Falsche Familie, richtige Familie Teil 2

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7 Kapitel - 3.777 Wörter - Erstellt von: Matilda Potter - Aktualisiert am: 2015-10-28 - Entwickelt am: - 1.129 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Auch im zweiten Teil geht es für Aylissa wieder rund. Sie muss sich darum kümmern, das die ein Dach über dem Kopf hat, muss sich mit ihrem Cousin Draco herum schlagen und und und. Nur gut, das sie bald zwei sehr enge Freundschaften schließt...

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    1. Kapitel Von den Anfängen

    Ich war nun schon fast ein ganzes Jahr auf Hogwarts! Und ich hatte meine Stärken für Verwandlung, Zauberkunst, VgddK, eigentlich für fast alle Fächer entdeckt. Irgendwie wusste ich immer alles, obwohl ich im Unterricht eigentlich gar nicht so genau aufpasste. Das lag aber nicht etwa daran, dass der Unterricht langweilig war, sondern daran, das ich mich mit wichtigeren Dingen beschäftigen musste. Zum Beispiel damit, wo ich in den Ferien hin konnte. Nach Hause konnte ich schließlich nicht, weil meine Eltern mich bereits vor ungefähr 7 Monaten raus geschmissen hatten und das nur, weil ich anders als der Rest meiner Familie nach Gryffindor anstatt nach Slytherin gekommen bin! Und das haben sie nur wegen meinem Cousin Draco erfahren! Zu Draco hatte ich noch nie ein sonderlich gutes Verhältnis (genauso wie zu dem Rest meiner Familie), aber jetzt hasste ich ihn!

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    2. Kapitel Die zündende Idee

    Wir hatten gerade Geschichte der Zauberei. Dieses Fach mochte ich zwar nicht sonderlich (einfach weil es total langweilig war), aber zumindest konnte ich hier immer ungestört nachdenken, ohne das sich jemand beschwerte. Also saß ich wie immer allein in der letzten Reihe und überlegte:,, Ich könnte doch im Tropfendem Kessel ein Zimmer Mieten?", dachte ich.,, Und mit welchem Geld willst du das bitte schön bezahlen?", meldete sich eine leise Stimme in meinem Hinterkopf. Ich seufzte, denn es stimmte ich hatte leider gar kein Geld und somit konnte ich die Idee mit dem Tropfendem Kessel wieder vergessen.,, Hätte ich eine Freundin gehabt wäre das ganze gar kein Problem gewesen, denn ich hätte in den Ferien einfach zu ihr gehen können!", dachte ich traurig.
    Die halbe Stunde war schon rum, als ich endlich eine Idee hatte.,, Ich könnte doch zu Professor Dumbledore gehen. Der kann mir bestimmt weiterhelfen", dachte ich und beschloss gleich nach Schulschluss zu Dumbledores Büro zu gehen. Ich war total glücklich, das ich endlich einen Plan hatte. Für mich gab es jetzt allerdings nichts mehr zu tun. Professor Binns musste ich nicht zuhören, da ich das alles sowieso schon wusste. Also ließ ich meinen Blick durchs Klassenzimmer gleiten. Geschichte der Zauberei hatten wir Gryffindors im
    Gegensatz zu den anderen Fächern immer alleine. Folglich saßen im Raum auch nur Gryffindors und genau wie ich schien sich niemand für Professor Binns Gelaber zu interessieren. Alle außer Hermine Granger (die zusammen mit mir Jahrgangsbeste war), die sich eifrig Notizen machte. Aber wie gesagt interessierte sich sonst niemand dafür, wann und wo der Koboldaufstand war. So auch Harry Potter, der so aussah, als wäre er kurz vorm Einschlafen. Ich hatte mit ihm noch nie auch nur ein Wort gewechselt. Wahrscheinlich glaubte er wie all die anderen auch, das ich wie meine Familie war. Allerdings hatte ich auch noch nie versucht es jemanden zu erklären. Vielleicht sollte ich es allen mal sagen? Aber vermutlich würde das auch nichts ändern, weil mir wahrscheinlich niemand Glauben würde.

