Lovestory Law - Love is passionating! Part 21

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1 Kapitel - 3.540 Wörter - Erstellt von: Azazel - Aktualisiert am: 2015-10-19 - Entwickelt am: - 2.531 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

In dem Kommis stehen ein paar wichtige Infos, für diejenigen, die meine Story mögen und gedenken mir nach Law Love noch weiterhin zu folgen:)

AUßERDEM habe ich das Bild geändert: D
Habe es endlich geschafft ein eigenes zu machen:3

    1
    Gemütlich rollte ich mich auf Trafalgars Bett herum, während er neben mir lag und wieder eines seiner Bücher las. „Du liest gerne, oder?“ „Es
    Gemütlich rollte ich mich auf Trafalgars Bett herum, während er neben mir lag und wieder eines seiner Bücher las.
    „Du liest gerne, oder?“
    „Es dient lediglich zur Beschäftigung. Es gibt hier eben nicht so viel zu tun.“
    Leicht schnurrend rollte ich mich auf ihn drauf. Wenn ihm so langweilig war, sollte er sich ein wenig mit mir beschäftigen. Immerhin langweilten wir uns beide, also konnten wir auch etwas zusammen machen.
    „Wir könnten die Jungs fragen, ob sie Lust haben mit uns etwas zu machen. Vielleicht Pokern wir eine Runde.“
    Dankend winkte er ab. Seine Interesse schien nicht wirklich in die gemeinschaftliche Richtung zu gehen. Was stimmte mit diesem Vogel nur nicht? Wenn ihm doch langweilig war, warum wollte er dann nichts zusammen machen? Oder wollte er mit mir allein bleiben?
    Ich konnte mir das Grinsen nicht verkneifen, als ich daran dachte, was wohl gerade durch seinen Kopf ging.
    „Absolut nicht, nein.“
    Entsetzt hielt ich mir die Hand vor den Mund. Hatte ich etwa alles laut ausgesprochen?
    Vorsichtig nahm ich die sie wieder herunter und sah ich leicht rot im Gesicht an.
    „Was absolut nicht?“
    „Naoe, ich muss keine Gedanken lesen können, um sicher zu sein, was für schmutzige Ideen du gerade hattest..“
    War ich so offensichtlich gewesen. Ich konnte nicht einmal leugnen, dass ich so gedacht hatte.
    Wahrscheinlich dachte er jetzt, dass ich auf unempfindliche weiße pervers war. Vielleicht sogar besessen. Wobei Besessenheit wohl eher weniger in die Kategorie fiel.
    „Hey!“
    Mit einem schlag tat sich die Tür auf. Warum rissen diese Jungs eigentlich grundlegend die Tür auf? Konnten sie nicht klopfen und einmal mit Feingefühl die Türklinke herunter drücken?
    „Was gibt es Inu?“
    „Ich soll dir von Bepo sagen, dass die Insel in Sicht ist. Wir legen in etwa einer halben Stunde an.“
    „Danke!“
    So schnell wie er gekommen war, verschwand er auch wieder.
    „Nicht mehr lang und du wirst sehen wie einfach das Captain sein ist, Liebster!“
    „..Liebster?“
    So zu tun, als hätte ich ihn nicht gehört, funktionierte genauso gut wie Bowlen mit einer eckigen Kugel. Gerade, als ich versuchte aufzustehen um mich zu verkrümeln, hatte er mich auch schon gepackt und zurück gezogen. Alles in allem endete es damit, dass ich zwischen seinen Beinen saß und er mir von hinten ins Ohr hauchte.
    „Wie sollst du mich nennen?“
    Sein Atem war dicht an meinem Ohr und ich konnte spüren, wie es durch meinen Körper kribbelte.
    „C..Ca..p..Captain...“
    Es machte mich so nervös, das ich keinen klaren Gedanken fassen konnte. Zwar war ich ihm auch bei einer Umarmung sehr nah gewesen, aber dieser Fall schien vollkommen anders. Es war intensiver und vor allem: Erregender.
