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Against the time 3

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2 Kapitel - 1.741 Wörter - Erstellt von: Laila00 - Aktualisiert am: 2015-10-14 - Entwickelt am: - 731 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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Schreck, Panik und Verzweiflung

Ich biss mir auf meine zitternden Lippen, atmete einmal tief ein und aus und setzte dann langsam und zögernd einen Fuß vor den anderen. Immer tiefer gelangte ich in den Berg hinein. Als ich gerade um eine Ecke bog, nahm ich plötzlich Stimmen war. Sie waren laut und wild. Ich wusste sofort, welchen widerlichen Kreaturen diese Stimmen gehörten-Orks! Mein Herz setzte aus. Ich hielt automatisch die Luft an. Mein Puls beschleunigte von null auf hundert und alles begann sich zu drehen, so groß war meine Panik. Doch ich hatte nicht um mich Angst.
Ich stütze mich an der grob geschlagenen Wand ab. Noch einmal tief durch atmen. Langsam beruhigte ich mich wieder. Doch als ich den Kopf hob ging mein Puls schon wieder gegen hundert, denn die gesamten Felswände leuchteten immer wieder rot auf. Als ob sich Fackeln nähern würden. Ich hörte, wie die Stimmen näher kamen. Dann Schritte. Eilige hastige Schritte. Nicht die Schritte eines Orks! Ich presste mich reflexartig gegen die Wand. Doch bevor derjenige, der da rannte überhaupt bei mir ankam, hörte ich Schreie. Angstschreie, Schmerzensschreie. Ich hielt es nicht mehr aus. Die Angst machte mich verrückt. Ich schlich ein Stück um die Ecke und lugte hinter dem Fels hervor. Was ich dann sah, ließ mich erstarren und jegliche Fassung verlieren. Keine fünfzig Meter von mir entfernt sah ich die Orks. Und ich sah auch, wer da eben um sein Leben geschrien hatte. Fili!
Ich sackte innerlich zusammen. Ich spürte, wie jegliche Farbe aus meinem Gesicht wich und seine von Angst erfüllten Schreie mein Herz zerschnitten. Meine Augen füllten sich mit Tränen. Ich war am Ende. Binnen Sekunden war meine gesamte Kraft aufgesaugt. Ich sank in mich zusammen. Eine Augenblick saß ich einfach nur da. Alles schien an mir vorbei zu rauschen und meine Gedanken rasten. Dann war es augenblicklich still. Und das war es, was mich wieder aus meiner Starre befreite. Plötzlich schwang meine gesamte Trauer in Wut um. Pure, ungebändigte Wut. Ich sog die Luft scharf ein. Schloss meine Augen und sammelte mich kurz. Dann sprang ich auf. Ich stürmte durch die Stollen, als wäre der Teufel persönlich hinter mir her.
Verlaufen konnte ich mich nicht, denn der schmale Gang hatte keine Abzweigungen. Noch nie in meinem Leben war ich so schnell gerannt, doch die Wut und Verzweiflung trieben mich an. Doch ich wusste weder wo ich mich in den Gängen befand, noch was ich tun sollte, wenn ich die Orks eingeholt hatte. Aber das war mir egal. Sie hatten Fili. Das war alles, was zählte.
Ich schaute wieder nach vorne, und da, am Ende des Tunnels sah ich tatsächlich einen Ausgang. Die letzten Meter legte ich noch einmal einen Zahn zu. Dann hatte ich es geschafft: die felsigen, dunklen Wände gaben den Blick auf ein weiteres Felsplateau frei. Doch Zeit zum Verschnaufen blieb mir keine, denn ganz vorne am Abgrund stand der in unserem Volk meist gefürchtet und gefasste Ork. Azog der Schänder.
Schon allein seine Anwesenheit jagte mir einen Schauer über den Rücken. Ich hatte mir immer ausgemalt, wie es sei würde diesem Unwesen zu begegnen. Hatte mir tausendmal vorgestellt, wie ich auf ihn zu stürzte. Doch jetzt wo ich ihm tatsächlich vor ihm stand konnte ich mich nicht mal rühren.
Er bemerkte meine Anwesenheit nicht. Ich hörte, wie er etwas sprach, doch seine Worte drangen nur schwach an mein Ohr. Ich vernahm Fili's Stimme. Dann sah wie in Zeitlupe, wie der bleiche Ork sein Schwert hob und aus holte. Von einer Sekunde zur anderen kehrte Leben in mich. Das Adrenalin schoss durch meinen Körper. Ich schnellte hinter dem Felsen hervor hinter dem ich bis eben noch gedauert hatte. Mit wenigen Sätzen war ich da. Ich holte mit dem Schwert aus. Sah wie sich der Gegner verwirrt umdrehte und traf mit der Klinge sein bleiches Gesicht. Er schrie schmerzerfüllt auf. Und ließ dennoch nicht das Schwert sinken. Ich holte ein weiteres Mal aus. Ließ die Klinge mit aller Kraft nach vorne sausen und schlug ihm das Schwert aus der Hand. Noch ein kräftiger Tritt und der Gegner stolperte zurück. Doch was ich nicht bedacht hatte, er hatte immer noch Fili gepackt. Ich sah, wie sich Überraschung und Schreck im Gesicht des Prinzen mischten. Dann lockerte Azog seinen Griff und Fili stürzte. Ich stand wie versteinert da. Die Augen weit aufgerissen musste ich zusehen, wie sein Körper in die Tiefe fiel und schließlich hart auf den Boden aufschlug. Bei dem dumpfen Geräusch zog sich mein Herz schmerzhaft zusammen und Tränen stiegen mir in die Augen. Unfähig etwas zu tun stand ich am Abgrund und sah zu, wie sich Kili verzweifelt über seinen Bruder beugte und selbst in den Augen des Königs, der alles von dem unteren Plateau hatte mit ansehen müssen, Tränen glitzerten.

Kommentare (8)

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......... (96011)
vor 675 Tagen
Bitte weiter schreiben
Andiril (55056)
vor 701 Tagen
Du MMMMUUUUUSSSSTTT weiter scheiben!!!!
BBBIIITTTEE!!!
Tinúviël Ithildraug (88774)
vor 732 Tagen
Weiter schreiben!!!!
Laila00 (81804)
vor 854 Tagen
Aaaaawwww Danke! Ich werds versuchen ;)
Tinuviel (08857)
vor 854 Tagen
Der Anfang und die Idee klingen gut. Na dann mach mal was draus ;) Ich werde es auf alle Fälle lesen.
Laila00 (81804)
vor 857 Tagen
Danki :) Du hast Recht. Am ersten Teil kann man Storrys schlecht beurteilen
Laerlin (39593)
vor 857 Tagen
Also ich find die Geschichte gut! Ich kann aber noch nicht viel mehr beurteilen da es ja erst der erste Teil ist (oder?) ! Das einzige was ich jetzt noch sagen kann ist das dein Schreibstil echt gut ist, weiter so!
Laila00 (81804)
vor 857 Tagen
Hallöchen Leute, ich bins mal wieder! Sooo ich hab mir gedacht, ich mach mal eine neue ff und ich wäre echt happy, wenn ihr hier eure Meinung, Kritik oder Vorschläge hinterlassen würdet, ich will mich nähmlich verbessern. Übrigens, ich bin auch auf Wattpad (liso20). XD
LG Laila00