    Endlich war Schulschluss und ich schmiss so schnell es ging meine Sachen in die Tasche und sprang auf. Wir hatten gerade Zaubertränke im Kerker gehabt, also rannte ich eilig die Treppen hinauf. In der großen Halle angekommen setzte ich mich schleunigst an den Gryffindortisch. Wie immer schauten alle Gryffindors,
    (außer Neville, der war zu ängstlich) kurz von ihren Tellern auf und streiften mich mit einem Hasserfüllten Blick. Dies ignorierte ich allerdings gekonnt, da ich sowas gewöhnt war. Also setzte ich mich gut gelaunt als wäre nichts gewesen und schaufelte mir eine große Portion Kartoffelbrei auf meinen Teller.,, Hermine", sagte ich,,, kannst du mir bitte mal die Würstchen geben?" Überrascht guckte Hermine auf. Genauso wie alle anderen auch. Ich wusste auch wieso. Keiner von denen war es gewohnt, dass ich so freundlich fragte, normaler-
    weise griff ich einfach immer danach, wenn ich etwas wollte.

    Harrys Sicht
    Das war echt merkwürdig. Seit wann war die Lestrange denn so gut gelaunt? Fragend guckte ich Ron an. Aber auch der schien sehr überrascht über das Verhalten, das Aylissa Lestrange an den Tag legte.

    Aylissas Sicht
    Nach dem Mittagessen musste ich erst einmal zum Gryffindor- Turm, um meine Schulsachen weg zu bringen. Also lief ich die Treppen bis zum Dritten Stock und blieb vor dem Porträt der fetten Dame stehen.,, Schlangengurcke", keuchte ich. Ich war nämlich den ganzen Weg von der großen Halle bis hierher gerannt!,, Wenn du meinst", sagte die fette Dame nur und ließ mich durch. Nachdem ich meine Sachen weg gebracht hatte, machte ich mich also auf den Weg zu Dumbledores Büro.

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    3. Kapitel Plan für die Ferien

