Der Regen färbt mich rot...(Naruto Fanfiktion) Teil 5

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2 Kapitel - 3.507 Wörter - Erstellt von: Yamiyo - Aktualisiert am: 2015-10-17 - Entwickelt am: - 2.228 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Deidara wacht aus seinem Fieberschlaf auf und muss erfahren, dass Sasori Opfer eines Steinschlages wurde. Währenddessen finden Kakashi, Sakura und Naruto heraus, wer Simi eigentlich ist.

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*aus Kakashis Sicht*
„Kakashi-sensei! Was machen wir hier?" Verwundert schaut sich Naruto in dem riesigen Saal um, der bis zur Decke vollgestellt ist mit Bücherregalen. „Informationen sichten." erkläre ich knapp und ich habe es fast schon erwartet: Naruto versteht mich nicht. „Welche Informationen, Sensei?" hakt er verwirrt nach. Oh Herr, hat der seinen Verstand mit Jiraiya versoffen? „Naruto, denk doch mal nach! Zwar ist die Akatsuki entkommen, aber wir haben ihr Gesicht und Stirnband gesehen. Und das reicht vielleicht schon, um ihre Identität herauszufinden. Dummerweise kenne ich das Symbol auf ihrem Eisenplättchen nicht, deswegen müssen wir zuerst hier recherchieren." Ein Strahlen erscheint jetzt in Narutos Augen-endlich scheint er die Lage verstanden zu haben. „Jawohl!" rufen Sakura und Naruto eifrig und beginnen zu suchen. Eine Stunde vergeht ohne Erfolg–Buch um Buch durchwälzen wir auf der Suche nach dem wellenförmigen Symbol, doch es ist wirklich nirgendwo zu finden. Doch im nächsten Moment muss ich mich korrigieren, denn da ruft Sakura aufgeregt, während sie sich über ein altes Buch beugt: „Kommt, ich habe das Symbol gefunden! Sie kommt aus..." Sakura stockt und schreit dann ungläubig: „WAS!" „Was ist denn?" frage ich neugierig und schaue ihr über die Schulter. „Das ist doch das Zeichen!" stelle ich unbekümmert fest und deute auf die schwarze Linie mit der Einbuchtung in der Mitte. Doch einen Augenblick später verstehe ich, was meine frühere Schülerin meint. Denn unter der Linie steht: „Dies ist das Symbol von Tonbogakure, dem Dorf unter den Libellen, das im Land der Berge liegt. Es wurde im Krieg von Konoha komplett zerstört, weswegen das Dorf nicht mehr existiert." Tief atme ich ein und aus, während die Zahnräder meinem Kopf auf Hochtouren rattern. Dabei stellt Naruto die Fragen, die auch Sakura und mir gerade Kopfschmerzen bereiten. „Was sollen wir jetzt machen, Sensei? Eine Kunoichi aus einem nicht mehr existierenden Dorf im Land der Berge, was sowieso so gut wie unbewohnt ist? Noch dazu ist sie bei Akatsuki und dummerweise hat sie ausgerechnet hier in Konoha eine Mission!" „Das ist wirklich seltsam, Sensei. Vor allem, weil ihr Auftrag nicht Naruto zu betreffen scheint, und dass obwohl sie zu Akatsuki gehört!" ergänzt Sakura beunruhigt, woraufhin ich bedrückt nicke. „Ja, das ist alles sehr unstimmig. Am besten gehen wir jetzt erst einmal zur Informationseinheit. Die werden vielleicht das Mädchen in ihrer Akte haben. Wenn uns das gelingt, gehen wir zu Tsunade-sama." Gesagt, getan. Schon eine halbe Stunde später stehen wir neben Matsuki, einem Spezialchunin, in dem Büro der Informationseinheit vor einem Computer, der gerade die Akten nach neuen Nukenin durchkämmt. Und wir haben tatsächlich Glück, denn er findet einen Eintrag zu einer jungen Nukenin unbekannter Herkunft. Letzteres ist aber kein Wunder, schließlich existiert Tonbogakure offiziell nicht mehr. Ruhig klickt Matsuki auf den