In Between Worlds

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3 Kapitel - 5.927 Wörter - Erstellt von: Yutaka Takahashi - Aktualisiert am: 2015-10-27 - Entwickelt am: - 669 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Crossover: Der Hobbit - Twilight | Tauriel hat ein gutes Leben als Anführerin der Wache, doch plötzlich erlebt sie etwas, dass ihr ganz und gar nicht geheuer ist. Nicht nur, dass sie einen Weltensprung macht, sie landet auch noch bei Vampiren und einer von ihnen sieht verboten gut aus... Doch was ist mit Legolas?

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KAPITEL 1: I Don't Deserve You





DER WIND RASCHELTE in den Kronen der hochgewachsenen Laubbäume, frische Grashalme wogen im Unterholz hin und her. Eine Krähe flatterte aufgescheucht empor, als Tauriel den Bogen hob und einen Pfeil an die Sehne legte. Ein entschuldigender Ausdruck huschte über ihr Gesicht, dann vibrierte die Sehne vertraut. Sofort schloss sie die Augen und wandte sich ab. Ein Vogelkreischen ertönte hinter ihr, sie drehte sich nicht um. Bevor sie kehrt machte, seufzte sie tief und richtete ihren Köcher mit den überlebenswichtigen Pfeilen, dann knisterte das Laub unter ihren Füßen. Anmutig schritt sie zwischen den Bäumen entlang, so als wäre sie zwischen zwei Welten. Auf der einen Seite waren die Bäume mit frischen, grünen Blättern besetzt, hier und da war ein Strauch mit bunten Blüten und im Hintergrund schimmerte der Elbenpalast königlich und riesig zwischen den Blättern. Von der anderen Seite strömte die dunkle Aura der Spinnen zu ihr herüber, die Bäume waren dunkel, während kein einziges Blatt die Ansicht verschönerte. Das war der düstere Teil des einst so wunderschönen Waldes. Und sie lief zwischen diesen beiden Welten, als könne sie sich nicht entscheiden wo sie hingehörte.

Ihre Trauer spiegelte sich deutlich in ihrem Gesicht wieder, als sie begann zu singen. So wie sie immer sang, wenn sie sich erinnerte.

You're the first face that I see,
and the last thing I think about.
You're the reason that I'm alive.
You're what I can't live without.
You're what I can't live without.


Tauriel wandte ihr verzweifeltes Gesicht auf den Wald der Elben, doch immer wieder huschte ihr Blick verstohlen dem Teil entgegen aus dem die dunkle, mächtige Aura strömte. Doch ihre Gedanken waren bei etwas ganz anderem. Bei einem Elb. Einem mächtigen Elb. Legolas.

Schon als sie noch ganz klein war, hatte sie ihn kennengelernt. Damals war sie in den Wald gerannt, nachdem ihre Eltern von Orks getötet wurden und sie allein war. Weinend hatte sie sich an einem Baumstamm herabsinken lassen und auf den Tod gewartet. Alles war ihr zu viel geworden, sie sah keinen Grund mehr zu leben. Bis Legolas kam. You're the reason that I'm alive. You're what I can't live without. Wie wahr das doch war.

You never give up,
when I'm falling apart.
Your arms are always open wide,
and you're quick to forgive,
when I make a mistake.
You love me in the blink of an eye.


Legloas gab nie auf, erst recht nicht, wenn sie in Gefahr war. Das hatte er schon zu oft bewiesen. Er verzieh ihr alles. Alles, schoss es ihr durch den Kopf. Er würde es mir sogar verzeihen, wenn ich ihn verletzen würde. Doch das würde ich niemals tun. Langsam senkte sie den Kopf zu Boden, während sie weitersang. Und er auch nicht.

I don't deserve your love,
but you give it to me anyway.
Can't get enough.
You're everything I need,
and when I walk away,
you take off running and come right after me.
It's what you do,
and I don't deserve you.


Das zwischen den beiden Elben konnte man nicht Liebe nennen, aber auch nicht gute Freundschaft. Sie waren mehr wie Bruder und Schwester, doch Tauriel war sich da nicht mehr ganz sicher. Irgendetwas tief in ihr drin sagte Liebe.