    Den Weg zu Dumbledores Büro fand ich ziemlich schnell. Und wieder einmal war ich ziemlich froh darüber, dass ich so viel über Hogwarts gelesen hatte. Als ich gerade vor den Wasserspeiern stand und überlegte, wie das Passwort wohl lautete kam dummerweise Draco mit seiner Leibgarde vorbei. Und natürlich kam er nicht umhin mich zu beleidigen.,, Na du kleine Blutsverräterin", sagte er spöttisch,,, was willst du denn von Dumbledore?" Ich hatte mir angewöhnt ihn zu ignorieren. Also tat ich dies auch jetzt.,, Willst wahr-
    scheinlich fragen, wo du in den Ferien hin sollst? Was?", provozierte er weiter und so langsam verlor ich die Geduld. Also sagte ich im gleichem Tonfall wie er:,, Bist wohl mächtig stolz auf dich was? Hast es endlich geschafft deine Cousine los zu werden! Wirklich eine tolle Leistung! Ich bin beeindruckt!" Bei den letzten beiden Sätzen hatte ich ziemlich doll von einem ironischen Unterton Gebrauch gemacht. Das saß. Draco warf mir noch einen Überheblichen Blick zu, drehte sich dann auf dem Absatz um und verschwand in Richtung Kerker. Nachdem er verschwunden war wandte ich mich wieder den Wasserspeiern zu. Gerde wollte ich einfach drauflos Raten, als plötzlich eine Tür sich öffnete und auf der Treppe, die sich langsam nach unten schraubte stand niemand anderes als Albus Dumbledore persönlich!,, Sie wollten mich sprechen, Miss Lestrange?", fragte er.,, J j ja", stotterte ich.,, Komm doch einmal mit in mein Büro", sagte er wieder und machte dabei eine Geste, die wohl heißen sollte, das ich auf die Treppe steigen sollte. Als ich dann auf der Treppe stand fing diese wieder an sich zu bewegen, diesmal allerdings nach oben.
    In Dumbledores Büro angekommen staunte ich ziemlich über all die verschiedenen Instrumente aus Silber, aus denen in regelmäßigen Abständen Rauch rauskam. Währen ich mich noch erstaunt umgeguckt hatte, hatte Dumbledore bereits hinter seinem Schreibtisch Platz genommen und bedeutete mir mich auf einen Holzstuhl davor niederzulassen.,, Also", fing er das Gespräch wieder an.,, Was ist so dringendes Passiert, dass du mit mir darüber sprechen musst?" Er sah mich erwartungsvoll an. Also holte ich tief Luft und begann zu erzählen.
    Nachdem ich Dumbledore alles bis ins kleinste Detail erzählt hatte war es erst mal eine Weile Still, dann sagte er schließlich:,, Nun Miss Lestrange Sie wissen also nicht wo sie in den Ferien hin sollen, da ihre Eltern sie Rausgeschmissen
    Haben, richtig?,, Ja, Sir", antwortete ich.,, Nun im Notfall könnten sie natürlich in Hogwarts bleiben", sagte er dann.,, Allerdings halte ich das nicht für nötig...Die Schwester ihres Vaters würde sie doch bestimmt aufnehmen." Überrascht schaute ich ihn an. Natürlich, das ich da nicht gleich drauf gekommen bin. Die Schwester meines Vaters war genau wie ich ganz anders als der Rest meiner Familie. Sie hieß Clarissa und lebte zusammen mit ihrem Mann Georg und ihrer 12-jährigen Tochter Leila in der Nähe von Little Hangelten. Früher war ich schon einmal bei ihnen gewesen und es war einfach Super toll. Nachdem Dumbledore versprochen
    hatte Clarissa per Eule zu fragen, ob ich die Ferien bei ihnen verbringen könnte machte ich mich endlich auf den Weg in die große Halle, denn es war schon Zeit zum Abendbrot.
    An diesem Tag schlief ich sehr glücklich ein.


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    4. Kapitel Auf dem Bahnsteig

    Nun waren endlich Ferien, ich war total aufgeregt, denn ich würde zu Clarissa gehen. Diese hatte nämlich sofort auf Dumbledores Eule geantwortet und geschrien, das ich gerne immer im Sommer zu ihn kommen könnte. Ich hatte mich total gefreut!
    Nach einer laaaangen Zugfahrt kamen wir endlich am Bahnhof Kings Cross an. Ich sah durch das Fenster, das Clarissa und Georg am Bahnsteig auf mich warteten. Allerdings sah ich auch ganz in der Nähe von ihnen die Malfoys stehen! Ich holte einmal tief Luft, warf meine langen Haare zurück und Schritt erhobenem Hauptes an Narzissa und Lucius vorbei geradewegs auf Clarissa und Georg zu.

    Dracos Sicht
    Als ich meine Cousine Aylissa aus dem Zug steigen sah, war ich sehr zufrieden mit mir, denn wahrscheinlich würde sie diese Ferien auf der Straße leben müssen! Das geschah ihr nur Recht dieser kleinen schmutzigen Blutsverräterin! Umso erstaunter war ich, als sie ohne uns eines Blickes zu würdigen an uns vorbei und auf eine andere Familie zu lief! Vater und Mutter hatten Aylissa wahrscheinlich nicht bemerkt, da sie sich immer noch unterhielten, darum machte ich sie, auf sie aufmerksam.,, Vater, wer sind das denn für Leute, zu denen Aylissa da geht?", fragte ich Vater also. Vater und Mutter wandten sich nun doch dem Mann und der Frau zu, die Aylissa inzwischen herzlich begrüßten.,, Das ist die Schwester von Rudolphus und ihr Mann, noch mehr kleine Blutsverräter!", sagte Mutter verächtlich.,, Dann verbringt sie wahrscheinlich die Ferien bei denen", sagte Vater im selben Tonfall, wie Mutter.
    Schade, dann würde sie ja doch ein Dach über dem Kopf und was zu Essen haben! Dafür schwor ich mir, sobald sie wieder in Hogwarts war, ihr
    das Leben zur Hölle zu machen!