Eintrag und ein Photo erscheint auf dem Bildschirm, was mir das Blut in den Adern kurz gefrieren lässt. Das ist sie. Das Mädchen mit den verstrubbelten, schulterlangen, violetten Haaren mit den grünen Spitzen. „Yeaaaaah! Wir haben sie gefunden, dattebayo!" jubelt Naruto neben mir voller Freude und auch Sakura hat ein strahlendes, triumphierendes Grinsen auf dem Gesicht. „Hast du genauere Informationen zu ihr, Matsuki?" frage ich meinen Kollegen höflich, woraufhin dieser mehrmals irgendetwas auf seiner Tastatur tippt, bevor ein Text erscheint. „Oh!" ruft er überrascht. „Sie ist erst seit Kurzem Nukenin und wird als Rebellin gegen die Kage betitelt. Ihr Name lautet Simi Akiri und sie ist gerade mal 16 Jahre alt. Seid ihr sicher, dass ihr dieses Mädchen gesehen habt? Für eine Akatsuki..." „Ist sie sehr jung, da hast du Recht. Sie muss unglaublich talentiert sein. Mit 16 bei Akatsuki, obwohl sie erst seit Kurzem Nukenin ist, ist schon eine Leistung." „Was? Die ist 16? Damit ist sie ja so alt wie ich!" ruft Naruto fassungslos und auch Sakura ist baff. „Sie ist so alt wie ich und eine Akatsuki–eine Nukenin der höchsten Fahndungsstufe! Das ist... Unglaublich. Ein Glück, dass es nicht zum Kampf gekommen ist!" ergänzt sie ungläubig und ein wenig beschämt. „Ja, da stimme ich dir zu, Sakura. Es ist wirklich knapp gewesen... Wenn sie Naruto etwas angetan hätte–" Ich stocke und in Gedanken setze ich meinen Satz fort: „hätte ich schon wieder versagt und noch einen Schüler verloren." Ich seufze deprimiert. Nein, ich darf nicht an Sasuke denken. Nicht jetzt. Schuldgefühle beeinträchtigen bloß mein Urteilsvermögen und meine Auffassungsgabe. „Wir berichten jetzt dem Hokage von unserem Wissen. Kommt!" entschließe ich mich gefasst und verabschiede mich kurz von Masaki.
Tsunade ist zum Glück gut gelaunt, als Sakura, Naruto und ich ihr Büro betreten. „Kakashi, was gibt es?" fragt sie mich drängend, woraufhin ich tief durchatme und dann ein Wort sage, was die Temperatur im Raum gleich um zehn Grad senkt. „Akatsuki." Tsunade wird bleich und ich sehe Furcht in ihren Augen aufblitzen. „In Konoha?" stammelt sie mit zittriger Stimme. Wir nickten. „Und wann? Habt ihr irgendetwas herausgefunden?" „Sie..." beginne ich, werde doch jedoch sofort vom Hokage unterbrochen. „SIE?" ruft sie überrascht. „Sie heißt Simi Akiri, ist 16 Jahre jung und seit einer Woche Nukenin. Sie stammt angeblich aus Tonbogakure, zumindest trug ihr zerkratztes Stirnband dieses Symbol." Tsunade runzelt bei meiner Beschreibung die Stirn und schüttelt dann entschieden den Kopf. „Nein, das kann unmöglich sein. Tonbogakure? Dieses Dorf wurde recherchiert–das weiß ich genau, denn ich musste früher mal eine Recherche über im Krieg zerstörte Dörfer betreiben. Ihr müsst einem Genjutsu erlegen sein." „Oma Tsunade, das war kein Genjutsu, dattebayo!" unterstützt mich Naruto und auch Sakura meint: „Ja Tsunade-sensei, es war kein Genjutsu, das habe ich überprüft." Tsunade-sama seufzt und massiert sich die Schläfen-eine Eigenart, die meistens zum Vorschein tritt, wenn sie angestrengt nachdenkt. „Wann habt ihr sie denn nun gesehen? Und wieso habt ihr sie nicht aufgehalten?" Ohoh, gleich wird sie einen Wutanfall bekommen... Ihre Wangen werden schon zornrot. „Wir haben sie heute Abend am Trainingsplatz gesehen. Sie hat unserem Gespräch gelauscht." „Über was?" „Über Sasuke." „SASUKE? WIESO REDET IHR ÜBER SASUKE?" brüllt sie zornig auf Sakuras Aussage hin und schlägt