Warrior Cats - Halbmond

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7 Kapitel - 4.919 Wörter - Erstellt von: Rari - Aktualisiert am: 2016-01-08 - Entwickelt am: - 1.776 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

In dem unübersichtlichen Gewirr der Gässchen leben Katzen... Katzen, die das Sonnenlicht fliehen. Katzen, deren Gesetze die von Tag und Nacht sind. Katzen, die nach dem Recht des Stärkeren leben. Leben? Kann man das überhaupt so nennen? Kein Wunder, dass eine kleine Kätzin es irgendwann satt hat...

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    Bevor ich anfange, die FF zu schreiben, braucht ihr ja sicherlich noch Informationen zu „den Sonnenfliehern“, stimmt es oder habe ich Recht? Also,
    Bevor ich anfange, die FF zu schreiben, braucht ihr ja sicherlich noch Informationen zu „den Sonnenfliehern“, stimmt es oder habe ich Recht?

    Also, die Sonnenflieher sind eine recht große Katzengemeinschaft, die in einem heruntergekommenen Zweibeinerkaff leben. In einem verlassenen Hinterhof, umschlossen von leerstehenden Gebäuden, überstehen sie die Tage. Ja, die Tage. Nur nachts sind diese Katzen auf Beutejagd, da es tagsüber von Hunden, Zweibeinern und Monstern nur so wimmelt. In den Hinterhof gelangt man folgendermaßen: Man läuft eine sehr, sehr schmale Gasse entlang, und kommt an einem eingeschlagenen, kleinen Fenster vorbei. Dort schlüpft man hinein, durchquert das alte Zweibeinernest und gelangt schließlich durch eine halb ausgehängte Tür in einen geräumigen, gepflasterten Hinterhof. Die Katzen schlafen dicht aneinander gekuschelt in umgeworfenen Mülltonnen, die längst ihren Inhalt verloren haben.

    Die Hierarchie:

    Oberst:
    Tom - großer, muskulöser, schwarzer Kater mit grünen Augen

    Assistent:
    Henry - schlanker, dunkelbrauner Kater mit hellem Hals und stechenden, giftgrünen Augen

    Oberkater: (werden um den neuen Assistententitel kämpfen)
    Tank - riesiger, staubbrauner Kater mit hellgrünen Augen
    Cherry - purpurroter Kater mit dunkelblauen Augen
    Owl - kräftiger, schmutzbrauner Kater mit Bernsteinaugen

    Jäger: (jagen nachts, nur einige in der Übersicht)
    Prince - weißer Kater mit hellblauen Augen
    Tonds - geschmeidiger blaugrauer Kater mit tiefblauen Augen
    Zez - schlanker, schwarzer Kater mit gelben Augen
    Kenley - schokoladenbraun-weiß gescheckter Kater mit hellgrünen Augen

    Kätzinnen: (passen auf das Lager und die Jungen auf u.s.w.)
    Kiki - cremefarbene Kätzin mit gelben Augen
    Minze - schwarz-weiß gefleckte Kätzin
    Luna - dunkelgraue Kätzin mit hellblauen Augen

    Jungkätzinnen: (Kätzinnen unter 12 Monden)
    Shelly - schlanke Kätzin, eine Hälfte ist schwarz mit grünem Auge, die andere weiß mit hellblauem Auge
    Nali - Bengalkätzin mit blau-grünen Augen

    So, das war eine grobe Übersicht. Jetzt aber nichts wie los!


    Info: Einige Bilder sind von Selina Sakura gemalt worden. Schaut auf jeden Fall mal bei ihren FF's vorbei, es lohnt sich!: D