    Harrys Sicht
    Die Durslys hatten mich schon am Bahnsteig erwartet und nach einer kurzen Fahrt waren wie im Ligusterweg angekommen. Nun war es 1 Uhr nachts, ich lag im Bett und dachte über das vergangene Schuljahr nach. Ich hatte gute Freunde gefunden nämlich Ron Weasley und Hermine Granger. Aber auch sonst verstand ich mich eigentlich mit allen ganz gut. Außer mit den Slytherins. Insbesondre mit Malfoy und Co! Aber irgendwie ging mir diese Aylissa Lestrange nicht aus dem Kopf. Sie verhielt sich so seltsam. Denn wenn sie so wie ich, Ron und Hermine dachten, wie ihre Mutter war, wieso war sie dann nicht nach Slytherin gekommen?

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    5. Kapitel Belauschtes Gespräch

    Aylissas Sicht
    Die ersten Ferienwochen neigten such dem Ende zu. Bei Clarissa und Georg verbrachte ich die schönste Zeit meines Lebens! Die beiden hatten auch noch eine Tochter: Die zwölfjährige Leila. Diese war auch eine Hexe, wurde von ihrer Mutter allerdings zu Hause unterrichtet. Ich verstand mich einfach Super mit ihr und zusammen hatten wir total viel Spaß! Schon bald wurde sie zu meiner besten Freundin. Ich hatte noch nie eine Freundin gehabt und eine beste Freundin schon gar nicht. Deshalb wusste ich auch nicht, wie schön es war, einen Menschen zu haben, dem man alles erzählen konnte, dem man Vertrauen konnte und bei dem man einfach man selbst sein konnte! Jetzt wo ich eine beste Freundin hatte, konnte ich nicht verstehen, wie ich es all die Zeit ohne eine ausgehalten hatte! Jedenfalls war es total schön. Der Gedanke, das ich bald zurück nach Hogwarts musste und Leila nicht mehr sehen konnte, machte mich total traurig.

