Das Spiel von Schatten und Licht - Hobbit Fanfiktion Teil 8

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1 Kapitel - 832 Wörter - Erstellt von: Lonukira - Aktualisiert am: 2015-10-24 - Entwickelt am: - 797 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    Leahs Sicht:
    "Thorin", flüsterte ich.
    Ich sah, dass seine Augen leicht aufgeschlagen waren, jedoch konnte er anscheinend nichts sehen. Er schloss die Lider wieder und atmete langsam weiter.
    "Bitte, lass mich jetzt nicht alleine", flehte ich und strich ihm sanft über die Wange. Meine Gefährten standen um uns herum und musterten ihren Anführer besorgt. "Warum wacht er nicht auf?", wandte ich mich mit Tränen in den Augen an Gandalf. Dieser legte mir beruhigend eine Hand auf die Schulter. "Wir haben alles getan, was in unserer Macht stand. Thorins Überleben hängt nun von seiner Stärke ab."
    Tränen rannen über meine Wangen und ich beugte mich zu Thorin. "Bitte", hauchte ich, "Bitte wach auf. Lass deine Gefährten nicht im Stich. Lass MICH nicht im Stich! Wenn du jetzt stirbst, werde ich mir das niemals verzeihen." Ich wich zurück, um ihn besser ansehen zu können, aber noch immer rührte er sich nicht. Ich hatte fast die Hoffnung aufgegeben. Er atmete nur noch schwach. Schließlich legte ich ganz leicht meine Lippen auf seine und strich ihm erneut über die Wange. Voller Trauer bemerkte ich nicht, wie auch die Zwerge zu weinen anfingen. Selbst Dwalin, Gandalf und Bilbo hatten Tränen in den Augen. Ich bemerkte auch nicht, wie sich Thorin langsam bewegte und die Augen aufschlug.
    "Solch Schöne Worte hat noch nie jemand zu mir gesagt", brachte er lächelnd hervor und ich riss die Augen auf. "Du lebst!"
    Wieder liefen Tränen über mein Gesicht, jedoch waren es Freudentränen.

    Thorins Sicht:
    Kaum habe ich mich halbwegs aufgesetzt, fällt Elariel mir um den Hals, sodass ich den Halt verliere und wir beide nach hinten kippen. Ich muss lachen.
    "Vorsicht. Ich will nicht noch einmal die Augen vor dir verschließen.", raune ich in ihr Haar und sie weicht schnell zurück. "Entschuldige", murmelt sie und errötet leicht, doch ich grinse weiter und als ich mich abermals aufsetze, drücke ich sie fest an mich.
    "Ich werde dich niemals allein lassen, Elariel.", sage ich und sie krallt ihre warmen Finger in meinen Umhang. Die Anderen sehen uns nur an und wagen es nicht, einen Ton von sich zu geben. Ich drücke Elariel ein wenig von mir weg und schaue sie schmunzelnd an.
    "Habe ich geträumt oder hast du mich vorhin wirklich geküsst? "

    Leahs Sicht:
    Die Zwerge grinsten mich an und ich war verunsichert.
    "Ich...also...ich habe die Kontrolle über mich verloren...und ich hatte Angst dich zu verlieren...weil...weil..."
    Zum Balrog, ich bin doch sonst nicht so schüchtern! Jetzt sag es ihm! Wenn er mir jetzt eine Abfuhr erteilt, musst du halt damit leben, aber PROBIER ES WENIGSTENS!, hörte ich meine innere Stimme schreien und ich holte tief Luft.
    "Weil ich dich liebe."
    Jetzt hatte ich es gesagt. Nun war es raus. Thorin sah mich erschrocken an. Traurig wollte ich mich abwenden, doch auf einmal packte er mich. Seine eine Hand lag auf meiner Hüfte, die andere um meinen Kopf und er drückte seine Lippen fest auf meine. Ich realisierte erst nach ein paar Sekunden, was geschehen war, gab mich dann aber ganz dem Kuss hin und schlang meine Arme um Thorins Hals. Die Umstehenden brachen in lauten Jubel aus und ich hörte Gloin sagen: "Das wurde auch Zeit. Sein Gejammer war wirklich unerträglich."
    Darauf folgte Gelächter.
    Thorin löste sich von mir, um böse Blicke zu verteilen, doch ich drehte sein Gesicht wieder zu mir und küsste ihn erneut, dieses Mal etwas leidenschaftlicher. Als wir uns endgültig voneinander lösten, half ich ihm dabei, aufzustehen. Thorin versöhnte sich mit Bilbo, während ich zum Rand des Felsvorsprungs ging. Meine Gefährten folgten mir. Thorin stellte sich neben mich und nahm meine Hand.
    "Erebor.", sagte Balin ehrfürchtig. Ich legte meinen Kopf an Thorins Schulter und er küsste meine Stirn. "Ich liebe Dich", flüsterte ich, woraufhin er lächelte . "Ich liebe Dich auch."
    Nachdem die Sonne untergegangen war, drehte ich mich zu den Anderen um. "Ich fürchte, ich muss euch etwas von mir erzählen."

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