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Der MondClan

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10 Kapitel - 3.465 Wörter - Erstellt von: Blattstern - Aktualisiert am: 2015-12-16 - Entwickelt am: - 665 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Die Schildpattkatze Blatt will einen Clan gründen. Sie ist mitten im Wald weit von der Zivilisation und vor allen anderen Katzen und einem Lager entfernt. Doch wie durch ein Wunder stößt sie auf eine Streunergruppe...

    1
    Ein leises Rascheln ertönte, und eine junge Schildpattkatze trat aus dem Gebüsch. Sie schüttelte sich Laub aus dem Pelz und trat ins Licht. Ihre grünen Augen leuchteten und ihre Stimme hallte durch die klare Nacht, als sie sprach:
    "Ich, Blatt, werde einen Clan gründen. Er wird den Namen MondClan tragen und Eine Heilerkatze, Krieger, Älteste, Königinnen, Junge, Schüler und einen Anführer haben. Ich selbst werde diesen Clan anführen, und hoffe das die Katzen im MondClan glücklich sein werden."
    Sie warf den Kopf in die Höhe und jaulte in die Nacht.

    2
    Blatt schlich durch den Wald. Sie hatte richtig Lust auf eine fette Maus. Und plötzlich schoss eine vor ihr aus dem Gebüsch. Sie sprang und landete einen Treffer mit der linken Vorderpfote. "Ha!", rief diese. "Erwischt!" Doch auch wenn die Maus traumhaft schmeckte, wusste Blatt, das sie einen Clan zu gründen hatte. Doch es war weit und breit kein Anzeichen von Leben zu sehen, abgesehen von dem das sie gerade genüsslich verschlungen hatte.

    Als Blatt nach einigen Tagen immer noch keine einzige Katze im Clan hatte, war sie voller Sorgen und Zweifel, ob sie sich nicht übernommen hatte.
    "Vorzüglich!", rief sie in den stillen Wald hinein. "BlattSTERN. Die Beste Anführerin des größten Clans!"
    Sie schüttelte den Kopf. Doch plötzlich sprang ihr eine Maus vor die Pfoten. Dicht gefolgt, von einer grauen Tigerkätzin.
    "Was machst du hier?", fragte Blatt.
    "Ich jage. Aber was machst du hier?"
    "Ich gründe einen Clan."
    "Interessant. Und wo ist dein Clan?"
    "Er wird bald existieren."
    "Er existiert noch nicht?"
    "Nein."
    "Gut. Ich habe einen Vorschlag. Folge mir, und ich werde dich zu anderen Katzen führen."
    "O.K."
    Blatt fand am Weg heraus das die andere Katze Silberstein hieß. Sie war Anführerin einer Streunerbande.
    , und vielleicht bin auch bald eine Anführerin...', dachte sie heimlich.

    3
    Die Heimat der Katzengruppe war eine große Eiche. Silberstein selbst hatte Blatt am weg hierher erklärt, das sie selbst nur mit ihr gehen würde, wenn sich sonst auch alle anderen für sie entschieden.
    Als sie Bei der Eiche ankamen, saßen dort mindestens zehn Katzen.
    "Blatt", sagte Silberstein zu Blatt "warte hier. Ich muss die Angelegenheit besprechen."
    Sie ging zu den Katzen und sprach:"Meine lieben, dies hier", sie deutete mit dem Schwanz auf Blatt "ist Blattstern. Sie gründet eine geordnete und zivilisierte Katzengruppe, einen Clan. Wer sich ihr anschließen möchte, möge gehen."
    Augenblicklich brach rege Diskusion auf der Lichtung aus. Bis eine schneeweiße Katze schließlich sagte:"Ich werde mit Licht und Borke gehen, und hoffe Moos und Nacht begleiten mich."
    "Gut. Das ist Schnee.", sagte Silberpelz an Blatt gewandt. Die weiße Katze ging mit einem ebenfalls weißen und einem braun-schwarzen zu mir.
    "Natürlich komme ich mit dir.", sagte eine schwarzer Kater. Er sprang gefolgt von einem Schildpattkater zu mir.
    "Das ist Nacht, Schnees Gefährte und das Moos, Schnees ältestes Junge.", sagte Silber stein wieder zu Blatt. Dann stand ein Braun getigerter Kater auf.
    "Ich habe von Silberstein etwas von einem Heiler gehört. Darf ich die Position in deinem Clan einnehmen?", fragte er Blatt, und ging zu der Gruppe.
    "Gerne.", erwiderte diese.
    "Ich heiße Erde."
    Es kamen noch einige andere Katzen zu Blatt, die sich schon daran gewöhnt hatte, Blattstern zu heißen. Mit sicher sieben von zehn ausgewachsenen Katzen schlich Blattstern nun auf der Suchen nach einem Lager durch den Wald.