    Harrys Sicht
    Wieder einmal war ich dabei alleine in der Gegend herum zu Streifen. Ich Vermisste Ron und Hermine sehr und konnte es gar nicht erwarten nach Hogwarts zurück zu kehren und die beiden Wiedersehen zu können! Gerade kam ich an einem gelb gestrichenem Haus vorbei, als ich die beiden Mädchen bemerkte, die in dem Vorgarten des Hauses Federball spielten. Das eine Mädchen kam mir irgendwie bekannt vor. Aber ich wusste nicht woher. Auf einmal fiel es mir wieder ein! Das war Aylissa Lestrange! Sie hatten mich noch nicht gesehen, also bückte ich mich schnell hinter eine große Buchsbaumhecke, die das benachbarte Grundstück einzäunte. Dann widmete ich meine Aufmerksamkeit wieder den Mädchen. Wie gesagt Aylissa kannte ich, aber bei der anderen hatte ich keine Ahnung, wer das sein konnte. Ich vermutete aber, das es die Cousine oder so von Aylissa sein musste. Jetzt fingen die beiden an sich zu unterhalten, aber ich war zu weit weg, um etwas zu verstehen. Von plötzlicher Neugier gepackt, schlich ich mich näher ran. Nun konnte ich verstehen, was sie sagten.,,...verstehe dich nicht! Wieso versuchst du nicht wenigsten Freunde zu finde!", sagte das fremde Mädchen vorwurfsvoll.,, Du hast gut reden, Leila", erwiderte Aylissa genervt. Leila hieß das fremde Mädchen also. Vom Tonfall, wie die beiden über das Thema redeten schloß ich, das sie dieses Thema schon oft beredet hatten.,, Du hast schließlich keine Eltern, die gesuchte Todesser sind! Wenn du mich fragst ist es sowieso nur eine Frage der Zeit, bis die beiden nach Askaban kommen!", fuhr Aylissa fort.,, Ja und, was hat das denn mit dir zu tun? Nur, weil deine Eltern so sind?", versuchte das andere Mädchen es noch einmal, das wie es schien, Leila hieß. Aylissa stöhnte genervt auf.,, Du kennst die Schüler auf Hogwarts nicht!", sagte sie bitter,,, die Klammern sich alle total an Vorurteilen fest! Die denken, das ich auch so eine Reinblut besessene bin, nur weil ich durch Pech in eine bescheuerte Familie hinein geboren bin!" Für kurze Zeit war es ganz still, dann startete diese Leila einen letzten Versuch.,, Und was ist mit diesen Slytherins, von denen du erzählt hast? Meinest du nicht, das die total auf Reinblüter und so fixiert sind?", fragte sie vorsichtig. Aylissa sah sie Verständnislos an.,, Die sind auch nicht fiel besser! Die beschimpfen mich nämlich als dumme kleine Blutsverräterin! Und Draco ist auch in diesem Haus, noch ein Grund die Slytherins zu meiden!", sagte sie dann vorwurfsvoll. Dann war es erst einmal wieder eine Weile still.,, Wollen wir reingehen? Es wird langsam schon dunkel", schlug Leila vor und brach somit das Schweigen. Tatsächlich hatte ich gar nicht gemerkt, dass es zu dämmern begonnen hatte. Nachdem die Mädchen im Haus verschwunden waren machte auch ich mich auf den Weg zu den Durslys. Während ich den Bürgersteig entlang lief, dachte ich über das eben gehörte nach. Warum war Aylissa nicht bei ihren Eltern? Wer war diese Leila? Was meinten die beiden mit Vorurteilen? Okay mit den Vorurteilen hatte sie schon ein bisschen recht.

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    6. Kapitel Zurück nach Hogwarts

    Aylissa Sicht
    Nun war es soweit. Ich musste zurück nach Hogwarts! Clarissa brachte mich zusammen mit Leila zum Bahnsteig 9 3/4 Georg konnte leider nicht mitkommen, da er im Ministerium arbeitete.

    In fünf Minuten würde der Hogwarts-Express abfahren und es wurde Zeit von Clarissa und Leila Abschied zu nehmen. Nachdem ich Clarissa kurz umarmt hatte und ihr versprochen hatte vorsichtig zu sein, musste ich wohl oder übel mich auch von Leila verabschieden. Wir fielen uns weinend in die Arme!,, Du musst mit unbedingt schreiben!", sagte Leila unter Schluchzen.,, Natürlich! Ich werde dir jeden Tag schreiben!", antwortete ich, während ich versuchte, die Tränen zu unterdrücken (was ich allerdings nicht schaffte).,, Aylissa, ich glaube du solltest jetzt mal einsteigen", sagte Clarissa plötzlich. Schnell löste ich mich von Leila und stieg in den Zug. Gerade, als ich eingestiegen war, fuhr der Zug auch schon los. Schnell machte ich mich auf die Suche, nach einem leeren Abteil, was ich aber nicht fand. Als ich gerade ungefähr die 25. Abteiltür hinter mir schloss sagte ich mir, das ich egal wer im nächsten Abteil saß, mich dazu setzen würde. Als ich die nächste Tür aufmachte, guckte ich erst gar nich, wer dort war, sondern trat einfach ein und fragte:,, Ist hier ein Platz frei?"
    Ich bekam ein ja und setzte mich gegenüber eines rothaariges Mädchen und neben ein blondes.,, Also", sagte die rothaarige,,, ich bin Ginny Weasley und das ist Luna Loovgood. Wir sind beide Erstklässler und wer bist du?" Natürlich kannte ich den Namen Weasley, immerhin war ihr Bruder in meiner Klasse und noch zwei Brüder zwei Klassen über mir. Kurz überlegte ich, ob ich mir einen Namen ausdenken sollte. Dann entsann ich mich doch anders und gab meine Ware Identität an.,, Ich heiße Aylissa Lestrange, bin Zweitklässler und in Gryffindor", sagte ich also.,, Ahhh Lestrange heißt du also?", sagte Ginny unfreundlich. War ja klar, das sie meinen Nachnamen kannte. Ginny konnte ich als Freundin also vergessen und dem Blick zu urteilen, den mir diese Luna zuwarf diese auch.

