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1 Kapitel - 1.294 Wörter - Erstellt von: PM - Aktualisiert am: 2015-10-14 - Entwickelt am: - 505 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Eine etwas andere, sehr (un)kreative Geschichte über ein Mädchen in einer anderen Welt

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    Ich öffnete meine Augen. Ich hatte so sehr auf diesen Tag gewartet! Es war Sonntag und mein Vater und ich fuhren seit langem wieder zusammen in den Zoo. Meine Eltern waren getrennt und ich lebte bei meiner Mum. Doch es wurde langsam Zeit, dass mein Vater und ich mal wieder etwas gemeinsam unternahmen. Ich stand auf und machte mich für den heutigen Tag fertig. Es war kurz nach elf, als es vor unserer Haustür hupte. Meine Mutter wünschte mir noch viel Spaß, bevor ich aus der Tür stürmte und mich in das Auto meines Vaters fallen ließ. Wir fuhren direkt los, da wir nicht zu lang an den Kassen anstehen wollten. Als wir ankamen, war es noch relativ leer, trotzdem mussten wir fast zwanzig Minuten anstehen. Als wir dann endlich unsere Karten hatten, besuchten wir als erstes die Elefanten. Sie waren die Lieblingstiere meines Vaters. Danach gingen wir bei den Zebras und beim Tiger entlang. Der Tiger war für mich schon immer das Highlight jedes Zoo Besuches gewesen. Dann gingen wir zu den Bären, den Ottern und zum Schluss noch zu den Löwen. Gut gelaunt wollten wir uns wieder auf den Weg nach Hause machen, als mein Vater mich noch zu einer Karussellfahrt einlud, genau wie er es früher immer getan hatte, als wir hier waren. Ich war zwar schon fünfzehn, doch für so was war man nie zu alt! Meiner Ansicht nach auf jeden Fall. Nach meiner kleinen Reise in die Vergangenheit schlenderten wir zum Auto. Wir unterhielten uns und lachten viel. Die ganze Fahrt über konnte ich mich nicht mehr einkriegen vor lachen. Auch mein Vater konnte nicht mehr aufhören. Mittlerweile war es ein wenig dämmrig geworden und die Schatten wurden länger. Mein Vater schaltete das Licht ein. Wir fuhren über eine verlassene Landstraße. Noch immer konnte ich nicht aufhören zu lachen und immer wieder steckte sich mein Vater an. In einem Moment wollte ich aufatmen, sah auf die Straße, doch da war es schon zu spät. Alles wurde mit einem Mal schwarz.
    „Was ist passiert?“, hörte ich eine Frauenstimme fragen. „Scheint als waren die Opfer in eine auf der Straße stehende Kuh gefahren. Sie hat es härter getroffen als den Mann“, erzählte eine Männerstimme. Ich hörte sie nur von weitem, als würde er durch eine dünne Wand sprechen. „Ok. Dann machen wir jetzt de..“, hörte ich noch, bevor die Stimmen verschwanden und ich nichts mehr spürte, dann war alles ganz leer.