wütend auf den Tisch, dessen Platte unter der Wucht des Schlages splittert. Um Schlimmeres zu verhindern, lenke ich schnell von diesem unangenehmen Thema ab und erkläre schnell: „Wir haben sie entdeckt und sie hat Naruto als Geisel genommen." Das entspannt die Lage jedoch keineswegs, im Gegenteil, Tsunade ist nun wirklich fassungslos. „Wie bitte? Warum hast du nichts dagegen unternommen, Kakashi!" fragt sie dann empört, wobei ich die Enttäuschung in ihrer Stimmung sofort höre. Ja, ich weiß es doch selber... Ich habe versagt–wie ein totaler Anfänger ausgesehen. „Naruto ist einfach losgestürmt, Tsunade-sama! Kakashi-sensei kann nichts dafür!" verteidigt mich da Sakura, was mein schlechtes Gewissen jedoch nicht beruhigt. Es ist ja sehr nett, dass sie das sagt, aber ich weiß genau, dass ich es erst gar nicht so weit hätte kommen lassen dürfen. Nicht als Jonin, nicht einmal als Chunin. Das ist absolutes Geninniveau, was ich mir da geleistet habe. Das weiß Tsunade auch, was sie mich mit ihren bösen Blicken spüren lässt. Das wird später noch eine ordentliche Standpauke für mich geben. Sakura, die in Sachen Intelligenz wohl keinem anderen Mädchen im Dorf etwas nachsteht, merkt sofort, dass ihre Meisterin mir noch verziehen hat, sodass sie noch verteidigend hinzufügt: „Tsunade-sama, dieses Mädchen war wirklich unglaublich. Sie war auf einmal verschwunden und ihre Schnelligkeit betrug sicherlich mehr als die doppelte von Kakashi-sensei." Das überrascht Tsunade dann doch, was man deutlich an ihrer Mimik erkennen kann. „Schneller als du, Kakashi?" Ich nicke ernst als Bestätigung ihrer Frage. „Ja, sie war wirklich bemerkenswert schnell. Aber das wundert mich keineswegs, denn sie ist erst seit einer Woche Nukenin und schon bei Akatsuki. Entweder war sie es, noch bevor sie abtrünnig geworden ist, oder..." „Oder sie ist extrem stark und für Akatsuki sehr wichtig." vollendet die Hokage meinen Satz und schluckt beunruhigt. „Nutzt sie Teleportation? Das könnte ihre Schnelligkeit erklären, oder?" fragt sie dann nachdenklich. „Darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Leider hat sie bei unserer Konfrontation sehr darauf geachtet, so wenig Informationen wie möglich über sich preis zu geben, deswegen kann ich kein Urteil darüber fällen. Eventuell benutzt sie Teleportation, vielleicht aber bewegt sie sich bloß mit einer hohen Geschwindigkeit; diese könnte ja auf Jinton basieren, was meinen Sie?" Tsunade seufzt daraufhin, was ich gut nachvollziehen kann. Akatsuki ist verdammt gefährlich–beim letzten Mal sind sie mit Leichtigkeit ins Dorf eingedrungen und haben mich in wenigen Minuten außer Gefecht gesetzt. Das letzte Mal war ihr Ziel Naruto gewesen, doch laut dem Mädchen sei es dieses Mal ja anders. Obwohl man einer Akatsuki auf keinen Fall glauben sollte–ignorieren sollte man sie aber auch nicht. Deswegen sage ich als Nächstes: „Eine Sache sollten Sie noch wissen, Tsunade-sama... Eventuell könnten Sie das Ziel dieser Akatsuki sein..."
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Der Regen färbt mich rot...(Naruto Fanfiktion)...
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Deidara wacht aus seinem Fieberschlaf auf und muss erfahren, dass Sasori Opfer eines Steinschlages wurde. Währenddessen finden Kakashi, Sakura und Naruto heraus, wer Simi eigentlich ist.
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2015-10-17
407D
Naruto

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