Springe zu den Kommentaren

Sturmkralle's Echo & Seelenherz' Wildnis

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
4 Kapitel - 913 Wörter - Erstellt von: Storm - Aktualisiert am: 2015-10-22 - Entwickelt am: - 490 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

    1
    ((bold)) Seelenherz ((ebold)) Gedanken. Irgendwann kommt der Moment, in dem du alles verlieren wirst. Alles was dir lieb war. Ja alles, was du aus rei
    Seelenherz

    Gedanken.

    Irgendwann kommt der Moment, in dem du alles verlieren wirst. Alles was dir lieb war. Ja alles, was du aus reinem Herzen geliebt hast. Vertrieben von den Schatten deiner selbst. Rennend, ohne sich umzudrehen, gebannt in seltsam wirkender, träumender, lähmender Angst. Und du sitzt da, im kühlen Grase und umschlingst fest deine Knie. Gefangen im Feuer der Trauer, gehalten im Eis der Kälte, umfasst von dem Nichts, von der Leere der Enttäuschung. Deine Augen blicken trüb im Sturme der Vergangenheit. Alle Kriege, umsonst gekämpft. Alles verloren, in einem einzigen Zuge. Du schreist, schreist dir die Seele aus dem Leib, schreist stumm und verloren.

    2
    Sturmkralle

    Sturmkralle's Echo:

    Die letzten Strahlen der Sonne tauchten die mächtigen Berge in goldenes Licht und ließen sie warm erstrahlen, als bestände ihr festes Gestein aus purem Licht. Ein hellgrau gestreifter Kater hatte seine Ohren wachsam gespitzt und stand, gefolgt von einigen anderen Katzen, an einem Berghang. Der Abendwind durchstreifte sein Fell und stellte es leicht auf. Der junge Kater kniff die Augen leicht zusammen und ließ seine Muskeln spielen, welche sich mittlerweile straff unter seinem dichten Pelz abzeichneten. "Sturm, irgendetwas?" Fragte eine bräunliche Tigerkätzin und runzelte die Stirn. Irgendetwas an ihrem Ton gefiel dem Kater nicht, denn er funkelte diese leicht an und zuckte abfällig mit seinen Schnurrhaaren. "Nein. Außer Rehen..nichts."
    "Ich fragte dich auch nicht nach Rehen." Schoss die Tigerkätzin taff zurück, wandte sich ab und räusperte sich. Deutlich freundlicher miaute sie etwas zur Patrouille und straffte ihre schlanken Schultern. Darauf setzte sich die Katzengruppe erneut in Bewegung. Sturm ließen seine Kiefernmuskeln mahlen, sein Herzschlag beschleunigte sich und am liebsten wäre er der Kätzin mit seinen langen Krallen durchs Gesicht gefahren. Trotzdem senkte er den Kopf, atmete tief durch und fügte sich stumm in die Patrouille ein. Er hasste es, sich so unterwürfig benehmen zu müssen..doch korrektes Verhalten = angenehmes Zusammenleben

    3
    Sturmkralle

    Im Lager angekommen, zog er sich in die Trainingshöhle zurück. Wenn er heute noch Schlaf finden wollte, musste er sich jetzt abregen. Er schüttelte und dehnte sich, schloss seine Augen und atmete einen Herzschlag lang tief ein. Als er die Augen wieder öffnete, sammelte sich darin gewaltige, geballte Kraft. Er sprang kraftvoll ab, wirbelte in der Luft herum und landete mit ausgefahrenen Krallen auf dem Höhlenboden. Er bäumte sich auf und verpasste seinem Gegner gezielte, wütende aber beherrschte Hiebe, er duckte und wand sich. Wich aus, sprang und rollte sich blitzschnell ab. Schließlich versuchte er seinen neuen Trick bei einem Gesteinsbrocken, der seinen Gegner darstellen sollte. Er machte einen Schritt nach rechts, peitschte unerwartet in das Gesicht des Gegners, drehte sich um 90°, sprang elegant auf und landete gezielt auf dem Rücken des imaginären Kriegers, um mit der Vorderpfote heftig zwischen seine Schulterblätter zu schlagen, und ihm mit dem Hinterlauf einen kräftigen Tritt am Ende der Wirbelsäule zu verpassen. Der Gesteinsbrocken regte sich natürlich keinen Zentimeter, doch eine Katze währe hilflos zusammengeklappt. Sturm ließ sich fallen, rollte sich ab und sprang nun, leicht erschöpft und keuchend wieder auf. Zufrieden nickend genoss er den süßen Schmerz, welcher seine Muskeln durchzuckte

    4
    Sturmkralle

    Ein neuer Tag. Die Sonne schien, der klare Himmel leuchtete in seinem reinsten Blau und Insekten schwirrten fröhlich umher. Ein kitschiger Schreibstil, ich weiß. Doch anders, vermochte ich es einfach nicht zu umschreiben. Sturm entfernte mit einem Schweifpeitschen eine lästige Mücke von seiner Schulter und brummte etwas von "Dumme Viecher." Die Kätzin neben ihm entgegnete mit einem belustigten Schnurrhaarzucken und spitzte die Ohren. "Ist da etwa jemand empfindlich?" Miaute sie feixend und bereitete dich sowohl moralisch, als auch seelisch auf den vernichtenden Blick zu, den Sturm ihr gleich zuwerfen würde. Doch dieser blieb, höchst erstaunlicher Weise, gelassen und entgegnete nur. "Wart nur, bis ich dazu in der Lage bin, dich zu ersäufen."
    "Soweit wird es nicht kommen, Ameisenhirn." Konterte die Kätzin und zog ihre Stirn in Falten, während sie ihre bernsteingelben Augen, welche an goldene Monde erinnerten, wieder gen Bergkette richtete und tief ein und aus atmete. Sturm tat es ihr gleich und genoss den kühlen Luftzug, als er plötzlich aufhorchte und sich umwandte. Hinter ihm stand eine fertige Gruppe von Katzen. Ihre Augen leuchteten und stritten sich mit dem Glanz der Sonne, während sie allesamt leise schnurrten. "He, wollt ihr hier Wurzeln schlagen und warten bis der See ausgetrocknet ist, oder euch langsam zu uns bequemen?"
    Sturm zuckte mit den Schultern und antwortete mit einem amüsierten Unterton. "Mal schauen, wie es sich ergibt." .

article
1445271009
Sturmkralle's Echo & Seelenherz' Wildnis
Sturmkralle's Echo & Seelenherz' Wildnis
http://www.testedich.de/quiz38/quiz/1445271009/Sturmkralles-Echo-Seelenherz-Wildnis
http://www.testedich.de/quiz38/picture/pic_1445271009_1.jpg
2015-10-19
406A
Warrior Cats

Kommentare (1)

autorenew

Nachtpfote (96903)
vor 642 Tagen
Du hast dich also doch entschieden die ff hier
zu veröffentlichen? ;)
Ich würde gerne eine Fortsetzung lesen.