Vom Schicksal zusammengeführt Teil 23

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 6.050 Wörter - Erstellt von: Yukiyuriyumi - Aktualisiert am: 2015-10-30 - Entwickelt am: - 1.574 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

    1
    "Nun sag schon! Was willst du von mir? Wie konntest du überhaupt in diese Zeitzone gelangen?", fragte ich den Mann, der sich selbst Madara

    "Nun sag schon! Was willst du von mir? Wie konntest du überhaupt in diese Zeitzone gelangen?", fragte ich den Mann, der sich selbst Madara nannte. Er stand vor mir und musterte mich mit seinem einem Auge, dass Einzige, was er von seinem Gesicht Preisgab. Seine Miene war hinter einer Orangen Maske versteckt. Während ich ihn eiskalt entgegen schaute, zitterte mein Körper innerlich, obwohl ich mich wegen seinem Genjutsu nicht rühren konnte.
    Meine Mutter und meinen Bruder schien er noch nichts angetan zu haben. Da sie äußerlich keine Verletzungen aufwiesen und sie ihn ebenfalls wütend anstarrten.
    So hatte ich meine Wiedervereinigung mit meiner Familie definitiv nicht vorgestellt...
    Er ließ meine Locke von seiner Handfläche gleiten, mit der bis eben, die ganze Zeit gespielt hatte.
    Dann tippte er mir auf die Stirn, was mich etwas zurück taumeln ließ.
    Er hatte das Genjutsu aufgelöst. Er drehte sich um und ging auf die Beiden zu, die gefesselt am Boden saßen.
    Ich sah ihn verdutzt an, während er stehen blieb. Die Fesseln lösten sich von allein und langsam erhoben sich meine Mutter und Katsuro. Vorsichtig gingen sie an ihm vorbei, der sich nicht von der Stelle rührte.
    Dann kam auch Bewegung in meinen Beiden. Ich lief in die Arme meiner Mutter, die einen freudigen Laut von sich gab.
    "Mama! Dir und Katsuro... Geht es auch gut?", fragte ich besorgt und sah zu meinem älteren Halbbruder herüber. Er nickte lächelnd und hielt mir seine Hand hin. Ich löste mich sanft von meiner Mutter und ließ mich von ihm in die Arme ziehen.
    "Und dir scheint es zum Glück auch gut zu gehen!", flüsterte er über meinen Kopf hinweg.
    "Ich muss euch so viel erzählen... Es ist sehr viel passiert...", stammelte ich unsicher.
    Yuri legte mir eine Hand auf die Schulter, was mich zu ihr aufblicken ließ.
    "Das kann warten...", entschied sie und lächelte mich warm an.
    "Wir haben momentan sowieso ein anderes Problem...", bemerkte Katsuro und sah zu unserem Sofa rüber, auf den Madara wieder Platz nahm.
    Ich stellte mich einen Schritt vor den Beiden und sah ihn an. Wenn er etwas Dummes anstellen sollte, konnte ich die Beiden mit meinem Schutzschild schützen.
    "Das ist Akitos Bruder, zumindest glaube ich das.", erklärte ich.
    Von meiner Mutter kam ein hörbares Keuchen.
    "Was... Ist das wirklich, der Bruder von Akito?", fragte sie immer noch ungläubig.
    Ich nickte.
    "Aber, Yuki. Du trägst das Amulett um deinen Hals. Ist er etwa mit dir hierhergekommen?", fragte Katsuro. Die Abneigung ist seiner Stimme gegenüber einem Uchiha konnte ich mehr als raushören. Ich konnte es ihm auch nicht verübeln, denn bisher hatte er nur schlechte Erfahrungen mit Uchihas gemacht. Naja, bis auf einer Ausnahme von mir. Aber bis vor kurzem hatte ich selbst keine Ahnung, was in mir alles schlummerte...
    "Ich glaube, das kann ich erklären.", erklang eine Frauenstimme aus dem Flur.
    Wir drehten uns überrascht um, als eine hübsche Frau mit rehbraunen Augen ins Wohnzimmer eintrat. Ihr langes dunkelblaues Haar hatte sie festlich hochgesteckt. Passend zu dem rotem Kimono, der fließend ihre schmale Taille umschmeichelte. Ihr ganzer Anblick war anmutig, so wie ich es von ihr gewohnt war.
    "Miyako?", riefen wir alle gleichzeitig.
    Es war Katsuros Tante aus Toku. Meine Mutter fuhr des Öfteren nach Toku, nur um sie zu besuchen. Sie beiden teilten ihr Faible für Antiquitäten. Schließlich war Miyako auch Händlerin in diesem Bereich. Meine Mutter bekam die meisten Sachen von ihr. Und an ihrer Garderobe merkte man auch, dass sie damit nicht schlecht verdiente.
    Aber was tat sie auf einmal hier? Was hatte sie mit Madara zu tun?
    Als ob sie meine Gedanken lesen könnte, sah sie mich direkt an.