Die rothaarige Elbin blickte nun in den Himmel, während Tränen ihren Augenwinkel verließen und sanft über ihre Wange rollten als wollten sie sie bloß streicheln und wieder trösten. Über ihr trafen sich die Zweige der Bäume. Leben traf Tod. Tod traf Leben.

You're the light inside my eyes.
You give me a reason to keep trying.
You give me more than I could dream,
and you bring me to my knees.
You bring me to my knees.


Your heart is gold and how am I the one,
that you've chosen to love.
I still can't believe that you're right next to me,
after all that I've done.


Das Lied sprach so sehr von Liebe, dennoch offenbarte es Tauriels Gefühle. Sie fragte sich wirklich, warum Legolas ausgerechnet ihr vertraute. Sie war doch die, die immer wegrannte und sich in Gefahr brachte. Immer rettete er sie, doch sie tat nie etwas für ihn, außer ihm im Kampf manchmal zu unterstützen. Wieso mochte er ausgerechnet sie?

I don't deserve your love,
but you give it to me anyway.
Can't get enough.
You're everything I need.
And when I walk away,
you take off running and come right after me.
It's what you do,
and I don't deserve you


I don't deserve a chance like this.
I don't deserve a love that gives me everything.
You're everything I want!


I don't deserve your love,
but you give it to me anyway.
Can't get enough.
You're everything I need,
and when I walk away!
You take off running and come right after me.
It's what you do,
and I don't deserve you.
And I don't deserve you.


Als ihre Stimme zum Ende hin langsam brach, sackte sie auf dem Boden zusammen und begann zu zittern. Unkontrollierte Schluchzen drangen aus ihrer Kehle. Sie hatte es nicht verdient. Gar nichts. Nicht Legolas, nicht den Aufenthalt im Palast, nicht ihren Rang als Wachenanführerin. Nicht einmal ihr Leben hatte sie verdient. Mit dem Gedanke wurde sie bewusstlos.



Tauriels Augenlider zitterten schwach, als die Elbin sich in einem weichen Bett wiederfand. Sie befürchtete die hölzernen Wände des Krankenzimmers zu sehen, doch alles war in einem warmen rotorange gestrichen und mit Bildern geschmückt. Die großen Fenster waren von mattgelben Vorhängen verdeckt, die Möbel waren hölzern. Das Bild was sich ihr ergab war wunderschön. Nicht so einfarbig wie der Palast, dennoch war es schlicht und dezent gehalten. Doch es konnte noch so schön sein, die Angst nahm es Tauriel nicht. Wo war sie gelandet?

Ein Knarren riss sie aus ihren Gedanken und sie wirbelte erschrocken herum. Die weiß gestrichene Holztür wurde aufgeschoben und ein junger Mann trat ein. Er war blass, hatte dunkelblonde Locken und hellrote Augen, dazu war er gut gebaut und hatte einen misstrauischen Gesichtsausdruck.

„Jasper Hale.“, sagte er mit scharfen Unterton. Seine Stimme gefiel Tauriel. Sie war tief und nicht wirklich sanft, aber auch nicht bösartig. Einfach normal. Wahrscheinlich wollte er bösartig klingen, was ihm auch ganz gut gelang, aber Tauriel fürchtete nichts mehr als die Orks.

„Tauriel.“, murmelte sie schwach. Sie hatte eine feste Stimme haben wollen, doch es funktionierte nicht. Ihr Aufwachen war ja auch erst eine Minute her.

„Wer bist du? Erzähle etwas von dir und ich rate dir: Lüge nicht.“ Sein harter Blick musterte ihren Körper, nur bei ihrem Gesicht blieb er haften. Tauriel überlegte kurz. Sollte sie tatsächlich etwas über sich preisgeben und einen Verrat riskieren? Doch dieser Mann sah nicht so aus als ob er das tun würde.