    Ginnys Sicht
    Was hatte diese Lestrange in UNSEREM Abteil zu suchen! Wahrscheinlich dachte sie, das wir nicht wussten, was ihre Eltern für Leute waren?

    Genauso, wie ich es erwartet hatte schickte der sprechende Hut mich nach Gryffindor. Nach dem Essen ging ich zusammen mit Ron, Hermine Granger und Harry Potter in den Gemeinschaftsraum. Ich schwärmte heimlich für Harry, was auch der Grund dafür war, das ich kein anständiges Wort herausbrachte, während er in der Nähe war.
    Als er schließlich ins Bett ging, konnte ich mich endlich wie ein normaler Mensch mit meinem Bruder unterhalten. Nachdem wir zusammen mit Hermine eine Weile geplaudert hatten, fiel mir diese Lestrange wieder ein. Ich beschloss Ron auf die anzusprechen.,, Du Ron", sagte ich also,,, im Zug hat sich ein Mädchen zu mir und Luna gesetzt. Sie meinte, das sie in der 2. Klasse und in Griffyndore sei.",, Wir hieß sie denn?", wollte Ron wissen.,, Aylissa Lestange", antworte ich und sah, wie sich Hermine und Ron bedeutsame Blicke zuwarfen.,, Weist du", sagte Hermine,,, mit dieser Aylissa verhält es sich so, natürlich dachten alle bei ihren Namen, das sie nach Slytherin kam, aber sie kam zur Überraschung aller nach Griffyndore. Sie hat nicht sonderlich viele Freunde. Um genau zu sein gar keine." Sollte ich jetzt nicht eigentlich Mitleid mit ihr haben? Aber dann fiel mir wieder ein, wer ihre Eltern waren.

    Aylissas Sicht
    Driiiing driiing! Dieser verfluchte Wecker immer wenn ich gerade im schönsten Traum bin muss er mich wecken! Genervt stehe ich auf, während ich einer öden und langweiligen Schulwoche entgegen sah.

    Ich war gerade auf dem Weg in die Bibliothek, da und die Lehrer mal wieder viel zu viele Hausaufgaben aufgebrummt haben! Also echt so etwas gehört verboten! Auf jeden Fall traf ich auf den Weg Blaise Zabini und wie könnte es bei meinem Glück anders sein meinen lieben Cousin Draco!,, Na, Hallo Cousinchen! Mal wieder alleine unterwegs?", sagte Draco spöttisch.,, Na, mal wieder mit Idioten unterwegs?", sagte ich nicht minder spöttisch. Draco schien darauf keine Antwort zu wissen, denn er warf mir nur noch einen letzten wütenden Blick zu und verschwand dann mitsamt Zabini um die Ecke.

    Dracos Sicht
    Warum konnte ich nicht so schlagfertig sein? Immer hatte Aylissa das letzte Wort! Das war total ungerecht!,, Sag mal, war das eben deine Cousine, Draco?", fragte mich Blaise auf einmal.,, Nein, weißt du, ich habe sie nur aus Spaß Cousinchen genannt!", sagte ich sarkastisch. Natürlich war das meine Cousine! Wie dumm war der?,, Die war schon ganz hübsch", merkte Blaise dann an. Entgeistert starte ich ihn an! Hatte er eben ernsthaft gesagt, das er meine Cousine Hübsch fand! Okay wenn man mal so darüber nachdenkt, sie war doch schon ganz schön. Gut wenn sie nicht meine nervige Cousine wäre fände ich sie sogar sehr attraktiv. Aber das würde ich natürlich niemals zugeben!