    "Es schön zu sehen, dass du wohlauf bist, Yuki. Du hast deiner Mutter und deinem Bruder sehr viele Sorgen bereitet, als du anfingst, in die andere Epoche zu reisen."
    Sprachlos sahen wir sie an. Sie wusste also auch über alles Bescheid, was in meinem Umfeld alles passiert war...
    Plötzlich stellte sich Katsuro schützend vor mich.
    "Tante Miyako! Du hast doch nicht vor, ihr etwas anzutun! Das mit Großvater, war nicht ihre Schuld gewesen!", rief er aufgebracht zu ihr.
    Doch sie hob beschwichtigend die Hände und meinte: "Beruhige dich, Katsuro! Natürlich nicht! Ich wusste bereits, seit Yukis Geburt, woher ihre Wurzel stammen und was sie für Fähigkeiten heute haben würde. Dies wusste mein Vater nicht, aber auch absichtlich. Ich teile gewiss nicht seine Meinung. Er war eben engstirnig, was unsere Welt betraf. Aber das was alles passiert ist, halte ich für Schicksal. Es kommt, wie es kommen muss. Und nun zu dir, Obito."
    Sie kam zu uns näher und sah den Maskierten Mann, der bereits wieder aufgestanden war. Beinahe hätte ich ihn vergessen gehabt.
    "Miyako... Es ist eine Weile her.", murmelte er gelassen.
    "Ja, 16 Jahre ist eine lange Zeit.", entgegnete sie ruhig.
    "Moment mal! Wieso nennst du ihn Obito? Er heißt doch Madara... Und woher zum Teufel kennt ihr euch überhaupt?", unterbrach sie vorlaut.
    Sie drehten sich zu mir um.
    "Sie hat nichts von Akitos ruhiger Art geerbt. Ich frage mich immer wieder, von woher sie dieses Temperament hat. Schließlich ist Yuri auch von ruhiger Natur.", sagte der Maskierte und verschränkte die Arme vor die Brust.
    Miyako kicherte in sich hinein. "Ja, das habe ich mich auch immer gefragt. Aber sie hat die Augen ihrer Mutter und das Sharingan ihres Vaters, wenn sie ihr Kekke Genkai einsetzt."
    Ich schaute die Beiden verärgert an. Die unterhielten sich, als ob ich nicht da wäre!
    "Jetzt sag schon Miyako. Ist das wirklich Akitos Bruder? Und wieso hast du mir das nie erzählt?", fragte meine Mutter, um auf das Thema zurückzugreifen.
    "Das würde mich mal auch interessieren, wieso gerade du über die Vergangenheit so viel Bescheid weißt.", warf auch Katsuro ein.
    Wir blickten die Beiden erwartungsvoll an.
    Miyako massierte sich die Schläfe und gab einen kleinen Seufzer von sich.
    "Dazu muss ich euch die ganze Geschichte erzählen, die ich 16 Jahre für mich behalten hatte. Wir wäre es mit einer Tasse Tee? Dann könnt ihr Obito, der sein wirklicher Name ist, vielleicht etwas besser kennenlernen. Yuri, wärst du so freundlich?", sagte sie im höflichen Ton.
    "Willst du mich auf den Arm nehmen?"
    Miyako sah mich erschrocken an. Das kam giftiger rüber, als ich beabsichtigt hatte.
    Mittlerweile sahen mich alle etwas verblüfft an.
    "Du schnallst hier herein und eröffnest uns, dass du über die Vergangenheit bestens Bescheid weißt und Rückst erst nach verdammten 16 Jahren damit raus? Obito, Madara... Wie immer er auch noch heißen mag! Auch wenn er mein leiblicher Onkel ist! Erst vor kurzem hatte er Mama und 'deinen' Neffen bedroht gehabt! Und jetzt soll wir alle gemütlich eine Tasse Tee trinken, um ihn besser kennenzulernen? So als sei diese ganze Geschichte vollkommen normal? Ich kann nicht so einfach vergessen, was alles passiert ist, Miyako! Ich kann das Geschehene nicht einfach beiseite rücken und vergessen, was dieser Kerl für ein Mensch ist!"
    Damit drehte ich mich um und Schritt Richtung Tür zu.
    "Yuki, wo willst du hin?", rief Mutter besorgt und hielt mir ihre Hand entgegen gestreckt.
    Ich schluckte meinen Zorn kurz runter und sah sie sanft an.
    "Ich muss noch etwas erledigen, es wird nicht lange dauern.", dann drehte ich mich zu Miyako und Obito um, " Ihr könnt mir später erzählen, wie das 'Gespräch' verlief, dann möchte ich aber bitte nur die Kurzfassung haben. Dann verschwinden du wieder nach Toku und mein Verehrter Onkel ebenfalls. Es ist mir völlig egal, weswegen du hier bist. Du kannst von mir nichts erwarten, nur weil wir blutsverwandt sind.", erklärte ich meinen Standpunkt klipp und klar.
    Damit marschierte ich durch die Tür und knallte sie hinter mir zu.
    Ich konnte noch ein verächtliches Schnauben von Miyako wahrnehmen. Gefolgt von Obitos Stimme, die sagte: "Jetzt erkenne ich Akito wieder in ihr."

