Ryo und Bakura-Licht und Dunkelheit (Yugioh) Teil 4

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4 Kapitel - 3.103 Wörter - Erstellt von: Yamiyo - Aktualisiert am: 2015-10-31 - Entwickelt am: - 787 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Marik und Bakura kommen sich näher–oder versuchen sie sich nur beim Anderen einzuschleusen? Zwei böse Genies, die es perfekt verstehen, falsche Gesichter aufzusetzen–Ob das gut geht?

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*aus Bakuras Sicht* Noch nicht lange war ich hier in dem seltsamen, arenaartigen Hof gestanden, als der Boden unter Schritten erbebte. Schon beobachte
*aus Bakuras Sicht*
Noch nicht lange war ich hier in dem seltsamen, arenaartigen Hof gestanden, als der Boden unter Schritten erbebte. Schon beobachtete ich aus dem Schatten heraus, wie jemand die Arena betrat. Und dieser Jemand war zu meiner unbändigen Freude niemand Anderes als Marik. Aber nicht Freude in dem Sinne, den man Ryo wohl zuordnen würde, im Gegenteil, ich freute mich nicht AUF Marik, sondern darauf, ihm nun unter die Nase zu reiben, dass er mir einen Gefallen schuldete. Ich wollte gerade zu ihm schlendern, um ihn mit einem fetten, breiten Grinsen meinen Sieg zu verkünden, als ich überrascht bemerkte, dass er nicht alleine war. Neben Marik lief nämlich ein großer, in einen Mantel gehüllter Typ, der mich an diese Möchtegernbösewichte aus schlechten Filmen erinnerte. Doch da fiel mir ein Symbol auf dessen Mantel auf, das mich zusammenzucken ließ. Es war ein goldenes Auge–aber nicht irgendein Auge, nein, dieses Symbol war das Auge des Pharaos, das auf den Milleniumsgegenständen zu sehen war. Es drückte die Verbundenheit zum Pharao aus, zumindest bei den meisten Trägern–ich war da eine Ausnahme. Misstrauisch folgte ich den beiden lautlos wie eisiger Wind, allerdings vor Wut kochend. Hatte mich Marik etwa belogen? War er gar nicht ein Feind des Pharaos sondern ein Verbündeter? Konnte es sein, dass er gar auf mich angesetzt war? So etwa Hinterhältiges würde ich dem Blonden ohne Weiteres zutrauen, seine Augen spiegelten nämlich Hinterlist und Bosheit wider. Plötzlich begannen die beiden miteinander zu reden. Zwar nur leise, aber ich nahm ihre Stimmen trotzdem laut und deutlich wahr, war dies doch eine Fähigkeit, die ich als Dieb einwandfrei beherrschen musste. „Marik-sama, bald beginnt das Finale. Sehen Sie, da unten steht schon Kaiba mit seinen Leuten." stellte der Fremde mit tiefer, eindeutig erwachsener Stimme fest. „Ja, das wird sicher lustig, Odion... Ich freue mich schon, diesem aufgeblasenen Geldsack Obelisk abzunehmen." Das war unverkennbar Mariks leicht näselnde Stimme. Hmm, das klang doch noch alles relativ unverdächtig... Aber mein Bauchgefühl war noch nicht beruhigt. Und mein Bauch täuschte sich nie, selbst wenn er vor Hunger löchriger als ein Schweizer Käse war. Apropos Hunger... Wie auf Befehl begann mein Magen zu knurren, zum Glück nicht allzu laut. Zumindest reagierten Odion und Marik nicht darauf. „Was haben Sie eigentlich mit diesem Jungen vor, Marik-sama? Welche Rolle spielt er in ihren Plänen?" Junge? Moment, meinte der etwa... „Du meinst Bakura? Ach, der hat doch überhaupt keine Ahnung, auf wen er sich da eingelassen hat. Er ist ein guter Untergebener–leicht zu manipulieren und voller Schwächen, allerdings nicht so nervig charakterlos wie meine Rare Hunters." Mariks Aussage, die so lässig und gefühllos aus seinem Mund entwich, als wäre es nichts weiter als irgendeine Randbemerkung, brachte mich zum Kochen. ER wollte MICH ausnutzen? Na, wenn er