Fluch der Kassandra Kapitel 2 Creepypasta

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4 Kapitel - 1.491 Wörter - Erstellt von: Morgoth25 - Aktualisiert am: 2015-10-14 - Entwickelt am: - 580 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Der Fluch kennt keine Gnade!

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    Joe wusste nicht, wie ihm geschah, doch in diesem Moment, als er seinen Rücken fest gegen die Felswand lehnte, durch die er in die Kammer kam, ging d
    Joe wusste nicht, wie ihm geschah, doch in diesem Moment, als er seinen Rücken fest gegen die Felswand lehnte, durch die er in die Kammer kam, ging diese wieder hoch und machte somit den Weg zum Ausgang frei. Es verging keine Sekunde, nachdem sich die uralte Wand hinter ihm öffnete, da rannte er auch schon in Richtung Ausgang, an den Skeletten und den Statuen der Götter vorbei. Die Flammen, welche bei seiner Ankunft brannten, erloschen nun und tauchten das gesamte Grab wieder in einer ewigen Finsternis. So schnell, wie der achtzehnjährige Teenager nur konnte, lief er die staubigen und mit Spinnenweben übersäten Stufen hinauf und erblickte letztendlich nach einer halben Stunde wieder das Tageslicht. Obwohl er das Grab nur noch verlassen wollte, drehte sich Joe auf der letzten Stufe noch einmal um, um zu sehen, ob Kassandra ihn verfolgen würde. Sie tat es aber nicht. Verschwitzt und außer Atem stand Joe wieder vor der Statue der Athene. Die Sonne strahlte am Himmelszelt über der Akropolis. Ehe Joe aber an seine Freunde dachte, musste er erst einmal verarbeiten, was gerade geschah und so saß er sich auf den Sockel der Statue, welche hinter der Falltür stand und überlegte:,, Ist das gerade wirklich passiert? Wer war diese Frau und was wollte sie von mir?`` Fünfzehn Minuten des Grübelns vergingen, bis der Teenager plötzlich mehrere Stimmen hörte, welche seinen Namen riefen:,, Joe? Wo bist du? Joe!`` Joe wollte gerade aufstehen, da entdeckte ihn aber auch schon Flo, welcher neben einer Säule des Tempels stand. Dieser rannte so schnell, wie er nur konnte, zu seinem Freund hin und fluchte:,, Du Arsch! Sitzt hier und genießt die Sonne, während wir und die Führerin der Tour dich suchen. Alex und Flo haben dich nach dem Rundgang bei Sandra als vermisst gemeldet.`` Der benommene Junge konnte es kaum glauben, was sein Freund ihm da berichtete und fragte:,, Wie lange war ich denn weg?``,, Hast du einen Sonnenstich, oder sowas? Die Tour endete vor über zwei Stunden! Ich kehrte nach zwanzig Minuten wieder zu den anderen zurück, aber von dir fehlte jede Spur. Ist alles in Ordnung? Du siehst etwas verstört aus!``, fragte Flo, nachdem er berichtete, was während Joes Abwesenheit alles geschah. Joe konnte es kaum glauben, dass er sich solange in der Gruft befand und spähte noch einmal zur Stelle, wo sich das Grab offenbarte. Seltsamerweise schien sich der Eingang aber wieder verschlossen zu haben und Joe erkannte auf dem Marmorboden auch keine Hieroglyphen mehr. Vorsichtig stand er nun auf und schlenderte mit Florian zum Treffpunkt, den die drei Freunde Alex, Felix und Flo mit Sandra ausmachten, falls einer Joe finden würde. Dieser Treffpunkt lag am Fuß des Berges, welcher sich mitten in Athen erhob. Dort begann auch die Tour. Nachdem die beiden Freunde dort ankamen, rief Flo den Rest der Truppe an, um Entwarnung zu geben. Diese waren natürlich überglücklich, dass Joe nichts passierte. Trotzdem riet die Führerin der Gruppe, sie sollten mit Joe in eine Arztpraxis fahren, da sein Gesundheitszustand besorgniserregend war:,, Ich fahre euch zur nächsten Arztpraxis. Das war für heute eh meine letzte Tour und besonders als Tourist sollte man sich erkundigen, welcher Arzt der Beste ist. Wegen der Schuldenkrise versuchen nämlich momentan viele Ärzte, den Patienten Medikamente zu verschreiben, die sie eigentlich gar nicht bräuchten. Griechenland hat sich verändert. Den meisten Medizinern geht es nur noch um den Profit und nicht mehr um die Gesundheit ihrer Patienten.`` Die vier Freunde konnten sich glücklich schätzen, Sandra gefunden zu haben.