    Katsuros Sicht:

    Ich sah zu, wie Yuki die Tür unsanft hinter sich schloss. Hätte ich sie doch lieber aufhalten sollen? Nein, das wäre mir sowieso nicht gelungen. Sie kann ziemlich stur sein. Egal, was ihr jetzt vorhat. Es musste wohl sehr wichtig für sie sein...
    Dann sah ich wieder zu meiner Tante und Yukis 'Onkel' herüber. Die beiden unterhielten sich leise, was ich nicht wirklich verstand. Yukis Gefühlausbruch konnte ich nachvollziehen. Es hatte schon eine Weile gedauert, Yukis Vertrauen wieder zu gewinnen, als ich ihr die Wahrheit über Akito und den Kumiko Clan verschwiegen hatte. Und jetzt wurde noch mehr Staub aus der Vergangenheit aufgewirbelt. Das war zu viel für meine Schwester...
    "Also, ich würde jetzt mal gerne erfahren, wieso du Akitos Bruder kennst. Und mir das nie erzählt hattest...", meldete sich Yuri wieder. Meine ganzen Gedanken kreisten bisher um Yuki, dass mir erst jetzt das schmerzverzerrte Gesicht meiner Mutter bewusst wurde. Für sie war es auch schwierig und an ihrer Haltung konnte ich sehen, dass sie am Liebsten ihrer Tochter gefolgt wäre...