Sie atmete einmal tief durch, dann sagte sie mit fester Stimme, was sie in ihrem tiefsten Inneren ein wenig stolz machte: „Ich bin Tauriel Grünblatt, eine Waldelbin aus dem Nachtwald in Mittelerde und mehrere hundert Jahre alt. Ich darf im Palast wohnen, da ich die Anführerin der Wachen bin und somit eine Ansprechperson für Thranduil, wenn die Orks mal wieder angreifen. Das sind meine ärgsten Feinde, da sie meine Familie umgebracht haben, als ich noch ganz klein war. Da hatte ich noch keine Kampfkenntnisse, das heißt ich wäre gestorben, wenn Legolas mich nicht gerettet hätte. Er hat mich in den Palast gebracht und mich beim Training begleitet, wodurch wir so etwas wie Freunde geworden sind. Jetzt gehört zu meinen Lieblingswaffen Pfeil und Bogen, danach kommen aber auch schon Dolche und kleine Messer. Das sind die einzigen Waffen mit denen ich kämpfen kann, aber dafür perfektioniere ich sie. Ich gehöre im Nachtwald mit zu den besten Kämpferinnen, das hat mir Legolas selbst gesagt und er hat eigentlich immer Recht. Das musste ich schon oft miterleben.“ Sie lachte leicht auf. „Ich liebe es außerdem auf meinem Pferd Anteda zu reiten. Sie ist sehr groß, reinweiß und dazu hat sie einen sehr eleganten Gang. Sie kann zwar sehr hoch springen und auch ganz gut schwimmen, aber Schnelligkeit und Ausdauer liegen ihr nicht sonderlich. Ich bin vor drei Tagen übrigens 621 Jahre alt geworden.“ Kurz zog sie die Augenbrauen hoch und sah an die Decke, so wie sie es immer tat, wenn sie nachdachte. Nur wenige Sekunden später senkte sie den Kopf wieder und sah Jasper in die Augen, der sie aufmerksam musterte. „Und was ist mit dir? Erzähl etwas über dich!“

Ein Lächeln spielte um Jaspers Mundwinkel, dann fasste er sich wieder und sagte: „Wie du weißt, heiße ich Jasper Hale, ich bin mit 20 Jahren zum Vampir gebissen worden. Das war 1863. Ich wohne hier in Forks zusammen mit ein paar anderen Vampiren. Esme und Curlisle, sie sind für uns alle wie Eltern, Alice, meine Freundin, und meine Geschwister“ Er machte in der Luft Anführungszeichen mit den Fingern. „Rosalie, Edward, Emmett und der Neuzugang Bella. Ich bin in Wirklichkeit mit keinen von ihnen verwand, falls du dich das fragst. Mir fällt es übrigens schwer in der Nähe eines Menschen zu sein. Doch du gibst ja vor eine Elbin zu sein und das merke ich auch. Dein Blut riecht abstoßend, also mach dir keine Sorgen, wenn du in meiner Nähe bist.“

Tauriel nickte verstehend. Jasper wirkte zwar ein wenig merkwürdig auf sie, aber schien ganz in Ordnung zu sein. Zitternd setzte sie sich auf und betrachte den Vampir weiterhin.

„Ich kann dir die Anderen vorstellen.“, sagte er nun und winkte sie mit einer leichten Handbewegung zu sich. Langsam erhob sie sich vom Bett und stand auf. Sie hatte noch ihre normale Jagdkleidung an, was sie kurz erleichtert ausatmen ließ. Jasper quittierte dies mit hochgezogenen Augenbrauen. Wieder schlich sich ein Lächeln auf sein Gesicht, als er die Hand ausstreckte, um die hübsche Waldelbin zu stützen. Zaghaft griff sie danach und ging mit seiner Hilfe auf ihn zu.

Als sie direkt neben ihm stand, sah sie zu ihm auf und lächelte auch kurz. Es fühlte sich falsch für sie an in der Gegenwart eines Mannes so zu sein, den sie gar nicht richtig kannte. Und der nicht Legolas ist, dachte sie traurig. Ich vermisse ihn jetzt schon. Wo bin ich hier nur gelandet? Und vor allem wie?

Jasper nickte ihr leicht zu und zog sie dann aus dem Raum heraus in ein gemütliches Wohnzimmer. Langsam ließ sie sich auf das weiße Leder eines Dreisitzers sinken und sah zu dem blonden Vampir. Er setzte sich neben sie und blickte zu einer hölzernen Tür.

„Esme? Unser Besuch ist aufgewacht!“, rief er plötzlich, sodass Tauriel leicht zusammenzuckte. Peinlich berührt sackte sie in der Kissen und machte sich kleiner. Jasper sah nur kurz zu ihr hinunter und grinste, dann wandte er sich wieder der Tür zu. Eine große, braunhaarige Frau trat gerade heraus und lächelte ihr freundlich zu. Dann stieß sie einen lauten Pfiff aus, worauf ein Rumpeln aus dem Stockwerk unter ihnen ertönte.