    4
    Erst einige Tage später, als die Katzengruppe in strömendem Regen einen Unterschlupf suchten und in eine kleine Höhle ging, kam Moos bald mit großen Augen zu Blattsterns Gruppe. Er hatte die Höhle weiter hinten erforschen wollen, und war dafür in die Tiefen des Loches eingedrungen.
    "Blattstern, darf ich dich sprechen?"
    "Natürlich."
    "Ich bin durch die Höhle gegangen. Und dann war vor mir plötzlich Licht. Ich bin diesem Licht entgegen gegangen. Ich hatte erwartet, das durch ein Loch in der Decke der Höhle Licht einfallen würde. Doch es war eine Lichtung. An ihren Rändern waren einzelne kleine Höhlen. Sie ist der perfekte Lagerort!"
    "Gut. Kannst du mich dort hin führen?"
    "Klar!", und schon rannte der Kater voraus.

    5
    Auf dem Weg durch die Gänge der Höhlen, der etwa fünf Minuten dauerte, gestand Moos Blattstern noch, das er in einer der Höhlen starken Katzengeruch gewittert hatte. Doch Blattstern fand das nicht so schlimm.
    Als sie bei der Lichtung angekommen waren, roch auch Blattstern den fremden Geruch. Sie ging zu der Höhle aus der er kam und rief hinein:"Hallo! Wer auch immer ihr seid, habt keine Angst vor uns."
    "Wer auch immer du bist, Fremder, du solltest wenn schon Angst vor uns haben!", die Stimme klang alt und brüchig. Blattstern bedeutete Moos zu bleiben wo er war, und ging weiter in die Höhle hinein. Bald sah sie einen alten und abgemagerten braun getigerten Kater. Hinter ihm sah man im fahlen Licht eine Silber-Graue Katze an deren Bauch zwei Jungen hingen. sie sahen schon älter aus. Vermutlich waren sie schon fast entwöhnt. "Hallo.", sagte Blattstern.
    "Hallo!", piepste eins der Jungen, ein grauer Kater.
    "Hallo!", sagte auch das andere, eine grau getigerte Katze.
    "Hallo. Ich bin mit meinem Clan hier, dem MondClan. Wollt ihr euch uns anschließen?"
    Unvermittelt antwortete der braune Kater:"Nein!", sein Ton klang trotz seines Alters hart und bestimmt.
    Doch die Silber-graue Katze sagte genau so bestimmt:"Ja. Mein Name ist Stein. Ich werde mich mit meinen Jungen Fels und Fluss deinem Clan anschließen.", bei Fels hatte sie mit den Schwanz auf die Katze und bei Fluss auf den Kater gedeutet. Dann fügte sie mit einer großen Überzeugungskraft in der Stimme noch hinzu:"Und, Baum, wenn du nicht mitkommst fände ich es sehr schade. Aber Ich nehme an, der Clan wird keine anderen Katzen in seinem Lager dulden. Entscheide dich."
    "Nun, wenn du gehst, gehe ich auch."
    "Gut.", sagte jetzt nun wieder Blattstern. "Ihr könnt noch in dieser Höhle bleiben bis ich meine Gefährten geholt habe. Dann werden wir die Höhlen aufteilen.", die Anführerin des Clans ging hinaus, und erkundete zusammen mit Moos noch die Lichtung. In der Mitte Lag ein Steine-Haufen, auf dem sie die Versammlungen halten würde, da war sich Blattstern sicher. Und dann ging sie ihren Clan holen.