    Marons Sicht:
    ( eine Weile später)

    Ich sah auf den Zettel runter, der vor mir ausgefaltet war.
    Schon gleich konnte ich Jiros Handschrift darauf erkennen.
    Dieser Abschiedsbrief war an mich gerichtet. Ich hob meinen Kopf und schaute aus dem Fenster. Der Regen peitschte stürmisch dagegen. Wie passend dieses Wetter doch war.
    Mein Blick wanderte wieder zu dem Brief und Jiros persönlichen Sachen. Gestern war seine Beerdigung. Die ganze Schule und alle die Jiro kannten waren anwesend gewesen. Die Einzigen, die gefehlt hatten, waren Yuki und seltsamerweise Jiros Eltern. Seine Eltern konnte keiner im Ausland erreichen. So als ob sie nie existiert hätten. Also lag es an mir, Jiros verbliebenen Sachen einzusammeln und seine Wohnung zu räumen. Deswegen war ich hier.
    Dann hatte ich vorhin diesen Brief gefunden, in einem Umschlag mit meinem Namen versehen.
    Ich hob ein Bild hoch, das neben dem Brief ruhte. Auf diesem Bild waren wir damals 7 Jahre alt gewesen, Jiro, Yuki und ich. Es wurde aufgenommen, als wir miteinander zu spielen. Damals bestand unsere Welt nur aus Spielen und war deshalb sorgenfrei. Wie gerne wünschte ich mir diese Zeiten zurück, als wir einfach nur Freunde waren...
    In dem Brief entschuldigte sich Jiro, dass er Yuki umgebracht hatte. Er beschrieb mir den Kumiko Clan und was sein eigentliches Interesse an Yuki war. Er hatte fest damit gerechnet, dass er Yuki tötete und sich selbst dann das Leben nahm. Immer wieder entschuldigte er sich für etwas, dass er nicht getan hatte.
    Aber jetzt verstand ich endlich alles...
    Kameko hatte damals behauptet, dass Yuki unbeabsichtigt Jiro umbrachte. Wahrscheinlich ist das so passiert, weil Jiro versucht hatte, ihr etwas anzutun. Den Brief hatte er verfasst, bevor er Yuki Angriff.
    Aber warum nur? Nur weil der Anführer dieses Clans es so wollte? Hatte er deswegen Yuki jahrelang für ihn beschattet?
    Yuki war in eine andere Epoche gewesen. Da konnte ich den Grund des spionieren nachvollziehen...
    Aber einiges war noch für mich unklar.
    Jiro schrieb in dem Brief, dass er mich ebenfalls beschattet hatte...
    Doch den Grund dafür, verriet er mir nicht.
    Umso mehr musste ich weinen, als ich am Ende des Briefes angelangt war.
    Ich starrte noch einmal auf die Worte:
    'Ich werde unsere Zeit zusammen nie vergessen, den das Meiste davon war ehrlich. Ich hoffe, dass du mir vergeben kannst, Maron. Das nicht nur Yuki, sondern ich auch nicht mehr da sind. Du und Yuki hattet mir einen Lebenssinn gegeben, so wie Yuki dir.
    Leb wohl, Jiro.'
    Wieder fingen meine Augen an zu Tränen. Das waren seine letzten Worte an mich...
    Ich war Yuki nicht mehr böse, dass sie am Tod von Jiro schuld war. Anfangs dachte ich, dass sie es vielleicht noch verhindert hätte können. Doch der Brief hatte mir die Augen geöffnet.
    Hätte meine beste Freundin nicht so gehandelt, hätte ich sie ebenfalls verloren.
    Doch was meinte Jiro damit, dass mir Yuki einen Lebenssinn gegeben hatte?

    Yukis Sicht:

    Dieser verdammte Regen!
    Ich fröstelte am ganzen Körper.
    Ich hätte mir vorhin doch eine Jacke über anziehen sollen, bevor ich das Haus wutgebrannt verlassen hatte! Jetzt saß ich auf einer überdachten Parkbank und wusste nicht wohin.
    Eigentlich hatte ich vorgehabt, Maron einen Besuch abzustatten, um ihr von Jiro zu berichten. Auch das ich ihm im Limbus getroffen hatte...
    Doch Frau Watanaba konnte mir nicht sagen, wohin sie gegangen war. Sie hatte mir noch einen missbilligten Blick zu geworfen, als sie noch erwähnte, dass gestern Jiros Beerdigung war. Auf der ich natürlich nicht anwesend war und das allen aufgefallen war. Diese Frau konnte wirklich gemein sein. Ich konnte doch nichts dafür, dass ich in Koma lag und dann auch noch in der anderen Welt aufgewacht war...
    Naja, wäre ich früher zurückgekommen, wobei ich die Chance hatte, hätte ich meinem besten Freund die letzte Ehre erweisen können...
    Ich schaute auf den Regen, der auf den leeren Park niederprasselte.
    Wie konnte ich bis jetzt nur so egoistisch sein? Meine beste Freundin hatte mich in den letzten Tagen am Meisten gebraucht und ich hatte nichts Besseres zu tun gehabt, als mich mit Sasuke zu streiten und große Heldin zu spielen...
    Ich war so fixiert die Menschen aus anderen Welt zu retten, dass ich dabei die Menschen hier und deren Probleme einfach beiseitegeschoben hatte...
    Einfach keine Gedanken an ihnen verschwendet.
    Wie konnte ich bloß das zu lassen?
    Durch diese ganzen Zeitreisen war es zu gefährlich in meinem Umfeld geworden. Jetzt konnten diese Kerle auch aus der Vergangenheit hierher kommen! Es war alles meine Schuld!
    Ich hob das Amulett hoch, in der sich die Splitter des Schicksalkristall um einer hellblauen Perle reihten. Es sah aus wie ein Stern...
    "Der Schicksalkristall führt einem zu seinem wahren Schicksal...
    Was aber wenn, das Schicksal mir mit den ganzen Geschehnisse sagen will, dass ich in deine Welt nicht gehöre, Vater?"
    Ich wartete eine ganze Weile auf eine Antwort, die mir aber leider verschwiegen blieb.
    "Anscheinend hast du auch keine Lust, mir zu helfen. Aber mal ehrlich, wer würde auch schon meine Probleme haben wollen.", seufzte ich vor mich hin.
    "Wahrscheinlich wäre es für alle Beteiligten das Beste, wenn ich komplett verschwinden würde und nie wieder käme. Mama und Katsuro müssten sich keine Sorgen um mich machen. Und Maron hätte sich vielleicht sogar gewünscht, mir niemals begegnet zu sein."
    Ich blinzelte überrascht auf, als mir plötzlich warm wurde.
    Das Amulett leuchtete auf.
    "Ahhhh! Moment, das war doch nur so daher geredet!", schrie ich panisch.
    Ich warf die Arme über den Kopf, als mich das Licht blendete.
    Dann senkte ich sie langsam wieder, als sich das Licht wieder verzog.