    „Und wie hast du mich gerade genannt?“
    Ein kleines Quietschen als er mir sanft ins rechte Ohr biss, war unvermeidlich. Seine Hände rührten sich keinen Zentimeter und umschlossen somit fest meine Hüfte.
    „L...Law...“
    „Das war es nicht!“
    Er biss etwas fester. Zwar begann es ein wenig zu schmerzen, aber zur gleichen Zeit auf eine angenehme Art und Weise.
    „Liebling! Ich hab dich so genannt. Oh Gott...b....bitte..“
    „Du bist wirklich grausam. Nenn mich nicht so. Falls du eine Gegenleistung erwartest, kann ich dir gerne aushelfen!“
    Langsam setzte er eine Hand auf meinen Oberschenkel und lies sie nach oben gleiten. Es war ähnlich wie das Konzept „Do or Die“. Entweder ich gab auf, oder er würde wer weiß was mit mir anstellen.
    „C..Captain...“
    „Ich hoffe das bleibt dabei.“
    Aufatmend sprang ich vom Bett, als er mich los lies.
    „Obwohl ich jetzt dein Mädchen bin, darf ich dich nicht mal Law nennen? Nur ab und an? Zum Beispiel wie jetzt, wo wir ohnehin allein sind? Oder hast du Angst vor deiner Crew das Gesicht zu verlieren?“
    Vielleicht hätte ich letzteres nicht erwähnen sollen. Aber nein, schlau wie ich war, legte ich es ja auch noch förmlich darauf an. Wieso musste ich mir eigentlich immer selbst ein Bein stellen?
    „Du scheinst ja wirklich mehr zu wollen!“
    Wahrscheinlich hatte sich das Entscheidungsspiel in diesem Moment in Hund und Katz geändert. Und ich war eindeutig nicht der Hund.
    Während ich mir so Gedanken über mein Ende machte, zog Law sein Oberteil aus und ließ es achtlos auf den Boden fallen. Das war der Startschuss. Blitzschnell drehte ich mich zur Tür um und rannte los. Doch weit kam ich nicht. Kurz vor der Tür hatte er mich auch schon wieder an der Hüfte und zog mich zu sich zurück, sodass ich mit dem Rücken an seiner Brust gepresst stand.
    Ich war so was von erledigt gewesen!
    Langsam küsste er mich von der Schulter bis zum Hals, in den er letztendlich hineinbiss. Doch es blieb nicht nur bei einem. Sanft biss er immer wieder in eine andere Stelle meines Halses.

    Mein Glück jedoch blieb mir treu. Gerade als er dabei war, seine Hand eine Etage tiefer streichen zu lassen, flog die Tür erneut auf.
    Leicht perplex stand Bepo in der Tür.
    „Oh Gott Bepo! Ich liebe dich so sehr!“
    „Was ist los Bepo?“, auch der Captain schien interessiert, warum wir unterbrochen wurden.
    „Wir...sind...Was macht ihr da?“
    Aufstöhnend ließ er mich los und griff nach seinem Pullover. Ich war gerettet.
    „Viel wichtiger ist doch, warum bist du hier?“
    „Wir sind...an der Insel angekommen...Naoe...“
    Stolz drehte ich mich zu meinem Partner um, welcher leicht schmollend das Stück Stoff wieder anzog.
    „Wie du siehst, läuft alles perfekt!“
    Schnell griff ich noch nach der Karte, da ich womöglich in der Stadt entscheiden würde, wohin es uns als nächstes brachte. Um so schneller ich diesen Part erledigen würde, desto mehr Zeit konnte ich mich Law verbringen.


    Der Wind strich uns allen durch das Haar, während wir auf die Insel starrten. Naja, um ehrlich zu sein, war ich die Einzige, die dumm drein schaute.
    Ich hatte mit einer großen Stadt und einem Haufen Menschen gerechnet. Stattdessen erstreckte sich ein dichter dunkler Wald vor uns. Der Boden schien bis auf die Bäume kahl und vertrocknet zu sein. So sahen die Bäume auch aus. Krank und vertrocknet. Hatte Law nicht etwas von einer Stadt gesagt.