„Emmett hat sich von einem Training losgerissen.“, erklärte Esme und lachte leicht auf. Kurz darauf stand ein kräftiger Vampir mit kurzen, schwarzen Haaren in der Tür und betrachte Tauriel mit dem selben misstrauischen Blick mit dem auch Jasper sie anfangs angesehen hatte.

„Emmett.“, erklärte er monoton. „Und du anscheinend Tauriel.“ Tauriel nickte verwundert. Woher weiß er meinen Namen? Ach, auch egal. Diese Vampire sind eh komisch, denen traue ich alles zu. Als nächstes war ein Lachen zu hören und eine männliche Stimme. Sie schienen von außen zu kommen, doch schon standen zwei andere Vampire auf der Türschwelle. Eine schlanke, braunhaarige und ein größerer mit ebenfalls braunen Haaren, die allerdings ein wenig heller als die des Mädchens waren.

„Edward und seine Freundin Bella.“, sagte Esme ehe Tauriel fragen konnte. Die beiden sahen sie lächelnd an, wobei Bellas Lächeln echter und herzlicher wirkte als Edwards. „Wo bleiben Curlisle, Alice und Rosalie? Renesmee ist bei Jacob, richtig?“, fragte die ältere Vampirin, die nach Jasper hier so eine Art Mutter im Haus war.

„Curlisle ist mit den beiden noch jagen und ja, meine Kleine ist bei Jacob.“, erklärte Bella grinsend und schob eine Strähne ihres dunkelbraunen Haars zurück. Grinsend drückte Edward ihr einen Kuss auf die Wange, dann setzten sich die beiden aneinander gekuschelt aufs Sofa Tauriel gegenüber.

„Wer ist Renesmee?“, fragte diese nun neugierig. Dieses Mal war es Emmett der antwortet.

„Renesmee ist die Tochter der beiden Turteltauben da.“, murmelte er und sah zu Edward und Bella. „Und Jacob ist ein Werwolf, falls du das auch noch wissen willst. Der beste Freund von ihr da.“ Jetzt zeigte er auf Bella. Langsam fixierte er seinen Blick wieder auf seine Hände.

„Okay, ich blicke aber ehrlich nicht durch. Wer ist jetzt mit wem zusammen?“, fragte Tauriel noch einmal unsicher nach. Verlegen grinsend zog sie sich an Jasper wieder in eine aufrechte Sitzposition hoch.

„Esme und Curlisle, Edward und Bella, Emmett und Rosalie und ich mit meiner Alice. Ich habe es aber auch so verstanden, dass du mit diesem Legolas zusammen bist.“, sagte Jasper, der dabei hartnäckig auf ein Sofakissen gestarrt hatte. Nur beim letzten Satz sah er auf und haftete seinen Blick auf Tauriel.

„Nein!“ Tauriel sah entsetzt auf. „Legolas ist nur ein guter Freund.“, murmelte sie leise. Und vielleicht auch mehr. Ach, ich weiß einfach nicht. Überrascht bemerkte sie, dass Edward sie grinsend ansah. „Was ist los?“

„Sie hat gerade in Gedanken hinzugefügt: Und vielleicht auch mehr. Ach, ich weiß einfach nicht.“, erklärte er ihr lachend über den entsetzten Gesichtsausdruck den Tauriel dabei angenommen hatte. Kann er Gedanken lesen! „Ja, ich kann Gedanken lesen.“ Oh Gott, er kann es tatsächlich. „Du hast es erfasst.“

„Hör auf meine Gedanken zu lesen!“, fauchte Tauriel plötzlich wütend. Sofort drückte sie sich wieder beschämt in das Kissen. „'Tschuldigung... Ich finde das nur g-gruselig. So ei-ein bi-bisschen.“ Seufzend lehnte sie sich zurück. Was war das denn für ein Gestammel!, ermahnte sie sich in Gedanken.

„Alle finden es am Anfang merkwürdig oder gruselig. Du gewöhnst dich schon noch dran.“, sagte plötzlich eine helle Stimme von der Tür aus. Eine Blonde Frau hatte sich lässig an den Türrahmen gelehnt und zupfte sich ein paar ihrer leichten Locken zurecht. „Rosalie. Oder auch nur Rose.“ Sie streckte die Hand aus und Tauriel ergriff sie zögerlich, dann schüttelte sie sie kurz.