    Ich saß noch immer auf der Parkbank, aber es regnete gar nicht mehr. Die Sonne schien in einem blauen Himmel, über einen sattgrünen Park. Auf Anhieb würde ich auf Sommer schätzen. Aber ich wusste, dass das gar nicht stimmen konnte. Weil wir mittlerweile schon Herbst hatten.
    Hatte ich vielleicht diesmal eine andere Zeitreise gemacht? Sonst brachte mich der Schicksalskristall in diese Ninja Welt. Aber dieses Mal war ich deutlich noch in Shin sekai. Aber wieso...
    Das Geschreie von Kindern erregte meine Aufmerksamkeit. Eine Kindergartengruppe besuchte gerade den Park. Die Kids liefen gleich aus den Reihen in verschiedenen Richtungen weg. Etwas an diesem Schauspiel kam mir bekannt vor...
    Ich erhob mich von der Bank und trat an die Kinder näher.
    Erschrocken fuhr ich herum, als eins von ihnen einfach durch mich hindurchlief.
    Dieses Kind lief einfach Heiter weiter, so als ob es gar nichts gemerkt hätte.
    Auch sonst niemand im Park schien auf mich zu achten. Wie seltsam...
    "Beinahe wie ein Traum oder das ich ein Gespenst bin. Vater, was soll ich hier? Was versuchst du mir mitzuteilen?", murmelte ich vor mich hin.
    Ich starrte geradeaus zu den Schatten der Bäume. Mein Blick fiel auf ein kleines Mädchen, das am Baum gelehnt saß. Sie trug ein süßes, rosanes Kleid. Passend zu ihrer Haarschleife, die sich im Wind baumelte. Schwarzes Haar...
    Moment mal!
    Ich lief näher an dem Mädchen heran. Jetzt erkannte ich sie wieder.
    "Aber das... Bin ich das?", fragte ich irritiert. Das Mädchen zeigte keine Reaktion, also konnte sie mich auch nicht hören.
    Ich konnte mich gar nicht daran erinnern, an einem solchen Tag im Park ein rosanes Kleid getragen zu haben.
    Wieso saß ich hier überhaupt alleine und spielte nicht mit den anderen Kindern?
    Als ich den traurigen, gesenkten Blick von ihr saß, wurde es mir wieder schlagartig bewusst.
    Richtig, damals wollte keiner der Kinder mit mir spielen... Sie hatten mich Alle gemieden, weil sie mich komisch fanden.
    Wieso wusste ich aber damals nicht.
    Auch wenn es verrückt klang, aber ich hätte jetzt gerne mein jüngeres Ich in die Arme gezogen und getröstet.
    "Gibt es wieder her!", schrillte ein kleines Mädchen etwas weiter von uns.
    Wir beide, also die kleine Yuki und ich, starrten an einer Mauer, wo ein kleines Mädchen von drei Jungs umringt war.
    Das kleine Mädchen war den Tränen nah, aber dennoch versuchte sie verbissen ihre Puppe wiederzukommen.
    Ihre großen schwarzen Augen glänzten, so wie ihr lilanes Haar das Sonnenlicht reflektierte.
    Großer Gott, das war ja die kleine Maron!
    "Hey, lasst sie sofort in Ruhe!", rief ich den Rabauken zu.
    Ach ja, ich konnte hier ja nichts ausrichten. Zu meinem Schreck schupste eines der Jungen Maron unsanft gegen die Mauer zurück. Jetzt sank sie auf die Knie und fing richtig an zu weinen. Das hatte bestimmt wehgetan.
    Ich drehte mich zu meinem Ich um.
    "Wieso sitzt du immer noch hier? Los geh und hilf deiner besten Freundin!", schrie ich sie an. Unglaublich das ich das Kind anschrie, dass ich einmal selbst war.
    Umso wütender machte es mich, dass auch sie mich nicht hören konnte.
    "Hey, lasst Sie in Ruhe!", rief ein kleiner, blonder Junge mutig.
    Dabei stellte ich fest, dass es sich nur um Jiro handeln konnte, der Maron zur Hilfe geeilt war.
    Doch die Anderen Kids lachten nur auf und fragten ihn, was er dagegen tun wollte. Da fing er an zu grinsen und meinte schelmisch: "Jetzt passt mal auf, dahinten sitzt Yuki Kumiko."
    Er zeigte auf die Bäume, wobei die kleine Yuki ihn verwirrt ansah.
    Die Jungs tuschelten kurz und fragen ihn dann, was er mit mir am Hut hätte.
    "Dieses Mädchen ist meine feste Freundin. Wenn ihr euch mit mir anlegt, dann verdrescht sich euch alle drei!", rief er stolz.
    Er war also schon damals so drauf gewesen... Das hätte ich mir gleich denken können.
    Doch das hatte anscheinend Wirkung gezeigt, den Yuki sprang gleich aufbrausend auf.
    "Hey! Ich bin nicht deine Freundin! Und was euch gemeinen Kerlen angeht, wenn ihr Maron nicht in Ruhe lässt, dann geht ihr mit blauen Flecken nach Hause!"
    Über diese Kampfansage musste ich schmunzeln. Ich wusste ja gar nicht, Dass ich in jungen Jahren bereits so wütend werden konnte!
    Die drei Jungs stampften verärgert zu der kleinen Yuki rüber.
    Ach Herje! Es war mutig von ihr, aber sie konnte es nicht gleichzeitig mit drei Jungs aufnehmen.
    "Es ist mir vollkommen egal, was über sie gesagt wird! Ihre Fantasiefreunde können ihr nicht helfen!", sagte einer der Jungs und holte aus, um Yuki eine zu verpassen. Ich kniff die Augen zu. Ich konnte mir das nicht mitansehen!
    Doch der plötzliche Schrei eines der Kinder ließ mich wieder aufblicken. Einer von ihnen hatte einen kleinen Stein an den Kopf bekommt. Als sich die anderen in die Richtung drehten, aus dem der Stein geflogen kam, kamen noch mehr Steine geflogen.
    Sie taumelten zurück und liefen schließlich ängstlich davon. Ich konnte nicht sehen, wer die Menge an Steinen geworfen hatten. In der Nähe war niemand außer der weinenden Maron und Jiro, der neben ihr stand...
    "Könnte es sein, dass Jiro diese Steine geworfen hatte?", überlegte ich.
    Die kleine Yuki lief zu den Beiden rüber. Sie kniete sich vor Maron und fragte sie, ob alles in Ordnung sein.
    Augenblicklich hörte sie auf zu weinen und lächelte sie an.
    "Nein, aber danke, dass du dich für mich eingesetzt hast.", erklang ihre niedliche Stimme.
    Yuki rieb sich verlegen am Kopf und sagte, dass sie doch eigentlich gar nichts gemacht hätte.
    Ach ja, richtig!
    Das war der Moment an dem wir uns anfreundeten! Dieses einzelne Bild von den Drei erschien in meinem Gedächtnis wieder. Wie konnte ich das bloß vergessen?
    "Sag mal, Yuki-chan. Man sagt, dass du Fantasiefreunde vor richtigen Freunden vorziehst. Ist das wahr?", fragte Jiro sie. Sie ballte gleich ihre Fäustchen.
    "So ein Quark! Das liegt nur daran, dass ich keine richtigen Freunde habe! Aber das ist die Schuld von den anderen, nicht meine!"
    Der kleine Jiro lachte heiter auf.
    "Verstehe! Wie wäre es, wenn wir drei jetzt Freunde werden? Also ich mag euch beide!"
    Wie süß er doch war!
    Die Beiden lächelten ihn an und nickten zustimmend.
    "Dann ist das beschlossene Sache! Ab dem heutigen Tag sind wir beste Freunde. Wir spielen zusammen. Wir essen zusammen. Und haben jede Menge Spaß zusammen.", erklärte Jiro lachend, wobei Maron und Yuki ebenfalls lachen mussten.
    "Das hört sich nach einem neuem Lebenssinn an.", meinte Maron fröhlich und dann wurde alles still. Die drei Kinder verschwanden hinter einem Nebelschleier. Der Himmel wurde dunkler und die Blätter der Bäume nahmen gelbliche Farbe an. Der Regen prasselte kalt an mir nieder und tropften auf den Boden. Genau wie meine Tränen.