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    Die Schatten der letzten Jäger verschwanden durch die Pforte. Nur noch wage war ein oranger Schimmer am westlichen Himmel zusehen, bereits von Sterne
    Die Schatten der letzten Jäger verschwanden durch die Pforte. Nur noch wage war ein oranger Schimmer am westlichen Himmel zusehen, bereits von Sternen erleuchtet. Der Mond, ein guter Freund, war noch nicht ganz über die Schindeln der Dächer geklettert. Heute war wieder Halbmond. Und obwohl der Mond ein Licht spendender Helfer war, fühlte Shelly sich nicht wohl. Niemals tat sie das, wenn Halbmond war. Sehnsüchtig starrte sie zu der geöffneten Tür hinüber, die ihr Freiheit schenken würde, und ein Loskommen von ihrer Beklemmung. Doch unglücklichen Umständen zum Dank war sie als Kätzin geboren, und würde somit niemals die seltsamen Lichter der Gassen sehen, von denen die Jäger immer so schwärmten. Ein Schatten fiel auf den Hinterhof, geworfen von einem der verlassenen Zweibeinernester, über das der Mond sich nun doch hinausgewunden hatte. Shelly blickte die steinige Wand hinauf, und erfasste die leuchtende Sichel mit ihrem Blick. Der Mond ist ein Freund... Nein. Die junge Kätzin war sich sicher, dass der fahle Himmelskörper es mehr als nur gut mit ihr meinte. Wieder dieses Gefühl von Macht, unendlicher Macht- und der Durst nach... Rache. Rache woran? Ein Ruck durchfuhr sie, so heftig, dass sie glaubte, ein eisiger Blitz sei direkt aus den kalten, unendlichen Weiten des Alls auf sie hinabgefahren. Dieser Schmerz, diese Kälte, dieser Hass, dieser... Traum? Shelly fand sich in einer für sie unwirklichen Landschaft wieder. Sie fühlte Gras unter ihren Pfoten, frische Luft in ihren Lungen, weites Grün vor ihren Augen. Katzen tummelten sich auf einer Lichtung, lachten und spielten. Kater und Kätzinnen gingen ein und aus, und sie fraßen Beute, die sich Shelly nur hätte erträumen können. Eine Stimme ertönte in, nein, zwischen den Ohren der Kätzin. Sie klang dünn und unwirklich, als ob die Blätter einer alten Eiche durch einen hohlen Ast flüstern würden. »Dies ist das Leben, das du führen könntest...« Sie schüttelte nur abwesend den Kopf, in die Betrachtung einer jagenden Kätzin versunken. »Das ist reines Wunschdenken. Ein Traum.« »Dies mag ein Traum sein, kluges Kind. Doch es ist ein Traum deiner möglichen Zukunft. Du tust mir Leid. Ich biete dir die Möglichkeit, in ein solches Leben einzutreten...« Shelly riss sich von dem Anblick los und sah sich um. Wo war der Sprecher? Und vor allem: Wer war er? »Wo werde ich ein solches Leben finden?«, fragte sie leise. Sie glaubte nicht, dass es irgendwo einen Platz gab, an dem es so zuging wie in diesem Traum. »Du wirst Kraft brauchen, um aus den Fängen der Stadt zu entkommen...« Sie schüttelte erneut den Kopf, etwas traurig. »Aber ich habe keine« Stumm betrachtete sie ihre Pfoten. »Aber ich kann dir welche geben...«, säuselte die Stimme mit einem Unterton, der Shelly nicht gefallen wollte. Doch diese Gelegenheit- was, wenn sie wirklich war? Man konnte es ja wenigstens versuchen. »Dann gib mir diese Kraft!« »Natürlich, natürlich... Du sollst sie haben, doch vorher solltest du wissen, warum ich dich wählte...« Sie nickte. »Dann lass mich etwas weiter ausholen... Du, meine Liebe, bist anders als die anderen Kätzinnen. Der Halbmond... ist dir das Gefühl aufgefallen, was dich heimsucht, wenn er aufgeht? Ja? Gut... In deinem Inneren bist du in zwei Hälften geteilt. Schwarz, und weiß. Dein Geist lebt in der weißen Hälfte, der schwachen Seite. Jeden Halbmond bewegte sich deine Seele, dein Verstand, in Richtung deines schwarzen, starken Teiles. Du warst bis jetzt zu jung, als dass ichh-« Die Stimme hüstelte »Also der Halbmond seine volle Kraft in dir entfesseln konnte, deine wahre, mächtige Seite. Doch diese Sache hat einen Haken...« Shelly wurde ungeduldig. »Was? Was für einen Haken?« »Die Zeit geht mir aus! Du wirst Kraft bekommen, viel mehr als du eigentlich brachst, versprochen! Wenn du zu dem Ort dieses Traumes gelangen willst, folge der untergehenden Sonne!« Sie wollte erneut nach diesem „Haken“ fragen, doch die Stimme antwortete nicht mehr. Stattdessen wachte Shelly nur auf dem kalten, steinigen Pflaster des Hinterhofs auf. Der sichelförmige Mond strahlte direkt über ihr. Hass. Wut. Rache. Freiheit... Das, was folgte, wurde für sie selbst von einem gütigen Schleier aus weißem Feuer bedeckt.



    Wie hat es euch bis jetzt gefallen? Ich würde mich über Kommentare freuen!