sich da nicht täuschte... Dieser Grünschnabel hatte doch keine Chance gegen mich; ich hatte viel mehr Lebenserfahrung als er! Aber bitte, sollte er doch versuchen, seine Träume wahrzumachen–jetzt hatte ich noch mehr Lust, den Blonden zum Narren zu halten als zuvor. Mit einem bösen Grinsen wandte ich mich von den Beiden ab und verschwand wieder im Schatten–oder versuchte es zumindest. Denn da legte sich eine Hand auf meine Schulter, sodass ich reflexartig herumwirbelte und zuschlug–das waren noch meine alten Verhaltensmuster aus Ägypten, denn dort hatte man als Dieb immer auf der Hut vor irgendwelchen Palastwachen sein gemusst. Meine Faust traf mit voller Wucht, bevor ich überhaupt realisierte, was sie traf. Das war nämlich das Gesicht von niemand Anderen als Marik. „Autsch. Das hätte jetzt aber nicht unbedingt sein müssen, Bakura-chan." stellte Marik überraschend ruhig fest und schob meine Faust weg. „Meinst du vielleicht. Aber ich finde, als "Untergebener" sollte ich, bevor ich "manipuliert" werde, genau wie du es gesagt hast, meinen Charakter zeigen, oder?" Mit diesen Worten schlug ich ihm noch einmal ins Gesicht, denn nur so konnte ich die aufqualmende Wut in mir zügeln. Eigentlich hatte ich ja geplant, Marik nicht wissen zu lassen, dass ich ihn belauscht hatte, aber wie er da mit diesen hämisch blitzenden Augen und dem frechen Grinsen vor mir stand, konnte ich mich einfach nicht beherrschen. Der zweite Schlag war sogar noch fester als der erste und ich war wirklich überrascht, dass Marik ihn nicht abblockte. Denn ich traute dem Blonden ohne Weiteres zu, dass er dazu in der Lage war. Er tat es aber nicht, sodass sein Kopf vom Schlag zurückflog und er nach hinten stolperte. Sofort eilte Odion heran und fing seinen Meister auf, doch Marik riss sich sogleich von ihm los und richtete sich auf. Wieder erwartete ich die züngelnde Wut in seinen Augen, doch schon wieder war da nur diese kindliche Freude, die mich total aus dem Konzept brachte. Völlig verwirrt war ich dann im nächsten Moment, da begann Marik nämlich aus vollem Halse zu lachen. „Du hast mir das ernsthaft abgekauft, Bakura? Und ich dachte, du wärst nicht so gutgläubig! Da habe ich mich wohl getäuscht..." Kichernd wischte er sich das Blut aus dem Mundwinkel, während Odion neben ihm besorgt fragte: „Marik-sama, soll ich Bakura fesseln, damit er euch nicht noch einmal angreifen kann?" Gerade als ich bissig kontern wollte, widersprach schon Marik mit demselben Satz, der mir im Kopf herumgeschwebt war. „Ich bezweifle, dass dir das gelingen würde, Odion." Freundlich lächelte Marik den Hünen an, wobei mir überrascht auffiel, dass Mariks Lächeln ungewohnt sanft und ehrlich wirkte. Irgendetwas musste besonders sein an der Bindung, die er zu diesem Odion pflegte. Was es wohl war? „Mach dir keine Sorgen, es läuft alles nach Plan. Geh jetzt und mach dich bereit für das Finale, ich möchte hier noch in Ruhe ein Gespräch fertig führen." ergänzte Marik nun und brachte Odion so innerhalb einer Minute zum Gehen. Eins musste man Marik lassen–seine Untergebenen hatte er einwandfrei im Griff.
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1446291988
Ryo und Bakura-Licht und Dunkelheit (Yugioh) Te...
Ryo und Bakura-Licht und Dunkelheit (Yugioh) Te...
Marik und Bakura kommen sich näher–oder versuchen sie sich nur beim Anderen einzuschleusen? Zwei böse Genies, die es perfekt verstehen, falsche Gesichter aufzusetzen–Ob das gut geht?
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2015-10-31
407E
Yu-Gi-Oh!

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