The Music Of The Mist

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1 Kapitel - 1.301 Wörter - Erstellt von: KateCatcher - Aktualisiert am: 2015-10-27 - Entwickelt am: - 384 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Jede Katze hat ihre Geheimnisse, sei es eine verbotene Liebe oder ein verlorenes Junges. Aber Geheimnisse sind niemals sicher... Treffe Goldpfote, Blaupfote, Silberpfote, Leopardenpfote und Akazienpfote, fünf Schüler, die versuchen die Wahrheit herauszufinden.

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    PROLOG: Die Wahrheit über Sandfell



    Es war eine friedliche, ruhige Nacht und die Luft war ungewöhnlich warm für die Blattleere. Der Vollmond reflektierte auf dem feinen, weißen Schnee und silberne Eiskristalle hingen von den Bäumen. Der See war gefroren und glitzerte im Licht von tausenden Sternen. Alles war gut.

    Eine schlanke, graue Kätzin lief durch die nebelige Nacht, ihre Augen funkelten vor Freunde. Ihre Nichte war nun vom Bauch ihrer Mutter entwöhnt worden und es würde nicht mehr lange dauern bis sie zum Schüler ernannt wird.

    Die Bäume wurden lichter und lichter als sie das WindClan-Territorium erreichte. Schnurrend tapste sie durch den Schnee, ihre Augen waren geschlossen. Es war so eine schöne Nacht. So wie sie fand, war die Welt perfekt. Was konnte also möglicherweise falsch laufen?

    „Hallo, Weidenbrise“, ertönte eine tiefe Stimme. Weidenbrise riss die Augen auf und sah sich alarmiert um. „Wer hat das gesagt?“

    „Ich“, sagte die Stimme und Weidenbrise starrte auf den Kater vor ihr. Ein muskulöser, sandfarbener Kater stand direkt vor ihr, seine bernsteinfarbenen Augen leuchteten.

    „Oh, hallo Sandfell“, sagte Weidenbrise, während sich ihr Pelz allmählich legte. Es gibt keinen Grund Angst zu haben. Sandfell war ein der Bruder des Gefährten ihrer Schwester und seit Dunkelschatten und Fliederblume ihre Jungen vor acht Blattwechseln bekommen haben, hatte sie sehr viel von ihm gesehen. Sandfell war einer der beliebtesten Krieger im FlussClan mit seiner unheimlichen Fähigkeit andere zum Lachen zu bringen. Er war sogar in den anderen Clans beliebt. „Genießt du die Nacht?“

    „Ich genieße die Nacht“, bestätigte er, seine tiefen goldenen Augen in ihre eigenen grünen bohrend. „Und ich weiß etwas, dass die Nacht noch besser macht.“

    Weidenbrise sah ihn misstrauisch an. Etwas lief falsch, sie konnte es spüren. Plötzlich fühlte sie wie ihr Blut in den Adern gefror, als Sandfell ein hohes, lautes Lachen ertönten ließ, dass sehr untypisch für ihn war. „Was ist los? Warum lachst du?“

    „Ich sage dir was los ist“, sagte er hämisch. Sein Gesicht verzerrte sich zu einer gruseligen Grimasse. „Du wirst meine Kinder haben werden.“

    Weidenbrise brauchte einen Moment, um die Information zu verarbeiten. Hatte sie richtig gehört? Und warum? Warum tat er das?

    „Aber ich bin eine Heilerin!“, schrie sie empört. Ihre grünen Augen nahmen einen panischen Blick an. Ihr Gesicht war nun verängstigt verzerrt. Sie nahm einen tiefen Atemzug, während sie sich zu beruhigen versuchte.

    „Das ist bloß eine Übung“, erklärte Sandfell. „Ich will es bei dir zuerst ausprobieren. Mit der Zeit werde ich mir meinen eigentliches Ziel schnappen. Ich werde ein Meister darin sein.“

    „Aber warum ich?“, fragte Weidenbrise. Sie verspürte tiefes Mitleid mit seinem 'eigentlichen Ziel'.

    „Du bist eine Heilerin“, meinte er ruhig. „Heiler haben kein Kampftraining und können sich nicht wehren. Also bist du die perfekte Katze um es zu versuchen!“ Der Ausdruck in seinen Augen erklärte Weidenbrise, dass es ihm Spaß machen würde sie zu quälen.

    Weidenbrise war bereit ihn anzugreifen, doch plötzlich holte Sandfell aus und griff sie an. Sie hatte keine Chance gegen die kräftigen Hinterläufe und die scharfen Krallen. Sie lag im Schnee, wehrlos und verängstigt.