„Tauriel.“, erklärte sie und lehnte sich wieder zurück, da sie ein wenig aufgestanden war, um Rosalie zu begrüßen. „Freut mich dich kennenzulernen.“ Die Blonde nickte ihr kurz zu, dann ging sie auf Emmett zu und setzt sich auf seinen Schoß. Tauriel fühlte sich leicht unwohl. Gegenüber von ihr saß ein Paar, genauso schräg gegenüber. „Und ihr seid also Vampire?“, fragte Tauriel leicht unsicher. Esme nickte noch immer lächelnd.

„Ja.“, sagte sie. „Doch wir ernähren uns nur von Tierblut. Es gibt hier aber auch Vampire die Menschenblut trinken. Also nimm dich in Acht.“

„Sie ist kein Mensch. Riecht ihr nicht wie abstoßend das Blut ist?“, fragte Jasper. Wieder zog er die Augenbrauen hoch. Edward nickte zustimmend.

„Er hat Recht. Aber was ist sie?“ Tauriel seufzte und verschränkte die Arme vor der Brust. Ich bin auch noch da! Bemerken die das nicht?

„Ich bin eine Elbin.“, sagte sie schnaubend. „Übrigens bin ich auch noch da.“ Jasper lachte laut auf und sah mich aus dem Augenwinkel an.

„Das wissen wir doch.“, sagte er grinsend, nachdem sich sein Lachen gelegt hatte. „Möchtest du das alles hier überdenken? Allein?“ Sein Gesichtsausdruck wechselte schlagartig zu ernst. Tauriel nickte stumm. „Komm mit.“ Langsam und vorsichtig nahm er ihre Hand, sie erschauderte. „Keine Angst.“ Er denkt ich fürchte mich vor einem Biss.

Tauriel seufzte auf und ließ sich von seiner starken Hand aufrecht ziehen, dann folgte sie ihm die Treppe hinunter, aus der Tür hinaus, in den Wald. Eine frische Brise strich über ihre nackten Unterarme und ließ sie wieder leicht erschaudern, dieses Mal wegen der unerwarteten Kälte. Jasper sah sie noch kurz an, sie nickte ihm zu, dann verschwand er blitzschnell wieder im Haus. Tauriel starrte noch lange auf die Stelle wo er vor wenigen Sekunden noch gestanden hatte.

Als sie zwischen den Bäumen herlief, erinnerte sie sich wieder an Mittelerde, an den Nachtwald, an Legolas. Ich vermisse dich. Eissplitter schienen sich in ihr Herz zu bohren, als sie an sein Lächeln dachte. Aber werde ich dich jemals wiedersehen? Leicht spürte sie wie eine Träne über ihre Wange rollte. Ich weine nie. Doch Legolas, du bist mir wichtig. Du bist mein Ein und Alles. Ich brauche dich. Das ertrage ich nicht. Ein kalter Schauer fuhr über ihren Rücken, dann rollten noch mehr Tränen aus ihrem Augenwinkel. Ich werde dich niemals verdienen. Wenn du wenigstens eines wüsstest... Verzweifelt sah sie in den Himmel, als sie die Worte aussprach: „Ich liebe dich.“

Kommentare Seite 1 von 1
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LexaZiva ( von: LexaZiva )
Abgeschickt vor 114 Tagen
Naja nur weil sie nicht zu sehen ist heißt es nicht das sie nicht da seien könnte könnte ja sein,
Tina ( 6.167 )
Abgeschickt vor 400 Tagen
Es ist cool. Beide meine Lieblingsfarbe in einer Story. Kannst du weiterschreiben? BITTE😢😢
Abby Sciuto ( 4.102 )
Abgeschickt vor 407 Tagen
Ja süß ist sie aber irgendwie ist das Ende ziemlich traurig. Aber es kann theoretisch so ähnlich passiert sein, denn in der HdR Geschichte ist Tauriel ja nicht mehr dabei. Da fragt man sich natürlich wo sie hin verschwunden ist. Gute Alternative!
Lilu ( 23.74 )
Abgeschickt vor 449 Tagen
Ich finde die Geschichte irgendwie echt süß :3