    „Law? Wo sind wir?“
    „Da wo du uns hingebracht hast, Captain.“
    Wie konnte das sein? Fragend rollte ich die Karte auf und versicherte mich, dass wir genau da waren, wo ich mein Kreuz gesetzt hatte. Aber wieso sah es so anders aus als das, was mir beschrieben wurde?
    „Naoe, darf ich eine Anmerkung äußern?“, neben mir stand Shachi und sah mich bemitleidend an.
    „Was...?“
    Vorsichtig nahm er mir die Karte aus der Hand und versicherte sich, dass ich ihm genau dabei zusah. Erst als er sich sicher war, das meine Aufmerksamkeit ganz ihm gehörte, drehte er sie einmal um. Wieso?
    „Du...wie kann ich es einfach sagen....du hast die Karte die ganze Zeit über falsch herum gehalten, weshalb wir die entgegengesetzte Richtung angesteuert haben.“
    Mein Blick wanderte herüber zu Law, welcher sich leicht Lächeln an die Reling lehnte.
    „Wieso hast du mir nichts gesagt?“
    „Du bist doch unsere Captain. Ich dachte du wüsstest, was du da tust.“
    Er wusste ganz genau, dass ich keine Ahnung gehabt hatte. War es etwa seine persönliche Rache dafür gewesen, dass ich ihn geärgert hatte? Doch die Frage war mehr als unnötig gewesen. Wichtiger war es heraus zu finden, wo wir überhaupt waren. Da ich eine Bestandsaufnahme unserer Speisekammer gemacht hatte, wusste ich, dass es keine Möglichkeit mehr gab eine andere Insel anzusteuern. Wir hatten nicht genug Nahrungsmittel. Es blieb also nichts anderes, als auf die Insel zu gehen und dort nach etwas Sinnigem zu suchen.
    „Okay, gut, auch kein Problem! Wir werden diese Insel erkunden! Vielleicht findet sich hier ja etwas interessantes!“
    Nickend bereiteten die Jungs alles vor um die Insel zu erkunden. Ich für meinen Teil würde Trafalgar mit Verachtung strafen. Hoffentlich würde das Karma es ihm heimzahlen.
    „Dein ultimativer Captain Plan ist wohl nicht aufgegangen..“, kaum hatte man von ihm gesprochen, schon stand er wieder vor mir. Jedoch gab ich ihm weder eine Antwort, noch sah ich ihn an.
    „Du willst mich jetzt dafür verantwortlich machen? Du hättest einfach mal auf die Karte schauen müssen. Grundlegend unten rechts ist ein Kompass aufgezeichnet. Ich bin erstaunt, dass du ihn nicht bemerkt hast. Du hättest sofort erkannt, dass du die Karte falsch hältst.“
    „Kümmere dich lieber um die Ausrüstung die du brauchst!“
    Schmollend wandte ich mich von ihm ab. Dann war mir eben ein kleiner Fehler unterlaufen. Und? Ich konnte es ja immer noch ausbessern, oder zu mindeste das Beste daraus machen.
    Gerade als ich wieder in das Schiff wollte, wurde ich wieder einmal von hinten gegriffen. Diesmal wurde ich jedoch beim heranziehen umgedreht, sodass es in einer Umarmung endete. Erst jetzt viel mir auf, das ich ihm gerade so bis zur Brust reichte.
    „Du weißt schon, dass ich dein Mitgefühl nicht brauche!“, leicht gereizt fauchte ich ihn an.
    „Sieh es als körperlichen Beistand. Es kann ja vorkommen, dass man die Karte falsch herum hält..“
    „Willst du mich eigentlich auf den Arm nehmen?“
    „Ich schätze schon, dass es Menschen wie dir passieren kann. Immerhin bist du meist so in Gedanken, dass du nicht so viel mitbekommst. Ich erinnere dich an Shouja. Hättest du beim herum rennen nicht zu viel nachgedacht, wärst du niemals mit jemandem zusammengestoßen.“
    Ich gab es nur ungern zu, aber er hatte Recht. Ich war ein absolutes Problemkind, was diesen Punkt anbelangte. Es gab nicht viele Momente, bei denen ich wirklich vollkommen bei der Sache war. Meine Aufmerksamkeitsspanne schien beinahe dem eines Eichhörnchens zu gleichen. Immer mit den Gedanken wo anders, aber nie bei der Sache.