    6
    Als der MondClan vollständig im Lager versammelt war, sprang Blattstern auf den Felshaufen. Sie hatte gerade Moos nach den vier Katzen in der Höhle geschickt, die eben hinter ihm auf die Lichtung traten. Als auch sie sich gesetzt hatten, sprach Blattstern:"Ich habe mit Moos zusammen diese Lichtung erkundet. Nun werde ich euch auf eure Höhlen aufteilen. Ihr könnt sie wenn ich fertig bin mit Moos und Flechten die ihr auf der Lichtung findet auspolstern. Die Krieger: Nacht, Moos, Blume und Blüte, ihr bekommt die Höhle dort in der Ecke.", Blattstern deutete auf die Höhle, in der sie Stein. Fels, Fluss und Baum gefunden hatte. "Ihr könnt schon loslegen, wenn ihr leise seid. Die Königinnen, Mütter, werden wenn sie keine Jungen mehr aufziehen wieder zu Kriegerinen, doch vorerst werden sie, Schnee, Asche und Stein, mit ihren Jungen in dieser Höhle wohnen.", Blatt deutete mit dem Schwanz auf eine Höhle die einen scharfen Bogen machte, und deshalb windgeschützt war. Es gab noch eine zweite, und in die würde sie die Ältesten, also Baum siedeln. " Baum, du wirst als der erste Älteste des MondClans in der zweiten windgeschützten Höhle wohnen. Ich selbst werde die kleinste Höhle beim Eingang bewohnen und du, Erde, wirst als Heiler des Clans die einzige Höhle die noch übrig ist, abgesehen von ein paar kleinen in denen man nur eine Katze auf einmal unterbringen kann, und die einzige die noch einige kleine weitere Höhlen im Anschluss hat bewohnen. Ihr könnt jetzt eure Höhlen gemütlich machen, wenn ihr damit fertig seid, treffen wir uns wieder hier." Als Blattstern geendet hatte, liefen alle Katzen die noch nicht dort waren zu den ihnen zugeteilten Höhlen. Auch Blattstern selbst ging zu ihrer Höhle.
    Als die Sonne schon unterging versammelte sich der Clan erneut.
    "Gut.", wendete sich Blattstern wieder an ihren Clan. Wer will kann jetzt jagen gehen. Morgen werden wir in der Früh jagen und unser Territorium erkunden und am Nachmittag mit Zweigen und sonstigen Dingen die wir finden die Höhlen so verschließen, das drinnen wärme bleibt, der Wind nicht eindringt und sonstige Dinge." Blattstern sprang vom Felsen und lief auf den Ausgang zu.
    Als sie im Wald gerade eine Maus verschlang, hört sie es im Unterholz rascheln. Es trat ein schwarzer Kater aus dem Gebüsch.

    7
    Beide Kazen schraken zurück. Beide stellten die Nackenhaare auf und fauchten. Und beide legten zum gleichen Zeitpunkt die Haare wieder an und wurden entspannt.
    "Wie heißt du?", fragte Blattstern.
    "Kohle. Und du?"
    "Blattstern. Ich habe einen Clan gegründet. Den MondClan. Möchtest du beitreten?"
    "Darf ich mir das erst einmal anschauen?"
    "Gut. Komm mit."
    Die beiden Katzen, eine schwarz mit grünen Augen und eine Schildpatt mit grün-blauen, schlichen weiter. Bald waren sie beim Lager angekommen, wo sie auf Blüte trafen, die ebenfalls auf der Jagd gewesen war. Neben ihr standen zwei Katzen. Eine dreifabige und eine weiße mit schwarzen Flecken. "Das sind Fleck und Bunt. Dürfen sie auch dazukommen?"
    "Gern."
    Mit drei neuen gingen Blüte und Blattstern durch die Höhlenlabyrinths. Als sie auf der Lichtung angekommen waren, sprang Blattstern auf den Felsen und Rief:"Alle Katzen mögen sich versammeln!"
    Die Katzen strömten auf die Lichtung.
    "Wir haben drei neue in unseren Reihen. Fleck, Bunt und Kohle. Bitte zeigt ihnen den Kriegerbau und helft ihnen sich ein gemütliches Nest einzurichten. Gute nacht.", Blattstern sprang vom Felsen gefolgt von den drei neuen und ging in ihren Bau.