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    Tränen, bitterer als ein Maul voll Kräuter, strömten die Wangen der schwarz-weißen Kätzin hinab. Das weiche, weiße Fell ihrer linken Flanke war rosa gefärbt, und zwar von nichts anderem als Blut. Vor ihren verschiedenfarbigen Pfoten lag die Leiche einer kleinen, gescheckten Kätzin. Der Mond, dessen Sichel zu einem hämischen Grinsen gekrümmt war, verblasste am Horizont, für Shelly und all die anderen Katzen der Stadt wurde er unsichtbar. Das salzige Wasser tropfte auf das Fell der Toten, die seltsam verdreht auf dem blutbespritzten Stein lag. »N- Nali...«, wimmerte Shelly und sackte in sich zusammen. Was, was um Himmels Willen hatte sie nur getan? Überall um sie herum lagen tote, schwer verletzte oder gerade ihr Leben aushauchende Katzen, nur einige drückten sich noch verängstigt in den Schatten der Häuser. Dort lag ein Ohr- und war das ein Unterkiefer, oder nur eine zerfetzte Pfote? Shelly wankte zurück, während sie spürte, wie die geheim- und verhängnisvolle Energie aus ihrem Körper wich. Tod hatte sie gebracht! Schluchzend, in großen, fast ängstlichen Sprüngen floh die junge Kätzin von diesem Ort. Sie hatte ihre beste Freundin, Verwandte und Bekannte umgebracht. Wie konnte sie sich das jemals vergeben? Die Tränen verschleierten ihren Blick, als sie durch die Gassen rannte. Sie merkte gar nicht, wie die Sonne hinter ihr aufging, das interessierte sie auch kaum. Sonnenuntergang- da würde sie Trost und ein besseres Leben finden. An diesem Ort würde sie dieser Stimme auch mitteilen, dass sie diese Kraft abstellen soll, für immer! Mit feuchten Augen legte sie, Schritt für Schritt, Sprung für Sprung, immer mehr des gefährlichen Weges durch die Stadt zurück. Shelly dachte nicht einmal an eine Pause- gerade die Anstrengung, so schnell wie möglich den Zweibeinerort zu überwinden, ließ sie ihre Trauer vergessen. Angestachelt flitzte sie zwischen Mülltonnen, Plastiksäcken, Laternenpfählen und geparkten Autos hindurch, bis sie erstaunt feststellte, dass ihre Pfoten nicht mehr den Boden berührten. Nur den Bruchteil einer Sekunde später befand sie sich im freien Fall, und kurz darauf- »Hyeee!« -landete sie auf etwas pelzigem. »Geh runter von mir!«, ächzte eine fremde, eindeutig männliche Stimme gequält. Hastig rutschte Shelly von dem Rücken eines beleidigend stinkenden Katers, der sie mit einem seltsamen, durchdringenden Blick musterte. Der Kätzin war das Ganze sichtlich zuwider, angeekelt sah sie sich um. Über ihr war ein rundes, scheinbar Kilometer entferntes Loch, durch das Licht in diese, diese... Kloake strömte, zu ihren Füßen brackiges, braunes Wasser, von dem sie gar nicht erst wissen wollte, was es war, vor ihr ein garantiert mit allen Krankheiten der Stadt verseuchter Kater, und um sie herum vier umwerfend „duftende“ Gänge. »Ey, du bist ja voller Blut, alles oke bei dir?« »Oke?« Shelly zuckte mit einem Ohr. »Is' ja jut, Mädl, dann halt okay, wenn 'de das besser verstehst.« Sie nickte verunsichert. Der Kater hatte ein nussbraunes, langes, klitschnasses Fell, das ihm bemoost, ja, bemoost auf den Rippen hing. Eines seiner Augen war ekelhaft entzündet und verschleimt, seine Schnauze war fast felllos und voller Hautreizungen, obwohl er sicherlich nicht viel älter als ein Jahr sein konnte. »Ja- ja, alles okay bei mir...«, murmelte Shelly, obwohl das genau das Gegenteil ihrer eigentlichen Verfassung war. Sie versuchte sich nicht vorzustellen, wie viele Keime nach der Landung auf diesem Ekel wohl an ihr haften geblieben waren. »Jetz sach ma, warum biste denn voller Blut, Kleene?« Sie schüttelte den Kopf. »Das ist egal. Wer bist du, und kannst du mich hier raus bringen?«, fragte sie schnell. »Oh, ich bin Pilz. Und du bist...?« »Pilz?« Der Kater verdrehte die Augen. »Ey, jetz kapier das doch ma! Mein - Name - is - Pilz!«, pflaumte er sie an, und hauchte seinen stinkenden Atem direkt in ihr Gesicht. »'Tschuldigung... Pilz. Ich bin Shelly.« »Oooh das is aber ä schöner Name! Komm, ich muss'dch jemandem vorstelln!« Mit wedelndem Schwanz flitzte Pilz davon, das braune Wasser spritzte unter seinen Pfoten. Shelly warf noch einen letzten sehnsüchtigen Blick zu dem Lichtfleck über ihr. Nein, den konnte sie mit bestem Willen nicht erreichen. Schweren Herzens folgte sie dem Plätschern von Pilz' Schritten ins Dunkel. Wieder stieg diese Trauer in ihr hoch, und setzte sich als gewaltiger Kloß in ihrem Hals ab. Sie kämpfte gegen die Tränen, wie sie gegen die anderen Katzen, Feinde aber auch Freunde, gekämpft hatte.