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    7. Kapitel Der Anfang einer ewigen Freundschaft

    Aylissas Sicht
    In letzter Zeit hielt ich mich sehr gerne in der Bibliothek auf. Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie faszinierten mich die vielen Regale voll mit alten Büchern und außerdem fand ich die Stille (die hier im Gegensatz zu allen anderen Räumen in Hogwarts herrschte) sehr schön.
    Also saß ich mal wieder an einem der Lesepulte und blätterte in den verschiedensten Büchern auf der Such nach interessanten Informationen (meine Hausaufgaben hatte ich schon lange fertig). Auf einmal setzte sich ein Mädchen aus meinem Schlafsaal neben mich ich glaube sie hieß Hermine Granger oder so.,, Hallo du heißt Aylissa oder?", fragte sie da auf einmal.,, Ja, und du heißt Hermine oder?", fragte ich zurück.,, Ja, genau. Du scheinst gerne in der Bibliothek zu sein oder?", fragte Hermine freundlich.,, Die Bibliothek ist mein Rückzugsort, hier kann mich keiner nerven und außerdem mag ich die Ruhe und die Stille sehr gerne", antwortete ich etwas traurig.,, Oh", sagte Hermine betroffen, dann fuhr sie etwas munterer fort:,, weißt du, du bist eigentlich viel netter als alle denken!"
    Das war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft!

Kommentare Seite 1 von 1
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Matilda Potter ( 81229 )
Abgeschickt vor 369 Tagen
Leute, nehmt es mir nicht übel, aber ich habe lange überlegt und bin zu dem Schluss gekommen, dass diese Geschichte fürs erste (!) nicht weitergeschrieben wird. Mit fehlt einfach die Motivation zu dieser Geschichte, ich hoffe ihr versteht das! Bestimmt werde ich noch andere Storys hochladen, aber ich habe gemerkt, dass ich zu dieser einfach keine Lust mehr habe. Wenn ihr wollt könnt ihr die Geschichte auch selber zuende schreiben... Also nochmal, ich hoffe ihr versteht das!
LG Matilda Potter
Matilda Potter ( 77042 )
Abgeschickt vor 417 Tagen
@cool Hey! Das ist eine gute Idee! Ich werde mal schauen, ob ich sie vielleicht leicht umwandle (oder so lasse) und einbaue. Gefällt mir nämlich gut.
Außerdem möchte ich mich natürlich für drin Lob bedanken, es freut mich wenn die Story die gefällt
Cool ( 46885 )
Abgeschickt vor 418 Tagen
Hey, Es war echt cool... Vielleicht schreibt du, dass sie in eine Familie von z.B. Ron, Hermine oder jemanden anders kommt (wie wärs mit Neville!?;))
LG
Matilda Potter ( 88863 )
Abgeschickt vor 434 Tagen
Wenn ihr Ideen habt, wie es mit Aylissa weitergehen soll, schreibt sie mir gerne. Ich habe zwar schon so eine grobe Vorstellung aber, naja, Anregung schadet nie😉
Matilda Potter ( 83918 )
Abgeschickt vor 438 Tagen
Hey Leute, ich werde vermutlich bald eine neue FF raus bringen, in der es um die Schwester von James Potter (Also Harry Vater, nicht sein Sohn) geht, die aber nach Slytherin kommt... Wenn ihr Lust habt kann ich euch sobald sie raus ist den Titel in die Kommens schreiben.
LG Matilda Potter
PS wollt ihr das diese Geschichte weitergeht? Es ist nämlich im Moment so, das ich auf diese Geschichte mit Aylissa Lestrange nicht so Lust habe und auch nicht genau weis wie es weitergehen soll.
Matilda Potter ( 86146 )
Abgeschickt vor 448 Tagen
@ginnyharry ganz vielen Dank für dieses Lob☺😊 ich werde mir deine Kritik auf jeden Fall zu Herzen nehmen und mir für die nächsten Teile auf jeden Fall mehr Zeit nehmen, um die Geschichte an meinchen Stellen detaillier zu machen. Ich freue mich immer über gute Kritik, die einem auch genau sagt, was man besser machen könnte.