    8
    Am nächsten Tag wurden die Katzen von Blattsterns Ruf geweckt.
    "Alle Katzen mögen sich versammeln!"
    Sie stand auf dem Steinhaufen und wartete auf ihren Clan. Bald standen Alle schlaftrunken auf der Lichtung. Blattstern fuhr fort:
    "Gut. Nacht, du führst eine Jagdpatroullie an. Nimm Bunt, Blume und Blüte mit. Ihr legt die Beute vor dem Steinhaufen ab. Ihr könnt schon losgehen. Neue Katzen noch nicht durch das Labyrinth führen. Wartet mit ihnen bei der großen Buche. Gut. Ich selbst werde mit Kohle und Fleck unser Revier an den Grenzen markieren.", sie sprang vom Felsen und lief los. Kurz bevor sie die Lichtung verlies, rief sie noch über die Schulter:"Die anderen bleiben auf der Lichtung.", dann verschwand sie im Schatten.
    Sie lief gezielt durch das Labyrinth, als wäre es gar kein Irrgarten. Als sie dann an der frischen Luft waren, stapfte sie durch hohes Gras weiter weg vom Lager. Sie musste schauen, dass die Grenzen gut zu bewachen waren. Bald waren Sie bei einer Langen Schlucht angekommen. "Die Perfekte Grenze!", rief Blattstern. Sie setzte hoch erhobenem Schwanzes eine Markierung. Die anderen taten es ihr alle paar Schritte nach. Bald sagte Blattstern:"Gut. Jetzt sollten wir wieder abbiegen. Die Grenze sollte gut zweimal am Tag umgehbar sein.", Blattstern bog in den Wald. Dann fügte sie noch hinzu:"Wenn nicht dreimal." Dann setzen sie ihre Markierungen entlang eines Flusses, der dann als Wasserfall die Klippe runter stürzte. Am Ende setzten sie ihre Markierungen durch den Wald.
    "Hätte ich jetzt Lust auf einen Fetten Nager!", meldete sich Kohle. "Ich auch!", stimmte Fleck zu.
    "Gut, am Rückweg jagen wir. Aber wir müssen auch ein wenig das Revier auskundschaften.", doch bald war allen klar, dass sie einfach nach Hause gehen würden. Die Mittagshitze war bald unerträglich. Auf der Lichtung angekommen, nahm sich Blattstern eine Maus und legte sich damit in ihre Höhle. Als sie sich gerade für ein Nickerchen ausstrecken wollte, tauchte Kohle im Eingang der Höhle auf.
    "Komm rein!", rief Blattstern ihm zu. Immer wenn sie den schwarzen Kater sah, überkam sie ein glückliches Gefühl. Ihre Pfoten begannen zu kribbeln. Kohle setzte sich neben sie.
    "Was gibt's?", fragte Blattstern.
    "Oh, nichts. Ich habe gedacht dass du hier ja ganz allein bist."
    "Ach. Es freud' mich auch das du gekommen bist."
    "Wirklich!"
    "Ja. Äh, du bist ein guter Freund."
    "Oh, danke."
    "Komm mal ordentlich rein! Du musst in deinem Schwarzen Fell ja noch schlimmer schwitzen als ich!"
    Der schwarze Kater betrat die Höhle. Blattstern und Kohle putzten sich gegenseitig. Doch nach einer Weile musste Blattstern bedauernd sagen: "Komm, wir müssen den heutigen Plan weiter machen." Die beiden Katzen gingen Pelz an Pelz aus der Höhle. Dann sprang Blattstern auf den Steinhaufen und rief zur Versammlung. Der Clan strömte wieder willig aus ihren wenigstens etwas kühlen Höhlen. Dann sprach Blattstern, sie versuchte sich kurz zu fassen, damit ihr Clan nicht ewig in der Hitze stehen Musste. "Wir werden jetzt unsere Höhlen am mit Zweigen und sonstigem ausstatten. Die Eingänge werden so sein, dass nur eine Katze auf einmal sich durch zwängen kann. Ihr könnt schon beginnen." Nachdem Blattstern geendet hatte, strömten die anderen aus um mit der Arbeit zu beginnen. Auch Blattstern selbst ging zu dem Dornenbusch neben ihrer Höhle.