    Pilz spricht in meinem Dialekt xD

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    Shelly trabte blindlings auf die leitende, freundliche Stimme von Pilz vertrauend durch die dunklen Schächte. Ihr Fell streifte eine feuchte Backsteinwand, von der es gelegentlich tropfte, einige Schritte links von ihr hörte sie Wasser rauschen. »Pass off, dass du nicht reenfällst, Shelly!«, miaute Pilz, die Worte hallten dumpf in dem Gang nach. »Aber keene Angst, wor sind bald da!«, beschwichtigte er sie. Shelly schluckte. Ihr Atem ging unregelmäßig, da sie den ganzen Weg lang für sich selbst geweint hatte. Pilz musste nichts davon hören, er würde bloß Fragen stellen. Aber wenigstens trabten sie nun nicht mehr durch das Brackwasser, sondern über zwar immer noch feuchten, aber festen Boden.
    »Pilz... wo führst du mich hin?«, fragte Shelly etwas ungeduldig, als sie wieder beinahe über ein undefinierbares Stück Müll gestolpert war. »Wir sin' gleich da, hab ich doch gerade eben gesagt!« Tatsächlich schimmerte der jungen Kätzin nun warmes, unstetes Licht entgegen. Wie Feuerschein. Zuerst konnte sie schwach den hellen Putz zwischen den Ziegelsteinen an der Wand und der abgerundeten Decke erkennen, einen etwa zwei Meter breiten Kanal voller Wasser neben ihr, und in einiger Entfernung eine Einbuchtung in der Wand. Pilz tappte zielstrebig auf die Lichtquelle zu, während es immer heller wurde. Shellys Vermutungen bestätigten sich, und sie stellte erstaunt fest, dass dort wirklich ein Feuer brannte. Darum herum war alles mit Plastiktüten, Moos und sonstigem Müll gepolstert, und auf diesem mühsam zusammengeschusterten Nest saß eine Kätzin. Pilz begrüßte die schwarz-weiß gescheckte mit lautem Hallo. Sie sah viel gepflegter aus als der braune Kater, der sich wohlig schnurrend neben dem Feuer niederließ, und Shelly freundlich heranwinkte. Zögerlich trat sie vor, und blickte schüchtern von der Kätzin zu Pilz und zurück. »Wen hast du mir denn da mitgebracht?«, fragte die Fremde ihren Kompagnon vergnügt, und schob derweil einen seltsamen Gegenstand in die Glut. Pilz rückte mit seinem nassen Fell noch etwas näher an die warmen Flammen heran und fing an zu berichten:»Das ist Shelly. Sie ist wohl innen Gully reingefallen, die Arme.« Die Kätzin schaute die jüngere aus mitleidigen Augen heraus an uns seufzte leise. »Das tut mir echt leid für dich, Shelly. Ich bin Jette. Setz dich doch.« Jette deutete auf einen freien Platz neben ihr. »D- danke, ihr zwei.« Mit steifen Beinen stakste Shelly näher an das Feuer, die Wärme stieg ihr angenehm unter den klammfeuchten Pelz. Nach einigen Momenten der Ruhe, in denen sie sich von den letzteren Ereignissen zu erholen versuchte, wurde sie auf einmal sehr, sehr müde. Ihre Augen fielen langsam aber sicher zu. Für einige Augenblicke war sie von wohliger, stiller Dunkelheit umschlossen, nur das Knistern des Feuers war entfernt zu vernehmen. Die Ruhe währte nicht sehr lang, da stupste jemand auch schon an Shellys Schulter herum. »Hmm? Was ist denn, Jette?« Ein köstlicher Duft stieg ihr in die Nase. »Was wohl, Shel! Essen natürlich!« Sie war sofort hellwach und musterte den braunen Fleischbrocken vor ihr. »Das ist ja total verbrannt!«, stellte sie etwas ernüchtert fest. Pilz schüttelte energisch den Kopf. »Es is nur im Feuer geröstet, um die Keime loszuwerden!« Jette schob den dampfenden Rattenkörper näher an ihren Gast. »Es schmeckt sogar ganz gut. Probiere wenigstens mal.« Skeptisch biss Shelly einen Happen ab. »Naja... geht.« Sie zuckte mit den Schultern und schlug die Zähne erneut in das Fleisch. »Geht doch!«, schnurrte Pilz fröhlich und fing ebenfalls an zu essen. »Och Pilz! Dein Auge! Das ist widerlich, geh es waschen!«, kam der Ausruf von Jette völlig überraschend. Pilz zuckte zusammen, er war der Meinung, dass das viel zu sehr wehtue und seine Ratte danach kalt sei. »Jetzt!«, zischte die schwarz-weiße Kätzin, während Shelly an ihrer eigenen Ratte kaute. »Is ja gut, is ja gut...« Murrend trollte der müffelnde Kater sich zurück in die dunklen Gänge.