LG Matilda
ginnyharry007 ( 20139 )
Abgeschickt vor 451 Tagen
Du musst aber unbedingt weiterschreiben.😉
ginnyharry007 ( 20139 )
Abgeschickt vor 451 Tagen
Die Story ist echt gut. Was ich daran gut finde, ist das es mal eine etwas andere Geschichte ist. Du hast manchmal die Zeichensetzung ein wenig vernachlässigt, aber das ist nicht wirklich schlimm. Der Inhalt war richtig gut, der Schreibstil auch, aber ich würde manche Stellen noch detaillierter beschreiben. Also z.B. wie sie sich fühlt, als sie merkt das keiner sie leiden kann. Oder ob sie eher wütend auf Draco oder auf ihre Familie ist. (Das musst du jetzt nicht so machen, aber so würde ich es machen.😉) Aber trotzdem großes Lob 👍.
Lg ginnyharry007
Matilda Potter ( 33801 )
Abgeschickt vor 475 Tagen
Bei dem 2. Teil habe ich mir schon Mühe gegeben die Kapitel möglichst lang zu machen
Beim dritten Teil werde ich mein bestes geben😝
Klee🍀 ( 01529 )
Abgeschickt vor 484 Tagen
Schöne Geschichte ich fände es aber besser wenn du die Kapitel verlängerst
Matilda Potter ( 65126 )
Abgeschickt vor 513 Tagen
Hi Leute heute ist endlich der neue Teil rausgekommen ich hoffe er gefällt euch!
Und wenn nicht schreibt mir bitte was man ändern könnte, damit es besser wird
LilyEvans ( 69323 )
Abgeschickt vor 533 Tagen
Super Geschichte 👍👍👍👍👍👍
Matilda Potter ( 89587 )
Abgeschickt vor 540 Tagen
Der zweite Teil ist in Arbeit wird voraussichtlich in ca. 3 Wochen online gestellt
Matilda Potter ( 03569 )
Abgeschickt vor 583 Tagen
Bei der Fortsetzung versuche ich die Kapitel möglichst lang zu schreiben. Aber das 1. ist wahrscheinlich immer relativ kurz
Bella Lestrange ( 13869 )
Abgeschickt vor 583 Tagen
BITTE, BITTE, BITTE weiterschreiben , aber die Kapitel könnten länger sein.
Matilda Potter ( 53966 )
Abgeschickt vor 584 Tagen
@cara mia vielen Dank für das Lob. Bin schon am schreiben!✏
cara mia ( 81379 )
Abgeschickt vor 584 Tagen
Bitte ,bitte schreibe ganz schnell weiter.Deine Geschichte ist meiner Ansicht wirklich gut und das liegt nicht nur daran,dass ich es toll finde wenn die hauptperson aus einer todesserfamilie stammt ,aber völlig anders ist.Na jedenfalls ganz tolle Geschichte.
Matilda Potter ( 42855 )
Abgeschickt vor 584 Tagen
Danke sehr! Ich versuche so schnell wie möglich weiter zu schreiben
dracheneule ( 93754 )
Abgeschickt vor 584 Tagen
Sie ist gut geworden, aber bitte schreib weiter.
Matilda Potter ( 58372 )
Abgeschickt vor 585 Tagen
Hey Leute das ist meine erste Fan Fiktion also seid nicht allzu streng