    9
    Blattstern riss Zweige aus dem Strauch. Sie steckte sie zusammen.
    In der Abenddämmerung waren alle mit ihrer Arbeit fertig. Die Höhlen waren jetzt richtig gemütlich! Die Krieger, die schnell mit ihrer Höhle fertig waren, hatten auch noch den Eingang zur Lichtung ausgekleidet. Blattstern ging noch zu einem kleinen Abendspaziergang in den Wald. Dort begegnete sie drei Katzen.
    Die erste Katze der Blattstern begegnete, war Silber-grau. Sie sagte sie hatte ihre Menschen verlassen um im Wald ein besseres Leben mit Frischbeute statt Katzenfutter zu bekommen. Sie stellte sich Blattstern als Fluss vor. Fluss waren schon einige Tage unterwegs. Sie wollte weder zu den Menschen zurück, noch weiter alleine leben. Deshalb entschied sie sich Blattstern zu ihrem Clan zu kommen. Als die beiden Katzen dann zu zweit noch ein bisschen jagen gingen, kamen sie auch an der Grenze vorbei. Dort saßen zwei feuerrote Katzen auf der Seite der Grenze, die nicht im Revier des Clans war. Als Blattstern und Fluss vorbei kamen, sprang die eine auf. Sie fragte Blattstern:" Bist du die Anführerin des MondClans?"
    "Die bin ich."
    "Wir haben von eurer Gemeinschaft gehört! Meine Schwester erwartet Junge und wir wollten fragen, ob wir zu euch kommen können."
    "Natürlich! Kommt über die Grenze! Ich führe euch zu meinem Clan. Dort haben wir einen Heiler der sich deine Schwester anschauen kann. Er wird ihr bei der Geburt helfen können."
    "Danke! Ich heiße Smaragd meine Schwester heißt Rubin."
    Der Kater trat über die Grenze. Rubin stand mühsam auf und schleppte sich ebenfalls über die Grenze. Smaragd stützte sie den ganzen Weg entlang. Als sie auf der Lichtung ankamen, bat Blattstern Moos Fluss und Smaragd den Kriegerbau zu zeigen und ging mit Rubin in den Heilerbau. Erde kam ihnen entgegen.
    "Das ist Rubin. Sie erwartet Junge. Kannst du etwas für sie tun?", fragte Blattstern.
    "Natürlich! Komm mit mir, Rubin." Der Kater legte Rubin auf einen kleinen Blätterstapel. Nachdem er sie untersucht hatte sagte er:"Es sin fünf Junge. Sie werden bald auf die Welt kommen. Streng dich auf keinen Fall an. Fünf Junge sind sehr viel. Kein Wunder das du nicht sehr schnell bist. Du darfst das Lager nicht verlassen. Ruh dich viel aus, es wird eine anstrengende Geburt! Ich bringe dich noch in den Königinnenbau, dort kannst du dir ein Nest herrichten."