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    Eine halbe Stunde später kamen die Fünf in der Arztpraxis an, welche im Stadtzentrum Athens lag.,, Ich habe euch bereits bei der Sprechstundenhilfe angemeldet. Ihr sollt im Wartezimmer bleiben, bis ihr aufgerufen werdet. Ich komme in einer Stunde wieder. Falls ihr mich braucht, ich bin in der Ermou Straße, um Gewürze einzukaufen.``, informierte Sandra ihre Schützlinge. Kurze Zeit später stand Joe dem Mann im weißen Arztkittel gegenüber. Als dieser ihn auf einer Liege, in der Ecke des Raums untersuchte, war dieser entsetzt. Zum Glück konnte der Arzt Englisch und meinte:,, Sie sind vollkommen unterkühlt, obwohl wir draußen über dreißig Grad haben. Zudem ist ihre Iris stark erweitert und kleine Blutäderchen in ihren Augen sind geplatzt.`` Joe verstand nicht, auf was der Arzt hinaus wollte und hackte auf Englisch nach:,, Was hat das zu bedeuten?``,, Dies könnten Anzeichen für eine ernsthafte Krankheit sein, oder sie leiden einfach nur unter den Anfängen einer Grippe. Zur Sicherheit würde ich jedoch gerne einmal Blutproben von ihnen haben. Nur, um sicher zu gehen.``, erklärte der Arzt freundlich. Joe willigte ein. Danach verschrieb der Arzt ihm noch ein Antibiotikum. Wenige Minuten später trafen sich Joe, Alex, Felix und Flo wieder mit Sandra, welche sie zurück zum Hotel fuhren, da dies nicht gerade in der Nähe war.

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    In den nächsten zwei Tagen verschlechterte sich Joes Gesundheitszustand immer mehr. Er begann in der dritten Nacht, sich zu übergeben und seine Körpertemperatur sank immer weiter. Das Medikament, was ihm der Arzt verschrieb, half kaum. Ganz im Gegenteil. Er würgte die Kapseln sogar nach einiger Zeit wieder hoch. Sandra hielt während dieser Zeit immer Kontakt zu den Jugendlichen, da sie ihr irgendwie ans Herz gewachsen sind. Letztendlich mussten sich die Teenager aber entscheiden. Sie saßen alle zusammen im Zimmer und Felix meinte mit besorgter und zugleich trauriger Miene:,, Wir müssen nach Hause fliegen und den Urlaub frühzeitig beenden. Joe geht es immer schlechter!`` Schweren Herzens gaben ihm Alex und Flo recht und so flogen die Vier noch in derselben Nacht wieder zurück nach Berlin. Joes Eltern wurden von Alex bereits in Athen über Joes Gesundheitszustand informiert und brachten ihn vom Flughafen umgehend in ein Krankenhaus. Der behandelnde Oberarzt war allerdings auch hier ratlos, als er den achtzehnjährigen untersuchte und richtete sich im Sprechzimmer an die besorgten Eltern:,, Herr und Frau Thomson, ich und mein Team wissen ehrlich gesagt nicht, was wir mit ihren Sohn machen sollen. Ich rief bereits meinen griechischen Kollegen an, der Joe in Athen behandelte, doch auch er ist sprachlos. Das Antibiotikum hätte bereits längst anschlagen sollen. Wir versuchen ihn gerade mit Schmerzmitteln zu beruhigen, da er mir gegenüber angegeben hat, er hätte seit wenigen Stunden furchtbare Kopf und Bauchschmerzen. Jedoch konnten wir auch auf Röntgenaufnahmen nichts feststellen. Ihr Sohn scheint innerlich völlig gesund zu sein, doch sein ständiger Temperaturwechsel, seine veränderten Augen und seine Schmerzen geben uns wirklich Rätsel auf!``