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    »Und...wie verbringt ihr zwei hier unten den Tag?« Neugierig beugte sich Shelly über die Asche des ehemaligen Feuers. »Solange durch die Öffnungen Licht reinkommt, sind wir jagen. Dabei hast du mich gestern auch erwischt.«, antwortete Pilz etwas abwesend, während er mit fliegenden Pfoten einen Müllhaufen durchwühlte. »Jetzt gerade schaue ich diesen Abfall nach Brauch- oder Brennbarem durch.« »Aha...« Sie trat näher an ihn heran. Sein Fell war jetzt moosfrei, recht trocken, und sein Auge sah nach dem Waschen auch viel besser aus. Jette legte sanft ihren Schweif auf Shellys Schultern, ihr „angenehmer“ Geruch übertünchte beinahe den Mief des Katers. Sie lachte. »Egal, wie viel er sich wäscht, seine Marke bleibt einfach immer!« Die jüngere lächelte und schüttelte einen Wassertropfen aus dem Fell, der sich wie üblich an der Decke kondensiert hatte und dann heruntergefallen war. »Komm Shelly. Du musst heute noch was trinken.« Jette wandte sich ab und lief gemessenen Schrittes aus der Einbuchtung hinaus. Da tagsüber ständig durch unerreichbare Löcher Licht in die Kanalisation eindrang, ließen sich die Wege leichter finden als letztes Mal. Nach einiger Zeit wurde Shelly allerdings etwas ungeduldig, was durchaus mit ihrem immer größer werdenden Drang nach trinkbarer Flüssigkeit in Verbindung zu bringen war. Ihre Mundhöhle fühlte sich an, als hätte sie eben sommerliches Steinpflaster abgeleckt. Inklusive Staub und Dreck. »Jette? Wann sind wir beim Trinkwasser?« Die kompakte, gescheckte Kätzin hielt ihren Blick starr nach vorne gerichtet. »Es dauert nicht mehr sehr lange. Aber... riechst du das?« Shelly schnupperte angestrengt. »... Das- was ist das? Es riecht wie, äh-« Jette unterbrach sie. »Wie der frische Müll, stimmts? Das sind Zweibeiner.« Tatsächlich: Als der flache, für die klobigen Aufrechtgehenden zu kleine Gang sein Ende fand, breitete sich ein neuer, stinkender Kanal mit sehr hoher Decke vor den beiden Kätzinnen aus. »Psst! Zurück ins Flache!« Jette drängte die andere rabiat zurück in den Schatten des Ganges, aus dem sie gekommen waren. Große, schlaksige Gestalten latschten mit ihren riesigen, schwarzen Füßen an den beiden vorbei. Die Zweibeiner trugen unnatürlich wirkende, grell orange Anzüge am Körper und portable Lichter in den langen Pfoten. Shellys kleines, junges Herz stockte beinahe. Sie hatte diese, Pilz nannte sie „Gummipelze“, noch nie selbst zu Gesicht bekommen. Was waren das auch für skurrile Wesen! Da war ja eine Ratte mit Haarausfall noch schön dagegen. Angewidert ließen die zwei Kätzinnen die Trampelfüße passieren. Als die orangenen Silhouetten dann endlich in der nächsten Biegung verschwanden, verließ Jette sofort ihre Deckung und lief zu der gegenüberliegenden Wand. »Komm!«, rief sie zu der immer noch wie erstarrten Shelly hinüber, die sich eingeschüchtert an die roten Ziegel gepresst hatte. Ihr Atem ging zitternd und stoßweise, die Augen waren weit aufgerissen, die Krallen ausgefahren. »Sie sind weg, Shelly!«, miaute Jette noch einmal. Endlich stand die junge Kätzin auf, mit wackelnden Beinen und unsicheren Tritten. »Na los, es ist vorbei!«, ermutigte die ältere erneut und lächelte. »Und rate mal, was hier ist!« »Wasser?« »Erraten!« »Jaa!« Nun plötzlich vom Durst beflügelt legte Shelly einen kleinen, schon fast jämmerlichen Sprint hin, und rutschte beim Bremsen beinahe auf dem glitschigen Boden aus. »Vorsicht, Vorsicht, Shel! Es läuft dir ja nicht weg!«, schnurrte Jette belustigt und wandte sich zu einem Becken voller klarem Wasser. »Das ist das große Wasserreservoir. So nennen Pilz, Tan und ich es jedenfalls.« Shellys Kopf schnippte nach oben und ihre Ohren stellten sich auf. »Hä? Wer ist denn Tan?« Jette zuckte zusammen. »Oh... Ach, das erzähle ich dir später, Shel...ly.« Die gute Laune der gescheckten Kätzin war sofort flöten gegangen, sie trank plötzlich auch nur zaghaft von dem Regenwasser, das durch die Wand führende Rohre in das Becken floss oder tropfte. »Jette? Was ist los mit dir?«, fragte Shelly zaghaft und schaute zu ihr hinüber. »Nichts.« Traurig starrte die Angesprochene nur immerzu auf ihr Spiegelbild im Wasser. Ihre junge Begleitung beschloss, nicht weiter zu fragen. Der Luxus, die erfrischende Flüssigkeit richtig zu genießen, war ihr mit der Sorge um Jette somit auch genommen. Trotzdem nutzte sie diese Gelegenheit in vollen, wortwörtlichen Zügen aus. »Lass uns zurückgehen.«, miaute Jette leise. Shelly folgte ihr mit neuer Energie, allerdings auch mit vielen neuen Fragen zurück in die flacheren Gänge. Wer war dieser „Tan“? Wo war er? Und was hatte er mit Jette und Pilz zu tun? Shelly hasste ungeklärte Fragen. Sie waren wie Löcher, in die man fallen konnte, und aus denen man lange nicht entrann.