    Katsuros Sicht:

    "Warte mal! Du willst dass wir Yuki überzeugen mit ihm zu gehen? Hast du den Verstand verloren, Miyako!", donnerte ich mit der Faust auf dem Tisch. Meine Tante blickte mich unbeeindruckt an, während sie nickte. Meine Mutter, die direkt neben mir saß, hielt erschrocken die Hand vor dem Mund. Dieser, der nach Miyakos Meinung, Yukis Onkel Obito war, lehnte an der Wand und starrte auf das Fenster, wo der Regen dagegenpreschte. Er hatte bis jetzt sich noch gar nicht zu dem Gespräch geäußert Gehabt.
    Miyako hatte uns so eben berichtet, dass Obito damals mit Akito hier in unsere Welt kam.
    Vor 16 Jahren war Obito derjenige gewesen, der Miyako über die Shinobi Zeit aufklärte. Sie hatte sich damals dazu bereit erklärt, ihm zu helfen, dass die Beiden wieder in ihre Zeit kamen. Doch als Akito Yuri begegnete, hatte er den Entschluss gefasst zu bleiben. Das war anscheinend gegen die Abmachung gewesen, die die beiden Brüder damals getroffen hatten. Wer weiß schon, was sie damals in ihrer Welt abgemacht hatten. Doch da Akito stärker war als Obito, konnte er ihn nicht davon abhalten, in unsere Welt zurückzukommen. Bevor jedoch Obito unsere Welt verließ, gab er Miyako eine Schriftrolle, mit der sie ihn zurück in diese Zeit rufen konnte. Doch dazu brauchte man den Schicksalkristall, der ja ihn Akitos Besitz war.
    Der Kerl hatte es irgendwie geschafft, Yuki einen Splitter aus dem Amulett zu stehlen. So war nun Miyako doch in der Lage gewesen ihn zu rufen...
    Und das nach 16 Jahren...
    "Miyako, auch wenn er Akitos Bruder ist, so kann ich nicht zustimmen, dass er meine Tochter wieder in diese Welt mitnimmt.", sagte meine Mutter bestimmt, obwohl ihre Lippen zitterten.
    Miyako stieß einen Seufzer aus.
    "Yuri... Ich kann verstehen, dass du deine Tochter beschützen willst. Aber sie gehört nicht hierher. Sie war bereits in Obitos Welt Und dahin muss sie nun gehen.", sagte Miyako kühler.
    "Wie kannst du nur zulassen, dass dieser Kerl Yuki gegen ihren Willen mitnimmt.", donnerte ich noch einmal los.
    Sie reckte ihr Kinn hoch und sah mich überlegen an.
    "Gerade du solltest es nachvollziehen können, Katsuro! Du bist der Erbe vom Kumiko Clan. Wie können nicht zulassen, dass die Vergangenheit Sich mit unserer heutigen Zeit vermischt."
    Ich sah sie fassungslos an. So hatte ich meine Tante noch nie erlebt! Wieso stand sie auf der Seite dieses Uchiha- Abschaums?
    "Wenn man es genau betrachtet, hätte Yuki gar nicht zur Welt kommen sollen. Sie ist ein Mensch, den die Natur nicht vorgesehen hatte...
    Aber dennoch ist sie meine Nichte und die jetzige Trägerin des Schicksalkristall. Yukis Bestimmung wartet in der anderen Epoche. Sie wird bei meinem Plan den Platz von Akito einnehmen. Ich sollte wohl erwähnen, dass ich auch in der Lage bin, zu anderen 'Mittel' zu greifen. Es wäre für mich und für sie leichter, wenn sie ihr Schicksal akzeptiert und mir folgt.", erklärte der Maskierte.
    Ich brach in Gelächter aus.
    "Du glaubst doch wohl nicht, dass meine Schwester sich zu irgendetwas zwingen lässt? Ganz egal, was du für einen Plan verfolgst, Yuki würde die niemals helfen!", stellte ich klar.
    Obito drückte sich von der Wand ab und trat näher an dem Tisch.
    "Junger Kumiko, ich fürchte, dass du den Einfluss eines Uchiha unterschätzt. Das Blut meines Clans fließt durch Yukis Adern. Früher oder später wird sie sich freiwillig mir anschließen und meine Ansichten teilen. Wenn ich sie nicht bräuchte, würde ich sie hier bei euch lassen. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass ihre Gefühle für Sasuke sie wieder in meine Zeit führen wird."
    Verdammter Mistkerl!
    Doch er hatte Recht, selbst wenn Yuki ihm nicht folgt...
    Sie würde wegen Sasuke allein wieder zurück reisen wollen...

    Yukis Sicht:

    Es war bereits abends als ich die Treppen zu meinem Haus hinaufstieg. Nach der Erinnerung im Park war ich noch einmal bei Maron Zuhause gewesen. Doch wie erwartet, war sie immer noch nicht zurückgekommen. Die restliche Zeit verbrachte ich an Jiros Grabstein. Sie hatten bereits den Sarg hinutergelassen, als ich ankam. Den Bestatter konnte ich überzeugen mir ein paar Minuten zu geben, um mich von ihm zu verabschieden.
    Ich sah mich um, dass keiner in der Nähe war. Dann sprang ich ins Grab runter und legte eine Hand auf das helle, kalte Holz.
    "Tut mir leid, dass ich gestern bei deiner Trauerfeier nicht dabei war, Jiro....
    Ich kann es immer noch nicht fassen, dass du nicht mehr da bist...
    Weißt du, dass ich mich erst vor kurzem daran erinnert habe, wie wir uns damals kennenlernten? Ich bin mir ziemlich sicher, dass du bereits damals deine Fähigkeiten eingesetzt hast, um mich zu schützen... Jedenfalls glaube ich, dass ich dir für damals noch danken muss. Also danke, dass du so ein guter Freund warst. Es ist viel passiert, seitdem du deinen Frieden fandest. Was ich inständig hoffe... Ich würde dir noch gerne so viel erzählen... Doch ich glaube, dass du von Irgendwoher immer noch Acht auf Maron und mich gibst. Pass auch weiterhin auf sie auf. Denn seit du gestorben bist, habe ich sie nicht mehr gesehen. Ich hatte also noch gar nicht die Möglichkeit, mich mit ihr auszusprechen. Ich hoffe nur, dass sie mir verzeihen kann...", beendete ich mit erstickter Stimme.
    Als ich mich umdrehte, um wieder aus dem Grab zu klettern, sah ich Maron da stehen. Ihre Haltung war ausdruckslos, doch in ihrem Blick spiegelte sich ihre Trauer wieder.
    Sie half mir aus dem Grab und ich erzählte ihr alles, was mit Jiro passiert war. Daraufhin verabschiedeten wir uns gemeinsam von Jiro. Dann nahm sie mich in den Arm und meinte, dass sie alles verstehen würde, nur dass sie bräuchte erstmal Zeit für sich. Um Jiro zu verzeihen...
    Oder Um mir zu verzeihen? Das sagte, sie nicht. Aber in diesem Moment konnte ich ihr nur mit einem Nicken antworteten. Dann gingen wir wortlos... Aber es war in Ordnung.
    Der Friedhof und Jiros Grab hatten bei uns beide beklemmende Gefühle ausgelöst. Ich fragte mich nur, wie viel Zeit wohl Maron wohl brauchen würde, um wieder meine Freundin zu sein...

