Das Spiel von Schatten und Licht - Hobbit Fanfiktion Teil 9

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1 Kapitel - 585 Wörter - Erstellt von: Lonukira - Aktualisiert am: 2015-10-24 - Entwickelt am: - 722 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Geheimnisse aus Leahs Vergangenheit werden gelüftet...
Lonukira

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    Leahs Sicht:
    "Wahrscheinlich habt ihr geglaubt, das Volk der Drachenelben existiere nur in den alten Sagen. Doch dem ist nicht so. Ihre Drachen waren kleiner, weniger bösartig und klüger, wurden jedoch nicht so alt wie Andere und waren verletzlicher. Ich selbst bin eine von ihnen, die Tochter von Yavanna, einer Drachenprinzessin. Mein Vater war....ein Elb. Thranduil, der König von Düsterwald."
    Hoffentlich verärgerte diese Tatsache Thorin und die Zwerge nicht allzu sehr. Immerhin hatte ich ihn nie als meinen Vater angesehen...
    "Die Drachen und mein Volk lebten tief in den Bergen. Dort wuchs ich auf. Als ich alt genug war, wurde ich von Nerwen, einer Deachin, zu ihrer Reiterin erwählt. Die Jahre mit ihr waren die glücklichsten meines Lebens. Eine Zeit lang..."
    Ich verstummte und sah zu Thorin. Dieser nickte nur und nahm meine Hand in seine.
    "Mein Stammesführer schickte mich und Nerwen zum Erebor, als Vertreter unseres Volkes. Thorin und ich waren gute Freunde."
    Wieder machte ich eine Pause. Nun kam der schwerste Teil. Die Zwerge hingen gebannt an meinen Lippen.
    "Eines Tages kam Smaug. Thorin, Nerwen und ich unterhielten uns gerade über den Zwischenfall mit meinem Vater, Thranduil, als der Sturm aufkam und wir ein Brüllen vernahmen. Es war der Feuerdrache aus dem Norden. Alarmierend gab Thorin Befehle zur Verteidigung und bat mich, mich selbst und Nerwen in Sicherheit zu bringen, was wir schließlich schweren Herzens tun wollten. Zusammen mit Nerwen versuchte ich, Thror aus seinen Goldkammern zu zerren, aber erst Thorin gelang dies. Gemeinsam flohen wir aus dem Berg hinaus, doch Smaug war uns gefolgt. Nerwen versuchte, ihn aufzuhalten, aber Smaug tötete sie. Dann spie er Feuer. Ich schaffte es, Thorin und mich zu retten, wurde aber schwer verletzt und fiel in Ohnmacht. Von diesen Verbrennungen stammen meine Narben. Ich bekam nicht mit, wie..."
    Thorin ergriff das Wort.
    "Ich habe geschrien, aus Wut und Schmerz. Ich dachte, sie wäre tot. Schließlich habe ich mein Volk beschützt und Elariel zurückgelassen."
    Er senkte den Kopf.
    "Das habe ich mir nie verziehen." "Einige Tage später wachte ich in Bruchtal wieder auf. Elrond hatte mich gerettet. Jedoch hatte er nur schlechte Neuigkeiten für mich. Orks hatten mein Volk angegriffen und es ausgelöscht. Kein Elb, kein Drache war mehr am Leben." Ich wischte mir eine Träne aus dem Augenwinkel. "Ich hatte alles verloren. Meine Mutter, meinen Stamm, Nerwen...und Thorin. Ich habe beschlossen, neu anzufangen. Deshalb nannte ich mich Leah. In Wirklichkeit heiße ich Elariel Cardúliath. Jetzt weiß ich auch, dass ein Drache überlebt hat, Thuringwethil. Ich muss sie finden."
    Die Zwerge schienen betroffen. Schließlich sagte Kili: "Es ehrt uns, dass du deine Geschichte mit uns teilst, Elariel."
    Die anderen nickten. Ich lächelte und drückte Thorins Hand. "Wir werden dir helfen, Thuringwethil zu finden.", versprach er mir.

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