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    »Pilz?« Es war tiefste Nacht, doch Shelly war immer noch wach. Sie hatte sich fest entschlossen, herauszufinden, wer Tan war. Pilz musste es ja wissen. »Hmm? Warum weckst du mich in dieser Herrgottsfrühe?«, murmelte dieser schläfrig, und machte sich nicht einmal die Mühe, seine Augen zu öffnen. »Psst!«, zischte Shelly energisch und rückte auf leisen Pfoten näher an ihn heran. »Es ist... wichtig.« Sie drückte sich neben ihn in das Polster und schielte zu Jette hinüber, die ihrer Atmung nach zu urteilen aber tiefer als tief im Reich der Träume versunken war. Nun hob Pilz doch langsam den Kopf und blinzelte seine kleine Freundin schief an. Vermutlich stand er im Moment total neben den Pfoten. »Um was geht's denn?« Er gähnte und legte das Kinn auf sein Polster. »Psst!«, presste Shelly erneut hervor, ihr Blick flog wieder zu der schlafenden Jette hinüber. Nein, viel Zeit hatte sie für ihre kleine Fragerunde nicht. »Also...«, begann sie ohne Umschweife, »Heute am Wasserbecken hab es einen Vorfall, Jette hat sich wohl versprochen.« »Hä? Wie versprochen?«, hakte Pilz nun etwas interessiert und mit gespitzten Ohren ein. »Lass mich doch mal ausreden!« Shelly zuckte zusammen, Jette murmelte leise etwas Unverständliches und bewegte den Kopf. »Also, wer ist Tan?« Diese Frage nahm den braunen Kater sichtlich mit. Er ächzte leise und rückte auf seinem Nest hin-und her. Dann riss er sich zusammen und fing an, zu erzählen. »Hach, Tan... Wo soll ich da anfangen? Er kam vor mehreren Monden, genau wie du, durch einen Gully hier her. Er war ein stattlicher Kater mit dunkelbraun getigertem Fell. Er erzählte uns, nachdem wir ihn gefunden hatten, dass er von „den Clans“ käme.« Shelly horchte auf. »Den Clans? Da wollte ich eigentlich hin...« »Wirklich?« Pilz sah sie milde überrascht an. »Alle Straßenkatzen wollen da hin. Deswegen kam mir dieser Tan immer etwas seltsam vor. Er stammte aus diesen Clans, und ist von dort weggelaufen.« »Alle wollen da hin? Wenn wir hier rauskommen, begleitest du mich dann mit Jette?«, unterbrach sie ihn. »Halt. Willst du nun was über Tan wissen, oder nicht?« »Schon, aber-« Pilz kam ihr zuvor. »Na, bestens! Also... Tan kam eben von den Clans hierher, „um zu wissen, wie es woanders ist“. Und dann zog es sich über die Monde so hin, wir freundeten uns an, und- äh, ja, also...« »Was also, Pilz? Sag' schon!«, drängelte Shelly ungeduldig. »Naja... dann...« Der Kater schluckte. »Dann schienen die beiden was miteinander gehabt zu haben. Und vor gut einer Woche ist er dann aber verschwunden.« Die kleine Kätzin hob empört ihr Haupt, und rümpfte entsetzt, enttäuscht und aufgebracht zugleich ihre Nase. »Er hat Jette einfach allein gelassen! Ich bin froh, dass der nicht mehr hier ist! Also sowas von unverantwortlich-« »Psssst!«, schnitt Pilz hastig, mit einem Seitenblick auf Jette dazwischen. »Er hatte in dieser Nacht Wache. Wir vermuten, dass er auf einem Kontrollgang von Gummipelzen geschnappt wurde, die ihn nach draußen gebracht haben.« Shelly ließ sich wieder etwas zusammensinken. »Achsooo...«, miaute sie beruhigt. Aber dann fuhr sie wieder hoch. »Warte- was haben die Gummipelze noch mal mit ihm gemacht?« Pilz blinzelte verwirrt. »Na... ihn mitgenommen. Was... was ist daran jetzt so besonders?« Sie warf ihm einen vorwurfsvollen Blick zu. »Wir müssen uns bloß von diesen Trampeln schnappen lassen, ist doch ganz einfach!«, erklärte sie ihm. Erst da wurde ihr klar, was sie da gerade erzählte. Gummipelze... ein kalter Schauder durchfuhr sie, darauf folgte pure Angst. Und, um das Ganze noch auf die Spitze zu treiben, war Pilz auch noch ganz begeistert von der Idee. »Du bist ein Genie, Shel!« Er knuffte sie freudig, während sie scheinbar immer kleiner wurde. Ein Loch. Ein schönes, rundes Loch, in das mein reinhüpfen kann, das wäre jetzt schön. Aber der Boden war so hart wie immer. Der Kater jubelte und sprang um Jette herum, die nur langsam zu sich kam, und ihn fragte, was der Lärm denn bitte zu bedeuten hatte. »Jette, werd' wach! Shel hat sich einen Weg aus der Kanalisation ausgedacht!« »Nein, das war nur eher so ein Einfall, das funktioniert bestimmt nicht...«, warf Shelly halbherzig und zu Tode verzweifelt ein. Da hatte sie sich jetzt selbst reingeritten, und sie verfluchte sich dafür. Gummipelze waren bestimmt grausig im Umgang mit Katzen! Aber Pilz hatte Jette schon alles erklärt, und diese war auch sofort hellauf begeistert. »Dann werde ich vielleicht Tan wiedersehen!«, frohlockte sie und leckte Shelly einmal überglücklich über die Stirn. Sie sah gar nicht so aus, als würde sie Junge erwarten...