    Ich drückte mich schwer gegen die Tür. Hoffentlich waren Miyako und Obito weg. Ich hatte Ihnen schon gesagt, dass ich nicht nach ihrer Pfeife tanzen würde. Aber ob sie es auch akzeptierten, konnte ich Mir nicht wirklich vorstellen.
    "Mama? Katsuro?", rief ich, als ich durch den Flur geradewegs ins leuchtende Wohnzimmer trat.
    Der Kerl war ja immer noch da!
    Ich stemmte meine Hände in die Hüften.
    "Ich dachte, ich hätte mich klipp und klar ausgedrückt.", sagte ich warnend.
    Sie alle saßen auf dem Sofa und blickten überrascht zu mir hoch.
    "Yuki! Wo warst du die ganze Zeit?", erklang die besorgte Stimme von Mama. Ich legte den Kopf etwas schief.
    "Ich war bei Jiros Grab und habe mich mit Maron unterhalten.", antwortete ich knapp. Yuri nickte verständnisvoll. Das war eins der Dinge, für dich meine Mutter dankbar war.
    Sie stellte keine Fragen ins Detail und gab sich mit meiner Antwort zu Frieden.
    "Wie geht es ihr?", fragte mich aber Katsuro.
    "Etwas besser, nachdem wir miteinander gesprochen hatten. Sie verkraftet Jiros Tod immer noch schwer, aber wir werden damit fertig werden.", murmelte ich mehr zu mir selbst.
    Miyako erhob sich derweil, während ich redete. "Du weißt jetzt nun, dass ich dafür bin, dass mit Obito gehst. Aber ich kann dich nicht dazu zwingen, deswegen begebe ich mich jetzt auf den Heimweg.", erklärte sie plötzlich.
    Ich zeigte auf meinen Onkel, der neben ihr saß. "Und was ist mit ihm?"
    "Miyako widmet sich wieder ihrem Leben, da sie hier nichts mehr ausrichten kann. Ich werde solange hier bleiben, bist du bereit bist, mit mir wieder in die andere Epoche zu kommen.", beschloss er.
    "Na dann.", verabschiedete sich Miyako und verließ das Wohnzimmer.

    Ich fuhr meinen Metallstab heraus und sah ihn mit meinem Sharingan an.
    "Yuki..?", keuchte Katsuro.
    "Katsuro, Mama... Verlasst das Haus. Und kommt nicht rein, bis ich hier fertig bin.", befiehl ich den Beiden. Ich erschrak selbst über meinen eiskalten Ton.
    Obito stand auf und sah mich ebenfalls mit seinem Sharingan an.
    "Du willst es wirklich auf diese Weise regeln?", fragte er mich gelassen.
    "Ich lasse dich keine Sekunde mehr länger in der Nähe meiner Familie. Du gehst auf den gleichen Weg zurück, wie du hergekommen bist. Du verschwindest sofort und kommst nie wieder. Ich bleibe hier! Das ist deine letzte Chance...", drohte ich ihm.
    Plötzlich legte sich eine Hand auf meine Schulter und ich sah in Katsuros Gesicht.
    "Yuki... Nicht auf diese Weise. So kenne ich meine Schwester nicht. Nicht als eine seines Gleichen.", versuchte mich mein Halbbruder abzubringen.
    "Katsuro! Soll ich etwa abwarten, bis er dir oder unserer Mutter etwas antut?", fragte ich ihn fassungslos.
    Dann trat Obito näher an uns heran, doch ich hielt ihm meinen Metallstab entgegen, dass er sich nicht weiter nähern sollte.
    "Dein Misstrauen ist durchaus verständlich. Doch glaube mir, dass ich nichts tun würde, was dir oder deiner Familie schaden würde. Erst wollte ich dich dazu zwingen, dass gebe ich zu, doch ich kann den Schicksalkristall nicht anwenden. Ich kam durch Miyakos Jutsu hierher. Also zurück kannst nur du mich bringen. Es wäre für mich von Nachteil, wenn ich dich gegen mich wüsste. Doch eine Frage habe ich an dich, bevor dich entschließt gegen mich anzutreten."
    "Und das wäre!", blaffte ich an.
    "Du hattest dir fest vorgenommen, Konoha vor Sasuke zu schützen, um ihm so zu retten, wie du sagtest. Also nehme ich richtig an, dass du mir, die Epoche Deine Vaters, Konoha und Sasuke den Rücken kehren kannst?"
    Mich schauderte es durch den ganzen Körper. War ja klar, dass er darauf zugreifen würde! Sasuke einfach den Rücken kehren? Könnte ich ihn wirklich einfach so vergessen?
    Er schien meinen inneren Chaos, den er verursacht hatte, durchschaut zu haben.
    "Ich Gebe dir ein paar Tage Bedenkzeit. Wenn du soweit bist, werde ich bei Miyako auf dich warten...", sagte er und verschwand in einem Art Strudel.
    Ich klappte meinen Metallstab wieder zu und warf ihn erschöpft zur Seite.
    Meine Mutter löste sich aus der Starre und kam zu mir geeilt. Sie nahm meine Hände ins Gesicht und sah mir fest in die Augen. "Mama..", murmelte ich verlegen.
    Sie starrte verträumt in diese roten Augen hinein und sagte eine ganze Zeit lang nichts.
    Dann nahm sie sanft ihre Hände wieder runter und lächelte mich warm an.
    "Du hast sowohl meine, als auch die Augen deines Vaters.", bemerkte sie.
    "Ach Mama..."
    Katsuro kam mit meinem Metallstab wieder und drückte ihn mir fest in die Hand. "Was wirst du jetzt wegen Obito Unternehmen?", fragte er neugierig.
    "Ich weiß nicht. Ich weiß es nicht...."

    Fortsetzung folgt...


    Ps: An der Stelle will ich den lieben Lesern danken, die fleißig Yukis Geschichte mitverfolgen und so viele positive Kommentare hinterlassen^^
    Tut mir leid, falls einige Kapitel in Zukunft etwas länger dauern sollten:/
    Liebe Grüße, eure Yukiyuriyumi

article
1446111172
Vom Schicksal zusammengeführt Teil 23
Vom Schicksal zusammengeführt Teil 23
http://www.testedich.de/quiz38/quiz/1446111172/Vom-Schicksal-zusammengefuehrt-Teil-23
http://www.testedich.de/quiz38/picture/pic_1446111172_1.jpg
2015-10-29
407D
Naruto

Kommentare Seite 13 von 13
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.