    10
    Spät am Abend rief Blattstern ihren Clan noch einmal zur Versammlung:
    "Es ist Vollmond. Ich habe auf diesen Tag gewartet um euch eure Clannamen zu geben. Und vorher möchte ich mich noch an die Schüler wenden, die ich ernennen werde. Ihr bekommt eine Höhle, die ich gerade erst vorher gefunden habe. Nach der Namengebung werde ich sie euch zeigen. Die Mütter der Schüler ziehen in den Kriegerbau. Nun, ich beginne mit den ausgewachsenen:
    Schnee, von nun an wirst du Schneeflocke heißen.
    Nacht, von nun an wirst du Nachthimmel heißen.
    Moos, von nun an wirst du Moosglanz heißen.
    Erde, von nun an wirst du Erdenfeuer heißen.
    Asche, von nun an wirst du Aschenfell heißen.
    Blume, von nun an wirst du Blumenduft heißen.
    Blüte, von nun an wirst du Blütenstaub heißen.
    Stein, von nun an wirst du Steinpelz heißen.
    Baum, von nun an wirst du Baumrinde heißen.
    Kohle, von nun an wirst du Kohlehimmel heißen.
    Bunt, von nun an wirst du Buntschweif heißen.
    Fleck, von nun an wirst du Fleckenhimmel heißen.
    Rubin, von nun an wirst du Rubinfeuer heißen.
    Smaragd, von nun an wirst du Smaragdauge heißen.
    Fluss, von nun an wirst du Flussströmung heißen.", nachdem sich der Jubel wieder gelegt hatte, sprach Blattstern weiter:"Nun, unsere zwei Jungen: Felsjunges und Flussjunges. Und die Schüler: Lichtpfote Borkenpfote, Sternenpfote und Mondpfote. Zudem unsere zweite Anführerin: Aschenfell! Und Erdenfeuer, nach den Heilergesetzen darfst du weder eine Gefährtin noch junge haben. Nun noch einmal zu den Schülern: Kohlehimmel, du wirst Mentor von Lichtpfote sein.
    Flussströmung, du wirst Mentorin von Borkenpfote sein.
    Moosglanz, du wirst Meintor von Sternenpfote sein.
    Und du, Aschenfell, wirst als zweite Anführerin Mondpfote bekommen. Gehe nicht zu sanft mit ihr um! Es ist normal nicht üblich dass die Familie der Schüler Mentoren sind. Aber wir sind ja auch noch ein frischer Clan! Die Mütter der Schüler ziehen in den Kriegerbau. Die Schüler kommen mit mir."
    Als Blattstern dann vom Felsen sprang, erklangen Die Namen des Clans und schallten zum Vollmond herauf. Sie half den Schülern sich einzurichten.
    Als sie damit fertig war, ging sie in ihren Bau. Kohlehimmel kam zu ihr herein. Ohne ein Wort, legten sie sich neben einander, und schliefen ein. Das letzte was Blattstern dachte war:
    Der Clan ist fertig! Ich habe es geschafft.

Kommentare (4)

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Blattstern (26700)
vor 515 Tagen
Danke für das nette Kommentar und die Tipps. Als ich weiterschreibe, werde ich sie mir zu Herzen nehmen.
Thymianwurzel (97017)
vor 577 Tagen
Hallo Blattstern!
Ich finde deine Geschichte sehr schön. Sie ist sehr simpel und einfach gehalten, was es für ihre Leser leicht macht hinterherzukommen.
Was du besser machen könntest, ist, die Kapitel länger zu machen indem du genauere Beschreibungen hinzufügst und auch mal etwas negativ verlaufen lässt. Denn ein positives und leichtes Leben wie es der MondClan hat ist auf Dauer etwas langweilig für die Leser.
Ich wünsche dir noch viel Spaß beim Schreiben!
LG
Thymian
Blattstern (48261)
vor 698 Tagen
Bellamy,

Ich kenn keinen MeeresClan. Vielleicht war es einfach eine gute Idee die öfters vorkommt! Wenn es dir nicht gefällt, dann kann ich nichts machen.
Bellamy 💜 (84962)
vor 705 Tagen
Die Idee ist vom MeeresClan geklaut... den gibt es schon seit dem 7.10. ungefähr.