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    Zur selben Zeit auf Joes Krankenzimmer:
    Draußen war es windig und Joe drehte sich immer wieder in seinem Bett um, als hätte er einen Albtraum. Auf einmal drehte sich der Hebel am Fenster um, so, dass sich dieses öffnete und Joe wach wurde. Verschwitzt und hastig atmend sah er sich mit erhobenen Rücken in seinem Zimmer um, denn er spürte die Anwesenheit einer Person, obwohl sonst niemand im Raum war. Vorsichtig schritt Joe mit wackeligen Beinen zum offenen Fenster und schloss dieses wieder. Nicht einmal eine Sekunde später hörte er ein leises Hecheln. In diesem Augenblick stieg ein verfaulter Geruch in seine Nase und Joe musste sich fast erneut übergeben. Langsam drehte sich Joe in der Dunkelheit um und konnte es kaum fassen. Sein gesamter Körper fing an, zu zittern und ihm stockte der Atem.,, Ich sehe dich! Ich habe dir gesagt, dass ich mit dir kommen werde, denn mein Fluch ist jetzt auch dein Fluch!``, flüsterte das Skelett, welches im Kleiderschrank, direkt gegenüber von Joe stand. Der Teenager ahnte bereits, woher die Qualen der letzten Tage kamen und entgegnete eingeschüchtert:,, Du warst es! Seitdem ich deine Gruft betrat, bist du ständig bei mir und verursachst diese Schmerzen, nicht wahr?`` Kassandra antwortete nicht, doch stattdessen zeigte sie mit ihrem knochigen, dürren Finger auf eine Kerze und ließ diese brennen. Joe wollte dies verhindern, doch es war zu spät und er stolperte über den Teppich, welcher neben dem kleinen Glastisch stand und schmiss infolgedessen mit voller Wucht die Kerze samt Tisch um. Dabei fiel diese auf das Bett und ehe sich Joe versah, stand er inmitten eines brennenden Raumes, gezeichnet durch Kassandra´s Fluch.

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Fluch der Kassandra Kapitel 2 Creepypasta
Fluch der Kassandra Kapitel 2 Creepypasta
Der Fluch kennt keine Gnade!
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Werwolf 03 ( 22535 )
Abgeschickt vor 388 Tagen
Kennt ihr euch denn gar nicht mit der griechischen Mythologie aus? Kassandra lebte doch in Troja, zur Zeit des Überfalls mit dem trojanischen Pferd war sie eine junge Frau. Man hat ihr nicht geglaubt, als sie ihr Volk vor der Gefahr warnte. kann sein, dass sie deshalb Rache will.
Morgoth25 ( 44033 )
Abgeschickt vor 521 Tagen
Ja Jeshika, es kommt ein drittes Kapitel. Bin gerade dabei, den nächsten Teil zu schreiben
Jeshika ( 71752 )
Abgeschickt vor 522 Tagen
Warum wurde Kassandra verflucht??????

Gibts bald ein dritten teil?

Sehr gut geschrieben gefällt mir sehr

Ist mal was anderes
Find ich gut
Morgoth25 ( 12272 )
Abgeschickt vor 530 Tagen
Hallo elenora,

Danke für deinen positiven Kommentar. Ich schreibe auf jeden Fall weiter

LG. Morgoth25
elenora ( 92942 )
Abgeschickt vor 531 Tagen
Die ist so geil und spannend. Schreib bitte weiter
Morgoth25 ( 12272 )
Abgeschickt vor 532 Tagen
Danke jo-jo

Ja, das erfährt man alles im zweiten Kapitel :)
jo-jo ( 66585 )
Abgeschickt vor 532 Tagen
ich finde sie sehr gut geschrieben. nur will ich jetzt wissen warum kassandra verflucht wurde. ich würde mich auf jedanfall über einen 2. teil freuen