    Deprimiert kuschelte ich mich an ihn. Wie ich es hasste, wenn jemand anderes Recht behielt. Ich hatte kein Talent für das Captain sein, dennoch hatte ich den Mund wieder zu voll genommen.
    „Sagst du mir wenigstens wo wir sind?“
    Ohne aufzublicken sprach ich ihn an, auch wenn ich nicht einmal mit einer Antwort rechnete.
    „Wir sind im S.U.N. Camp.“
    „Das klingt nicht so wie es aussieht. Es ist dunkel, wirkt unfreundlich und erinnert an die Thriller Bark!“
    „Sagen wir so, es ist beides beinahe das selbe. Nur, dass hier eine andere Teufelsfrucht wirkt, als auf der Thriller Bark.“
    Der Tag wurde einfach immer besser. Ich hatte uns in die falsche Richtung fahren lassen. Wir standen vor einer Insel, die aussah wie der Tod höchstpersönlich mit einem Namen, der eher nach Sommer, Sonne und Strand klang. Wahrscheinlich machte die Crew sich auch noch über mich lustig. Vor allem Law hatte sich mehr als einmal über mich amüsiert. War ich wirklich so unfähig etwas allein zu schaffen?


    Ausgerüstet und bereit für die Erkundung der Insel standen die Jungs einfach herum und warteten auf meine Befehle. Ich für meinen Teil trug das übliche. Enge Hose, bauchfreies Top, Hemd und Stiefel. An sich waren es die besten Sachen die ich hatte, in denen ich mich unbeschwert bewegen konnte. Somit gab es auch keine Probleme in Kämpfen.
    Mit einer winkenden Handbewegung, gab ich den Jungs das Zeichen zum loslaufen. Nach langen hin und her hatte ich mich dazu beschlossen die Gruppe nicht aufzuteilen. Ich wusste aus Horrorfilmen, dass auf solchen Inseln, mit solchen Atmosphären, das Aufteilen zwangsläufig zum Tod aller führte. Also blieben wir einfach alle zusammen.
    Unser Weg führte uns in den Wald hinein. Es roch ein wenig vermodert und egal wie man es nahm, ein unbehagliches Gefühl machte sich breit. Während Shachi und Penguin die Führung übernommen hatten, liefen der Captain und ich hinten. Kurz gesagt zum Schluss, hinter Bepo, Inu und John. An sich schienen die Jungs ihren Spaß zu haben. Shachi ärgerte Bepo mit der Taschenlampe, während Inu gruselige Stimmen machte. Ich konnte nicht bestreiten, dass die perfekte Stimmung herrschte für Gruselgeschichten. Es war dunkel, roch komisch und ab und an hörte man einen Ast knacken. Normal würde ich mir so etwas nur antun, zu Hause vor dem Bildschirm mit einer Tüte Popcorn, wenn ich denn nicht Captain wäre.
    „Erzähl mir nicht, dass du Angst hast..“
    Law schien aufgefallen zu sein, dass mein Gesicht dem eines Gespenstes glich. Blass und leicht verschwitzt.
    „Glaubst du an Geister Naoe!“, interessiert schwenkte Shachi seinen Lichtschein in meine Richtung.
    „Oder vielleicht an Monster!“, selbst Bepo machte sich einen Spaß daraus.
    „Vampire sind viel realistischer!“
    „Kein Vergleich zu Werwölfen!“
    Ein Moment der Diskussion begann. Außer Law befassten sich alle damit, was realistischer sei, um sich zu fürchten. Würde in meinem ganzen Leben jemals ein Vampir sein Unwesen treiben, würde ich ihn bitten diese Crew zu vernichten! Ich würde sie sogar an Werwölfe verfüttern.
    Grinsend sah ich auf den Boden.