Neuer Kommentar da? / Seite neu laden

yukiyuriyumi ( von: yukiyuri )
Abgeschickt vor 68 Tagen
Es tut mir sehr leid, dass das nächste Kapital auf dich hat warten lassen. IcH hatte eine Schreibblockade und wusste erstmal nicht wie ich weiterschreiben sollte, hoffe daß euch das Kapital trotzdem gefällt^^
http://www.testedich.de/quiz47/quiz/1489871433/Vom-Schicksal-zusammengefuehrt-Teil-30
Viel spaß, LG yuki
Neko-chan ( 06342 )
Abgeschickt vor 161 Tagen
Und weitere 99 Tage sind vorbei...
Kommen eigentlich noch irgendwann weitere Kapitel?
Deine Story ist die einzige die ich eigentlich aktiv verfolgt habe im Naruto Fandom,aber ohne weitere Kapitel von dir hab ich irgendwie aufgehört im Naruto Fandom Aktiv zu sein :(
Naja ob es weiter geht weiß ja nur die Zukunft...

LG Neko-chan
Pysibble_SLS ( 04413 )
Abgeschickt vor 255 Tagen
Hmm Ich warte auch schon Geduldig :( ... freu mich schon
Neko-chan ( 58935 )
Abgeschickt vor 260 Tagen
@maddiex55x
Das ist eine gute Frage die mir mittlerweile auch schon so ca. seit 105 Tagen durch den Kopf schwirrt D:
maddiex55x ( 75291 )
Abgeschickt vor 262 Tagen
wann kommt denn ein neues kapi?🤔
Neko-chan ( 49303 )
Abgeschickt vor 306 Tagen
Echt Still hier in den Kommis geworden...
Naja eigentlich sollte es mich nicht verwundern, da das 29 Kapitel doch ganzschön auf sich warten gelassen hat...
Dennoch Freue ich mich wie immer auf das nächste Kapitel und so. You Know. Mal sehen ob noch weitere Kommis vor den nächsten Kapitel kommen oder nicht ich würde dir nämlich noch mehr Kommis gönnen :D
Tschö bis zum nächsten Kommi~
LG Neko-chan
Miwa ( 16832 )
Abgeschickt vor 343 Tagen
Jo, wie geilo! :DD Ich dachte schon, du hörst mit der FF auf ;-; Außerdem mache ich nicht mit Keksen diese schwere Wartezeit auf den nächsten Teil durch sondern mit EIS! Eis ist sugoi! ;3 xD
Cheyenne ( 69218 )
Abgeschickt vor 355 Tagen
Haha ❤️ Kd, nehm ich dir nicht übel 👅 Mal wieder super Teil 📢😌😉😘❤️❤️💋💋🙈🙈
Neko-chan ( 40864 )
Abgeschickt vor 365 Tagen
Wie immer sehr schön Geschrieben der Neue Teil.
Und Mal wieder muss man warten um weiter zu lessen .-.
Hach Naja ich freue mich jetzt schon wie immer auf den Nächsten Teil :)
LG Neko-chan^^ ( ich merke gerade wie unkreativ mein Nickname ist...)
yukiyuriyumi ( 82231 )
Abgeschickt vor 367 Tagen
Hi Leute, Sorry hatte viel um die ohren:/
Wünsche euch viel Spaß mit dem nächsten Teil^^
@chaya, Sasu wird erst on ein paar teilen später wieder auftauchen, hoffe du nimmst mir nicht übel und hast Freude mit den kommenden teilen^^
LG eure yuki
yukiyuriyumi ( 82231 )
Abgeschickt vor 367 Tagen
http://www.testedich.de/quiz41/quiz/1464024319/Vom-Schicksal-zusammengefuehrt-Teil-29
Chaya ~$$ ( 95417 )
Abgeschickt vor 368 Tagen
Schreib bitte weiter D: !! Ich platz gleich vor Neugier D: ! ♥ Kannst du dann bald wieder Sasu einbauen :D ♥?? PS: Mega geile FF *---*
Neko-chan ( 88842 )
Abgeschickt vor 370 Tagen
Bin auch mal wieder da und ich muss sagen das Ich dachte es sollte eine Woche sein XD und nicht 70 Tage+...
Naja ich warte auf jedenfall auch gespannt auf den nächsten Teil^^
LG Neko-chan
Pysibble_SLS ( 15075 )
Abgeschickt vor 376 Tagen
Warte auch schon Sehnsüchtig mit Keksen auf das neue Kapitel *__*
SilentPain ( 07048 )
Abgeschickt vor 382 Tagen
Hmm... meine Kekse sind leer.
Wann machst du weeiiter ich hoffe nicht jetzt denn erst
Muss ich mir Cookies kaufen:O
SilentPain ( 14458 )
Abgeschickt vor 399 Tagen
Mach bitte schnell weiter ich sterbe vor Neugier ich kann es
garnicht erwarten weiter zu lesen(Keksdose nehm und warten
bis der nächste Teil kommt*_*)
Miwa ( 95122 )
Abgeschickt vor 413 Tagen
Beeil dich! Ich kann nicht mehr warten! Ich werde wahnsinnig vor Neugier! x3
Mononoke ( 95353 )
Abgeschickt vor 422 Tagen
Coole Geschichte! Würde mich auf ne Fortsetzung freuen! ^^ LG Mononoke..
Miwa ( 11426 )
Abgeschickt vor 426 Tagen
(Zu Hause in meinem Kerker ^^
Wann bist du mit dem nächsten Teil fertig? Beeil dich bitteeeee :3)
Yoko ( 73678 )
Abgeschickt vor 437 Tagen
Oh mein Gott Miwa, hältst du deine Picos etwa zu Hause?! O.O