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    Shelly zitterte am ganzen Leib, als Pilz und Jette sich daran machten, die große Aktion vorzubereiten. Der braune Kater holte, von wo auch immer, drei Ratten hervor. Eine davon landete vor der kleinen Kätzin, die unmerklich zusammenzuckte. Immer noch vor Furcht sprachlos würgte sie das zähe Fleisch hinunter, der Gedanke an die Gummipelze hatte ihr jeglichen Appetit verdorben. »Schmeckt's nicht?«, fragte Pilz halb besorgt, halb erheitert und flitzte in der Einbuchtung herum. »Naja...« Shelly quälte den letzten Bissen hinunter und schluckte heftig. Jetzt wäre es ungünstig, wenn sie sich ihren Mageninhalt noch einmal durch den Kopf gehen lassen würde... »Kommt ihr beiden Schnarchnasen jetzt?«, tönte es von Jette, die bereits aufbruchsfertig und ungeduldig mit dem Schwanz peitschend am Kanal stand. »Wir kommen schon!«, flötete Pilz fröhlich. Shelly konnte nur innerlich den Kopf schütteln. Die beiden klangen, als würde man ganz einfach nach draußen fliegen können- hatten sie den Punkt mit den Gummipelzen etwa vergessen? Sie könnten sie einfach umbringen, ignorieren oder irgendwohin verschleppen, wo es noch schlechter zuging als hier! Möglicherweise würden sie sogar zu Hauskätzchen werden... Dabei waren ihr eigentliches Ziel ja die Clankatzen! Mit zögerlichen Schritten folgte sie den beiden erwachsenen Katzen, und malte sich bereits aus, wie die ganze Geschichte enden würde. Eilig holte sie zu Jette auf, die in Gedanken versunken zu sein schien. »Du... Jette...«, begann die junge Kätzin leise. Die andere blinzelte, hob ein Stückchen den Kopf und wandte den Blick zu ihr. »Ja, Shelly?« Die freundliche, ruhige Ausstrahlung der älteren ließ Shelly bereits schlucken. Wie konnte sie dermaßen die Fassung bewahren, wenn ihr geliebter sie verlassen, sie bald Junge gebären, und zu allem Überfluss auch noch eine waghalsige Flucht wagen würde? Sie räusperte Sich, um den Kloß in ihrem Hals zu lockern. »Ich hab' Angst...« »Ach, das brauchst du doch nicht!« Jette lachte erheitert auf. Ist das ein Irrtum, oder stellt sie sich bloß zuversichtlich, damit ich nicht nervös bin?, dachte Shelly und blinzelte. Ihr Gegenüber schien das zu bemerken, und verstummte. Geflissentlich wurde das Schweigen gehalten. Die züngelnde Schlange des Zweifels schien nun also auch die beiden anderen Katzen gebissen zu haben. Stumm, und mit bangen Blicken nach links und nach rechts, sobald sich der Tunnel verzweigte, setzte man seinen Weg fort. Shelly fühlte sich, als würde ihr kleines, junges Herz bald vor Aufregung sein knöchernes Gefängnis sprengen, aus den zersplitterten Rippen springen und ihr das Gefühl nehmen, sich übergeben zu müssen. Das wilde Pochen ihrer Blutpumpe müsste, nach ihrem Empfinden beurteilt, im ganzen Kanalsystem wiederhallen. Tat es das nicht auch? Ja, sie konnte etwas hören! Babumm... Der Betonboden, den Shelly immer für so unerschütterbar gehalten hatte, vibrierte. Babumm... Einen von ihren hektischen Herzschlägen später war ein angsteinflößendes, nichts Gutes verheißendes Dröhnen zu vernehmen. Die Katzengruppe hielt an. Pilz legte leicht den Kopf schief und spitzte die Ohren. »Mädels...« Babumm Das Dröhnen vermischte sich mit einem Rauschen, das klang wie das von einer gewaltigen Wassermasse, die sich auf sie zuwälzte, zu einem ohrenbetäubenden Getöse. Babumm »Lauft!«, brüllte Pilz gegen den Lärm an, was er Jette und Shelly nicht zwei Mal hätte sagen müssen. Vier Herzschläge... Der harte Boden flog nur so unter den Pfoten der Katzen hinweg. Das Brausen kam nun von überall. Plötzlich schoss ihnen aus dem nächsten Seitengang eine dreckige Welle aus Wasser entgegen, ebenso von hinten. Wie betäubt sog Shelly noch einmal die Luft ein. Warum muss es so enden?