    Genau! Ich würde sie alle zu Tode erschrecken, damit sie nie wieder sagen konnten, ich hätte Angst oder so etwas. Es war schon wahr, dass der Aufenthalt auf der Insel nicht gerade zu einem meiner Highlights gehörte, aber das bedeutete nicht, dass ich Angst hatte.
    Ich fand es lediglich unangenehm auf einer Insel umher zu irren, auf der ich nicht einmal sein wollte. Weder glaubte ich an Gespenster, noch an alle anderen Fabelwesen, die man so in den Büchern fand. Am wahrscheinlichsten waren Zombies in dieser Welt. Wenn es eine Insel wie die Thriller Bark war, gab es diese hier auf jeden Fall. Doch sicherlich musste man keine Angst vor diesen haben. Entweder würde ich sie anzünden, oder ihnen einen Eimer Wasser über den Kopf gießen. So schnell und einfach konnte man Probleme beseitigen.
    Beruhigt sah ich auf.
    Ein Blick nach rechts, einer nach links. Ich war allein. So viel zum Thema Probleme beseitigen. Ich hatte wieder nicht aufgepasst. Entweder spielten die Jungs mir einen Streich, oder ich hatte es wirklich geschafft sie zu verlieren. Ich hätte einen Orden für solch eine Meisterleistung verdient. Warum eigentlich immer ich? Was hatte ich verbrochen, dass man mich so sehr hasste?
    Genervt ging ich einfach weiter. Wenn die Jungs wirklich meinten mich ärgern zu müssen, würde ich ihnen einfach zeigen wie wenig mich das Ganze interessierte. Ich und Angst. Zwei Dinge die nicht zusammen passten.
    Jedoch gab es einen Nachteil bei meinem einsamen Spaziergang. Es war dunkel, sodass ich nicht viel sehen konnte. Alles in allem dauerte es somit keine zehn Minuten ehe ich vollkommen verloren herum irrte. Ich würde diesen verdammten Wald niederbrennen, wenn ich wieder auf dem Schiff war. Eher noch würde ich die Insel dafür versenken. Wo zur Hölle war denn bitte die Sonne gewesen? S.U.N. Camp! Wer kam auf so schlechte Scherze? Man sollte eine Namensänderung beantragen.
    Wütend stampfte ich mit dem Fuß auf. Ich war mehr wie nur verloren gewesen.
    Im selben Moment legte sich eine Hand auf meine Schulter.
    „Ach! Hattet ihr euren Spaß gehabt?“, ohne mich umzudrehen fing ich sofort an mich ein klein wenig aufzuregen. Sicher, vielleicht war ich wirklich einfach verloren gegangen, aber ihnen hätte früher auffallen können, dass ich verschwunden war. Wie lange war ich nur einsam herum geirrt?
    Langsam legte die Person hinter mir ihren Arm um meinen Hals. Ich blieb regungslos. Hatten sie immer noch vor gehabt mich zu erschrecken?
    Nun legte sich die andere Hand um meine Brust.
    „Law?“
    Keine Reaktion von meinem Hintermann. Stattdessen konnte ich nur ein leichtes Stöhnen vernehmen. War Law etwa allein losgegangen um mich zu suchen? Was genau hatte er jetzt vor? Wollte er mich etwa wieder ärgern, wie zuvor in seinem Zimmer? Vielleicht sollte ich ihm einfach mitteilen, dass es ein äußerst schlechter Moment für so etwas war.
    „Naoe?“, eine männliche Stimme war zu hören. Sehr wahrscheinlich gegenüber von mir. Nach einem kleinen Rascheln hörte ich Schritte.
    „Ich bin hier..“
    Ich bekam es nicht wirklich hin meine Stimme zu erheben, aber die Person schien mich gehört zu haben. Während das Rascheln etwas näher kam, festigte sich der Griff um meine Brust etwas. Es schnürte mir schon beinahe die Luft ab. Bitte was für komplexe hatte mein Hintermann?
