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Guardian

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2 Kapitel - 661 Wörter - Erstellt von: Jasmin Paris - Aktualisiert am: 2015-10-14 - Entwickelt am: - 511 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Naoko, acht Jahre alt, ist vernarrt in ihren Kater Guardian. Er beschützt sie, aber kann er immer für sie da sein?

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Gähnend wacht Naoko auf. Neben ihr auf dem Bett liegt Guardian. Der pechschwarze Kater mit der weißen Nase hebt ebenfalls den Kopf und maunzt leise. Lächelnd streicht Naoko ihm über den Kopf. Guardian steht auf und springt elegant vom Bett. Naokos Beschützer. Nachts sitzt er hellwach an ihrem Bett und vertreibt die Schatten und Alpträume, tagsüber bleibt er stets an Naokos Seite. Niemals scheint er Angst zu haben. Ungeduldig steht er an der Tür und wartet, bis Naoko ihm öffnet. Dann schlüpft er hinaus und frisst sich an seinem Napf satt. Wenn Naoko dann ihren Ranzen holt und zur Schule geht, bleibt er dicht hinter ihr und wacht über sie. Vor dem Schultor bleibt er dann stehen und wartet, bis sie wieder herauskommt. Fröhlich begrüßt sie ihn und hebt ihn hoch. Schnurrend lässt er sich tragen und freut sich, wenn sie zu Hause ankommen. Denn jetzt kann er wieder an Naokos Seite sein und sie im Auge behalten. Sie sitzt am Tisch und macht ihre Hausübungen, ab und zu streichelt sie ihn. Wenn sie dann fertig ist, springt sie auf und holt Guardians Spielzeug heraus. Gerne spielt der Kater mit ihr und springt den Bällchen hinterher. Wie freut er sich, wenn sie lacht und entzückt in die Hände klatscht. Dann läuft er zu ihr und reibt sich schnurrend an ihren Beinen.
Abends liegt er neben Naoko auf dem Sofa und schläft. Er muss Energie tanken für die Nacht. Niemals darf er einschlafen. Denn sonst rauben ihm die Schatten seine Freundin. Schließlich schickt Naokos Mutter sie ins Bett. Wenn Naoko dann im Bett liegt, fragt sie ihre Mutter: „Mama, passt Guardian auf mich auf?“ Und ihre Mutter lächelt und sagt: „Aber natürlich. Er tut das jede Nacht.“ Jetzt ist Naoko beruhigt und schläft ein. Wenn ihre Augen zu sind, setzt Guardian sich auf und beobachtet die Schatten an der Wand. Kommen sie dem Bett zu nahe, faucht er und schlägt nach den Kreaturen. Dann weichen sie wütend zurück und trauen sich nicht mehr an ihn heran. Immer in Bewegung stolziert die Katze auf der Bettdecke hin und her. Seufzend rutscht Naoko unter der Decke herum. Darauf bedacht, sie nicht zu berühren setzt Guardian seine Wache fort. Plötzlich schießt ein riesiger Schatten auf das Bett zu und mit einem lauten Schrei vertreibt Guardian das Biest. Da geht die Tür auf und Naokos Mutter kommt herein. „Guardian, was fällt dir ein? Du weckst sie auf!“, schimpft sie und hebt den Kater hoch. Verzweifelt wehrt er sich und will zurück aufs Bett springen, aber der Griff der Frau ist zu fest. Heulend kämpft Guardian um seine Freiheit. Doch Naokos Mutter setzt ihn auf das Sofa und verschwindet im Schlafzimmer. Zum ersten Mal in seinem Leben kauert Guardian sich ängstlich zusammen. Ohne Naoko ist er den Schatten wehrlos ausgeliefert.

Kommentare (1)

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Jasmin paris hartcore FAN (08232)
vor 627 Tagen
Schreibst du bitte weiter BIIIIIITTTTTTEEEEE