article
1444550066
Warrior Cats - Halbmond
Warrior Cats - Halbmond
In dem unübersichtlichen Gewirr der Gässchen leben Katzen... Katzen, die das Sonnenlicht fliehen. Katzen, deren Gesetze die von Tag und Nacht sind. Katzen, die nach dem Recht des Stärkeren leben. Leben? Kann man das überhaupt so nennen? Kein Wunder, ...
http://www.testedich.de/quiz38/quiz/1444550066/Warrior-Cats-Halbmond
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2015-10-11
406A
Warrior Cats

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Nebelschweif ( 1.126 )
Abgeschickt vor 333 Tagen
Die Geschichte ist so Spannend! Du musst unbedingt weiterschreiben.
Selina ( 08.37 )
Abgeschickt vor 399 Tagen
Oh man, das ist so gut *-* Was passiert jetzt? Du kannst doch nicht einfach an so einer spannenden Stelle aufhören T.T
Rari ( 7.127 )
Abgeschickt vor 399 Tagen
Sry falls Fehler drin sind, hab es jetzt hochnotpeinlich hochgeladen ^^'
Sel ( 1.184 )
Abgeschickt vor 405 Tagen
Super, ich freu mich schon :D
Rari ( 47.47 )
Abgeschickt vor 410 Tagen
Danke für dieses wunderwunderwunderschöne Bild *^* Ich habe das nächste Kap in Arbeit!
Selina ( 39.63 )
Abgeschickt vor 420 Tagen
Habs jetzt hochgeladen XD

http://www.testedich.de/quiz38/quiz/1448545400/Warrior-Cats-Meine-Bilder
Rari ( 9.127 )
Abgeschickt vor 449 Tagen
Cool *-* Ich hab' noch nie mit Kohle gezeichnet! Außer vielleicht mit dem Gefusel, das beim Grillen immer daneben fällt...
Selina ( 5.145 )
Abgeschickt vor 450 Tagen
Tja, das ist es ja. Ich habe Kreide benutzt. Kohle um genau zu sein ;D
Rari ( 17.49 )
Abgeschickt vor 450 Tagen
In der Tat, die habe ich :D Aber auch meine Vorstellungskraft hat irgendwo ihr Ende... So schlimm kann es aber nicht sein, wenn es aus deinem Bleistift stammt ;) (oder...?)
Selina ( 8.119 )
Abgeschickt vor 451 Tagen
Tolles Kapitel ;D Ich habe Shelly schon gemalt XD (Man erkennt sie .... mit viel Fantasie .... aber die hast du ja :D)
Rari ( 8.160 )
Abgeschickt vor 457 Tagen
Jaaaaaaaaaaa! Wir sind echt solche Genies! Darauf ist bestimmt noch nie jemand gekommen :D *Ironie wird gedrosselt* Ich muss einfach kreativ sein...
Selina ( 6.206 )
Abgeschickt vor 457 Tagen
Genau so. Das wird perfekt ^^ XD
Rari ( 8.160 )
Abgeschickt vor 457 Tagen
xD Genau! "sie landete, ohne sich was zu brechen. Da bewegte sich was unter Shellys Pfoten und eine zweite Katze wühlte sich aus der Erde"

...

Seems legit. :D
Selina ( 6.206 )
Abgeschickt vor 457 Tagen
"Plötzlich viel eine Orientierungslose und völlig verwirrte Katze vom Himmel" XD
Rari ( 8.160 )
Abgeschickt vor 458 Tagen
(Was denkst du, wie ich mich immer beim Flüstern der Freiheit fühle? xD Und danke nochmal! Ihr zwei steht jedenfalls auch auf meiner Liste... fragt sich nur, wie ich euch einbringen kann :D)
Selina ( 64.48 )
Abgeschickt vor 459 Tagen
Jaaaa, es ist Tannenbaum XD Sehr gute Fortsetzung (Ich fühl mich langsam wie eine defekte Schallplatte, aber ich meine es auch beim hundertsten mal noch ernst :D
Thoreta ( 34.68 )
Abgeschickt vor 459 Tagen
Tan? Doch, bestimmt meinst du Tan!
Rari ( 8.160 )
Abgeschickt vor 459 Tagen
Ich habe in diesem Kapitel eine ganz bestimmte Person eingebaut... Selina, du dürftest sie bzw. ihn erkennen ^^
Rari ( 8.160 )
Abgeschickt vor 459 Tagen
Vielen Dank, ihr zwei! Ist auch mal schön, die Beurteilung eines männlichen Lesers zu hören ^^
Selina (inklusive Reo) ( 2.193 )
Abgeschickt vor 459 Tagen
Ich mag die Fortsetzung und Jette. Irgendwie hat das ganze was Weihnachtliches an sich. Warum auch immer XD *Du hast das Feuer so schön beschrieben, dass das ganze Kapitel ganz warm und behaglich geworden ist* Kompliment!

Und auch von dem Herrn an meiner Seite: Eine sehr originelle Geschichte, mit bewundernswerten Schreibstil, die durchaus einmal ein Bestseller werden könnte :D