähe, mit seiner rechten Hand den Griff Glamdrings fest umschlungen:,, Jeher hörte nur einer auf meinen Rat und dies war Gandalf!`` Gespannt saß sich Ithindil nun zu ihrem Freund und dieser fuhr mit einigen Tränen, die über seine bärtigen Wangen kullerten, fort:,, Ich weiß bis heute nicht, wieso das Schicksal gerade mich dafür auserwählte, dich zu finden und nach Mittelerde zu bringen. Ich fühle mich so nutzlos. Immer verurteilte man mich. Besonders Saruman! Doch wofür kämpfe ich dann? Ich wünschte, ich wäre in meiner Hütte im Grünwald geblieben! Ich wünschte, mir wäre diese Bürde niemals auferlegt worden!`` Ithindil verstand ihren Bruder und sah ihn lächelnd und hoffnungsvoll an:,, Dies liegt nicht in unserer Macht, dies zu entscheiden, doch ist Mithrandir dazu auserwählt worden, das Gute in dieser Welt zu verteidigen! So sind auch wir dazu auserwählt, diese Macht, die er in den Herzen der Völker herauf beschwor, zu vergrößern! Wenn wir keinen Weg finden, findet ihn niemand!`` Radagast begriff langsam, was Ithindil damit meinte, doch seine Hände zitterten und sein Geist schien schwach zu werden:,, Deine Worte heilen mich, doch mein Geist ist gespalten! Ich fühle mich schwach und kraftlos. Zu viele Lebensalter wandelte ich nun schon in dieser sterblichen Hülle, als das meine schwache Seele dies noch verkraften könnte.`` Obwohl die Sonne bereits unterging, so wusste Arien, was zu tun war und griff nach einem, der letzten Sonnenstrahlen. Danach hielt sie ihre Hand, mit der sie diesen Strahl auffing an Radagasts Herz und sprach:,, Schwach mögest du sein, doch dieser Strahl wird deine Wunden heilen und du wirst, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, stärker sein, als dass du es bisher je gewesen bist!`` Da leuchtete der Strahl heller, als jeder andere, der noch am Horizont stand und legte sich in Radagasts Herz zum Schlafe nieder. So kam es, dass der braune Zauberer seiner Freundin wieder vertraute und sie verließen Minas Tirith auf dem Rücken Hardors und Allarons und flogen in Richtung Norden.
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Der Erbe des dunklen Herrschers Kapitel 27
Der Erbe des dunklen Herrschers Kapitel 27
Die Luft über Endor wird immer dünner. Kalt wird der Wind, der sich über den Völkern ausbreitet und die Hoffnung beginnt, langsam zu schwinden! Es ist die Zeit des Krieges!
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2015-11-03
402C
Herr der Ringe

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