    Ich wachte auf. Es fühlte sich an, als wäre ich nur ein paar Minuten weg gewesen. Mein Dad und ich hatten also einen Autounfall. Ich öffnete die Augen und sah nur weiß. Als sich meine Augen an das Licht gewöhnt hatten, erkannte ich Einzelheiten. Ich lag in einem Bett. Alles war hell. Ich schien in einem Krankenhaus zu sein. Ich schaute mich weiter um. Es gab kein Fenster und nur noch ein Regal stand im Raum, sonst gab es nichts. Ich stand auf und schaute an mir herunter. Ich hatte immer noch die selben Sachen an. Ein dunkelgrünes T-Shirt, darüber eine dunkelblaue Sweatshirtjacke, eine graue Hose und meine lila Vans. Ich ging zur Tür und spähte in den Flur hinaus. Keine Menschenseele war zu sehen. Normalerweise müsste doch hier auf hoch betrieb gearbeitet werden. Ich suchte mir meinen Weg durch die verlassenen Gänge bis zum Ausgang. Alles war still. Mal flackerte eine Lampe, mal hörte ich nur meine eigenen Schritte von den Wänden widerhallen. Wie in einem schlechten Horrorfilm. Als ich den Ausgang sah, fing ich an zu laufen. Ich wollte nur noch hier raus. Diese Stille würde mich sonst noch wahnsinnig machen. Kurz hinter der Tür machte ich halt und atmete die frische Luft ein. Es war ein sehr bedeckter Tag. Ich schaute mich um. Es gab nur eine Straße, aber obwohl ich noch nie hier gewesen bin, kam es mir doch seltsam vor, dass genau diese Straße in einen Wald führte und ab da in einen Trampelpfad überging. Ich sah keine andere Möglichkeit und folgte der Straße bis zum Wald. Ich fasste meinen ganzen Mut zusammen und betrat den Pfad. Ich hatte den Wald immer gemocht. Früher hatte ich oft mit meinen Freunden in einem gespielt. Doch dieser Wald war anders. Ich hatte nicht das Gefühl in der freien Natur zu sein, sondern eher eingesperrt. Irgendwie als wäre ich gezwungen hier zu sein. Langsam tastete ich mich vorwärts. Ich war bestimmt schon einige Stunden gegangen, als ich auf eine Lichtung kam. Ich machte kurz Pause und fand einen Apfelbaum mitten auf dem Rasen. Zufall? Ich sah mir die Äpfel genau an. Alle waren komplett rot. Ich wollte gerade in einen hinein beißen, als ich Stimmen hörte. Ich lief in die Richtung aus der die Stimmen kamen. Es hörte sich an, als wenn dort jemand verschiedener Ansichten wäre. Ich wurde langsamer und versuchte mich unbemerkt heranzuschleichen. Als ich dann einen Punkt gefunden hatte, von dem ich aus die Personen sehen musste, traute ich meinen Augen kaum. Ich sah eine Maus und einen Hasen streiten, ob das Mädchen welches vor ihnen stand, nun die richtige oder die falsche Alice sei. Das Mädchen war klein, aber sie schien älter zu sein, als es ihre Größe vermuten ließ. Ich machte einen Schritt zurück und trat auf irgendetwas weiches. Ich stieß einen Schrei aus, denn direkt hinter mir hatte sich ein riesiger Schmetterling in die Luft gehoben. Mindestens war der so groß wie ich selbst. Gerade als sich der erste erhoben hatte, kam ihm auch schon der Nächste nach. Immer mehr stiegen in die Luft. Ein ganzes Meer. Doch auf einmal wurde direkt vor mir eines dieser gewaltigen Tiere in zwei Teile geteilt. Dahinter kam jemand zum vor scheinen. Es war ein ziemlich kauziger Mann und er sagte er suche nach den Umpalumpas und ob ich nicht welche gesehen hätte. Ich verneinte höflich und er zog ohne ein weiteres Wort seines Weges. Was für ein Freak! Um möglichst viel Abstand zwischen mich, den seltsamen Typen und die riesigen, gruseligen Schmetterlinge zu bringen, fing ich an zu laufen. Zwischendurch drehte ich mich noch einmal um. Irgendwann blieb ich stehen und war selbst verwundert, warum ich bis jetzt nicht in Panik ausgebrochen war. „Das ist alles nur ein Traum!“, sagte ich mir selbst, denn nun bekam ich doch langsam Panik, denn mir kam dies alles zu real vor. Ich flüsterte immer wieder den selben Satz, während ich meinen Weg fortsetzte. Schon nach wenigen Schritten hörte ich hinter mir ein Geräusch. Ich fuhr herum, konnte allerdings nicht viel erkennen, da die vielen Blätter mir die Sicht versperrten. Langsam ging ich weiter, bis ich dieses Mal ein leises Flüstern hinter mir hörte, doch als ich mich abermals umdrehte war wieder niemand mehr zu sehen. „Blöde Paranoia!“, ärgerte ich mich selbst. Ich dreht mich um, doch da war es schon zu spät. Irgendetwas großes stand vor mir. Bevor ich realisieren konnte, war geschah, wurde vor meinen Augen auch schon alles schwarz.

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