    „Oi, Rotschopf, bist du hier?“
    Nicht nur, dass ich jetzt das Licht der Taschenlampe sehen konnte, ich erkannte auch die Stimme, welche nach mir verlangte. Es war eindeutig die meines Captain gewesen. Doch wenn er herum lief und nach mir rief, wer war dann die Person hinter mir gewesen?
    Mein Atem viel etwas flacher aus. Ich musste mich ein klein wenig konzentrieren. Als ich mir sicher war, dass der Zeitpunkt richtig war, hob ich meinen Fuß und ließ ihn mit voller Kraft auf den meines Hintermannes sausen. Dabei hörte man förmlich wie etwas laut knackte und kaputt ging. Doch die Reaktion, die ich erhofft hatte trat nicht ein. Anstatt das er mich los ließ, rührte er sich eher keinen Zentimeter. Wie konnte das sein? Er musste doch unendlich viele Schmerzen haben. Selbst die Zombies auf der Thriller Bark hatten Schmerzempfinden, wo lag also der Unterschied zwischen denen und was auch immer hinter mir stand?
    Zu meinem Vorzug hatte Law endlich bemerkt wo genau ich stand und schwenkte die Taschenlampe in meine Richtung. Diese Gelegenheit nutze ich um mich mit einem gewissen Maß an Kraft aus dem Griff meines Gegner zu befreien, wobei ich mich gleichzeitig umdrehte um ihn zu erblicken. Dabei stolperte ich leicht nach hinten. Mein Gegenüber bewegte sich nicht. Seine Haut schien makellos und hatte eine zarte Farbe, ein wenig wie das Holz einer Buche.
    Seine Kleidung glich der eines Butlers und seine Haare waren ordentlich nach hinten gebunden. Kein Ahnung ob sie unmenschlich lang waren oder zu einem kleinen Zopf zusammen gebunden wurden. Ehrlich gesagt war es mir auch egal. Mein Blick viel von seinem tief blauen Haar herunter zu seinem linken Fuß. Dieser war vollkommen zertrümmert gewesen, jedoch blutete es nicht. Es sah insgesamt ziemlich komisch aus.
    „Hallo?“
    Nicht einmal antworten wollte es mir.
    „Wer ist das?“, auch Trafalgar hatte sich neben mich gestellt und sah unsern Feind undefinierbar an.
    „Ich weiß es nicht, aber es scheint auch nicht menschlich zu sein?“
    Nichtssagend zog er sein Schwert und wartete auf eine Reaktion. Wahrscheinlich würde sich nicht mehr viel tun. Doch auch wenn ich so dachte, wollte ich wissen, was vor sich ging.
    Mein Wunsch schien sogar nicht verwehrt zu blieben. Langsam und leicht eklig knackend hob der Butler seinen Kopf. Nun starrten Law wie auch ich in zwei leere Augenhöhlen.
    Ich für meinen Teil konnte mein Herz pumpen hören. Es sah nicht so aus, als wäre er jemals ein Mensch gewesen. Keine Augen, und ein Mund, der sich nicht zu öffnen schien. Dieser Mann besaß beinah das Gesicht einer Puppe. Hätte er Augen gehabt, wäre das sicherlich hingekommen.
    „Ich denke nicht, dass sich hier noch etwas tun wird. Lass uns zurück zu den anderen gehen..“
    Langsam steckte Law sein Schwert zurück und packte mich an der Hand. Wahrscheinlich nicht weil er Lust hatte mit mir Hand in Hand spazieren zu gehen, eher damit ich nicht schon wieder verloren ging. Aber war es korrekt gewesen dieses was auch immer einfach stehen zu lassen? Was war wenn es uns hinterher kam.
    Auch im gehen konnte ich nicht aufhören nach hinten zu schauen. Ich wolle sicher sein, dass es uns nicht hinterher lief.

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Lovestory Law - Love is passionating! Part 21
Lovestory Law - Love is passionating! Part 21
In dem Kommis stehen ein paar wichtige Infos, für diejenigen, die meine Story mögen und gedenken mir nach Law Love noch weiterhin zu folgen:) AUßERDEM habe ich das Bild geändert: D Habe es endlich geschafft ein eigenes zu machen:3
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2015-10-16
407B
One Piece

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