    Sie stöhnte gepeinigt auf, als sie einen stechenden Schmerz an ihrer Flanke spürte. Sie versuchte aufzustehen, doch Sandfells hungriger Blick bohrte sich eisern in ihren Körper. Plötzlich war ihr viel zu kalt, als dass der Schnee allein daran Schuld sein konnte.

    „Sag 'Tschüss' zu deiner Zufriedenheit“, flüstere er hämisch.

    Und das war der Moment in dem er zuschlug.



    Währenddessen trottete eine Kätzin aus dem Lager. Sie wollte das Territorium erkunden. Auch wenn es ihr nicht erlaubt war, sie wollte eben Spaß haben.

    Sie ging fröhlich zu einem Teich und seufzte. Der Teich war wunderschön, funkelnd im Mitternachtsblau, die Sterne spiegelten sich darin. Sie konnte über die dicke Eisschicht fast bis zum Ende blicken. Es war ein toller Anblick.

    Als ein jämmerliches Wimmern ertönte, erschauderte sie erschrocken. „Ist das ein Eindringling?“, fragte sie sich. „Ich sehe am besten mal nach.“

    Je schneller die Kätzin ging, desto entschlossener wurde sie. Sie musste diese Katze finden. Das war ihre Pflicht.

    Plötzlich sah sie eine verletzte Kätzin bewusstlos auf dem Boden liegen und sie sprintete den Abhang hinunter, um nachzusehen wer es war. „Weidenbrise?“, keuchte sie entsetzt. „Oh nein! Was ist passiert?“ Irgendwie kam ihr dieses Erlebnis doch nicht mehr wie Spaß vor.

    Sie stoppte, als sie Sandfell hinter dem Schilf entdeckte, der gnadenlos seine Kralle in Weidenbrises Körper schlug. „Jetzt da du nicht mehr von Nutzen bist, werde ich dich töten! Auf diesen Weg kannst du nichts verraten.“

    Die Kätzin starrte ihn entsetzt an. Niemals zuvor hatte sie so eine Rücksichtslosigkeit gesehen. Aber... warum? Sandfell war so loyal! Er würde Weidenbrise doch nicht wirklich verletzen, oder?

    Doch der Ausdruck in seinen Augen verriet ihr das Gegenteil.

    Das war nicht der respektierte FlussClan-Krieger. Das war nicht der humorvolle, freundliche Kater.

    Das war nicht ihr Sandfell.

    „Stopp! Warum greifst du sie an?“, rief die Kätzin wütend. Sandfell erstarrte und sah zu ihr hinüber.

    „Das machen Krieger, um Spaß zu haben“, erklärte er, doch sie erkannte, dass er log. „Ich werde Mitternachtsstern darüber erzählen!“, kreischte sie.

    Sandfell sah sie mit blitzenden Augen an. „Nein, wirst du nicht“, knurrte er mit gefletschten Zähnen. „Du wirst hier nach nicht mehr ins Lager gehen.“

    „Was?“, fragte sie verwirrt. Warum? Plötzlich verstand sie und ihr lief ein Schauder über den Rücken. „Oh, SternenClan!“ Sie drehte sich um, um wegzurennen, doch er packte sie und warf sie rücksichtslos in den Schnee, die schmerzvollen Schreie ignorierend.

    „Du glaubst wirklich, dass ich dich gehen lasse, nachdem du das hier mitbekommen hast?“, knurrte er. „Denk noch einmal nach!“

    „Nein!“, kreischte sie und zappelte, doch Sandfell hatte einen eisernen Griff und schlug etwas in ihre Kehle. Es war zweifellos eine seiner scharfen Krallen. Dann bekam sie verschwommen mit wie er wegrannte, so schnell er konnte weg von der Situation.

    Plötzlich erhob Weidenbrise sich zittrig und sah zu der Kätzin hinab. „Was geht hier vor?“, fragte sie verwirrt. „Und was machst du hier so allein?“

    Die Kätzin stöhnte leise, in ihren blauen Augen lag tiefstes Leid. In ihr stieg ein rasselndes Husten auf, ein unbändiger Schmerz, der von Sandfells Kralle verursacht worden war. Panik stieg in Weidenbrise auf. „Wir bringen dich zurück ins Lager“, miaute sie forsch und ging zu ihr hinüber, um ihr aufzuhelfen.

    Das war das Letzte, an das sie sich erinnerte.

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